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Jan Who

Music

Arctic Monkeys x “Tranquility Base Hotel + Casino”

(Arctic Monkeys x “Tranquility Base Hotel + Casino”; Screenshot Trailer)

Ich frage mich noch immer, was das genau auf dem Cover von “Tranquility Base Hotel + Casino“ ist. Sachdienliche Hinweise nehmen wir in den Kommentaren entgegen. Eines ist unumstößlich: Das neue Album der Arctic Monkeys ist grandios. Und grandios ist ein Wort, was man heutzutage viel zu selten verwenden kann. “Tranquility Base Hotel + Casino” klingt so, als wäre es gar nicht aus 2018. Es klingt mehr wie eine CD, die man nach Jahren mal wiederfindet und beim Abspielen denkt: Mensch, das hört sich irgendwie voll zeitlos an. Schon „Star Treamtment“ klingt dank der Stimme von Frontmann Alex Turnernach nach 60s Vibe und Glitzer.

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News

Fred Perry kooperiert erneut mit Miles Kane

(Miles Kane für Fred Perry; Bild: Courtesy of Fred Perry)

Miles Kane, Musiker und u.a. Co-Frontmann der Last Shadow Puppets haben wir euch vor bereits 5 Jahren vorgestellt. Damals mit seinem Soloalbum „Don’t Forget Who You Are“. „The finest clothes that you can find dressed in my coat. I’m feeling fine, I wanna shine.”, heißt es da im gleichnamigen Titelsong. Wie könnte man besser die nun bereits zweite Kollektion zusammen mit Fred Perry musikalisch unterstreichen? Davon mal angesehen, dass das Image von Miles und die Marke selbst einfach perfekt zusammenpassen.

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Eurovision Song Contest

Pussys on fire und Deutschland war nicht Letzter

(Netta; Foto: Andres Putting)

Das Wichtigste zuerst: Deutschland ist nicht letzter geworden, sondern sogar vierter. Damit hat wohl weder Michael Schulte noch wir gerechnet. „You Let Me Walk Alone“ überzeugte die Zuschauer noch ein wenig mehr als die Jury und brachte ihm letztendlich 340 Punkte ein. Obwohl ich selbst kein großer Fan von Song und Performance war: Herzlichen Glückwunsch Michael! Und auch herzlichen Glückwunsch Netta, du Kreuzung aus Chun-Li, Björk und Manga Girl! Wir werden „Toy“ noch eine Weile weiterhören!

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Music

DJ Koze x „Knock Knock“

(DJ Koze „Knock Knock“; Cover Artwork; Bild: Pampa Records/PR)

Das neue Album von DJ Koze ist das Album des Sommers. Waghalsige Vermutung mag jetzt der ein oder andere denken. Stefan Kozalla, ehemals Mitglied von Fischmob und Exzentriker, wenn es um Interviewsituationen mit Journalisten geht (Saunaaufgüsse, Mopedtouren), liefert mit „Knock Knock“ richtig ab. Und das zusammen mit einem bombastischen Lineup an Gaststars wie Speech (Arrested Development), Kurt Wagner (Lambchop), José González (der Typ mit dem Song aus der Sony Werbung) und nicht zuletzt Róisín Murphy, die sogar mit zwei Songs („Illumination“ und „Scratch That“) vertreten ist. Das Tolle daran ist: Das Album endet nicht in einer bloßen Ansammlung an großen Namen, die mittelmäßige Songs aufwerten. Anfangs empfindet man das Album beim ersten Hören als ein Durcheinander an Klangwelten und zusammengeschnittenen Schnipseln.

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Music

Deep Throat Disco

(Simian Mobile Disco „Murmurations“; Cover Artwork; Bild: PR)

Erinnert ihr euch? Im Februar letzten Jahres stellten wir euch den Deep Throat Choir mit ihrem Cover von Björk’s „Stonemilker“ vor. Nein? Klingelt es nicht? Na gut, dann helfen euch Simian Mobile Disco jetzt mal gründlich auf die Sprünge. Das neue Album „Murmurations“ ist nämlich gespickt mit deren Gesangskünsten. Eine Kostprobe davon gab es bereits auf den beiden Vorabsingles „Caught In A Wave“ und „Hey Sister“. „Defender“, die bisher dritte Singleauskopplung, lässt den Chor bisher am lautesten zu Wort kommen. Was bedeutet das also?

