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Zerkratzte Spiegel x Jamie Woon – „Mirrorwriting“

Was ist Jamie Woon? Antwort: Geil. Er ist aber auch der 28-jährige Sohn von Mae McKenna, die ihres Zeichens Backroundsängerin bei unter anderem Blur, Michael Jackson oder Kylie Minogue war. Ich bekam den Musiktip glücklicherweise einen Tag bevor das Album raus kam (heute) und bin seit heute Morgen hellauf begeistert. Musikalisch ordnet zumindest Wikipedia ihn zwischen Dubstep, R&B und Soul ein. Für mich klingt es nach männlicher Sade mit n bisschen mehr Wumms zwischendrin. Man wählte ihn übrigens bei der BBC Umfrage „Sound of 2011“ (dort prognostiziert man den musikalischen Durchbruch 2011) auf Platz 4. Ich sage: Zu weit hinten! Klingt doch dieses Album verdächtig nach Sommer und einer CD, die bei mir auf meinem (noch) imaginären Balkon laufen wird, während ich auf einer Liege den Sonnenuntergang beobachte und mit einem Drink genüsslich wieder anfangen werde zu rauchen.
Das Video zu seiner Single „Night Air“ seht ihr hier.
Jamie Woon – „Mirrorwriting“ ist heute bei Polydor (Universal) erschienen.

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Nie mehr Essensreste x Das Kochhaus

Vielleicht kennt ihr das. Man hat gekocht und es ist (natürlich) etwas übrig geblieben (besonders beliebt: Reis und Nudeln). Und was nun? Ist man bei der Familie und will es wegschmeißen, fallen entweder die Worte Krieg oder Afrika. Ist man alleine wird es entweder am nächsten Tag mit ins Büro genommen oder man stellt es kalt und redet sich ein es ja noch die Tage zu essen schmeißt es dann aber entweder unbenutzt oder angeschimmelt und unbenutzt in den Müll. Wahrscheinlich ging es den Gründern des Kochhauses ähnlich und sie kamen auf eine einfache wie gleichzeitig geniale Idee.
Und so kommt man in den Laden an der Eberswalder Straße in Berlin und findet sich tatsächlich in einem real gewordenen Kochbuch wieder.

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Metropolitan Holiday x Der Giorgio und seine neuen Möbel

Auf dem Mailänder „Salone del Mobile“ wurde die neueste Möbelkollektion vom guten Giorgio vorgestellt. Nun ist es bei Armani ja so, dass es eigentlich keiner mehr braucht, aber dennoch gibt es immer mehr, wo Armani draufsteht. Die Möbel sehen soweit aber ganz hübsch aus (die passende Wohnung mal vorrausgesetzt). Dieses Jahr ist die Möbelkollektion in zwei wesentliche Themen unterteilt. „Metropolitan Home“ und „Holiday Home“. Wer sich darunter jetzt nichts vorstellen kann (was auch nicht weiter schlimm ist), dem sei gesagt: „Metropolitan“ steht für Entwürfe in denen Glamour im Vordergrund steht, wohin gegen „Holiday“ eher praktisch in Design und Funktion sein soll. Dieses Praktische wird aber dennoch immer von einer Spur warmem Ambiente begleitet. So steht es geschrieben, so soll es sein. Der (alte) Meister hat gesprochen. Wenigstens kann er mit den Möbeln nicht an den Strand und sich fotografieren lassen.
Mehr Möbel nach dem Klick.

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Gold und Juwelen x Frida Gold „Wovon sollen wir träumen“

Ich mache mir gleich mal Feinde und sage: Ich mag prinzipiell nur sehr wenig deutsche Musik. Ich hatte mich zum Beispiel dagegen gewehrt den Beitrag zu Nenas Geburtstag zu schreiben. Ich mag Rosenstolz nicht und MIA finde ich ganz schlimm. Also warum Frida Gold überhaupt hören, dachte ich mir, als das Video in meinem Newsfeed auftauchte. Dennoch tat ich es und siehe da, ich wurde eines Besseren belehrt. Die Texte wirken nicht so aufgesetzt poetisch oder verkitscht wie so vieles andere auf dem deutschen Musikmarkt. N bisschen Elektropop in Deutschland schadet ebenfalls nicht und modisch passt soweit auch alles. Und so singt sich die süße Alina Süggeler durch ihr buntes Video zu „Wovon sollen wir träumen“ was während der Türsequenzen etwas an den Werbespot von Stella McCartney für H&M erinnert.

