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Kylie Minogue x „Dancing“

(Photography by Simon Emmett)

Ach toll, Britney ist wieder da! Das mag so mancher gedacht haben, als er das Bild zu Kylie Minogues erster Single „Dancing“ gesehen hat. Nein, es handelt sich tatsächlich um Kylie Minogue selbst, die sich hier auf einer Bühne räkelt.
Die Wahl von Cowboyboots und Disco inspirierter Gitarre ist kein Zufall. „Dancing“ ist ein Hybrid aus Country und aktuellem Großraumdisco-Sound. Beim ersten Hören stößt der Song noch ein wenig auf, dann aber wird er genießbarer und man kann ihn fast gut finden. Ein wenig fehlt einem die alte Kylie dann aber schon. Hoffen wir also, dass ihr neues Album „Golden“ (VÖ 06.04.2018) schneller überzeugt.

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Joan As Police Woman x „Damned Devotion“

(Joan As Police Woman – „Damned Devotion“; Cover Artwork; Bild: PR)

Vielleicht gibt es nichts Schöneres, als “Dusty Springfield des Indie-Pop“ bezeichnet zu werden. So nannte übrigens der Guardian Joan Wasser alias Joan As Police Woman. Den Namen soll sie übrigens gewählt haben, weil Bekannte von ihr meinten, sie sehe Angie Dickinson ähnlich, welche wiederum Hauptdarstellerin der Fernsehserie „Police Woman“ war. Die in Biddeford/Main geborene Singer/Songwriterin, ist eine ursprünglich klassisch ausgebildete Violinistin, die zunächst im Boston University Symphony Orchestra spielte.

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Black Eyed Peas x “Street Livin’”

(Black Eyed Peas x “Street Livin’”; Bild: PR)

Während der “Fergie-Ära“ der Black Eyed Peas schieden sich die Geister an eben dieser Frau die ursprünglich nur als Gastinterpretin geplant war, dann allerdings als vollständiges Bandmitglied blieb und nicht unmaßgeblich am Erfolg der Band beteiligt war. Dennoch hörte man immer mal wieder, dass ohne Fergie früher ja alles viel besser war und die letzten beiden Alben der Black Eyed Peas waren (musikalisch betrachtet) tatsächlich Schrott. Fergie macht weiterhin ihr eigenes Ding (wir berichteten) und die Black Eyed Peas kehren als Dreiergespann zu ihren Wurzeln zurück. Glücklicherweise hat das überhaupt nichts mehr mit den beiden letzten Alben zu tun.

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Troye Sivan x „My! My! My!“

(Troye Sivan x „My! My! My!“; Bild: PR)

Man man man. Wem Troye Sivan bisher noch nichts sagt, der sollte sich schnellstens seinen neuen Song nebst Video zu “My! My! My!“ anhören. Klingt nicht nur super, sondern ist visuell auch noch super umgesetzt. Troye Sivan Mellet ist 22 Jahre jung, wurde in Johannesburg geboren und wuchs in Australien auf. Neben einem bereits erschienenen Album („Blue Neighbourhood“ – 2015) war er schon im Kinofilm „X-Men Wolverine“ zu sehen. Ein VÖ-Datum für ein neues Album gibt es allerdings leider noch nicht. Keep him on the radar!

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Justin Timberlake x „Filthy“

(Justin Timberlake x „Filthy“; Bild: Screenshot Video)

Zugegeben: Justin Timberlake im Unterhemd mit Ehefrau Jessica Biel auf dem Land ist zwar etwas aufgesetzt, allerdings ganz heiß. Aber wie bitte soll das Album dann klingen? Gitarrenmusik? Country? Justin? Was ist da los? Umso erleichterter war man, als gestern die Veröffentlichung seines Videos zur ersten Single „Filthy“ folgte. Zum Songtitel passend, ist der Text ganz schön schmutzig („Put your filthy hand all over me, I know this ain’t the clean version“). Sexy ist also back?

