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November 2010

Allgemein

Musikalisches zum Wochenende

Mehrteilige Körpersprache, animalische Gelüste und ein heißes Durcheinander.

Robyn – Body Talk Pt.3

Robyn ist geil. Das steht außer Frage und andere Meinungen werden an dieser Stelle auch gnadenlos in den Boden argumentiert. Warum sollte also der dritte Teil ihrer bombastisch tanzbaren und melancholisch wundervollen Trilogie schlechter sein als die anderen zwei. Auch diesmal werden Beziehungsprobleme („Call your girlfriend“) und Clubsongs die vor Synthesizern fast überquellen („Stars 4 ever“) so grandios auf einer CD platziert, dass man sich fragt, warum solche Fortsetzungen immer schon bei 3 aufhören. Erscheinungsdatum in Deutschland ist leider erst der 2.12.2010.
Dann gibt es Body Talk 3 entweder als Einzelalbum mit 5 Songs oder als Komplettedition mit einer zusätzlichen Auswahl von Songs aus Body Talk 1+2.
YT sei dank sind die Songs der dritten Scheibe aber schon hörbar weil in Amerika schon erhältlich.

Jaja ich weiß. Songname kann man falsch verstehen. Aber diese wirklich fantastische Band gibt es schon eine Weile (wie ich zu meinem Erschrecken feststellen musste).
Ich stolperte in einem Musikblog über die neue Single und war begeistert. Sängerin Sarah Mcintosh sieht mit ihren jungen 18 Jahren zwar genauso aus wie fast jede englische Leadsängerin einer englischen Band, aber dennoch überzeugt der Sound. Auch das berühmte Label Kitsune ist bereits auf die dreiköpfige Kombo aufmerksam geworden. In England begeistern sie schon die Kritiker. Und spätestens seit The XX wissen wir ja, dass aus England so einiges Überraschendes auf uns zukommen kann. Also Leute. Spread this Video! „Be my animal“.

Chromeo – Hot Mess (12“ Mix feat. La Roux)
Als letztes möchte ich euch noch einen Remix schmackhaft machen. Wem Chromeo noch kein Begriff ist, dem sei gesagt: Das funkigste was Elektrofunk hergibt. Das aus New York und Montreal stammende Duo, bestehend aus Patrick Gemayel und David Macklovitch kennt sich seit seiner Jugend und bezeichnet sich nach eigenen Angaben als einzige bisher erfolgreiche jüdisch-arabische Kooperation. Beide treffen mit Songs wie zum Beispiel „Needy Girl“ immer genau den Nerv der dafür sorgt, dass es im Bein juckt.
Die Single „Hot Mess“ entstammt ihrem aktuellen Album „Business Casual“ (wenn das mal kein toller Name für ein Modeblog ist). Für diesen Mix hat sich die momentan coolste Rothaarfrisur der Musikbranche La Roux persönlich mit im Song verewigt. Diese Funkperle funktioniert im Club genauso wie beim abendlichen Vorfrisieren vorm Spiegel. Also aufdrehen und in den Kamm gesungen!

Happy Weekend!

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Lesetipp: Casa Susanna

Uns wurde mal empfohlen, Horstson einen neuen Namen zu geben: Irgendwas in die Richtung „Schwuchtel-Blog“ oder so. Ich weiß nicht ob die Domain www.schwuchtel-blog.de vielleicht sogar schon vergeben ist, aber ich muss entäuschen: Wir bleiben bei Horstson. Aber ich habe daraufhin überlegt, ob derlei Äußerungen ein neues Phänomen sind und wie war das überhaupt damals? Also ganz damals, und das wissen hoffentlich die meisten, sorgte ein kleiner untersetzter Mann dafür, dass die Schwulen einen rosa Winkel tragen mussten.
Später wurde es liberaler, sogar so liberal, dass der homosexuell geneigte Mann sich hinter verdunkelten Scheiben in Cafés treffen durfte und auch diese Zeit haben wir überstanden: Die Cafés sind nicht mehr verdunkelt und der Eingang wird von Kinderwagen versperrt. Blut dürfen wir immer noch nicht spenden. Und in einigen Ländern wird man ausserhalb seines Ressorts immer noch gesteinigt, aber im Hochglanzkatalog vom Reisebüro sieht das alles gar nicht so schlimm aus.

