All Posts By

Jan Who

Allgemein

Immer noch en vogue x Carine Roitfeld für Barneys New York

Nein, das ist nicht die Meldung über die Rückkehr von Carine Roitfeld zur VOGUE. Aber zumindest VOR die Kamera. Denn die Carine war ja vor ihrer Zeit bei der VOGUE schon einmal Model. Und dass sie es immer noch drauf hat zeigt sie für die aktuelle Kampagne für Barneys New York (für Kampagne und Lookbook ist sie im Übrigen auch für das Styling verantwortlich). Zusammen mit Fotograf Mario Sorrenti hat sich la Roitfeld mit Sohn Vladimir und Tochter Julia Restoin Roitfeld noch einmal in Pose geschmissen und präsentiert die neue Herbst/Winter Mode für den New Yorker Shoppingtempel. Und was soll ich sagen: Mir gefällts.
Mehr Bilder gibt es nach dem Klick

Continue Reading

Allgemein

Unangestrengte Coolness x Kuyichi F/W 2011

Ich entdeckte Kuyichi das erste mal bei P&C. Für Mode hatte ich mich zu dem Zeitpunkt eher wenig interessiert und mein Stil war es damals auch nicht. Für mich klang „Organic“ damals auch eher wie ein Schimpfwort und es war mir mit Verlaub gesagt auch egal. Die Zeiten haben sich geändert und das Wort ist in aller Munde. Kuyichi hat es allerdings perfektioniert und bekommt es tatsächlich hin seine Kollektionen fast zu 100% aus erneuerbaren Materialien zu fertigen. Klingt jetzt nicht so nach fancy Fashion.

Continue Reading

Allgemein

Und sie hat doch einen Penis x Lady Gagas Cover zu „You and I“

Wie macht die alte das nur? Da ist das Video noch nicht mal veröffentlicht und schon wird über das Cover diskutiert. Als ich hörte sie soll in Dior Homme auf ihrem neuen Cover zu sehen sein dachte ich mir: Ja geil. Können Frauen ja auch tragen, wissen wir ja seitdem Frau Moss ab und an mal was von Hedi getragen hat damals. Jetzt also die Gaga. Aber sie wäre nicht wer sie ist, würde sie dem ganzen nicht noch die Krone aufsetzen und sich als ihr Alter Ego Jo Calsderone – als Kerl mit Kippe – fotografieren lassen. So sitzt sie da (und ich hätte sie fast nicht erkannt), raucht und singt über die Liebe. Das Lied, soviel sei verraten, ist ursprünglich am Klavier entstanden und klingt am Klavier ohne den leichten rock’n’electro Beat super. Hier schon mal ein Vorgeschmack von ihrem Auftritt bei „The View“ in Amerika. Natürlich berichte ich über das Video, aber das könnt ihr euch ja denken.

Allgemein

Musikalisches zum Wochenende x Und das ist gut so

Transen, Tunten und Trullas. Alle Jahre wieder gibt es den Christopher Street Day in jeder großen deutschen Stadt, die genug Platz für geschätzte 50 Lastwagen mit geschätzten 50 Millionen Unterhöschen und mindestens das doppelte an Körperöl hat. Und nun ist es nach Berlin und Köln auch in Hamburg soweit. Und natürlich wünscht Horstson als auch homosexuell besetzter Modeblog für Männer (was ne Überraschung) einen frohen Feiertag und ich möchte diese Woche ein bißchen Musik zum Feiertag aller Feiertage beitragen. Und dabei haue ich ordentlich auf die Vorurteilspauke! Wumtata!

Marianne Rosenberg – Marleen

Natürlich darf sie nicht fehlen. Beim aufsetzen der Perücke, beim Engtanzkontest oder auf dem Heimweg mit der letzten Flasche Champagner. Marleen ist und bleibt der Klassiker! (neben „Er gehört zu mir“ natürlich).

Madonna – Vogue

Die Göttin. Natürlich. Und jeder hat es mindestens schon einmal versucht zu performen. Hier eine kleine Anleitung. Einfach das eigene Gesicht in einem Bilderrahmen vorstellen und dann mit beiden Handflächen und Unterarmen selbigen nachbilden. Wahlweise mit Schmollmund oder laszivem Augenaufschlag.

Grace Jones – Slave to the rythm

Wenns in der Wunderbar dem Ende zugeht und sich die letzten Paare auf der Tanzfläche befinden, wird dieser Song ertönen und die letzten (mehr oder weniger verzweifelten) werden den Morgen begrüßen.

