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Jan Who

Gadgets Music

Full Body Remix x Fantom Sensory Music App von Massive Attack

Finden wir gut: Für alle, die gern mal ihren eigenen „Massive Attack“-Remix erstellen wollen und zu allem Überfluss auch noch Fans sind, gibt es jetzt die von Massive Attack ins Leben gerufene „Fantom Sensory Music App“. Handybewegungen, Tageszeit und sogar Euer Puls beeinflussen dabei Klang und Rhythmus Eures Remixes.
Insgesamt vier Songs stehen zum Mixen zur Verfügung und können im Anschluss natürlich beliebig geteilt werden.
Die App ist exklusiv und kostenfrei im Appstore erhältlich. Wir sind auf Eure Remixes gespannt …

Music

Eliot Sumner x „Information“

Wir erinnern uns an das Jahr 2010, als Eliot Sumner sich noch „I blame Coco“ nannte und sich über ihre guten Gene beschwerte bzw. dass sie immer mit ihrem berühmten Vater Sting in Verbindung gebracht wurde. Das wird sie natürlich noch immer, tritt nun aber unter ihrem richtigen Vornamen Eliot („Coco“ ist lediglich ihr Spitzname) auf und veröffentlichte unter diesem Namen nun auch vergangene Woche ihr neues Album „Information“.

„The moment I finished the I Blame Coco tour, I was like, ‚I’m done.‘ My past wasn’t me; I grew out of it,“

Wir fanden das damals sehr schade, denn „The Constant“ war ein durch und durch gelungenes Album. Dennoch zog Sumner es vor, sich im Anschluss an eben erwähnte Tour in ein Naturschutzgebiet im Nordwesten Englands mit nichts außer ihrem Hund zurückzuziehen.

Nach diesem „Winterschlaf“, wie sie es nun nennt, veröffentlichte sie ihre „Information-EP“ und ging mit Lykke Li auf Tour. Darüber gibt es im Übrigen auch eine kleine Reportage vom ID-Magazin. Aber zurück zum Album.

„Information“ klingt im Ganzen wesentlich rockiger als „The Constant“ insofern man die beiden Alben überhaupt vergleichen soll/kann. Das Rockige, wie zum Beispiel auf „Halfway to Hell“ zu hören, mischt sich mit elektronischen Einflüssen (besonders gut zu hören auf „Species“) und ergibt dann auch Hybriden wie ihre erste Single „Information“, welche tatsächlich ein bißchen nach „I Blame Coco“ klingt. Vielleicht nennt sie sich ja demnächst Eliot Coco Sumner. Auf das Album wären wir dann auch gespannt.

Allgemein

Bloc Party – „Hymns“

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Viele erinnern sich sicher noch an „Silent Alarm“ das Debut von Bloc Party aus dem Jahr 2005. Unglaubliche 11 Jahre ist das bereits her. Zwischendrin hat Mitgründer und Sänger Kele Okereke als „Kele“ zwei mehr (oder weniger) erfolgreiche Alben veröffentlicht. Dieser tat sich nun wieder mit Russell Lissack, ebenfalls damaliges Gründungsmitglied sowie Justin Harris (E-Bass) und Louise Bartle (Schlagzeug) zusammen, um als Bloc Party ein neues Album zu veröffentlichen. „Hymns“ heißt das Werk, wobei der Name auf Okerekes frühkindliche Faszination für kirchliche Musik zurückzuführen ist:

„ (…) The first music I ever heard was hymns at school. I started to think, if I was going to make music that had a spiritual dimension, that was sacred to me and to the things that I held important, how would I do it? (…)”

Und so hört man auf „Only he Can Heal Me“ beispielsweise chorähnlichen Stimmen die gebetsartig „For Only He can Heal Me“ wiederholen.

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Music

David Bowie x Black Star

Ich hätte gern ein anderes Album als Einstieg nach einmonatiger Schreibabstinenz gewählt. Nicht weil man schon zu viel über Bowie bzw. das Album gelesen hat, sondern weil es schwer ist, einem so großen nun verstorbenen Künstler auf einer Plattform wie unserer gerecht zu werden. Es wurde zwar zu „Blackstar“ fast alles gesagt und geschrieben, dennoch möchte ich euch diese Analyse von „Blackstar“ in Hinsicht auf diesen Tumblr nahelegen, die sich aufgrund der Frage ergab, was Bowie mit „The Villa of Ormen“ im Song „Blackstar“ meinte.

