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Daisydora

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Schöne Sachen, F17 … lauter typische Daisy-Teile

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Links: Mantel von Marc Jacobs; rechts: Blazer von Dries van Noten

Mal abgesehen von einem Portemonnaie, brauche ich im Moment nichts. Meines von Gucci, das elf Jahre alt ist, löst sich gerade auf. Und so viel ist sicher, ich werde eine der Clutches von Jil Sander, wahrscheinlich die in „Senf“, das aber ein schönes Gelb ist (für 280 €), an Stelle eines Portemonnaies von Bottega Veneta, Louis Vuitton, Hermès, Dior, etc. kaufen. Das ist günstiger und es geht viel mehr rein und das finde ich auch im Finsteren in jeder noch so großen Tasche … ich hoffe, da gibt es ein kleines Seitenfach, da stecke ich dann eine Karte, die Fahrerlaubnis und den Ausweis rein und fertig ist der Lack.
Aber die Verlockung ist groß, das eine oder andere Teil aus den aktuellen Kollektionen zu kaufen, obwohl ich mich angesichts der tollen nächsten Saison zurückhalten möchte. Ich zeige euch einfach mal, was in meiner engsten Auswahl gelandet ist. Da gibt es dann immer schon Teile im Schrank … zu denen … na ja, ihr kennt das ja.

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Schöne Sachen, M17 … „Its Showtime“

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Links: Blazer von Dolce & Gabanna; rechts: Hose von Alexander McQueen

Manchmal muss man wirklich öfter als einmal hinsehen, um das Schöne auch zu erkennen … auf den ersten Blick hat sich mir nicht erschlossen, dass dieses Jackett unbedingt hier auf Horstson gezeigt werden müsste. Aber dann fiel mir ein, dass sich (fast) immer jemand findet, dem das ganz ausgezeichnet steht und es soll nicht vergebens gewesen sein, dass Domenico Dolce und Stefano Gabbana eigens das Sticken in Petit Point Technik erlernen mussten, um dieses Sakko präsentieren zu können.
Und da war dann noch dieses Interview mit Til Brönner, der meinte, es sei Entspannung für ihn, in fremden Städten durch die Straßen zu schlendern und einkaufen zu gehen. Und ganz besonders möge er gut geschnittene Anzüge, weil man damit als Mann immer gut und bequem angezogen ist … und schon hatte ich mein perfektes Role Model für diesen Look. Der kann das wunderbar tragen und einige von euch garantiert auch … und all zu viele gibt es von diesem Jackett aus Samt mit Petit Point Stickerei ohnehin nicht.

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Hier kauft Karstadt x Fashion Hero x André Maeder x Was hat Neiman Marcus San Francisco damit zu tun?

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Neiman Marcus in San Francisco; Bild: sanfranciscodays.com

Mein Erweckungserlebnis in Sachen „das Kaufhaus und seine Möglichkeiten“ liegt schon etwas zurück. Zuerst hatte ich bei Galeries Lafayette am Boulevard Haussmann so einen rabenschwarzen Seemannspulli im Patentmusterstrick von Donna Karan mit so einem Zipp vorne dran erstanden; obwohl ich überhaupt nur wegen einem Teil von Helmut Lang rauf in die Etage gefahren war … dann fiel mir beim Kofferpacken im Hotel auf, dass der Donna Karan Schnipsel am Zipp fehlte, was in Paris aber zeitlich betrachtet nicht mehr zu ändern war.
Am Ziel der Reise in San Francisco angekommen, machte ich mich am zweiten Tag auf zu Neiman Marcus in der Stockton Street, gleich beim Union Square Park, und nahm den Pulli ohne große Erwartungen mit. Als ich dann vor den Fenstern stand, genau genommen vor einem Fenster mit Mode von Chanel, sehr schön aber ohne diesen „Oh-Gott-das-sind-ja-lauter-echte-Stücke-von-Cocos-Erben-Kniefall“ präsentiert, war mir schon klar, dass ich in Amerika bin: dem Land, in dem das Marketing erfunden wurde.