Gloria Gaynor – I will survive

Diese Frau hat das „gay“ nicht umsonst im Namen. Ich erinnere mich noch daran, dass ich dieses Lied mit meiner besten Freundin mal zusammen beim Karaokesingen performt habe (gleich nach „Without you“ von Mariah Carey). Ich hatte damals weder eine Trennung hinter mir noch sonst was. Braucht man auch gar nicht. Singen kann man das Lied nämlich immer. Und das tolle ist: Das Lied kann man auch im volltrunkenen „lalalala“-Modus mitsingen.

Army of Lovers – Crucified

Was soll man dazu noch sagen: Ne dickbusige Frau die wie eine Transe aussieht, eine rothaarige Eule und ein nicht dickbusiger „Mann“ der auch wie eine Transe aussieht. Zusammen waren sie „Army of Lovers“ und „Crucified“ eines der großartigsten Videos der 90er! Und natürlich ein fantastischer Ideenlieferant fürs CSD-Kostüm.

Music

Musikalisches zum Wochenende x Auf Drogen

Ja auch wir beleben alt bewehrtes wieder und ich hoffe euch jetzt wieder regelmäßig mit monothematischer Musik zum Wochenende beglücken zu dürfen. Warum zum Einstieg dieses Thema liegt natürlich auf der Hand.
Der Tod Amy Winehouse hat in jeglichen Medien die Diskussion über Sinn und Unsinn von Drogen wieder einmal angefacht. Wer was wie oft und vor allem warum konsumiert soll an dieser Stelle nicht Thema werden. Auch nicht die Frage ob Alkohol und Zigaretten als Droge bezeichnet werden können. Vielmehr geht es um das Thema: Suchtmittel in Songs. Mal in Form von Joints, von Zigaretten, Drogen im Allgemeinen, Entzug und so weiter. Die Liste der Anspielungen auf Suchtmittel und vor allem auch der Liebe als Droge sind schier endlos. An dieser Stelle sei mir verziehen, dass ich mich auf ein relativ eng gefasstes Musikfenster beschränke und Musik-Jahrzehnte wie die 70er/80er Jahre nicht berücksichtige. Es ist ja auch nur eine kleine spontane Auswahl. Ich verzichte aber auf „Rehab“ von Amy Winehouse. Traurig genug, dass sie sich sklavisch an den Refrain hielt.

Continue Reading

Allgemein

Le male ade x „Kokoriko“ by Jean Paul Gaultier

Kokoriko … soso. Also ich weiß nicht wie das Zeug riecht, aber ich hoffe nicht so wie Le Male. Außerdem hoffe ich, dass es nicht so viele Leute tragen werden wie Le Male. Könnte passieren, denn es ist wieder ein Flakon im Körperdesign (sieht ja im Bad immer ganz fancy aus und so). Dieses mal der Kopf von Gaultier. Der Kopf der Kampagne allerdings ist Jon Kortajarena. Und nur das wäre ein Grund das Parfum überhaupt zu kaufen. Schauen wir also wie viel Hähne nach dem neuen Wässerchen krähen werden – oder eben auch nicht.
Weitere Bilder gibts nach dem Klick (und Duftproben bald in der Douglas-Filiale des Vertrauens)

Continue Reading

Music

Scheue Pferde x GusGus – Arabian Horse

Mir ist GusGus noch vom „La Femme Nikita“ –Soundtrack in Erinnerung geblieben. Vielleicht erinnert ihr euch an die Serie auf RTL 2 mit der blonden Peta Wilson als Auftragskillerin wider Willen. Da waren die Techno/Soul Kombo aus Island wie sie sich selbst gerne bezeichnen mit ihrem Song „Gun“ drauf vertreten. So weit so gut. Und vergessen. Beziehungsweise diese musikalische Spur nicht weiter verfolgt. Gott sei Dank gibt es Itunes. Da bekommt man ja, ähnlich wie bei Amazon, Empfehlungen. Nicht so unangenehme Vorschläge wie manchmal beim Bücherriesen (nur weil man mal das Tantrabuch als Scherzgeschenk bestellt hat), sondern, wie in diesem Fall, eine kleine GusGus-Erinnerung. Deren neuestes Album „Arabian Horse“ (erschienen am 20.5.2011) ist wirklich, nunja wie soll man das beschreiben … ein elektronischer Leckerbissen. Mit „Selfoss“ beginnt das Album ein wenig wie Trentemoeller und endet eher ungewöhnlich in Richtung Yann Tiersen. Beim nun folgenden „Over“ sind die elektronischen Beats mit einer sanften männlichen Soulstimme unterlegt, die später von einer etwas lauteren Frauenstimme begleitet wird. die neben dem Drang zu tanzen dafür sorgt, dass man mehr möchte. Und das bekommt man spätestens beim nächsten Song „Without you“, der noch elektronischer daherkommt und nun vollends an den Herrn Trentemoeller erinnert, aber eben doch anders ist, wird es doch der anfangs mystische Klang des Songs durch einen überraschenden Refrain aufgelöst. So geht es weiter und weiter und GusGus haben mit „When your lovers gone“ und dem achtminütigem Abschlussstück „Benched“ noch so einiges auf diesem Album zu bieten. Wer also mal wieder Lust auf was nettes Elektronisches hat, dem ist das Album dringend zu empfehlen. Dem Pferd auf dem Cover scheint es auch zu gefallen.
Eine kleine Hörprobe gibt’s nach dem Klick.

