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Jan Who

Music

Was sich gehört – KW 45/2016

(Bild: PR)

Während sich der Berliner DJ Phonique noch durch grünes Gras und sonnige Videos mixt, probieren die Temples neue Drogen aus, an denen sie uns visuell teilhaben lassen. Froth klingen unterdessen irgendwie anders und hängen an Tankstellen ab, während die Mighty Oaks ganz gemächlich mit gestriegeltem Bart durch die Natur flanieren. Da fragt sich Al Pride zurecht: Was ist mit den People los?

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Music

Alicia Keys – „Here“

Erfolg hat auch Schattenseiten. So war Alicia Keys „Fallin’“ leider so beliebt, dass Yvonne Catterfeld es jüngst in einer TV-Sendung als einen ihrer Lieblingssongs deklarierte. Shit happens. Kein Scheiß ist allerdings, dass Here von Alicia Keys nach „Citizen of Glass“ von Agnes Obel und „Joanne“ von Lady Gaga nun schon das dritte Album ist, was bei mir konstant rauf und runter dudelt.

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Kultur

Neues Knacken x „Der Nussknacker“ getanzt vom Staatsballett Berlin @ Deutsche Oper

(Foto: Fernando Marcos)

Es ist bei Ballett-Reviews schwer, als „Laie“ große Reden darüber zu schwingen, wie professionell etwas getanzt oder wie originalgetreu das Stück war. Was man jedoch bisher in den Medien über den Intendanten Nacho Duato lesen konnte, war alles andere als positiv. Die Feuilletonisten rümpften die Nase. Das Niveau sei heruntergegangen, er kenne sich nicht mit klassischem Tanz aus. Und das waren noch mit die freundlichsten Dinge. Diese Art von Diskussionen überlassen wir jedoch lieber den Leuten, die sich damit auskennen. Wir bewerten hier wie immer rein nach Unterhaltungswert und darum soll es ja letztendlich auch gehen, denn sein wir ehrlich: Was bringt ein noch so toll ausgefeiltes Tanzbein, wenn Klamotte und Bühne hässlich oder einfallslos ist.

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Music

Agnes Obel x „Citizen Of Glass“

(Bild: PR)

Bisher war es schwierig, mein favorisiertes Herbst/Winter-Album „Vespertine“ von Björk zu ersetzen. Das wird oder vielmehr wurde immer dann rausgeholt, wenn es draußen kalt wurde und man anfing, mehr Zeit zu Hause zu verbringen und aus Mangel an Urlaub nicht in der Lage war, sich eine einsame Hütte in den Bergen zu mieten. Sorry Björk, aber in diesem Jahr schlägt Dänemark Island.

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Music

20 Jahre Placebo-Effekt x Placebo – „A Place For Us To Dream“

Eine Auseinandersetzung auf der Straße und ein knutschendes Paar in einer von der Polizei abgesperrten Szenerie. Brutale Realität und dazwischen immer Gefühl und Liebe. Das Cover könnte auch eine Abbildung Placebos Musik sein. Seit mittlerweile 20 Jahren (1996) machen Molko & Co jetzt schon Musik. Der breiten Masse, wie auch mir, wurden sie durch „Every You Every Me“, u.a. auf dem Soundtrack zu „Eiskalte Engel“, bekannt. Seitdem haben sie mit Größen wie David Bowie („Without You I’m Nothing“), Robert Smith von The Cure oder auch Allison Mosshart („Meds“) kooperiert und natürlich ganz viele glänzende Gold- und Platinplatten erhalten.

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Music

Russen, Röyksopp, Retro x Was sich gehört mit Robbie Williams, Röyksopp & Philipp Poisel

Robbie Williams x „Party Like A Russian“

Hier ist es also. Das Video zur Single „Party Like A Russian“ von Robbie Williams neuem Album „Heavy Entertainment Show“. Im Voraus hatte er bereits die gleichnamige Single zum Album veröffentlicht, die nach mehrmaligem Hören den Showmaster Williams gut zur Geltung brachte. Bei „Party Like A Russian“ allerdings wirkt Williams in seinem Gucci-Fummel eher wie ein alternder Showmaster, der es nochmal wissen will. Wir hoffen stark, dass das Album einen anderen Eindruck hinterlässt und halten fest: So fantasievoll Gucci auch ist: It’s not for everyone at any age.