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Interview

„Schwierigkeiten sind ein notwendiger Teil meines Lebens.“ x Joan as Police Woman im Interview

(Joan as Police Woman; Bild: Allison Michael Orenstein)

Joan as Police Woman ist die erste Band, von der ich nach Konzertende ein Bandshirt gekauft habe. Das macht die Band natürlich nicht automatisch gut, allerdings wissen wir ja alle, wie schlecht Merchandise aussehen kann. Natürlich überzeugt Joan As Police Woman nicht (nur) durch Shirts und Jacken, bedruckt mit ihrem Bandnamen. Vielmehr war das Konzert Anfang April eine Mischung aus Kaminfeuer-Romantik und Jazzbar-Atmosphäre, vorgetragen von einer durchweg sympathischen Joan Wasser. Das alles wurde dann mit bombastischer Stimme in einer viel zu warmen Location präsentiert. Grund genug, sie nach dem Konzert persönlich zu treffen und zu interviewen.

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Music

Beach House x „7“

(Beach House x „7“; Cover Artwork; Bild: PR)

Also eines vorweg: Ja, das neue Album „7“ von Beach House klingt anders. Wer jetzt aber denkt, das wäre so eine 360 Grad Wendung, der liegt falsch! Ihr könnt euch zur Musik von Victoria Legrand und Alex Scully noch immer zurücklehnen und über das Leben sinnieren. Oder eben im Mitleid versinken. Für beide Mitglieder allerdings stellt das Album eine Art Zäsur sowie „ …eine Verjüngung und Wiedergeburt der Band“ dar. So war der Aufnahmeprozess des Albums ein anderer als sonst. Es gab keinen festen Zeitraum für die Studioarbeit, sondern es wurde immer dann aufgenommen, wenn es sich richtig angefühlt hat. Im Endeffekt dauerte es elf Monate, bis das neue Album fertig war.

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Music

Alice Merton x „Lash Out“

(Alice Merton, „Lash Out“, Cover Artwork; Bild: Paper Plane Records)

Eines ist jetzt klar: Alice Merton lässt sich gern von der Seite fotografieren. Nachdem sie auf dem Cover zu „No Roots“ von ihrer linken Seite zu sehen war, ist es nun die rechte. Allerdings ist das Gesicht dieses Mal hinter einer zersprungenen Scheibe zu sehen. Also nicht ihre Schokoladenseite? Wie auch immer.

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Music

L.A. Salami x „The City Of Bootmakers“

(L.A. Salami; Bild: David Richardson)

Immer noch auf der Suche nach einem Sommeralbum, jetzt wo es langsam Sommer wird? Ich habe da etwas. Klingt nach L.A., wie der grandiose Bandname verrät, lebt aber tatsächlich in UK und hat seine Wurzeln in Nigeria. Die Rede ist von Lookman Adekunle Salami, der sich hinter “L.A. Salami” verbirgt. Und so sommerlich locker das Album auch klingt, Tracks wie „Terrorism! (The Isis Crisis)“ verraten: Salami ist politisch.

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Music

Perel x „Hermetica“

(Perel, „Hermetica“; Cover Artwork; Bild: PR)

Wir hatten ja lange keine deutschen Interpreten mehr auf diesem Blog. Ich kann euch auch nicht sagen warum, aber jetzt ist es mal wieder soweit. Angefangen hat alles im schönen Sachsen. Dort machte Annegret Fiedler die ersten musikalischen Schritte auf dem Klavier ihrer Oma und wurde musikalisch von den Eurythmics und 2 Unlimited beeinflusst. Einige Jahre später im Jahr 2018, erscheint ihr Debutalbum „Hermetica“. Der E.T.-Finger auf dem Cover verspricht kosmische Klangwelten und genau das erwartet einen auch.

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