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Dirk Schönberger

Kampagne

MCM lanciert Herbst/Winter-Kampagne 2020

MCM Herbst/Winter 2020; Foto: Timothy Schaumburg

War es für die erste MCM-Kollektion unter der Ägide von Dirk Schönberger noch der Mix aus der Hochphase der Münchner Disco-Zeit mit der Berliner Klublandschaft der Gegenwart, die die Inspiration lieferte, ist es für die kommende Herbst/Winter-Saison ein Mix n’Match des Freigeists der Berliner Clubs sowie der DNA der Marke: „Travel & Movement“.
Nun wurde die dazugehörige Kampagne lanciert: „Hypertechnoreality“.

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Damenmode Männermode

From Disco to Disco

(MCM Frühjahr/Sommer 2020; © MCM)

Michael Michalsky war es, der Mitte der 2000er-Jahre MCM aus dem Dornröschen Schlaf geküsst hat. Doch das ist lange her. Für die Marke, deren Buchstaben früher häufig mit „Michael Cromer München“ transkribiert wurden, aber eigentlich für „Moderne Creation München“ standen, ist heute Dirk Schönberger, der legendäre Ex-Kreativdirektor von Adidas, als neuer Global Creative Officer verantwortlich.
Für seine erste Kollektion für das Luxuslabel ließ sich Schönberger von der Stimmung und der Haltung sowie den Style und Look aus der Hochphase der Münchner Disco-Zeit mit dem der Berliner Klublandschaft der Gegenwart inspirieren. Sozusagen ein Mix aus P1 und dem Berliner Berghain …

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Shopeinrichtung

MCM in HH

(MCM Store Hamburg; Bild: Daniele Manduzio)

Es gibt Namen, die sich seit meiner Kindheit in mein Gedächtnis geprägt haben – „Modern Creation München“, besser bekannt als „MCM“, gehört definitiv dazu. Mitte der 1980er-Jahre galten die Entwürfe von Firmengründer Michael Cromer als deutsches Äquivalent zu den Koffern von Louis Vuitton. Die Nähe zu Louis Vuitton war kein Zufall: Einem modernen Märchen nach hatte Michael Cromer, der in den 1970er-Jahren in Rom lebte, in einem Hotel das Phänomen beobachtet, dass Louis-Vuitton-Koffer immer als Erstes ins Hotel getragen wurden. Aus der Beobachtung entstand dann ein Unternehmen, das es seinerzeit immerhin auf 500 Millionen DM Jahresumsatz brachte. Irgendwann aber wurden zu viele Lizenzen vergeben und die Marken-DNA verwässerte, bis von dem Glanz und einem Hauch von Münchner Schickeria, also dem, was MCM einmal ausgemacht hat, nicht mehr viel übrig geblieben war.

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