A propos H&M. Auch dafür hat Madame schon gemodelt. Und zwar für die Lanvin-Kollektion. Außerdem war sie Vorband von Kylie Minogue auf ihrer aktuellen „Aphrodite“-Tour. Und sein wir ehrlich: Welche deutsche Band kann das schon von sich behaupten? Wir sind also auf den 15.4.2011 gespannt. Dann erscheint ihr Debutalbum „Juwel“. Schauen wir mal wie hochkarätig das ist.

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Für schönere Gesichter im Sommer x Oliver Peoples Sunglasses S/S 2011

Vorteil des Frühlings: Erste Sonne und Sonnenbrillen. Nachteil des Frühlings: Sonnenbrillen. Plastik, Trompetenblech und was weiß ich für Materialien und vor allem sämtliche Arten von Glastönungen. Im schlimmsten Fall passend zu den mehrfarbigen Frisuren. Es sollte mehr in Sonnenbrillen investiert werden. Und es ist unsere Aufgabe (oder zumindest mache ich sie dazu) euch gute Investitionen aufzuzeigen. Ein paar gute Beispiele für sommertaugliche Modelle bietet die neue Kollektion von Oliver Peoples. Bereits im fabelhaften Musikvideo zu „I relate to you“ von den Sweet Lights gesehen und dort festgestellt wie fabelhaft sich die Modelle in modernen Strandhäusern mit attraktiven Frauen machen. Aber auch auf dem heimischen Balkon, beim Brötchen holen oder im Park kommen die Modelle gut an. Glaubt einem, der es ausprobiert hat. 

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90er Trash-Musikwoche bei Horstson – Tag 5 x Sommer, Sonne, Sommerhits

Liebe Leser. Heute etwas später, aber dafür umso sonniger. Sommerhits sind ja mit den Jahren aus der Mode gekommen. Man zelebriert kein bestimmtes Lied im Sommer so sehr wie das noch in den 90ern der Fall war. Da war man ja jede Saison neu bemüht die neusten Moves einzustudieren.
„Macarena“, „Bailando“ oder „Coco Jambo“ waren nur einige Songs, die einen stets vor neue choreografische Herausforderungen stellten. Ein bisschen fehlt er ja aber dieser Gedanke: „Achja, das war der Sommer …, das weiß ich noch“. Aber dafür bin ich ja da. Und somit habe ich hier noch etwas für euch zum Erinnern. Na? Welches Jahr? Und was habt ihr in dem Sommer gemacht?

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90er Trash-Musikwoche bei Horstson – Tag 4 x WUMS

Wir werden heute minimalistisch. Nicht in Bezug auf das Visuelle wie wir gleich noch feststellen werden sondern vielmehr in Bezug auf das „Rhythmische“. Techno war in den 90ern ja sehr beliebt. Bunte Sonnenblumen, grüne Augenbrauen, Kunststoffhosen (ok die gibt es ja heute immernoch) und einmal im Jahr ein dreckiger Tiergarten. Das fasst es ganz gut zusammen. Natürlich hat diese Musikrichtung auch ein ganzes Jahrzehnt geprägt und zählt neben dem Eurodance zu einer der zwei am meisten gehörten Musikrichtungen (gerade in den damaligen Charts). Also sein wird mal nicht so. Vertreter waren neben den üblichen Verdächtigen wie Westbam, Marusha und Sven Väth auch die Mainstreamer wie Dune, Scooter (die es als einzige IMMERNOCH in die Charts schaffen! Chapeau!) und Mark’Oh.

