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Musikalisches zum Wochenende x Hot Arrows in the Park

Auferstanden aus der Musikkiste hier nun wieder eine Ausgabe der allseits beliebten musikalisch textlichen Rubrik rund um das was ins Ohr reingeht um im günstigsten Falle auch drinnen bleibt. Heute im Angebot: Hot Chip, Maximo Park, The Sound of Arrows und was Neues von den Pet Shop Boys!

Voller Erwartung vernahm ich die Veröffentlichung eines neuen Hot Chip Albums. „Night and Day“, die erste Singleauskopplung mit einer Raumschiffpilotin Lara Stone, wirkt am Anfang recht gewöhnungsbedürftig. Das liegt vielleicht auch am seltsamen Video wo zwei muskelbepackte Typen rechts und links neben einem Humpty Dumpty ähnlichen Männchen tanzen, das auf einem Sockel steht (ohja!). Das Albums allerdings offenbart weniger überraschendes bzw. Gewöhnungsbedürftiges. Hot Chip klingt immernoch wie Hot Chip. Schön zum Tanzen und nebenbei laufen lassen. Karten fürs Konzert wurden trotzdem bereits gekauft.

Tourdaten:
29.10.12 – Köln- Live Music Hall
30.10.12 – Frankfurt – CocoonClub
01.11.12 – Berlin – Clumbiahalle
02.11.12 – Hamburg – Große Freiheit 36

Maximo Park – „The National Health“

Alternative Bands wie zum Beispiel Snow Patrol laufen immer Gefahr für Prosieben TV-Serien Trailer wie Greys Anatomy oder O.C.California missbraucht zu werden. Mit Songs wie „This is what becomes oft he broken hearted“ könnte das auch Maximo Park gelingen. „Take me home“, „National Health“ oder die Singleauskopplung „Write this down“ verhindern dies hoffentlich. Es gibt aber auch Ausnahmen wie „The Undercurrents“, denen man es nicht übel nimmt, wen man sie ab und an mal im Fernsehen hören würde. Tupfer bitte!

The Sound of Arrows – „Voyage“

Ein Freund postete mir „The Conquest“ mit dem Kommentar „Creepy but good“ auf meine Facebook-Page. Tarantino-Intro, Vodoo-Einflüsse und ein schickes Auto. Alles etwas durcheinander aber bildgewaltig. „The Voyage“ wie auch die Single-Auskopplung „The Conquest“ sind Sythesizer geprägt und erinnern stark an die Pet Shop Boys. Natürlich nicht so genial, aber dennoch ausgesprochen gut.

A propos Pet Shop Boys. Die haben auch was Neues. „Invisible“ heißt die erste Single aus dem im September erscheinenden Album „Elysium“. Das Video dazu liefert Brian Bess, dessen Videokunstwerk übrigens ursprünglich „Fancy Ball Dress“ heißt.

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Süße Bitch x Azealia Banks EP „1991“

Warum muss man Azealia Banks lieben? Sie ist erst 21 aber bereits Rapgenie und ehemalige Musicaldarstellerin und Schülerin der New Yorker La Guardia High School für Musik, belegte Platz 3 bei der BBC Prognose für den Sound 2012, bezeichnet sich selbst als „Lyricist, Bitch, Comedian und Cutie Pie“ und rappt “ I guess this cunt getting eaten“ während sie unschuldig geflochtene Zöpfe und einen Mickey Mouse Pullover trägt. Und wem das jetzt nicht reicht, hört selber mal.

Azealias EP „1991“ inklusive der Single „212“ ist bei Itunes erhältlich.

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Trash, Transen, Tanzkombos x Der Eurovision Song Contest 2012

Wenn man von den politischen Äußerungen Anke Engelkes mal absieht („Its good to vote, its good to have a choice“,… „Azerbaidschan, Europe is watching you“), dann war der Eurovision Song Contest 2012 eine im Vergleich zu den letzten Jahren lahme Veranstaltung. Das lag entweder am eher seichten deutschen Knopfaugen-Beitrag Roman Lob oder einfach am fehlenden Hype dieses Jahr. Den hatte Lena, ob man sie mag oder nicht, vor zwei Jahren ein Stück mehr verbreitet. Trotzdem werfen wir einen kurzen Blick auf die Highlights der „Best Dragshow ever“ wie es in meiner Facebook-Timeline gestern zu lesen war.

