Gwen Stefani war/ist für mich immer ne coole Sau, auch wenn sie sich mit dem No Doubt Comeback ordentlich in die Nesseln gesetzt hat. Die momentane Designerin (L.A.M.B.), Supermami und „The Voice“ (Amerika) Jurorin macht wieder das was sie bei „Love Angel Music Baby“ und „Sweet Escape“ bereits perfektioniert hat: Bunten Pop mit süßen Anime-Animationen, bunter Mode und einer Menge knallrotem Lippenstift. Und selbstverständlich darf auch ihr Buddy Pharrell nicht fehlen. „Baby Don’t Lie“ erscheint am 5.12. und mit Sicherheit wird das nächste Album nicht lange auf sich warten lassen. Wir sind voller Vorfreude denn wir wissen ja: „This Shit is Bananas“ …
Musik
In meinem Umfeld gibt es entweder Antwoord Fans oder Antwoord Meider. Meistens wird Letzteres mit „Die sind mir zu unheimlich“ begründet. Sicher sehen Ninja (alias Watkin Tudor Jones) und Sängerin/Rapperin Yo-Landi Vi$$er alles andere als nett oder normal aus, aber nicht der Norm entsprechendes Aussehen ist ja mittlerweile fast ein Muss. Und so bilden geschwärzte Pupillen sowie allerlei „Blut“ und Aggrogehabe einen willkommenen Gegenpol zur Piepsstimme die uns klar macht, dass sie ihren hässlichen Typen echt dufte findet. Natürlich darf auch das Gegenteil von Ugly (Cara Delevigne) sowie Ugly selbst (Marylin Manson) nicht im Video fehlen. „Ugly Boy“ entstammt übrigens ihrem bereits dritten Album „Donker Mag“ …
Und so summt Lorde am Anfang dieses Songs vor sich hin. Als hätte sie eine kleine Fliege an einem Faden angebunden und lässt diese um das Mikro fliegen. Und dann BOOM klatscht sie das Arme Ding an der Wand zu Matsch. So in etwa ist „Yellow Flicker Beat“ aufgebaut. Das Video zeigt uns aber: Lorde fängt beim Refrain vielmehr an nervös zu zucken und ihre Locken zu schütteln. Der Song entstammt dem ersten Teil des dritten Buches der „Tribute von Panem“ und wir vermuten mal, dass der gelb flackernde Beat was mit Feuer zu tun hat. Lorde war ja schon immer sehr hintergründig. Manchmal sogar ein wenig zu viel …
Was sich gehört mit Farin Urlaub, King Gizzard and the Lizard Wizard und Sizarr
Posted on 27. November 2014Der Buchstabe Z kommt in der Regel nicht so oft in Überschriften vor. Dennoch ist die Songauswahl dieses Mal vielmehr als das Letzte.
Farin Urlaub – „AWG“
AWG oder auch „Alles wird gut“ ist die erste Single aus dem neuen Album „Faszination Weltraum“ von Farin Urlaub und dem Farin Urlaub Racing Team in welcher der Songname Programm ist. Die Quintessenz des Songs? Übersinnlicher Kram bringt alles nix. Macht euch locker und AWG …
Ihr kennt mit Sicherheit Zooey Deschanel aus der Serie „New Girl“. Aber wusstet ihr, dass sie bereits seit 2008 mit ihrem Musikpartner, Gittarist und Produzent M.Ward, zusammen Musik macht? Dann wird es höchste Zeit, denn Anfang Dezember erscheint bereits das fünfte Album von „She&Him“ mit dem Namen „Classics“ …
„Ich klimper so vor mich hin“ x Herbert Grönemeyer „Dauernd Jetzt“ Albumpräsentation im Grill Royal Berlin.
Posted on 21. November 2014Herbert Grönemeyer hat sicht- und hörbar gute Laune als er nach dem kompletten Pre-listening seines neuen Albums „Dauernd Jetzt“ das Berliner Restaurant Grill Royal betritt und sich zuerst den Fragen seines österreichischen Interviewpartners stellt. Allerlei Anekdoten hat Herr Grönemeyer hier bereit. Zum Beispiel zu seiner Tendenz Vieles bis zum Schluss zu verändern oder anzupassen. „Mein Layouter (fürs Cover) sagte mal: „Herbert kommt zu mir und sagt zum Beispiel das Album heißt April. Dann weiß ich, dass es auf jeden Fall nicht April heißen wird, aber ich dabei bin.“ Aber auch Infos über den Ablauf seines Songschreibens („ … Ich sitze vorm Klavier und klimper so vor mich hin …“) machen den Herbert a.k.a. den erfolgreichsten deutschen Musiker an diesem Abend fast zum imaginären Tischnachbarn. Außerdem plaudert er über seine vermeidliche, ihm laut eigener Aussage nicht ganz klaren, Rolle des „Frauenverstehers“ und geht im Anschluss an die allgemeine Fragerunde durch die Besucher und lässt vereinzelt Fotos mit sich machen …
Grönemeyers Auftritt entschädigt dafür, dass das Prelistening leider unter all dem geselligen Beisammensein zuvor etwas unterging. Dafür wurden aber am Ende des Abends glücklicherweise Exemplare von „Dauernd Jetzt“ herausgegeben. So hatte man die Möglichkeit sich im Anschluss noch einmal in Ruhe in das „Dauernd Jetzt“ Grönemeyers reinzuversetzen. Mit Songs wie seiner ersten Single „Morgen“ (Gitarre von Travis Sänger Fran Healy) oder auch „Fang mich an“ („… Du holst den Wind zum Trocknen rein …“) zeigt er einmal mehr seine fast kitschige aber nie lächerliche Art und Weise Liebe zu umschreiben (vielleicht doch Frauenversteher?). Themen wie Social Media, Datenspeicherung („Uniform“) oder auch Nichtstun („Wunderbare Leere“) finden sich ebenfalls auf „Dauernd Jetzt“. Zum Thema Musikstreaming hat Grönemeyer zwar keinen Song geschrieben aber auch eine eindeutige Meinung. „ … Man kann ja auch nicht einen Tisch bei einem Tischler mitnehmen und sagen: Gefällt mir, den stelle ich mir hin“. Und zum „Streit“ mit Bono zu eben diesem Thema (anlässlich des Gratisalbums „Songs of Innocence“) stellt er klar: „Ich mag Bono und wir verstehen uns gut. Trotzdem kann man in einiger Hinsicht unterschiedlicher Meinung sein.“ Und dann merkt sein österreichischer Interviewpartner noch an, dass er es hinbekommen habe einen Song über Deutschland zu schreiben, was in der heutigen Zeit ja sehr schwierig sei.
