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Jan Who

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Summer Dreaming x Iittala „Korento“ by Klaus Haapaniemi

Ich kann mich noch gut an „Summerday“, das Familienporzellan meiner Eltern von Villeroy und Boch erinnern. Es erinnerte es mich mit seinen grünen Blättern und den gelb-roten Blüten immer ein wenig an ein wunderschönes Landhaus mit Garten und das in unserer Stadtwohnung. Und trotz der Tatsache, dass ich nun wirklich noch nix von Porzellan oder sonstigen Sachen verstand, war ich immer froh, wenn es auf dem Tisch stand. Dann verkaufte es meine Mutter, weil sie es nicht mehr brauchte und ich leider immer noch nichts für Porzellan übrig hatte und es nicht wollte. Hätte ich mal. Aber zum Glück hat Iittala jetzt dafür gesorgt, dass ich mir wieder etwas von meinen Sommertags-Landhaus-Erinnerungen an meinen Tisch holen kann.

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Goldene Zeiten x The Asteroids Galaxy Tour – „The Golden Age“

Dienstag 11.10 Uhr. Radio läuft und wie so oft hört man eher nebenbei hin. Nicht so, als dieses Lied auftaucht. Vielleicht kennt ihr das. Man bekommt von einem Lied den Text gar nicht so mit, aber der Refrain fräst sich in den Kopf ein, sodass man ihn nicht mehr aus dem kopf bekommt. Und wenn er dann auch noch mit einer prägnanten Stimme (quäkig/kreischend) gesungen wird, kann man gar nicht umher das Lied den ganzen Tag rauf und runter zu hören. Passt es doch auch so wunderbar zur kommenden Sommersaison. The Asteroids Galaxy Tour haben mit „Golden Age“ einen ganz fabelhaften Song zum mitwippen und Autofahren mit Zigarette geschrieben. Die Band selbst gründete sich bereits 2007 und hatte zu meiner Verwunderung bereits ein Album veröffentlicht, dass bei uns allerdings so gut wie unbekannt ist. „The golden Age“ ist als EP mit insgesamt 3 Tracks bei Itunes zu bekommen. Alle Songs schwanken zwischen Funk und Indipendent. Mit dem Video beweist dänische Kombo eine Menge Humor und erinnern ein wenig an ein Scissor Sisters Video. Und wir alle wollten doch schon immer mal auf übergroßen Klaviertasten rumhüpfen oder?

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Am Rande der Ehre x Lady Gaga – „The Edge of Glory“

Euch war schon klar, dass ich den Countdown zum neuen Album „Born this way“ eiskalt begleiten werde oder? Noch immer bin ich davon überzeugt, dass das Album gut werden wird. Während sich zum Beispiel die Berliner Morgenpost am Wochenende über die Omni- bzw. Überpräsenz von Lady Gaga ausließ und man sich zwangsläufig bei solchen Artikeln immer fragt, was der Sinn hinter dem ganzen sein soll (wahrscheinlich einfach zu wenig Füllmaterial für die Wochenendausgabe), trommele ich fröhlich weiter und habe schon längst aufgehört mir über den tieferen Sinn ihrer Musik oder ihres Auftretens Gedanken zu machen. „The Edge of Glory“ ist einer von zwei Songs, die vor Erscheinen ihres neuen Albums am 23.5.2011 bei Itunes verfügbar sind (das Lied „Hair“ wird am 16.5.2011 zum Download freigegeben). Der Anfang klingt ein wenig wie Johann Sebastians „Air“ in D-Dur auf der „Cafe del Mar – Classics“ – Compilation (muss man nicht besitzen). Der Rest klingt wie Großraumdisco ohne Dach am Strand bei Sonnenaufgang. Und wenn ich so aus dem Fenster schaue, drehe ich das Lied doch mal ein bisschen lauter und nerve neben meinen Nachbarn auch gleich noch sämtliche Kritiker, die einfach nicht aufhören sich über den Sinn dieser Musik Gedanken zu machen. Hört auf damit. Dafür gibt es andere Interpreten!