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Und weg war Sie* … CEO Angela Ahrendts wechselt von Burberry zu Apple

Burberry

Sehr schön für Apple und Burberry geht davon auch nicht unter. So ist das nun mal, Apple holt sich die besten Leute … und sei es die aus der Mode. Das muss schon ein toller Vertrag sein, den man Angela Ahrendts da angeboten hat. Schließlich ist sie der am besten bezahlte CEO in Großbritannien, hat zusammen mit Christopher Bailey Burberry und sich in den vergangenen acht Jahren Ruhm, Ehre und viel Geld (sprich Firmen- und Markenwert) eingebracht.
Und Apple braucht die Markenmacherin. Sie wird sich um die Expansion der Apple-Shops kümmern und dabei direkt an Tim Cook berichten (den sie später mal beerben könnte, oder?). Diese Position wurde neu geschaffen, Zeit wurde es, da kann und wird sich Apple noch viel vom Markt holen.
Und Burberry ging es noch nie so gut wie zur Zeit. Die britischste aller britischen Marken ist super solide aufgebaut. Sei es in Sachen modische Reputation … oder auch an der Börse. Aus diesem Grund, weil er nicht nur dabei war sondern die kreative Triebfeder des Erfolges ist, wir Chefdesigner Christopher Bailey der Nachfolger von Angela Ahrendts.

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Schöne Sachen, F16 … Mary Katrantzou und ihre Begleiter

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Links: Kleid von Mary Katrantzou; rechts: Mantel von Sophie Hulme

Würde man Pucci im Weltall noch mal neu erfinden und dann mit einem Schuss Cavalli und Versace versetzen, dann käme vielleicht Mode von Mary Katrantzou dabei herauas. Aber diese alberne Fantasie wird der Mode der Designerin natürlich nicht gerecht. Sie hat verfremdete Prints naturalistischer Motive auf Seide, Seidenjerseys und anderen Materialien neu interpretiert und frech bis angstfrei zu relativ teuren Modellen verarbeitet, die man auch hierorts mal besprechen sollte … weil so was Plakatives wie Prints, richtig getragen beziehungsweise schön kombiniert, einfach noch besser wirkt.

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High Fashion Hype oder wer kauft das bitte alles?

Dieses Bild lügt nicht: Der Marathon der Prêt à porter (hier Paris bei Louis Vuitton) hinterlässt seine Spuren. Selbst die High Fashion Maniacs Anna Dello Russo und Brian Boy wirken leicht abgekämpft … Mich würde mal interessieren, ob Suzy Menkes oder Anna Wintour noch alle Namen zusammen bekämen?
Es sind genau 387 Kollektionen, die man bei style.com unter dem Menüpunkt „Fashion Shows“ … „Spring 2014 Ready To Wear“ (das ist nur die Womenswear) findet. Da sind neben den handverlesenen Luxuslabels wie Chanel, Christian Dior, Hermès, Tom Ford, Louis Vuitton, Prada, Valentino, Giorgio Armani, Gucci, Thom Browne, Saint Laurent, Lanvin und nur zum Beispiel den Japanern dann natürlich ganz viele der großen High Fashion Marken wie Calvin Klein und Kollegen zu finden, bevor es sich in der Unübersichtlichkeit von Designerlabels, von denen man schon mal gehört hat, die man namentlich kennt aber auch wieder nicht so gut kennt, total verliert.

Wer hat da noch den Überblick über die kreative DNS dieser Marken? Es heißt doch, jeder Designer hat so seine Handschrift und ich mache mich hier mit grafologischem Eifer daran, herauszufinden, wie Einkäufer von Klamottenläden und den edlen High-Fashion Department Stores, bei so viel Auswahl noch die Kurve bekommen.
Da höre ich schon einige sagen: Mit Präferenzbildung, klar, muss ja auch sein, sonst klappt das gar nicht. Aber kann man so viele Designer und deren Kollektionen wirklich noch so gut kennen, um zu wissen, dass man bei einem anderen Anbieter gerade etwas versäumt … oder sind das für das menschliche Gehirn und seine endlichen Möglichkeiten nicht an sich schon viel zu viele? Und sind die alle wirklich gut genug, um Peter später mal als Cutting-Kandidaten aufzufallen?
Und, eine Frage habe ich noch: Wie viele Kollektions-Präsentationen schauen sich Einkäufer richtig guter Häuser pro Saison an … und wie viel Showroomtermine kommen dann noch dazu, um das perfekte Sortiment für die Saison für all die Bergdorf Goodmans rund um den Erdball ordern zu können?

