Wo genau MS MR herkommen, wie sie heißen und wie alt sie sind bleibt wohl vorerst ein Geheimnis. Im Internet ist die Rede von einem „Duo aus New York“ aber so wirklich klar sei das laut Pressemitteilung auch nicht.
Kein Geheimnis ist der Hang zum Morbiden der am Namen wie auch Cover ihrer ersten EP „Candy Bar Creep Show“ erkennbar ist. Blutverschmierte Finger und Spinnen-Nailart inklusive Kippe. Und auf dem Cover zu ihrer Singleauskopplung „Hurricane“ packen sie kurzerhand einen Lippenstift in einen Minisarg.
Musikalisch vergleichbar ist „Hurricane“ ein bisschen mit Polica. Als melancholisch alternativ kann man die Songs auf „Candy Bar Creep Show“ bezeichnen und natürlich auf jeden Fall als hörenswert. Besonders „Dark Doo Wop“ sei euch ans Herz gelegt.
Und wer Lust hat MS MR live zu sehen und sie dabei auch einfach mal nach ihren Namen zu fragen, hat beim Reeperbahn-Festival am 20.09.2012 und der Berliner Independent Night am 22.9.2012 Gelegenheit dazu.
Ach und einen Rekord haben die beiden übrigens auch schon gebrochen. Sie schaffen es in ihrem Musikvideo zur Single „Hurricane“ noch mehr Video- und Bildschnipsel hintereinander zu schneiden als Lana del Rey im Clip zu „Videogames“. Aber schaut selbst.


