In einer Zeit, in der man zwischen Kantine (Küche) und Homeoffice (Esstisch) hin und her pendelt und man statt Fitnessstudio das Binge Watching für sich als Ablenkung entdeckt, kommt die vierte Staffel „Haus des Geldes“ bzw. „La Casa de Papel“, wie die Serie im Original heißt, gerade recht.
Heute um 9 Uhr starteten auf Netflix die neuen Folgen, in denen Sergio Marquina (bzw. Salvador Martín) mit seiner achtköpfigen Bande einen Raubüberfall auf die spanische Banknotendruckerei plant und hierfür die Polizei manipuliert.
Horst
Collage: Horstson
Was trägt man zu wackeligen Zoom-Meetings mit den Kollegen? Was zur Skype-Konferenz mit dem Chef? Wir liefern hier drei Looks, die ab Taillenhöhe bürotauglich sind, untenrum aber etwas legerer ausfallen als sonst.
(Gugu Mbatha-Raw im Gespräch mit Scarlett Curtis; Bild: Gucci)
Ein Großteil der Horstson-Leser (und übrigens der Horstson-Autoren) befindet sich aktuell im Home Office. Das, was anfangs sogar ein wenig lustig war, entwickelt sich spätestens in der zweiten Woche zu einer kleinen Herausforderung.
Damit einem zu Hause nicht die Decke auf den Kopf fällt, haben wir hier zwei Podcast-Tipps, die die Zeit des Wartens auf das Ende der Ausgangsbeschränkungen vielleicht etwas verkürzen.
Prints for Good: Giampaolo Sgura startet Initiative zur Unterstützung von italienischen Krankenhäusern
Posted on 24. März 2020(Bild: Prints for Good / Giampaolo Sgura; Instagram)
Viele Firmen starten wegen der andauernden Corona-Krise Initiativen, um Krankenhäuser zu unterstützen. Der italienische Fotograf Giampaolo Sgura schließt sich der Idee an: Die von ihm gegründete Initiative Prints for Good sammelt Geld, um bedürftige Krankenhäuser in der Region Apulien, Italien, zu unterstützen.
18 verschiedene Bilder kann man bei „Prints for Good“ kaufen – darunter Fotos der legendären „Like a Doll“-Serie, die Giampaolo Sgura für die italienische Vogue produziert hat.
(Toni Ruiz, Mango-CEO; Bild: Courtesy of Mango)
Vor wenigen Tagen berichtete die Textilwirtschaft, dass Toni Ruiz, der CEO des spanischen Fast-Fashion-Unternehmens Mango, während der Corona-Krise in Spanien auf „jegliche Vergütung“ verzichtet. Nun zieht das gesamte Unternehmen nach und spendet zwei Millionen Schutzmasken, um den Vormarsch von COVID-19 zu bekämpfen.
Die Masken wird das Unternehmen entsprechend der Vorgaben des spanischen Gesundheitsministeriums an die verschiedenen Krankenhäuser in Spanien verteilen, um damit einen Teil dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.
(Hamburg Davidstraße)
Wie sieht es in einer Stadt aus, die sonst vor Leben pulsiert? Wie fühlt sich die Reeperbahn an, über die sonst jede Nacht Zehntausende Touristen und Einheimische von Club zu Club ziehen? Und gibt es ein Hafenbecken ganz ohne Schiffe?
(Bild: Courtesy of H&M)
Die H&M Group hat sich vorgenommen, sich für den Kampf gegen die COVID-19 Pandemie einzusetzen und Schutzausrüstung herzustellen. Die Kleidung wird anschließend Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Krankenhäusern und im Gesundheitswesen zur Verfügung gestellt.
Nun sind die Lieferketten eines Fast-Fashion-Unternehmens etwas länger, als zum Beispiel bei LVMH, insofern ist in der Pressemitteilung auch nur von „schnellstmöglich“ zu lesen.
(Daniel Arsham: Future Relics für Dior; Bild: Courtesy of Dior)
Für die Präsentation der Sommerkollektion lud Kim Jones den Amerikaner Daniel Arsham ein, das Setdesign zu gestalten. Aus dieser Zusammenarbeit mit dem zeitgenössischen Künstler sind überdimensionale Dior-Skulpturen bzw. -Objekte entstanden.
Nun lassen sich die skulpturalen Werke von Daniel Arsham natürlich nicht 1:1 auf die Entwürfe von Kim Jones projizieren – bei einer Zusammensetzung aus Gipszement und Kristallquarz ist das schlicht nicht möglich. Insofern verwunderte es nicht, dass sich die „erodierenden Artefakte“ anfangs „nur“ beim Setdesign und später dann als Druck auf Sweatshirts und Sneakern wiederfanden.
(Foto: Courtesy of Fred Perry)
Gerade eine Woche (und jede Menge Schreckensnachrichten) ist es her, dass wir hier die Zusammenarbeit zwischen Fred Perry und dem japanischen Label Beams vorgestellt haben. Doch wie das heute fast üblich ist, jagt eine Kollaboration die andere – so auch bei Fred Perry. Da ist es dann schon fast beruhigend, dass es mittlerweile Kooperationen gibt, die man getrost als Klassiker bezeichnen kann – so auch die Liaison zwischen der 1952 gegründeten Marke und Raf Simons.
Schon seit elf Jahren arbeiten Fred Perry und der belgische Designer zusammen und bringen zweimal jährlich eine Kollektion raus, die die britische Subkultur in den Fokus rückt.
(Uniqlo Alter Wall; Bild: Copyright © gmp)
Wenn man ganz ehrlich ist, war es schon länger bekannt – schließlich ist die Lage des Gebäudes, in dem Uniqlo seine Zelte aufschlägt, einfach zu prominent. Der japanische Fast-Fashion-Retailer zieht direkt neben das Hamburger Rathaus, in das denkmalgeschützte Gebäudeensemble Alter Wall, dem ehemaligen Sitz der Vereins- und Westbank.
Der Hamburger Uniqlo-Store (bisher gab es nur Stores in Berlin und je eine Filiale in Düsseldorf, Köln und Stuttgart) wird sich über vier Etagen auf insgesamt 1.750 Quadratmetern erstrecken. Die Eröffnung ist geplant für Herbst 2020. Wann genau, kann aktuell nicht gesagt werden.