Einige von euch haben sicher mittwochs die erste Folge von Fashion Hero gesehen. Während ich geguckt habe, in erster Linie wegen Claudia Schiffer aber natürlich wollte ich auch die „Designertalente“ sehen, da gingen mir seltsamerweise genau diese Fragen durch den Kopf. Sind die denn wirklich gut genug und wie viele „Designer“ verträgt die westliche Welt? Und wird das Einkaufsverhalten der Chefeinkäufer in Fashion Hero realistisch abgebildet?

Woher kennen Designer ihren Markt und wie finden die Key Management Buyers mit den richtigen Marken zusammen? Überwiegend durch Zufall, das ist mein Ernst. Und der Presse sowie Onlinemedien kommt hier auch große Bedeutung bei, weil das Direktmarketing der Labels zu wünschen übrig lässt. Klar werden die wichtigsten Einkäufer der branchenweiten High-Class Shops und Designerkaufhäuser zu den Schauen eingeladen und auf Händen getragen, aber eine systematische Marktbearbeitung kenne ich nur von wenigen Labels.

Im Ergebnis ist es so, dass nur ein Teil, ich schätze etwas mehr als die Hälfte der in Schauen und großen Showrooms präsentierenden 387 Labels, die man bei style.com findet, wirklich schon auf wirtschaftlich absolut sicheren Füßen steht. Gute Mode zu machen ist teuer. Der Vorlauf ist lange, wir hatten hier schon einige Male darüber berichtet und Raf Simons, der ja nun wirklich mit der Unterstützung der Presse, der Hochglanzmagazin-Branche und der Finanziers rechnen kann, sagte unlängst: „Die Zeiten sind vorüber, in denen man ohne Konzern oder professionelles Management und eine solide Finanzierung im Rücken, ein neues Label gründen und auf den Markt bringen kann.“ Was er ausdrücklich auch auf sich bezog, als er von der GQ nach einer Raf Simons Womenswear gefragt wurde. Lesen die Teilnehmer bei Fashion Hero und die an der Mercedes Benz Fashion Week Berlin so was nicht? Haben sie nie davon gehört, dass einer der Marken-Darlings der deutschen Opinion Leader, Strenesse, im Moment ganz schön zu kämpfen hat? Wundern sich die von sich so überzeugten Designer nicht, wie Wolfgang Joop und Wunderkind zwischendurch straucheln konnten … obwohl man so gut und erfahren wie Joop erst mal sein muss. Das sollte den ambitionierten Neo-Kreateuren jedenfalls Warnung und Ansporn sein, die Dinge realistisch zu bewerten und von Beginn an professionell anzugehen.

Es ist besser, frühzeitig, jedenfalls noch vor der heillosen Verschuldung festzustellen, dass es sich dann lohnt, Kollektionen zu gestalten und mit Runway Shows der Öffentlichkeit vorzustellen, wenn man gute Chancen hat, Finanziers, Business Angels oder Partner aus der Branche zu finden, die sich um das Management, sprich den Vertrieb, die Logistik!!!!, das Marketing und die Vorfinanzierung kümmern.
Andernfalls ist es aus meiner Sicht besser, sein Talent, das handwerkliche Können und die Leidenschaft für Mode in einen eigenen Laden, der als Atelier mit Verkauf geführt wird, zu stecken. Das ist doch auch schön und ernährt schon heute viele Jungdesigner.