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90er Trashmusik-Wochen bei Horstson – Tag 3 x Die Mischung machts

Aufgewacht liebe Leser. Ein neuer Tag, ein neuer Song und ein neues Thema.
Am gestrigen Tag merkte die aufmerksame Leserin und geschätzte Kollegin DaisyDora an, dass es doch auch gute Songs in den 90ern gab, mit so richtig guten Texten. Recht hat sie. Aber darum soll es ja nicht gehen. Wir frönen eine Woche lang den guten alten Zeiten des Eurotrash und der Anti-Texte. Und genau da machen wir jetzt auch weiter.
Er war fast so etwas wie die Speedy-Bag für die Eppendorfer Frau oder die Barbourjacke für den Eppendorfer Mann. Unverzichtbar für das Gesamtbild einer guten 90er Band. Der obligatorische afroamerikanische Rapper. Er sorgte zwischen den (meistens) zwei Refrains für die nötige Wortbefüllung. Sinnvoll oder nicht war (natürlich) egal. Hauptsache er sah ganz gut aus, kam authentisch rüber und war von gutaussehenden weißen Sängerinnen umgeben.

Der Erfolg war garantiert. Bands wie Captain Hollywood Project, Fun Factory (um genau zu sein waren es da zusätzlich 2 weiße Männer neben der Frau), Mr.President und 2Unlimited bewiesen, dass die Rechnung aufging. Und wir beweisen das jetzt auch. Und zwar mit Captain Jack. Der schreit den Hörer nicht nur an, sondern zeigte uns schon damals die Missstände in der Army auf! Hätten wir mal auf ihn gehört.

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Musik-der-90er-Woche bei Horstson – Tag 2 x Kategorie: Rotzgören

Guten Morgen liebe Anhänger der gepflegten Unterhaltung. Es ist 90er-Musikwoche bei Horstson und ich begrüße euch zu Tag zwei. Dieser wird einer deutschen, nennen wir es „Rap“-Gruppe der 90er Jahre gewidmet, die mit Kraftausdrücken startete und mit einer kraftvollen Pressekonferenz endete. Anschließend mit einem neuen Mitglied (Sara) ihr Glück versuchte (weniger erfolgreich) und es dann noch ein letztes Mal mit dem alten Dreiergespann wissen wollte (war dann schon nicht mehr der Rede wert). Jazzy, Lee und Ricky oder auch Tic Tac und Toe waren schmeichelhaft gesagt die deutschen Salt’n’Pepa. Nur halt mit nem bisschen weniger Street Credibility. Zumindest war es keine klassische Girlband. Es waren vielmehr Gören, die alles einfach mal ansprechen wollten. Dass sie Leute scheiße finden („Ich find dich Scheiße“), wie toll es sich anfühlt auf dem Schoß eines Mannes zu sitzen und was dann alles tolles bei dem Mann passiert („Funky“), dass sich der Expartner gerne von einem fernhalten darf („Verpiss dich“) oder wie tragisch Drogen enden können („Warum?“).

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I know what I want and I want it now! – Musik-der-90er-Woche bei Horstson

Was bewegt einen die ganze Woche lang, morgens Songs aus den 90ern zu spielen? Ganz einfach. Reine Willkür und das Vertrauen auf das uns allen gegebenen Trash-Gen. Also meine Lieben. Los geht’s. Haltet euch fest! Hier kommen die Perlen und die Swarowski-Steine der 90er. Bands, die aus zwei Frauen und einem Schwarzen bestanden, Videos in denen ausschließlich etwas in die Luft flog, Texte die so belanglos waren, dass selbst die Atzen sich umgeschaut hätten. Und natürlich Beats, die sich bis zu 4 Minuten konstant wiederholten. Eine Woche lang täglich ein längst vergessenes Musikrelikt der 90er. Und das alles ohne nervende Z-Promis die irgendeine Grütze zu den Songs reden.
Wir starten mit einem männlichen Interpreten. DjBobo. Es ist schwer DEN Song von ihm zu finden. Es gab so viele tolle Lieder. Der bekannteste Schweizer in den 90ern war bekannt für seine aufwendigen Shows und seine Choreografien. Jeder (auch ich) wollte unbedingt so tanzen können wie er. Dank Bravo-Bildanleitung hat man es dann versucht und dabei auch gerne mal was vom Regal im Kinderzimmer gefegt. Hauptsache es sah bei der nächsten Klassenfahrt n bißchen so aus. Nur die Frisur wollte irgendwie niemand haben.