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Aus aktuellem Anlass: Lammfell-Fäustlinge

Als ich mich heute morgen durch die Neuigkeiten bei Facebook scrollte, wunderte ich mich, wie häufig der Schnee erwähnt wurde, aber als ich aus den Fenster schaute, nur einen blauen Himmel gesehen habe. Das liegt natürlich daran, dass wir rund um die mittlerweile legendäre Horstson-Mansion diverse Heizpilze aufstellen lassen haben, damit es bei uns immer muckelig warm ist. Das stimmt natürlich nicht alles: Heizpilze find ich blöd‘ und der Himmel war blau – ist er aber nicht mehr: Es schneit. Und es ist sehr kalt. Und nachher muss ich nochmal raus und werde gleich die Handschuhe meines Vertrauens suchen: Lammfell-Fäustlinge. Oben habe ich 2 Versionen rausgesucht, einmal von Maison Martin Margiela und welche von Promondo. Die Margielas kosten um die 260€ und die anderen um die 25€.
Ich persönlich empfehle ja den Handschuh-Kauf auf einen Wochenmarkt: Da gibt es immer einen Stand mit selbstgestrickten Socken und Lederhandschuhen und da kann man dann auch gleich noch einen Glühwein einen Stand weiter trinken.

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Schön! Magazine 9 – Tony Ward

Schön! Ja, der Titel passt – sowohl auf das Titelmodel Tony Ward, als auch das Magazin. Allerdings beide auf ihre eigene Art: Tony Ward ist so in etwas ein Gegenentwurf des zur Zeit modernen Modeltypes. Nicht androgyn, nicht aalglatt, sondern ein Mann, der zumindest so aussieht, als ob man mit ihm auch mal um die Häuser ziehen kann. Und das Schön! Magazine ist schon daher anders, weil die Londoner anscheinend besonderen Wert auf Kundenzufriedenheit legen: Man kann es online durchblättern.
Das Editorial „Carbon“, allerdings ohne Tony Ward – dafür aber mit Sheri Chiu – kommt als kleiner Teaser schonmal nach dem Klick, und es ist das, was der Magazin-Name verspricht: Schön!

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Lacoste Legends – The Power of 12

Was haben Ato, Bodega, Christophe Lemaire, Dmop, Group, ID, JazzyB, Sebastien Tellier, Shoes Master, Sneaker Freaker, Stone Throw und Tim Hamilton gemeinsam? Als erstes könnte man meinen, dass man sie nicht alle kennt. Das ist zum Teil richtig, denn trotz einer ausführlichen Recherche von bestimmt 5 Minuten konnte ich bei aller Liebe nicht rausfinden, warum die Sneakerboutique „Bodega“ einen Schuh für Lacoste designt. Bei anderen habe ich mich sehr gefreut, so zum Beispiel bei dem Entwurf von JazzyB, der sich seines Zeichens als Mitglied der Band Soul II Soul in mein Gedächtnis eingeprägt hat.
Die Kollektion soll eine Art Hommage an das Poloshirt L.12.12 sein, und gerade der der obige Sneaker, entworfen vom i-D Magazine finde ich sehr gelungen.
Die anderen 11 Modelle kommen nach dem Klick

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Ja, wen haben wir denn da?

Hab Ihr sie erkannt? Eigentlich hätte ich sie sofort erkennen müssen, schließlich besteht mein halber Tag mit der Lektüre von Boulevardmagazinen. Und ich freue mich wirklich, sie hier bei der Arbeit zu sehen, schließlich wurde sie eher durch ihre On/Off-Beziehung bekannt. Sie startet jetzt mit dem mir bis dato völlig unbekannten Label AcidCouture durch und hat sich durch das, naja – sagen wir es mal so: „interessante“ Styling schon ein Platz in einer ganz speziellen Ecke meines Herzens auf Ewigkeit gesichert. Wie gefallen Euch die Klamotten und habt Ihr die junge Dame, die sich auf den nächsten Bildern als eine Art Squaw auf einem Schaukelpferd präsentiert, erkannt?

