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peterkempe

Allgemein

Peter’s Cuttings – David Sims Couture Photos


Davis Sims; Links via Showstudio, rechts: Bruce Weber

Eigentlich gibt es hier ja jeden Montag eine längere Geschichte oder einen Einblick in besondere Facetten der Mode, da mich das Weihnachtsgeschäft fest im Griff hat und die Kollektionen für das nächste Jahr auch vorbereitet sein wollen, möchte ich euch heute einen kleinen Modeschatz vorstellen, der drei Eigenschaften, die ich sehr mag, vereinigt.

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Damenmode

Highland Highlight – Chanels Flying Scotsman Collection

Das man mich sprachlos erlebt, kommt relativ selten vor. Gestern Abend war so ein Moment, als Karl Lagerfeld auf Schloss Linlithgow am Rande von Schottlands weit abgelegener Metropole Edinburgh seine Pre-Fall 2013 Metiers d’Arts Kollektion PARIS-EDIMBOURG zeigte. Es war so eine der Sternstunden der Mode, die vergessen macht, dass uns die meisten Designer eher bei Wasser und Brot halten, während Karl Lagerfeld für Chanel uns drei Sterne Menüs auftischt.
In dem „Welt am Sonntag“ Interview hat er es gesagt, dass er zweimal lebenslänglich bei Chanel und Fendi hat und mit den Füssen zuerst herausgetragen werden wird – nach der Show gestern Abend kann man nur beten, dass der Vertrag auch danach noch weiterläuft und er die Kollektionen von Wolke sieben aus weitermacht.

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Allgemein

Modeschätze – Der Muses schöner Bruder: Chanel Spring Summer 1989

In der Reihe unserer Modeschätze aus unseren Archiven haben wir heute etwas, das man als einmaligen Auftritt bezeichnen kann. Für den Frühjahr/Sommer Katalog für die Collection Chanel Boutique, wie das Prêt-à-Porter früher noch bei Chanel hieß, ließ sich im Herbst 1988 Karl Lagerfeld etwas besonderes einfallen: Seine damalige Muse Inès de la Fressange sollte sich nicht so allein auf den Photos fühlen und so ließ den nicht minder gut aussehenden Bruder Ivan de la Fressange neben ihr in den Motiven agieren.

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Interieur

Secret Twilight – Abheben à la Saint Laurent


Bild: Saint Laurent

Wenn das Bauhaus auf Phantasie trifft und die Inspiration in Yves Saint Laurents russischer und chinesischer Kollektion liegt, kann nur etwas ungewöhnliches heraus kommen. Der Seiden Ottoman, den Saint Laurent für seine Abendroben verwendete, kam von dem berühmten italienischen Seidenweber Taroni und das Feuerwerk der Farben ist nicht zu überbieten. Genau diese Stoffe und ihre Farbigkeit kleiden jetzt die Serie „Secret Twilight“ der Leuchten Manufactur seit 1862 in Sachsen – entworfen von Kuball & Kempe.

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History

Peter’s Cuttings – Als ‚Downton Abbey‘ noch ‚Das Haus am Eaton Place‘ hieß

In den letzten Jahren haben Fernsehserien die Mode und den Zeitgeist wie zu keiner Zeit geprägt. Wir schauen „Desperate Housewives“ und die Interieur-Branche und die Mode sind durch „Mad Men“ infiziert. Wir trinken wieder Whisky, weil uns die Gläser in den Büros von Sterling Cooper so gefallen und nordische Klassiker der 50er- und 60er-Jahre explodieren in den Preisen, weil uns plötzlich die Ästhetik so nahe ist.

Jede Sekretärin, auch in Villingen-Schwenningen, träumt davon wie Carrie zu sein und die Serie „Sex in the City“ löste wie kein anderer Film oder Serie einen Run auf sämtliche Designer aus. Jeder weiß, dass Louboutin und Manolo Blahnik die Schuhe macht, die man haben muss und das man für Hermès Taschen auf Wartelisten eingetragen wird. Fernsehserien machen Geschmack scheinbar demokratisch und bringen auch Dinge, die uns vorher altmodisch oder unerreichbar erschienen, en passant via Flimmerkiste wie von selbst in die eigenen vier Wände. Die Schwellenangst eine Chanel Boutique zu betreten schwindet dadurch genau so, wie wir denken, dass der Krankenhaus Alltag genau dem von „Grey’s Anatomy“ gleicht.