In Summe haben wir heute zu viele Labels, die Auswahl ist unübersichtlich und macht es unmöglich, dass bei unbekannteren Labels, Einkäufer und Angebot zeitnah oder überhaupt zusammen finden. Das zwingt auch die bekannten Marken dazu, den Verlust von Kunden und Marktanteilen mit schrägen Modellen in den Schauen, mit denen man im Gespräch bleibt, weil sich die Presse drauf stürzt, hintan zu halten. Als ich in den Neunzigern erstmalig in die Branche reingeschnuppert habe, waren das schätzungsweise hundert oder einhundertdreissig Labels und man kannte die Namen, wusste immer, wer da Chefkreativer ist.

Wohl dem, der seine eigenen Maisons und Flagshipstores führt und immer gefunden wird! Die Entscheidungen fallen ja immer noch mehrheitlich am Point Of Sale, auch wenn der Onlinehandel große Zuwächse verzeichnet, weil er eine Markenvielfalt bietet, bei der kein Designerkaufhaus mitkommt. Frauen und Männer gehen durch die Einkaufsstraßen der Großstädte und finden dort alles, nur keine halbwegs gute Auswahl der 387 Labels bei style.com … Mode ist auch ein Business für Logistikweltmeister. Das sollte den Neo-Kreateuren bei Fashion Hero zu denken geben.

Aber, um das hier nicht zu einem Abgesang auf die Vielfalt an High-Fashion Marken und Designerlabels verkommen zu lassen: ich bin froh – was sage ich, richtig glücklich bin ich über kreative Rundumschläge wie die von Thom Browne und Junya Watanbe … und deren begabten Kollegen. Ohne diese Bilder der modischen Fantasien von Könnern wäre die Mode um vieles ärmer!

Was sagt ihr dazu, liebe LeserInnen?

Wer von den Horstsonians ist Einkäufer oder entscheidet über die Wahl von Labels im Handel? Wie macht ihr das, liebe Key Management Buyer? Macht uns da bitte schlau, dann gehören wir zu den wenigen Leuten, die beim Gucken von Fashion Hero und Project Runway wissen, wie viel Wahrheit und Deutung im Gezeigten stecken.

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Hurra, heute ist Weltmädchentag!

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Bild: © Jaime C. Moore; Screenshot

Was gibt es da zu jubeln? Na ja, ein paar von denen, die heute kleine Mädchen sind, werden richtig gute Bücher schreiben, Nobelpreise für Medizin, Physik oder Literatur verliehen bekommen. Alleine das stimmt mich zuversichtlich und froh, nachdem ich lesen musste, dass wegen der Helikopter-Eltern, die mit ihren lieben Kleinen im Alter von ab 19 Jahren ja befreundet sind, einige Unis in größere Hallen ausweichen mussten, die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg für die Begrüßung ihrer Erstsemester gleich die Osttribüne des Fußballstadions (SC Freiburg) mietete. Mama und Papa wollen schließlich live dabei sein, wenn das Töchterchen oder Sohnemann, zweifelsohne die besten, schönsten und begabtesten Kinder der Welt, die ersten Schritte als angehende Akademiker machen. Beim Laufenlernen und dem ersten Gang auf’s Töpfchen war man schließlich auch dabei.

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Paris Fashion Week

Blumenkinder bei Wunderkind – Spring/Summer 2014

Für mich immer einer der schönsten Momente der Saison, wenn Wolfgang Joop seine Wunderkind-Kollektion vorstellt! Mit so einer Mischung aus Freude über die modern-hippiesken Modelle, Joopsche Kunst auf Stoff und den Reminiszenzen vergangener glorreicher Kreateurstage, gehe ich neugierig durch die Modelle und wurde noch nie enttäuscht.
Und im nächsten Frühjahr und Sommer kommen ewige Blumenkinder wie ich ganz besonders auf ihre Rechnung: Wolfgang Joop hat sich da mal wieder selbst übertroffen und würfelt moderne Blumendessins und ganz offenbar von ihm künstlerisch gestaltete Stoffe in fließenden und ultraleichten Materialien so gekonnt durcheinander, dass ich am Ende schon bei der Bildauswahl kein richtiges Ende finden konnte.