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Hot Stuff – Yves Saint Laurent launcht die Weltsensation Opium 1977

Zweifellos war Yves Saint Laurent der größte Couturier des zwanzigsten Jahrhunderts, der das Bild der modernen Frau und der Rive Gauche Gemine revolutionierte und der emanzipierten Frau zu einem unnachahmlichen Stil verhalf. Es ist sehr schwer, über ihn zu schreiben, weil man nicht nachvollziehen kann aus heutiger Sicht wie die Stimmung war. als Saint Laurent 1966 das Prêt-à-Porter praktisch für die Couture erfand, und seine erst Boutique Rive Gauche in der Rue Tournon No. 21 in Paris eröffnete. Seine Mode war plötzlich auch den Frauen außerhalb der Couture Salons zugänglich, und man konnte seine Sachen einfach so kaufen. Vorher wurden die Sachen erst gemacht und kosteten das Zehnfache. Trotzdem waren die Looks vollkommen und entsprachen in abgewandelter und etwas vereinfachter Form der Original-Kollektion. Saint-Laurent hatte mega sensible Antennen für die gesellschaftliche Entwicklung und was auf der Straße vor sich ging – das war ihm bei Dior zum Verhängnis geworden als er die brave Couture der End-50er 1960 plötzlich wandelte und Motorradjacken in Kroko, Wollmützen und – wie man heute sagen würde: Streetstyle – in die Kollektion einfließen ließ. Dior feuerte ihn und mit seinem Partner Pierre Bergé machte er sich 1961 mit einem eigenen Couturehaus selbständig, um dann vier Jahre später den nächsten Schritt zu gehen und seine Mode von der Stange zu verkaufen.

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Objekt der Begierde: 1000% BE@RBRICK

Gestern beim Abendessen kam die gefürchtete Frage: Was wünscht Du Dir eigentlich zu Weihnachten? Was sagt man da? Ok, einen Porsche. Hatte ich mir auch schonmal gewünscht, und auch später bekommen, allerdings von Matchbox und statt lässig damit durch Hamburg zu fahren, kann ich meinen Porsche in die Hosentasche stecken. That’s Understatement.
Dieses Jahr zu Weihnachten wünsche ich mir einen 1000% BE@RBRICK – Bären (wie obigen von Paul & Joe), aber: Ein kleiner Version wär auch nicht schlecht, da er dann nicht gleich den kompletten Raum einnimmt, denn die 1000% Version ist 70cm groß und es bedarf innenarchitektonisches Können, ihn so in die Wohnung zu integrieren, dass es nicht aussieht wie bei Toys“R“Us. Die Nummer kleiner ist auch etwas günstiger und ich könnte mir noch einen zweiten wünschen – schließlich ist Weihnachten doch nur einmal im Jahr….

Nach dem Klick noch ein paar mehr BE@RBRICKS, die den Sprung auf meinen Wunschzettel geschafft haben

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Was ist das Besondere an diesen Calvin Klein’s?

Schwierig, ne? Und ich gebe zu, dass wir probiert haben, eine von diesen Unterhosen zu fotografieren, aber man konnte einfach keinen Unterschied zu den normalen Calvin Klein’s sehen:

Man kann natürlich sehen, dass der Fotograf des Pressbildes die Calvin Klein besser arrangiert hat, ok – aber sonst? Was ist das Besondere an diesen Unterhosen?

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Teach me Tiger: Bei Louis Vuitton im Showroom

Das musste ich mir nochmal genauer anschauen: Die Spring/ Summer Kollektion 2011 von Louis Vuitton. Fragen die mich im Vorfeld bewegten, und die ich klären wollte: War der Fussbodenbelag bei der Show richtiger Marmor? Nein, war er nicht, und wie sieht die Tasche mit den Tierkreiszeichen aus dem chinesischen Horoskop in Natura aus, welche von dem Tattoo-Künstler Scott Campbell interpretiert wurde? Gut sehen sie aus. Campbell ist ja auch für mindestens 10 Tattoos auf den Körper des Louis Vuitton Designers Marc Jacobs verantwortlich, kein Wunder also, dass er sich bei der Tasche nochmal richtig Mühe gegeben hat – schließlich will er ihn vermutlich nicht als Kunden verlieren.
Zu den Stücken der Kollektion, die es mir besonders angetan haben, geht es nach dem Klick. Hauptaugenmerk bitte auf die Schuhe mit den Sternen – ziemlich Disco, aber Disco muss nicht schlecht sein

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