Was haben wir lange auf die ersten Bilder der Eastpack-Rucksäcke gewartet und als ich
obiges Bild vor ein paar Tagen gesehen habe war ich enttäuscht. Insbesondere darüber, dass man die Rucksäcke und Taschen des Dior Designers auf den Bildern nicht erkennen konnte. Jetzt habe ich die ein paar Bilder der Rucksäcke und Taschen gesehen und bin schon wieder enttäuscht. Das hat mittlerweile schon bei den Kooperationen von Eastpack mit Designern wie Raf Simons, Rick Owens, Eley Kishimoto, Christopher Shannon oder Gaspard Yurkievich System: Umgehauen hat mich das Ergebnis nie. Die Preise bewegen sich im absolut normalen Bereich: Ab ca. 50€ bis ca. 250€.
Zu einigen Bildern der Kollektion, die ab Herbst 2011 in den Handel kommt, geht es nach dem Klick
Januar 2011
Kleiner Exkurs in die Couture: Wahnsinn. Das musste mal raus. Nicht mal style.com hat bisher ein Review über die Givenchy Couture – Show geschrieben. Aber Bilder gab es schon. Also nutze ich das mal.
Samurai trifft Schneiderkunst. Ist auf Grund der Schärfe der Schwerter gar nicht von der Hand zu weisen, dass Herr Tisci sich da also gedacht hat: Mensch. Scharf sind die Scheren im Atelier auch, also mal los. Und wie er sich ins Zeug gelegt hat. Die Kollektion besteht aus zehn wundervollen Kleidern, eines schöner als das andere. Schwanenhälse ranken sich um die Brust, während ihre Federn als halb durchsichtige Ärmel die Arme der wirklich wunderschönen allesamt chinesischen Models umspielen und die Hüfte herab die Models bedecken und alleine beim Zuschauen ein Gefühl von märchenhafter Geborgenheit vermitteln.
Bevor wir über die in Summe elegante Dior Homme Kollektion sprechen, muss ich mir selbst ganz dringend widersprechen. Es geht nämlich doch noch ein wenig
schwärzer, als Mr. Helbers das für Louis Vuitton gezeigt hatte. Kris Van Assche führt in dem Duell um die schwärzeste Kollektion des kommenden Winters. Mit nicht weniger als vierundzwanzig schwarzen Outfits, die schwarzen Einzelteile zu grauen oder braunen kombiniert, noch nicht mit gerechnet. Bei erster Durchsicht war ich etwas irritiert von so viel Gleichförmigkeit. Dior Homme überzeugte mich so ab der dritten Durchsicht aller Modelle nebst Details dann doch noch. Wobei ich es etwas schade finde, dass man eines der von den so Fans geliebten Markenzeichen, das Schmale und Elegante, für das diese Kollektion seit Hedi Slimanes Tagen bei Dior bekannt ist, einer durchwegs bequemen Schnittführung geopfert hat.
Und diese Frage stelle ich mir tatsächlich. Nun gut – Diesel ist nun nicht wirklich ein Label bei dem man durchdreht und das letzte Mal, als ich bei Diesel war, wurde die Dirty Thirty Jeans für 30€ verkauft. Das ist nun schon 2 Jahre her, die Jeans passz nicht mehr und seit dem habe ich mich nicht viel mit dem Label beschäftigt.
So – dies dazu, aber nun überraschen mich die Schuhe aus der adidas Originals x Diesel Capsule Sneaker Collection. Etwas Kopfzerbrechen bereitet mir auch der Diesel Slogan „For Successful Linving“. Das hat soviel Charme wie „Otto find‘ ich gut!“ – gar keinen.
Zur Kollektion geht es nach dem Klick
War das ein Aufatmen für Daisy: Es gibt doch noch Designer, die etwas ganz anderes als alle Kollegen in ihren Kollektionen zeigen. Allen voran der mir schon auf dem Bild überaus sympathische Japaner im durchlöcherten Clochardanzug mit dem Zungenbrecher-Namen MiharaYasuhiro. Bei keinem einzigen Outfit dieser jungenhaften und sehr avantgardistischen Kollektion hatte Daisy das Gefühl, sowas so ähnlich schon da oder dort gesehen zu haben. Schwarzes ist zwar vorhanden, wird aber neu interpretiert, mit Weiß und anderen gedeckten Farben kombiniert. Kommt schon mal als gestricktes Ensemble mit Zöpfen an kniekurzen Hosen. Mann hat schließlich schon einiges an Klassischem in Schwarz im Schrank hängen, sucht nach neuen Looks. Und wird bei Mihara Yasuhiro garantiert fündig.


