In der Schau der Herrenkollektion für Herbst-Winter ginge er fast ein bisschen unter, da das Ziegen-Cape alle Blicke auf sich zog. Jetzt ist er im Laden und fällt auf – auch weil man sofort gewisse Assoziationen bei ihm bekommt …
Die Rede ist von dem großen Oversize Grobstrick-Pullover in rot-schwarzem Mohair von Hedi Slimane für Saint Laurent. Der Pullover ist ein sogenannter Statement-Pullover, der mit schwarzer Skinny-Jeans und schwarzen Boots sicherlich einer der Bestseller Looks der Kollektion wird.
peterkempe
Film und Mode haben sich schon immer stark beeinflusst. Egal, ob die Stars als Visitenkarten der Modemacher fungierten oder besondere Filme ganze Trendwenden auslösten, irgendwie befruchten sich diese beiden Genres auf eine ganz besondere Weise.
Die französischen Schauspieler und die Filme der 60er bis 90er-Jahre stehen in besonderer Verbindung mit Mode und wurden nicht nur, zumindest meistens, von Saint Laurent bis Guy Laroche komplett von den Pariser Designern ausgestattet, auch hat so manches Modehaus seine Celebrities gleich vom Set weg rekrutiert.
Wie wohnt eigentlich … Laetitia Crahay, Schmuckdesignerin bei Chanel
Posted on 9. August 2013Bei Chanel stehen hinter Karl Lagerfeld einige starke Frauen, die sich um die Bereiche kümmern, die bei den acht Kollektionen (sechs davon werden auf Schauen vorgeführt), umfangreiche Betreuung benötigen.
Dass der Print, der zur Zeit häufig für tot erklärt wird, nicht nur lebt, sondern auch Triumphe feiern kann, zeigen einem nicht nur Beispiele wie das Magazin „Landlust“, das neu gegründet über 1 Million verkaufte Hefte per Quartal vorweisen kann. Es gibt ja vielleicht auch mal wieder für das ein oder andere Verlagshaus die Gelegenheit, an seinen bestehenden Titeln etwas zu verändern, um die Auflage und vor allem Qualität der Inhalte wieder deutlich zu steigern.
Denn eines ist klar, gerade im Bereich der Luxusmode gibt es immer noch viele Menschen, die das Lesen von Print- und Onlinemedien verbinden und für High-End-Marken – seien wir mal ehrlich – gibt es auch nicht viele Blogs, die über eine Leserschaft verfügen, die nicht nur vom eigenen Portemonnaie ausgehen, sondern angeregt und inspiriert werden wollen und auch mal Träumen wollen. Auch in Vogue oder Harper’s Bazaar geht es nicht nur darum, dass die Leser alles auf der Stelle sklavisch nachkaufen und konsumieren, sondern Zusammenhänge, Bilder und Visionen des Genres ‚Mode‘ dazustellen.
Bei den Vorstellungen der Herrenkollektionen für das kommende Frühjahr fielen mir zwei Kollektionen besonders auf. Die Kollektion des Franzosen Olivier Matiussi für sein Label „Ami“ werden wir noch besprechen und parallel dazu Baldessarini – sozusagen das High Fashion Label aus München. Warum ich die beiden Brands in einem Atemzug nenne, liegt daran, dass zwischen den Designern in dieser Saison eine Art Seelenverwandtschaft liegt und beide sich das Thema Reise als Kollektions- und Inspirationsgrundlage wählten. Beide Kollektionen gefielen uns ausnehmend gut.
Wenn Iris von Arnim zum Cocktail nach Kampen auf Sylt einlädt, gibt es natürlich auch einen Grund: der Store der Cashmere-Legende wurde neu gestaltet und wenn man ganz genau schaute, konnte man schon das ein oder andere Teil aus der kommenden Herrenkollektion entdecken.
Wir trafen Iris und ihren Sohn Valentin zum Interview …

1955 – 11, Rue Royale (später bezog die Französische Glasmanufaktur Lalique die Räumlichkeiten, die sie bis heute nutzt); Bild: Lubin
Bei solchen Temperaturen, wie sie zur Zeit in Europa herrschen, fällt es morgens schwer, ein Parfum zu nehmen, das der Hitze gewachsen ist und nicht aufdringlich wirkt. Nur „frisch“ ist natürlich langweilig – auch weil wir von Horstson es ja gerne raffiniert haben … Frische und trotzdem unterschwellig eine selbstbewusste Note, kein Allerweltsduft, sondern ein Individualist aus einer wahren Duftmanufaktur – da fällt einem sofort das älteste Dufthaus von Paris ein – Lubin.
Mitte der 50er Jahre, als sich Harper’s Bazaar deutlich durch seinen „Modern Sports Style“ von Vogue absetzte, tauchten sie das erste Mal in Modeproduktionen auf: Die Looks, die gerne grobe Strickpullis oder warme Rollis zeigten – lediglich kombiniert mit Bikinihosen oder French-Knickers …
Dieser Warm/Hot Look, wie er bald tituliert wurde, hat etwas Merkwürdiges aber durchaus auch sehr Chices und Erotisches an sich. Ende der 60er, und vor allem in der Zeit der 70er, gab es praktisch keine Sommerausgabe einer Modezeitschrift, in der der Look nicht vorhanden war. Fotografen, wie Helmut Newton, Hans Feurer und Bob Richardson, hielten ihre Linsen leidenschaftlich gern auf Modells, die genau diesen Gegensatz präsentierten.

Bild: Lawrence Mynott für Cire Trudon
Die Duftkerzen von Cire Trudon, in ihren in Venedig mundgeblasenen Gläsern, faszinieren uns von Horstson immer wieder. Die Traditionsmanufaktur, die seit 1643 in der Nähe von Paris in einer klösterlichen Anlage die schönsten und naturreinen Duftwachse produziert, blickt auf eine beachtliche Geschichte zurück – Cire Trudon war schon der Hoflieferant von Ludwig XIV. und Napoleon. Heute werden häufig Kooperationen mit Künstlern oder jüngeren Designern eingegangen, wie jüngst mit der Schmuckdesignerin Yazbukey.
Sie sieht ein bisschen aus, als wäre sie schon viele Jahre geliebt worden, oder als ob sie aus dem Vintage Pulli des Großvaters gemacht wurde. Auf jeden Fall ist sie anders als die anderen Taschen, die wir aus dem Hause Chanel gewohnt sind.
In der Form einer größeren Messenger Bag, mit einem Riemen und den Einfassungen aus Antik-Leder wird sie zum lässigen Begleiter des Winters und passt sich jedem Outfit an. Eigentlich so gar nicht ladylike, hat sie einen Touch des Alternativen, was sie aber auch nicht so richtig beschreibt …