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Die Emanzipation der Frau Knolle x Die Kartoffel als Lifestyleobjekt

Sie hatte die Schnauze voll immer nur die Beilage und schmückendes Objekt ihres Mannes zu sein. Sie fühlte sich wie Catherine Deneuve in „Das Schmuckstück“. Eines Tages beschloss sie, dass damit nun Schluss sein müsse. Sie würde nun nicht mehr länger auf das Machofleisch namens Steak angewiesen sein. Hat sie doch auch alleine sehr viel zu bieten und es nicht nötig neben dem Knoblauchbrot immer die zweite Beilagengeige zu spielen. Sie wollte einen Neustart. Doch so einfach war das nicht, galt sie doch als angestaubt und ihre Haut war auch schon etwas braun geworden. Also musste etwas her, das ihr Ansehen steigert und Aufmerksamkeit erregt. Ein Künstlername! Er sollte außergewöhnlich und südländisch klingen, denn das mag das Publikum. Und es sollte ein Name sein, der sich einem nicht sofort erschließt. Also überlegte sie Tag und Nacht und kam zu dem wunderschönen Namen „Kumpir“.

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Mal nicht BLANK gezogen x Lindsay Lohan im BLANK-Magazine

Um ehrlich zu sein hatte ich Lindsay Lohan vergessen. Erst war sie mir egal, dann irgendwann weg und puff ist sie wieder da. Auf dem Cover des BLANK-Magazines nämlich. Und da tut sie das was im Grunde immer Aufmerksamkeit bringt, wenn man entweder gerade aus einem Entzug kommt oder einfach mal wieder auf sich aufmerksam machen will. Da la Lohan gerade beide Kriterien erfüllt fällt das Shooting auch ordentlich sexy aus. Die vielleicht mittlerweile cleane Lindsay sieht auf einigen Fotos so aus wie die noch nicht cleane Lindsay. Aber vielleicht sieht sie auch nur deswegen so aus, weil sie weiß einfach noch weiß, wie sie auf Bildern ausgesehen hat, auf denen sie nicht clean war. Das ist alles sehr verwirrend, aber dennoch ganz hübsch anzusehen. Nur das sie einen Burger isst wirkt mindestens so absurd wie eine Burger essende Heidi.
Das Editorial gibts nach dem Klick

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Topf&Deckel x Inspiration DIOR in Moskau

Eine Dior-Ausstellung in Moskau, das ist wie eine Ed Hardy Vernissage im Umkreis von Berlin: Es passt. Nur, dass Ed Hardy mit Strass und Prints wesentlich fahrlässiger umgeht/umgegangen ist. Dior hingegen hat mit seinen Entwürfen, um nicht zu sagen Kunstwerken von Roben die Mode geprägt wie kein anderer und trotz erst kürzlichen Negativschlagzeilen gehört das Haus zu den größten und besten Couture-Häusern der Welt. Wer sowieso schon immer mal nach Moskau wollte hat nun die Möglichkeit sich im Pushkin Museum auf eine Zeitreise durch die Jahrzehnte zu begeben und die schönsten Kleider und Entwürfe bestaunen zu können. Kostet mit der Reise sicher fast genauso viel wie ein Prêt-à-porter-Kleid, hat man aber mehr von.
Ein paar Eindrücke gibt es auf YT und weitere Bilder gibts nach dem Klick.

Inspiration DIOR
28.4.2011 – 24.7.2011
Pushkin Museum Moskau
Moscow Oblast,
Russische Föderation,
121019 Moskau

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The Royal Wedding Day: Prinz William putzt die Platte x Des Prinzen neue Haarpracht

Es war ein ähnlicher Schock wie damals, als man Jay Khan im Dschungelcamp von oben filmte. Mit auch fast so vielen Zuschauern. Da war nämlich nix. Beziehungsweise war da schon was, nur zu wenig. Ein Flaum, ein paar Flusen halt. Alles was übrigblieb. Nicht besonders passend zu einer so schicken Uniform. Und wie schick und schmuck hatten wir William in Erinnerung. Jetzt saß man vorm Fernseher und dachte sich: Wie der Vater, so (in diesem Fall leider) auch der Sohn. Zumindest was die Gene anbelangt. Ein Schleier wäre sicher eine Lösung gewesen, nur bei dem Glück das wir momentan mit den sogenannten „Stilikonen“ haben, wäre das dann sicher Trend geworden und ich zieh mir son Ding nicht über. Hoffen wir abschließend, dass die vererbten Gene sich in diesem Falle nur bei den Haaren zeigen. Und jetzt weiterheulen!