Das was ich euch heute vorstelle, liebe Leser, ist eine Art Daisy-Lookbook mit schönen Stücken in den klassischen Grundgarderobefarben Blau, Rot, Schwarz und Weiß aus den neuen Kollektionen verschiedener Labels. Wenn neue Ware in die Läden kommt, ist die Verlockung besonders groß. Man kann aus dem Vollen schöpfen und dabei schleicht sich ganz gerne der eine oder andere Fehlkauf mit ein. Obwohl wir die Leser immer dazu ermutigen, auch ausgefallene Outfits zu probieren, sind wir als serviceorientierter Blog geradezu verpflichtet, dazu beizutragen, dass möglichst viele Teile der neuen Saison zu geliebten Klassikern in euren Kleiderschränken werden, die euch Jahre Freude bereiten. Erstaunlicherweise, so sehe ich das zumindest im Moment noch, können auch diese rockstarmäßigen Bikerjeans von Bailmain (links) und die coolen Pilot Cargo Pants von John Galliano (rechts) trotz Jahreszahl getragen werden, bis sie auseinanderfallen:
Ob der Hase echt ist? Tierschützer schreien jetzt vielleicht sogar auf. Das ist aber dann auch der einzige Grund zum Aufschrei – ausser der Präsentation ist das, was Thom Browne in Paris auf das Parkett geliefert hat alles andere als schön – dafür aber zu teuer. Und weil Geld und Geschmack anscheinend keine Rolle bei dem Amerikaner spielen, gabs auch noch einen zweiten Hasen – den dann sogar in grau und auch mit einer albernen Schleife in den Thom-Browne-Amerika-Farben um:

Und warum guckt der Hase so aufgeschreckt wie ein schüchternes Reh im regnerischen April? Darum:
Abseits der Männerschauen gibt es Präsentationen. Es gibt solche, die man sich bewusst stecken kann und es gibt Präsentationen von Paul&Joe Men. Und diese Saison sind alle, die es nicht geschafft haben dorthin zu gehen wirklich zu bemitleiden. Aber zum Glück gibt es ja Horstson und meine Wenigkeit.
Was bringt also der Winter bei Paul&Joe Men? Er wird schizophren. Und zwar dandyesk schizophren. Die Kollektion zeigt im Prinzip die zwei Seiten eines Gentlemans des 19.Jahrhunderts. Damals hatten die ja meist nur eine Seite, aber wenn sie zwei gehabt hätten, dann wären sie mit dieser Kollektion gut bedient gewesen.
Einmal tief durchatmen: Ich habe die 10 Minuten Runway-Video von Damir Doma geschafft. Die Musik schnürt einem ein wenig die Kehle zu und ich weiß immer noch nicht genau, was den in Bayern aufgewachsenden Kroaten so interessant macht.
Auch in der kommenden Herbst Winter Saison bleibt Doma seinem Stil treu: Schwarz, maximal weiß, sehr weite Silhouette, kombiniert mit klobigen Schuhen. Alles nichts neues, die Avantgarde wird ihn trotzdem weiterhin lieben und alle anderen ihn weiter beobachten – er ist auf einem guten Weg. Nur die Sache mit der Musik sollte er sich nochmal überlegen.
Als euer Lieblingsblogger Horst mich darüber informierte, dass mir die Ehre zukommt, nach dem offiziellen Highlight der Mercedes Benz Fashion Week Berlin,
der Hugo by Hugo Boss Show, nun auch noch das wahre Highlight, die Style Nite des Königs von Berlin beschreiben zu dürfen, war ich einen Moment lang zu Tränen gerührt. Ganz daisylike habe ich mich aber schnell gefangen und erst mal überlegt, ob meine bescheidenen Marketingfachkenntnisse überhaupt noch dafür ausreichen, der Marketingmaschine Michael Michalsky einigermaßen gerecht zu werden. Nun denn, ich versuche es einfach!
Während es für andere Kollektionsberichte reicht, die Kollektion mehrmals anzuschauen und die Angaben des Designers zu Stoffen, Schnitten, Silhouetten und den Inspirationsquellen zu lesen, muss man als Schreiber bei Michalsky richtig ran. Nicht weniger als sieben Premium Partner und zweiundzwanzig Partner, erstere Bluechips und letztere klingende Marken- oder Firmennamen, weist die Website der Style Nite aus. Woher weiß man als Michalsky Kunde, wer da was aus welchem Grund beigesteuert hat? Ist aber ohnehin nicht so wichtig, so lange am Rande des Events der Extraklasse (O-Ton) auch noch Mode gezeigt wird.