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Music

Soulsavers – „Kubrick“

Bild: PR

Vor kurzem noch mit Dave Gahan auf der Bühne, erscheint nun mit „Kubrick“ das neue Werk der Soulsavers. Und dieses Mal gibt es keinen Depeche Mode Weltstar, der die Band in den Schatten stellen könnte. Allerdings somit aber eben auch keinen Gesang. Dies war aber auch nicht Intention des Albums, welches nicht umsonst „Kubrick“ heißt. Jeder Song trägt nämlich den Namen eines Charakters aus Kubricks Filmen. „De Large“ (Uhrwerk Orange – Alexander DeLarge), „Dax“ („Wege zum Ruhm“ – Colonel Dax) oder „Torrance“ („Shining“ – Jack Torrance) orientieren sich tonal somit nicht umsonst am jeweiligen Film. Aber auch wer die Filme ggf. nicht gesehen hat, lernt auf „Kubrick“ die Soulsavers mal so kennen, wie sie ohne Dave Gahan klingen. Und ganz ehrlich: Wer will schon Dave Gahan in „The Shining“ sehen oder hören?

Music

Marcus Marr & Chet Faker x „Work“ EP

Bild: PR

Alle, denen Chet Faker kein Begriff mehr ist, haben hier nochmal die Möglichkeit nachzulesen. Aus der musikalisch gegenseitigen Bewunderung zwischen dem australischen Faker und dem britischen DJ Marcus Marr, entstand nun eine EP namens „Work“. Chet Fakers soulige Stimme, die er auf seinem eigenen Album eher reduziert elektronisch begleitete, trifft dabei auf Marrs clublastige Tanzarrangements und man freut sich, dass Chet Faker erkannt hat, dass seine Stimme nicht nur minimalistisch gut funktioniert.

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Music

Für Hilde

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Bild: Four Music

Sie war eine von Deutschlands größten Chanson-Sängerinnen, Schwulenikone, Filmstar und modische Inspiration. In diesem Jahr wäre Hildegard „die Knef“ 90 Jahre alt geworden. Grund genug ihre größten Hits noch einmal Revue passieren zu lassen. So geschehen auf „für Hilde“, einer Hommage an die deutsche Künstlerin von deutschen Künstlern. So interpretiert Rapper Samy Deluxe zum Beispiel „Von nun an gings bergab ab“ mit angepassten Lyrics in denen der Vater nicht „wütend“ sondern „stoned“ war und man nicht „zum Theater“ sondern Rapper werden wollte. Clueso hingegen hält sich bei „Ich bin zu müde“ größtenteils an den Originaltext, fügt aber einen kleinen Freestyle-Rap hinzu. Zu empfehlen auch Flo Mega’s Version von „Wie viele Menschen“, die wie eine moderne Straßenhymen klingt. Beim vielleicht größten Song „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ allerdings hält Sängerin Alina Wichmann sich strikt an den Originaltext. Rote Rosen sind und bleiben eben zeitlos. Happy Birthday Hilde.

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Physikalisch unmöglich, aber schön x Lanterns on The Lake – „Beings“

Bild: PR

Diese sympathische Band aus UK macht Musik zum abhauen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Songs wie „Faultlines“ würde man in Filmen spielen, wenn der Protagonist von zu Hause abhaut oder mit der geliebten zusammen in den Sonnenuntergang rennt. Songs wie „Send Me Home“ oder „I’ll Stall Them“ hingegen, laden eher zur gemeinsamen Winter-Entspannung daheim ein. Ihr seht also: Musik zum Davonrennen und im Winter hören mit ab und an ordentlich Pathos („Stuck For An Outline“). Klingt jetzt nicht nach ungebremster Fröhlichkeit, ist aber tatsächlich sehr schön.

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Placebo x Mtv Unplugged

Bild: PR

Wenn eine deiner Lieblingsbands ein MTV Unplugged veröffentlicht, ist das immer ein Happening. So auch erst kürzlich mit der Veröffentlichung des MTV Unplugged Albums von Placebo. Zum 20-jährigen Bestehen kann man so etwas zugegeben mittlerweile nicht mehr atemberaubendes ja machen.
Frei nach dem Motto „Once More With Feeling“, werden den Songs ein wenig die Wucht genommen („The Bitter End“) oder sie bleiben gewohnt ruhig („Bosco“ – welches hier übrigens das erste Mal live gespielt). Dabei holt sich Sänger Brian Molko auch Unterstützung von Acts wie Joan As Police Woman oder Broken Twin. Alles in allem also ein interessantes Konzert welches sich besonders für Placebo Einsteiger eignet. Aber auch für Fans ist dieses Album gerade in der „Limited Deluxe Edition“ (DVD, BluRay + CD) eine Geschenkidee, die man ins Auge fassen sollte.

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