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Sumie x „Lost In Light“

(Sumie x „Lost In Light“; Cover Artwork; Bella Union, 2017)

Den Spagat zwischen schwedischer und japanischer Volksmusik muss man erstmal hinbekommen. Sumie Nagano, Schwester von Yukimi Nagano (Sängerin von Little Dragon) beherrscht diese Disziplin. Auf ihrem zweiten Album „Lost In Light“, verbindet sich ihre leichte und verträumte Stimme mit Klängen die irgendwo zwischen poetisch und düster schwingen. So ist das wunderschöne „Divine Wind“ die vertonte, englische Übersetzung eines Gedichtes des schwedischen Dichters Daniel Klevheden. Selbst geschriebene Stücke wie „Leave Me“ oder „Fortune“, werden zudem von traditionellen Instrumenten aus Japan begleitet. Trotz aller verträumter Einflüsse ist es ein Album, was nicht umsonst ein Schwarz/Weißes Cover hat. Vielleicht will sie sich aber so auch nur von ihrer eher „bunten“ Schwester abgrenzen.

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Björk x „Utopia“

(Björk x „Utopia“; Cover Artwork; Bild: PR)

Was haben venezolanische Vögel, Nina Bonina Brown und Tinder gemeinsam? Richtig, alles kommt auf Björks neuem Album „Utopia“ zusammen. Aber eins nach dem anderen. Nachdem unser liebster isländische Weirdo mit „The Gate“ und „Blissing Me“ bereits zwei Singles des neuen Albums im Voraus veröffentlichte war klar: Es erwartet uns etwas Großes. Nachdem Björk auf „Vulnicura“ ihre Trennung vom Künstler und Vater ihrer Tochter Matthew Barney thematisierte, bezeichnet sie „Utopia“ nun als ihr „Tinder-Album“. Im Gegensatz zur allseits beliebten Bumsplattform allerdings, ist der Zustand des Verliebtseins bei Björk natürlich nicht rein körperlich. Vielmehr findet es auf einer mehr oder weniger subtilen Ebene statt. So geht es in „Blissing Me“ unter anderem um die Anfänge, in denen man Gemeinsamkeiten wie den gleichen Musikgeschmack entdeckt:

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Weihnachten mit Tom (Chaplin) und Katie (Melua)

(Tom Chaplin, „Twelve Tales of Christmas“; Cover Artwork; Bild: PR)

Ihr kennt das: Kaum steht der erste Lebkuchen im Regal, kramt irgendjemand im Freundeskreis die Wham! CD raus und fortan gibt es kein Entkommen mehr. Klar, der Klassiker hat natürlich aufgrund des Todes von George Michael in diesem Jahr einen faden Beigeschmack. Dennoch ist er nicht wegzudenken. Und auch wenn es in jedem Jahr neben Helene Fischer noch allerlei absurdere Weihnachtsplatten gibt, stellen wir euch in diesem Jahr zwei „Weihnachts“-Alben vor, die eine willkommene Alternative bieten.

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KLLO x „Downfall“

(KLLO; „Backwater“, Cover Artwork)

„Man hat das Gefühl in einem David Lynch Film gefangen zu sein“, sagte jüngst Highsnobiety über das Debutalbum des australischen Elektro-Pop Duos „KLLO“. Zusätzlich kann man vereinzelte Vergleiche mit The XX (unberechtigt) und James Blake vernehmen. Das ist etwas in die Irre führend, denn im Grunde klingen Chloe Kaul und Simon Lam eher ein wenig nach einem auf Mainstream getrimmten SOHN oder SBTRK. Das Debut der beiden klingt bei Songs wie der gleichnamigen Single „Downfall“ oder „Virtue“ unterhaltsam poppig, versucht bei „Backwater“ experimentell zu werden und wagt bei „Making Distractions“ sogar ein wenig R&B. Das ist unterhaltsam aber leider etwas kurzweilig. Wir sind gespannt ob da noch ein zweites Album folgen wird.

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