„Es ist allerhand hier zu sein so ein schönes Land, ganz allgemein. Die wahre Tücke steckt im Detail verlieren uns schnell im Einerlei. Wir sind nicht verdammt hier zu sein. Dies ist unser Land deins und meins. Es ist ein vielschichtiges Revier, wir mögen es wie andere ihrs.“
Gar nicht so schwierig oder? Achja und dann ist da noch der „HoopieShnoopie“ – Remix von „Fang mich an“ bei dem man kurz daran zweifelt Grönemeyer zu hören, während man mit dem Kaltgetränk in der Hand zum Beat wippt. Und falls ihr euch nun auch noch fragt warum er nicht beim deutschen „Band Aid“ mitmacht hat er auch darauf eine Antwort. „Ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Zeit … Ich finde, man muss nicht bei allem mitmachen“. Recht so Herbert und vielen Dank!
Zugegeben, Trentemøller hatte sich keinen einfachen Warm-Up Job ausgesucht, als er vor dem Auftritt von Depeche Mode das Publikum im vergangenen Jahr in Berlin aufmischte. Nichtsdestotrotz kann man die Berliner Konzerte ihrer „Delta Machine Tour“ als DIE Konzerte 2013 bezeichnen. Fotograf und Regisseur Anton Corbijn hat nun aus den Liveauftritten in Berlin einen Konzertfilm produziert den die vier Jungs nun als Boxset „Depeche Mode Live in Berlin“ veröffentlichen. Dieses besteht aus zwei Live-DVD’s, einer Live CD sowie dem Album „Delta Machine“ als Blu-Ray-Audio-Disc in 5.1 Surround Sound. Außerdem darauf zu finden: Die Dokumentation „Alive in Berlin“, die ein Akustikset in Berlins ältestem Bordell enthält. Und für alle die nicht das Glück hatten vor Ort zu sein, verlosen wir nun eines dieser Box-Sets …
Was sich gehört – Boobs zum Wochenende mit JOYWAVE feat. KOPPS, Gater und La Femme
Posted on 8. November 2014JOYWAVE feat. KOPPS – „Tongues“
Die Angst nackt in der Öffentlichkeit zu stehen ist (für die meisten) normal. Die Angst in der Öffentlichkeit angezogen zu werden ist hingegen neu. Was für Erfahrungen die Jungs aus NY in beiderlei Hinsicht gemacht haben bleibt wohl unklar. Dass „Tongues“ ein gelungener Song ist allerdings nicht. Achso: Vorsicht Boobies!
Was sich gehört – The Stars, Francois & the Atlas Mountains und Calvin Harris feat. HAIM
Posted on 4. November 2014The Stars – „From the Night“
Das leicht von der Disco-Ära angehauchte Cover mit den zwei Girls auf Rollschuhen sollte euch nicht in die Irre führen. Lediglich die Single „From the Night“ entspricht dem Rollerdisco Mood den das Cover verspricht. Ansonsten ist das neue Album „No One is Lost“ eher etwas für Indie-Fans. Aber ich weiß ja, wie gern ihr alle Rollschuh fahrt …
Bild: PR
Mit dem Herbst kommt der Dreampop. In diesem Falle in Gestalt von French for Rabbits Sängerin Brooke Singer und ihrem Bandkollegen. Das aus Neuseeland stammende Duo vermittelt bereits auf dem Cover von „Spirits“, dass dort allerlei Geister vertreten sind. Ähnlich spirituell fällt dementsprechend auch das Video zur Single „Goat“ aus. Wer jetzt aber denkt das Album sei was für entrückte Hippies ist falsch gewickelt. Vielmehr ist „Spirits“ mit Songs wie „Hard Luck Stories“ oder „Gone Gone Gone“ der perfekte Begleiter für einen kalten Herbst oder eine Neuseelandrundreise …