Allgemein

Der weiße Riese x Rosie Huntington Whiteley in Transformers 3

Frauen gehen nicht auf Klo und pupsen auch nicht. Solche Stammtischparolen kennen wir ja. Aber wie ich neulich feststellen musste, wird auch ihre Kleidung niemals schmutzig. Nicht einmal wenn Alien-Autoroboter die Welt angreifen! Vergesst Tomb Raider, die in zerrissenen Tops mit dreckverschmiertem Gesicht in alten Gräbern rumkriecht. Das will doch keiner sehen! Hier kommt Rosie Huntington Whiteley, ihres Zeichens Megan-Fox Abklatsch und Actiontussi im neuen Transformers 3 – Film. Sie zeigt: Es geht auch ohne Kratzer und Dreck im Gesicht. Und sogar mit High Heels. Den gesamten Film nämlich. Während Megan Fox sich im ersten Teil als taffe Sexbombe inszenieren ließ um anschließend mit ihrem „verruchten“ Image noch ordentlich Publicity zu erhaschen, versucht unsere Rosie das nicht mal.

Continue Reading

Allgemein

„Das kann man kombinieren?“ x Valentino Men S/S 2012 meets Ralph Lauren F/W 2011

Diese Frage stellte mir unser aller Chefhorst als ich meinte ich kombiniere das einfach mal. Auf der einen Seite die neue Valentino Männerkollektion F/S 2012 (links). Auf der anderen Seite die H/W 2011 Kampagne von Ralph Lauren Black Label (rechts). Das geht? Ja, passt auf:
Auf der einen Seite Valentino Men F/S 2012, eine Kollektion, die mich wirklich aus den Socken gehauen hat. Erster Gedanke: Cos macht jetzt auch Designkooperationen? Sieht alles gar nicht nach Valentino aus und gefällt mir wahrscheinlich deshalb so gut.
Auf der anderen Seite Ralph Lauren, was mich nicht aus den Socken gehauen hat. Erster Gedanke: Was macht Patrick Bateman (Serienkiller aus American Psycho) da in der Kampagne? Zweiter Gedanke: „Achso, wer ist das denn dann?“. Es ist Nacho Figueras, Polo Spieler. Da man aber auch mit so einem Schläger Leute umbringen kann, dachte ich mir: Mensch, haste gar nicht so falsch gelegen Jan.
Was haben diese beiden Sachen also gemeinsam?

Continue Reading

Music

Erstarrt x Björk – „Crystalline“

Was haben wir gewartet. Seit dem letzten mit Timbaland Co-produziertem Album „Volta“, war es etwas still um unser isländisches Wunderkind geworden. Also hatte man genügend Zeit Vespertine wieder heraus zu kramen oder sich wie ich in „Selmasongs“ (Musik aus „Dancer in the dark“) zu verlieren, weil man die CD beim Keller ausräumen wieder entdeckt hat. Jetzt haben wir die Möglichkeit eine neue Scheibe ins Regal zu stellen und uns an neuen Stimmexperimenten zu erfreuen. Die erste Single hat es natürlich auch schon ins Netz geschafft. „Crystalline“ heißt es und klingt, anders als zum Beispiel „Medulla“, wieder richtig schön nach der alten Björk. Klingt so, als würde die Gute direkt selber den ganzen Song auf einem Metallofon hämmern und gen Ende hin mit ordentlich Beats unterlegt werden. Release ist der 30.6.2011. Wir sind gespannt und hören so lange vielleicht auch „Post“ und „Homogenic“ nochmal durch.