Manchmal lernen wir auch Dinge aus diesen Serien – wenn einen historischen Bezug haben wie zum Beispiel aus der britischen Serie „Downton Abbey“. „Coronation Street“ läuft dort schon seit gefühlten 26 Generationen und Engländer verstehen es besonders geschickt, Geschichte, Gesellschaft und Spielhandlung zu verknüpfen.

Jeder hat seine Lieblingsserie und viele von uns sind angeregt, bestimmte Dinge zu sammeln oder sich einen Style zuzulegen, weil er sich mit der Welt einer Serie besonders gut identifizieren kann oder möchte. Nun wechseln diese Serien im Beliebtheitsgrad natürlich häufiger, da unsere Zeit schneller und vielfältiger geworden ist. Außerdem – wenn man etwas älter wird, kommt einem die Laufzeit der Staffeln ja auch nicht so lang vor. In meinem Fall und durch „Dowton Abbey“ bin ich wieder darauf gekommen, ist es die BBC Produktion „Das Haus am Eaton Place“.
Gefühlt lief diese Serie meine ganze Kindheit und es gibt nichts auf der Welt, was mir so vertraut ist wie die Figuren der Geschichte, was mich stilistisch, geschmacklich und vom Niveau so geprägt hat, wie die im Original heißende „Upstairs Downstairs“-Serie.

Schon in meinem Kinderzimmer musste ein Chesterfield Sofa stehen, wir bunkerten Zuhause Gingerbread und ein ungeheurer London-Wahn nahm seinen Lauf. Praktisch, dass ich eine englische Tante hatte, die in Windsor wohnte und die aus dem Pakete packen gar nicht mehr raus kam. Das „Upstairs Downstairs“ Fieber hält bis heute an und wer es nicht kennt, dem sei es heute vorgestellt.

„Das Haus am Eaton Place“ gehört zu den erfolgreichsten TV Serien aller Zeiten. Sie hatte in 50 Ländern 300 Millionen Zuschauer und brachte es in fünf Staffeln (1971-1975) auf 68 Folgen.

Am Eaton Place Nummer 165 wohnen der Politiker Richard Bellamy und seine Frau Lady Marjorie Bellamy geborene Southwold. Es ist der Beginn des 20.Jahrhundert und die Kinder Lieutenant James und Miss Elizabeth Bellamy sorgen immer wieder für Aufruhr und Abwechslung in dem feinen Haus. Das es den Herrschaften an nichts mangelt und ein reibungsloser Tagesablauf gewährleistet ist, dafür sorgen die Dienstboten, denen mit väterlicher Strenge der Butler Angus Hudson vorsteht. Misses Bridges ist die fulminante Köchin Rose (die Schauspielerin Jean Marsh hatte auch die Idee zu der Serie und hat sie mitproduziert) das erste Hausmädchen.

Sarah, dass zweite Hausmädchen, ist die Skandalnudel des Hauses, das familiär aber mit klarer Klassenabgrenzung oben und unten im Haus lebt. Gesellschaftliche Entwicklungen, geschichtliche Ereignisse und das Leben der Hausgemeinschaft sind eng miteinander verknüpft. So bekommt Sarah ein Kind von James. Lady Marjorie geht 1912 mit der Titanic unter. Elisabeth kämpft für das Frauen-Wahlrecht und legt einen Skandal nach dem anderen hin.

Flankiert wird die Familie von meinen Lieblings-Charaktern wie Lady Prudence Fairfax, der exzentrischen Freundin von Lady Marjorie und dem wie eine Schildkröte aussehenden Familien Anwalt Sir Jeffrey Dillon, der bei Bedarf die Familienmitglieder aber auch die Dienstboten aus allerlei Verwicklungen heraus haut. Ruby ist das schusseligste Küchenmädchen der Welt und eigentlich ist der Eaton Place wie die ganze Welt – geballt in einem großzügigen, ungeheuer detailreich und perfekt eingerichtetem viktorianischem Reihenhaus zusammengefasst.

