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Lana del Rey x „Honeymoon“

Bild: Consequenceofsound

Sie hat es mal wieder geschafft. Lana del Rey „verdepressivt“ einem einfach alles. Und jetzt auch noch den Honeymoon.

„We both know that it’s not fashionable to love me but you don’t go, cause truly there’s nobody for you but me …“

Natürlich stimmt das nicht, denn Lana ist natürlich sehr fashionable und mittlerweile quasi ein Garant für Pathos und Kitsch, was einem, hört man sich ihre Werke zu lange an, ganz schön auf den Senkel gehen kann.

Wir wissen nicht, was genau sie auf „Honeymoon“ anders macht, aber nach „Born to Die“, „Born To Die (Summer Edition)“ und „Ultraviolence“ scheint sie ihre Rolle als Schmachtnudel so vereinnahmt zu haben, das alles rund klingt. Und auch wenn oder gerade weil sie im Video zu „High by The Beach“ mit einer übergroßen Knarre einen Paparazzi mitsamt seinem Hubschrauber abknallt, mögen wir Lana. Und wer „Don’t let me be Misunderstood“ noch von Santa Esmeralda kennt, der kann sich bei Lanas Coverversion das Tanzen abschminken. Ganz groß übrigens ist „Art Deco“, denn einen schöneren Vergleich einer Person mit dieser Epoche der Designgeschichte, gab es wohl bisher noch nicht:

„(…)You’re so Art Deco, out on the floor, shining like gun metal, cold and unsure. Baby you’re so ghetto, you’re looking to score, when they all say hello, you try to ignore them (…)“

 

 
„Honeymoon“

„High by The Beach“

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  • Monsieur_Didier
    28. September 2015 at 15:32

    …Du bringst es auf den Punkt: … „verdepressivt“ einem einfach alles…
    aber ich mag sie einfach…
    und wie bei jedem Genuss- und suchtmittel heißt es auch hier: …die Dosis macht das Gift 😉

  • thomash
    28. September 2015 at 16:26

    sie hatte für mich schon immer etwas fahrstuhlmusik-haftes.

  • Tim
    28. September 2015 at 18:26

    Grauenhaft gut!