„Freedom is just another word for nothing left t loose“, wer würde die Zeile nicht kennen und nachempfinden können. Nach der Leichtigkeit des Lebens suchen doch viele …. Und Wolfgang Joop, einer unserer lebenslangen Lieblinge, verfügt wohl über Lebensweisheit, die schöpferische Kraft eines echten Kreateurs und das Talent zur Leichtigkeit.
Ich schätze das sehr, wenn Stoffe gestaltet werden und sich die künstlerische Handschrift eines Designers über T-Shirts mit netten Aufdrucken hinaus zu erheben vermag. Und in dieser Kollektion wimmelt es von den Sketches, Figuren und stilisierten Blüten, die ganz eindeutig die Handschrift des Potsdamers vom Heiligen See tragen.

Layerings aus Stoff oder Mesh über Plissiertem, superleichte Stoffe in mehreren Lagen, aber nichts wirkt madamig und aufgesetzt … es ist die sanft gezähmte Wildheit der Jugend, die ich in den Kleidern, Ensembles … in einfach allem sehe. Tristesse und Weltschmerz sind jedenfalls anderswo. Wolfgang Joop ist keiner, der seine Ideen mit künstlicher Schwere bedeutungsgeschwängert haben mag. Und trotzdem ist da für mich mehr Boheme drin, als bei Demeulemeester & Co. Und Modernität!
Da wird in einem Look auch gerne mal all das gemixt, was in der Theorie nicht funktioniert. Tut es aber. Wir hatten das hier ja schon das eine oder andere Mal konstatiert und auch von Lesern kam das als Kommentar: Der Mann ist einfach sagenhaft geschmackssicher.
So leben die Seventies hoch und die Blumenkinder des 21. Jahrhunderts springen fröhlich in ihren raffinierten Kleidchen durch das Bild.

Aber schaut selbst

„WUNDERKIND“ Fashion Show Spring Summer 2014

Ich habe euch wie immer die Bilder der Looks ausgewählt, die ich auf Anhieb gut verstanden und gemocht habe. Überhaupt, da sind mir schon wieder viel zu viele Lieblingsteile drunter … das wird vermutlich auch für mich eine allzu verführerische Saison.

< Als Highlights unter den Ideen sei noch auf den gekonnten Mix aus Elementen der Sportswear hingewiesen … die Shirts finde ich cool zu den Hippieklamotten – vielleicht sollte ich mich doch noch um einen Veteranen Basketball-Club bemühen. Da würde man vermutlich große Augen machen, wenn nach dem Spiel nur noch das passende Kleidchen drüber gezogen wird ... oder drunter, ganz egal. Wie sagte Tilda Swinton mal so schön: „Ich bin ein Hippie mit kurzen Haaren!“ Und das finde ich für ein gutes Beispiel, das Mut machen könnte, modisch mal was anderes zu probieren ... und das vielleicht schon allzu gezähmte Blumenkind in sich im nächsten Sommer in Wunderkind frei über Wiesen und durch Häuserschluchten laufen zu lassen …. Sehr gut gemacht, Wolfgang Joop, das fehlte uns noch in der Sammlung und machen Sie mir bitte die Freude und zeichnen immer weiter!

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Schöne Sachen, M16 … Long Johns und andere Schluffiklamotten

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Links: Shirt von Jean Shop; rechts: Long John von Paul Smith

„Wozu schönes Geld ausgeben für gemütliche Schluffiklamotten (höre ich da einige sagen), davon habe ich ohnehin genug im Schrank …“ Und ich selbst kenne auch keinen Mann, der da nicht gut sortiert wäre, wenn es um Sweatshirts, bequeme Hosen, Outdoorjacken und so weiter geht.
Aber erstens gibt es da diese roten Long Johns aus Wolle und für die paar unter euch, die auch beim Spaziergang im Tiergarten, dem Englischen Garten oder rund um die Alster neue Klamotten in den aufregenden Farben Blau, Rot, Blaugrau und Grau ausführen wollen, hier meine – wie immer unverbindlichen – Vorschläge.

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