Gefühlt meine ganze Kindheit fieberte ich Woche für Woche auf den Sendetermin hin, die Titelmelodie im Ohr habend und nie eine Folge verpasst. Die Dialoge kann ich noch heute fehlerfrei mitsprechen und eigentlich waren die Bellamy’s genauso meine Familie wie meine eigene.

Das ich heute einen Beruf habe, der mit Interieur und Mode zu tun hat, würde ich felsenfest mit den Einflüssen von „Upstairs Downstairs“ und der Sendung „Neues vom Kleidermarkt“ begründen.

Vielleicht gibt es ja heute auch wieder ein Kind, das vor „Dowton Abbey“ sitzt, dem das gleiche wunderbare infizierende Gefühl befällt und deren Prägung dazu führt, etwas schönes zu machen. Manchmal sind Fernsehserien doch zu etwas nützlich, denn ich bin heute noch von einem tiefen zufriedenem Glücksgefühl durchströmt, wenn ich an das Haus am Eaton Place denke.

Übrigens: das echte Haus am Eaton Place steht an der Nummer 65 – man hatte eine 1 bei den Dreharbeiten davor gesetzt um die Bewohner des Hauses zu schützen. Kensington SW London ist heute eine der teuersten Immobilien der Stadt. Leider macht Mister Hudson nicht mehr die Tür auf…

Allgemein

Comme des Carrés – Rei Kawakubo Sonderedition von Hermès


Foto: Hermès

Bali Barret, künstlerischer Direktor der weiblichen Accessoires-Linien bei Hermès, hat Rei Kawakubo, Gründerin und Kreative des Hauses Comme des Garçons dazu eingeladen, ihre persönliche Vision des Hermès Klassikers zu gestalten. Die Kollektion ist eine der raren Kooperationen, die das Haus eingeht.
Die ungewöhnlichen Partnern, beide so eigenständig von Stil und Aussage, so weit voneinander entfernt wirkend und doch den gleichen Grundwerten und Denken verpflichtet. haben gemeinsam zwei Kollektionen kreiert, die ab Februar in den Comme des Garçons eigenen Geschäften und den Dover Street Märkten in London und Tokio verkauft werden.

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Allgemein

Neue Kleider für Madama Butterfly – Christian Lacroix für die Staatsoper Hamburg


Christian Lacroix mit den Geishas in Lacroix Kostümen; Premiere Madama Butterfly in der Staatsoper Hamburg |Foto: Jürgen Joost

Am 11.November war es soweit – an der Hamburger Staatsoper feierte eine der schönsten Stücke der Opern-Literatur, „Madama Butterfly“ von Giacomo Puccini, seine Premiere in einer Neuinszenierung von Regisseur Vincent Boussard. Beeindruckend besonders die Stimme von Alexia Voulgaridou in der Titel-Partie der Cio-Cio-San die beeindruckende Qualität hat und alle Sänger dominierte.

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Allgemein

Précieux de Chanel – Die Zartheit des Frühlings bei Chanel

Um den beginnenden Winter ein wenig zu vergessen, wollen wir euch heute schon einmal einen Blick auf das werfen lassen, was sich kongenial zu Karl Lagerfeld, Peter Philips, für das Frühjahr 2013 vorstellt. „Wie eine veredelte Heckenrose“ wollte Coco Chanel ihre Mädchen sehen und genau dies scheint sich Philips für seinen Look „Les Prescieux de Chanel“ auf die Fahne geschrieben zu haben.

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Allgemein

Bagmania – Der Himmel hängt voller Chanel Taschen

Wovon Frauen träumen???? Ganz klar – eine Chanel oder Hermès Tasche soll es einmal im Leben sein. Verständlicherweise! Wenn man nun das Geld ausgibt, kauft man als erstes mal einen Klassiker wie die 2.55 Flap Bag in gesteppter Optik mit dem ‚Doppel C‘ Verschluss. Alternativ gibt es die Mademoiselle, ebenfalls schon von der Gründerin des Hauses etabliert. Die Boy Bag ist etwas sportlicher und gerade in Prachtrausch-Optik in der Croisière Kollektion einer der Hingucker.

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