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Music

Doppelt klingt besser x M.I.A. feat. Zayn & The Weeknd feat. Daft Punk

Von Zeit zu Zeit gibt es musikalische Verbindungen die funktionieren einfach. Zwei der momentan wohl coolsten, vorübergehenden Duos wollen wir euch hier kurz mal vorstellen.

M.I.A. feat. Zayn – „Freedun“

Spätestens seit ihrer Kooperation für „Give Me All Your Luvin’ “ zusammen mit Madonna und Niki Minaj wundern uns Kooperationen zwischen großen Popstars und M.I.A. nicht mehr. Das bisschen was Zayn Malik bei diesem Song beisteuert, hätte M.I.A. auch von irgendjemand anders einsingen lassen können. Wir wissen aber: Es ist oft doch der Name der zieht und daher ist es nicht verwunderlich, dass sie Zayn gewählt hat. Sein durch Synthesizer verzerrter Part, fügt sich allerdings sehr gut in M.I.A. Rap-Part ein und wird im Endeffekt zu einem wirklich guten Song, mit einem der wohl besten Intros ever:

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Theater

Nein, das macht er jetzt nicht auch noch, oder? X „Die Räuber“ @ Berliner Ensemble

(Matthias Mosbach, Felix Tittel; Foto: Monika Rittershaus)

Mit dem Theater ist es manchmal wie mit dem Kino. Man geht hin um sich Sachen anzuschauen, die einen interessieren. Allerdings hat man keine Lust die Bücher zu lesen bzw. hat sich in der Schule nicht damit beschäftigt. Tatsächlich blieb mir die Lektüre von Schillers Räubern dort verwehrt, wobei ich damals wohl eher „erspart“ gesagt hätte.
Als ich davon Wind bekam, dass die Umsetzung des Dramas am Berliner Ensemble nicht nur die „vorerst letzte“ Inszenierung von Leander Hausmanns Theaterlaufbahn ist, sondern zudem (natürlich) auch sehr modern, dachte ich mir: Wieso nicht. Bisher hatte mich das BE nämlich nur mit jeglichen Inszenierungen gelockt, an denen der grandiose Robert Wilson beteiligt war („Shakespeares Sonette“, „Peter Pan“, „Die Dreigroschenoper“).

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Music

Was sich gehört – Lady Gaga, La Femme, Jones, Mikky Blanco, Agnes Obel

Da ist sie also, die neue Gaga. Man darf auf ihrem kommenden Album „Joanne“ auf Kooperationen mit Beck, Florence Welch und Father John Misty gespannt sein. Ein Video gibt es zwar auch, aber wir wollen euch diesen Live-Auftritt aus dem Londoner „Moth“ Club nicht vorenthalten. Klassisch Gaga.

Lady Gaga x „Perfect Illusion“

La Femme x „Ou Va Le Monde?“
Wo geht’s eigentlich mit der Welt hin? Hier erfahrt ihr es im Video und könnt dank Untertitel sogar mitsingen.

Jones x „Melt“
Auf der Spotify “Spotlight On 2016“ – Liste, “Dscvr artist“ und in der Sunday Times war sie ein “Artist to watch on“. Zurecht.

Mykki Blanco x „Loner“
Aktuell leider nur ein kurzer Trailer des Songs vom kalifornischen Multigender-Ausnahme-Rapper. Dringend das neue Album „Mykki“ zulegen und Song komplett hören!

Agnes Obel x „Golden Green“
Die zweite Single aus dem kommenden Album „Citizen Of Glass“ (21.10.2016). Wie immer grotesk schön.