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Karl Lagerfeld x Snoop Dogg – Saint Tropez

Karl Lagerfeld hatte mal im Interview mit Markus Lanz gesagt, dass er so viele Kooperationen eingeht, weil es so viele Sachen noch nicht gibt, die er schön findet – also hat er z.B. Gläser designt, die ihm gefallen und Füllfederhalter die nun nach seinem Geschmack sind.
Vielleicht haben ihm die Musikvideos der letzten Zeit auch nicht gefallen und einfach eins mit Snoop Dogg und dem französischen Musiker Jean Roch gedreht – wir wissen es nicht. Was wir aber wissen: Lagerfelds Haus und Hof DJ Michel Gaubert würde ihm den Song sicher nicht auf den iPod spielen…

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Für Neugierige x Gossip’s „A joyful noise“ Prelistening

Pre-listenings sind ja in etwa so wie sich den Beginn eines Madonnakonzertes vor Besuch der Show im Internet anzuschauen. In diesem Fall sei aber dringendst zum Pre-listening des neuen Gossip-Albums geraten. Man darf sich auf „Get a job“ und „Move in the right direction“ ganz besonders freuen wie ich finde. Bis zum 11.5.2012 müssen wir uns allerdings noch gedulden.

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Seltsam x Keane – „Strangeland“

Gerade postete eine Bekannte von mir auf Facebook, dass sie auf dem Crosstrainer angefangen hat zu heulen während auf dem Bildschirm an der Decke „Notting Hill“ lief. Während ich das las, lief bei mir gerade “In your own time“ von Keane. Und der Song passt perfekt in den Film. Überhaupt ist die neue LP der für „Hopes&Fears“ im Jahr 2004 neunfach mit Platin ausgezeichneten Briten zwar schön aber irgendwie weichgespült. Nach Alben wie „Under the Iron Sea“ (2006) oder „Perfect Symmetry“ (2008) ist dies das vierte Album der englischen Band rund um Frontmann Tom Chaplin.

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Wenn Redakteure schwach werden x Norah Jones – „Little broken hearts“

Andreas Borcholte endete auf Spiegel Online mit „Little broken hearts“ allein in seinem Zimmer. Und das obwohl er sich selbst gegenüber Norah Jones als bisher eher abgeneigt bezeichnete. Sein Urteil: Mit dem richtigen Produzenten (Dangermouse), kann auch Frau Jones cool sein. Dem schließe ich mich an. Bei uns konnte man nähere Informationen zu Produzent und Album ja bereits im Artikel über die erste Singleauskopplung „Happy Pills“ lesen.

Damals platzierte ich die früher eher für Musik für Frauen und sensible Männer bekannte Sängerin aus Brooklyn in einer alten Bar auf einer knarzenden Bühne mit einem Hocker. Hier kann man sie nach hören des Albums auch getrost sitzen lassen. Das Konzert könnte mitten in der Nacht stattfinden und die Zuschauer eine Mixtur aus durchfeierten Clubheimkehrern oder durch Herzschmerz bedingte Schlafgestörte sein. Oder aber eben ein Spiegel-Online Redakteur im Zimmer oder ein Blogautor am Sonntag im Bett. Wenn ihr euch das nicht vorstellen wollt beschwert euch bitte beim Produzenten.

Hörenswert:
4 broken hearts
After the fall
Miriam
Say Goodbye

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Altes Kloster, neue Kopfbedeckung x The Gossip’s Video zu „Perfect World“

Beth Ditto ist jetzt langhaarig oder hat eine Langhaarperücke auf dem Kopf. In ebendieser röhrt, wippt und läuft sie geheimnisvoll durch das Video zur ersten Single „Perfect World“. Dabei wirbelt sie in einem Kloster ganz schön viel Staub auf und zwar erst in Sepia und am Schluss in Farbe. Das macht nicht wirklich Sinn, was aber egal ist, denn Gossip sind wieder da und das reicht ja schließlich. Viel Spaß beim Schauen und ein schönes Wochenende!

„A joyful noise“ erscheint am 11.5.2012