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Das Gegenteil von Vielharmonie x Schubladenmusik

Der Tradition folgend gehe ich jedes Oster- und Weihnachtsfest in die Philharmonie. So auch dieses Jahr. „Zauber der italienischen Oper“ stand auf dem Programm und beinhaltete Neben dem Triumphmarsch aus Aida auch Stücke aus „Rigoletto“, „La Traviata“ oder „Der Barbier von Sevilla“. Bei Klassik verhält es sich bei mir ja so, dass ich häufig alles erkenne, es aber nicht benennen kann. Das Eltern-Popmusik-Phänomen nur halt irgendwie anders. Wer jetzt bis hier gelesen hat und jetzt fragt: „Ähm ja und …?“, dem helfe ich jetzt mal. Denn die Philharmonie hat nicht nur musikalisch etwas zu bieten. Durch die wunderbare Architektur hat man auch einen fantastischen Überblick über sein Gegenüber, Nebendran oder Untendrunter. Kino sozusagen. Und während man die von Männern gesungenen Arien so wie ich nicht so richtig verfolgt, hat man einen fantastischen Überblick über die Besucher. Da es sich wie George Clooney in „Up in the air“ schon sagte in Schubladen leichter denkt, teile ich die Philharmonie jetzt mal nicht in Sitzkategorien sondern in Gruppen ein. Mit viel Gehässigkeit und natürlich politisch unkorrekt.

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Buenos Eires! x Cavallis wilde Eier

Liebe Freunde des schlechten Wortwitzes. Als ich die Nachricht erhielt, dass Cavalli Ostereier aus Schokolade macht, war der erste Gedanke: Nehme ich den Witz mit oder nicht? Und natürlich tue ich das, denn wer für Schokoladeneier wahlweise in Zebra, Tiger – oder Giraffenoptik ernsthaft 49 Euro (für 140gr) bezahlt, hat es verdient sich Witze darüber anhören zu müssen. Für alle die sich die Eier nicht kaufen, bleibt hoffentlich ein kleines Schmunzeln und die Hoffnung, dass sie so etwas nicht zu Ostern geschenkt bekommen. In diesem Sinne: Frohe Ostern euch allen!
Weitere Bilder von Roberto Cavallis Ostereiern gibts nach dem Klick

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Judas Priest mal anders x Lady Gagas „Judas“

Es sickerte irgendwie durch den Newsfeed von der entweder geliebten oder gehassten italienischen Provokations-Fashion-Geschmacklosigkeitsqueen. Erst war es nur eine Ankündigung, dann war es das Profilbild, dann war es ein Download bei Itunes, welchen ich mir als zugegebenermaßen immer noch Fan natürlich gleich mal anhören musste. Nachdem ich „Born this way“ erst nach permanenter Radiobeschallung in meinem Büro mehr oder weniger gut finden musste, war ich bei „Judas“ anfangs auch etwas verstört. Der Beginn klingt, wie der folgende Beat auch, stark nach „Bad Romance“. Außerdem springt Frau Germanotta in Rhythmus und Melodie ganze zweimal im Lied. Mag anfangs anstrengend klingen, nach mehrmaligem Hören muss man ihr aber zugestehen: SO muss ein Lady Gaga Lied halt klingen. Natürlich kann man sagen, dass sie an ihr erstes Album nie wieder rankommen wird. Stimmt auch. Aber wieso sollte sie das auch. Madonna ist auch nie wieder an „Confessions on a Dancefloor“ rangekommen (und an ältere Alben sowieso nicht), aber trotzdem macht sie immer noch Spaß. Insofern sind wir auf das„Born this way“ – Album am 23.5.2011 gespannt (allein wegen dem Nick Knight Cover (siehe Bild)). Und bis dahin hören wir einfach weiterhin Textzeilen wie:

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