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Jan Who

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Lana del Rey x „Honeymoon“

Sie hat es mal wieder geschafft. Lana del Rey „verdepressivt“ einem einfach alles. Und jetzt auch noch den Honeymoon.

„We both know that it’s not fashionable to love me but you don’t go, cause truly there’s nobody for you but me …“

Natürlich stimmt das nicht, denn Lana ist natürlich sehr fashionable und mittlerweile quasi ein Garant für Pathos und Kitsch, was einem, hört man sich ihre Werke zu lange an, ganz schön auf den Senkel gehen kann.

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Allgemein

Das Tier in der Arena x Disclosure – „Caracal“

„Der Karakal (Caracal caracal) ist eine afroasiatische, mittelgroße Katze und der einzige Vertreter der Gattung Caracal. Der Name bezieht sich auf die Schwarzfärbung der Ohren (türkisch karakulak bedeutet „Schwarzohr“). Wegen seiner Ähnlichkeit mit den Luchsen wird er manchmal auch als Wüstenluchs bezeichnet. (…)“ (Wikipedia.de)

Als Disclosure vergangenen Dienstag Abend im Rahmen ihrer Albumvorstellung ein DJ Set im Berliner Arena Club spielten, schlichen sie ähnlich unauffällig wie dieses Tier auf die Bühne und wären vielen in der Menge gar nicht wirklich aufgefallen, wäre da nicht ihre Security gewesen.

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Allgemein

Malakoff Kowalski x „How I Think of You“

Der Mann, dessen Vorname nach Balletttänzer und Nachname nach polnischen Wurzeln klingt, ist tatsächlich ein deutsch-amerikanisch-persischer Wahlberliner. Diese Mischung klingt jetzt sehr aufregend, was sich ein wenig mit seiner Musik beißt. Das ist allerdings keinesfalls in negativer Hinsicht gemeint.

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Music

Theo Luft x „Der Luxus der Langeweile“

Theo Luft kann laut eigener Aussage nicht mal Triangel spielen. Dennoch hat er mit einer Software, die nur den Bruchteil einer Gitarre gekostet haben soll, Songs am Rechner komponiert. Stellt sich die Frage, ob es ein gutes Zeichen ist, dass quasi jeder mit einem anständigen musikalischen Gehör ein Album komponieren kann?

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Music

This is my Church! X Dave McCabe & The Ramifications – „Church of Miami“

Nein Jonathan Meese macht jetzt keine Musik, auch wenn auf dem Pressefoto eine gewisse Ähnlichkeit besteht. Vielmehr möchten wir euch Dave McCabe & The Ramifications vorstellen. Dave McCabe zelebriert hier sein erstes Soloprojekt. Die Songs klingen mal nach Chromeo („Church of Miami“, „Too Damn Good“), mal wie eine männliche LaRoux („Trust Me“) und die Videos haben einen liebenswürdig-abgedrehten Einschlag (Puppen, CCTV Aufnahmen von McCabe). „Service To His Master“ oder „Let Me Go“ schlagen dann eher ruhige Töne an und man kann kurz Luftholen zwischen dem Auf und Ab auf „Church Of Miami“, was man definitiv als DIE Spätsommerplatte ansehen sollte. This is my Church!

Allgemein

Dave Gahan & Soulsavers x „All Of This And Nothing“

Depeche Mode haben ja leider die Angewohnheit, Alben in sehr großen Zeitabständen zu veröffentlichen. Zum Glück bringt Dave Gahan nun sein bereits zweites „Solo“-Projekt zusammen mit den Soulsavers heraus (bestehend aus den britischen Produzenten Ian Glover und Rich Machin – auf dem Foto zu sehen). Bereits 2012 veröffentlichten die Beiden mit „The Light the Dead Sea“ ein erstes Album.

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Allgemein

Courtney Love und die Frage: Wo ist das Handy? x Marshall Phone Launch @ Hansastudios Berlin

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Mit den internationalen Acts ist es ja immer so eine Sache. Man plant sich einen netten Abend mit Ablauf zusammen und natürlich schiebt sich alles immer ein klein wenig nach hinten. So mussten auch alle am vergangenen Freitag im Meistersaal der Berliner Hansastudios anwesenden Gäste auf Ms. Courtney Love warten.
Die Location war natürlich nicht zufällig gewählt. Bereits David Bowie, Iggy Pop oder auch Bands wie Snow Patrol oder R.E.M. nahmen hier bereits Songs/Alben im Laufe der Jahre auf. Musik lag hier also quasi in der Luft. In der Luft lag auch eine gewisse Spannung in Bezug auf das, was am Abend vorgestellt werden sollte. Marshall hatte nämlich angekündigt, ein Smartphone auf den Markt zu bringen „… that puts music on the main stage“, welches also Musik in den Mittelpunkt stellen soll. Gerade für Musikliebhaber und leichte Smartphone Nerds wie meine Wenigkeit also spannende News. Bis es soweit war, gab es wahlweise Wodka oder Bourbon in allen Variationen sowie das DJ-Duo „Bodybuilding“, die zusammen mit den von Marshall imposant posierten Lautsprechern für die musikalische Beschallung sorgten.
Eines suchte man, und das verwunderte dann doch, vergebens: Nirgends war das Handy präsentiert bzw. ausgestellt.

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Music

Alles so schön depressiv hier x Beach House – „Depression Cherry“

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Bild: PR

Habt ihr euch schon einmal den perfekten Song zum Feuerwerk gewünscht? Hört euch „Space Song“ von Beach House an. Die Band, die wie eine eigene Musikrichtung klingt, schafft auf „Depression Songs“ Dreampop-Perlen, von denen man sich gern mal runterziehen lässt. Songs wie dieser, „Beyond Love“, „PPP“ oder „Wildflower“ klingen wie Moby mit Alternative Einschlag. Victoria Legrand und Alex Scally veröffentlichen mit „Depression Cherry“ bereits ihr fünftes Album, welches gern als „Rückkehr zur Einfachheit“ beschrieben wird. Ich kann nur sagen: Wenn alles, was einfach ist, so gut klingen würde, wären wir alle nur noch depressiv.

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Music

Christian Rich x FW14

Da sitzt man dann vor der Pressemitteilung zu diesem Album und versucht möglichst viele Infos herauszufiltern, die man für diesen Beitrag nehmen könnte. Ich für meinen Teil habe leider nicht wirklich Ahnung davon, wie groß beispielsweise Namen wie Vince Staples & Bia, JMSN, Niia oder Goldlink sind. Was wir aber wissen ist, dass hinter Christian Rich die Grammy nominierten Produzenten und Zwillingsbrüder Taiwo und Kehinde Hassan stecken, die wiederum bereits mit Namen wie Drake, J. Cole, Earl Sweatshirt und Childish Gambino zusammengearbeitet haben.

Trotz Rap Einflüssen, wie zum Beispiel auf „High“, bleibt noch genug Platz für die nigerianischen Wurzeln und Einflüsse der Brüder, aber auch für Liebhaber des Disclosure Club Sounds ist mit „Compromise“ oder „Dissapear“ etwas dabei und es gibt sogar einen Kinderchor („Better To“). Ihr seht also: Auch wenn die Brüder das Album „FW14“ genannt haben – es ist alles andere als Last Season.