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Perlen der Mode

Das Modehaus Lanvin gab gestern bekannt, in Zukunft Arsenal London auszustatten – zumindest für die offiziellen Anlässe die Anzüge der Spieler zu schneidern. Vinai Venkatesham, der Marketingdirektor des Fußballclubs zeigte sich zu recht begeistert: “We are delighted to welcome Lanvin to the Club as our Official Tailor. The fashion house has a remarkable history and proud heritage, and is an institution in its field having opened in 1889, only three years after Arsenal played its first match. The suits are a classic design, and will give players and staff a unified and stylish appearance.” Schön!

Nachdem nun nach Real Madrid von Versace, AC Milan von Dolce & Gabbana und Manchester United von Paul Smith eingekleidet werden, frage ich mich, warum die deutschen Fußballvereine nicht einen modischen Kooperationspartner finden. Immerhin wird zwar die Nationalmannschaft von Hugo Boss eingekleidet, aber sonst?
Kein ganz neues Problem – in den 70ern machten sich Günther Netzer zusammen mit dem Moderator Hanns Joachim Friedrichs und einem nicht näher bekannten Farbdesigner Gedanken zur Fußballmode auf dem Spielfeld. Das Ergebnis ist eine wahre Perle des Fernsehens, der Mode, des Ausdrucktanzes, musikalische Untermalung, der …

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Schöne Sachen, F22 … Karrierefrauen in Oscar De La Renta

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Jacke und Komplettlook: Oscar De La Renta

Es wird allerhöchste Zeit – dem Vernehmen nach wimmelt es um uns herum nur so von Karrierefrauen, sagenhaft erfolgreichen Selfmade-Businesswomen und promovierenden Modebloggerinnen, und die brauchen bekanntermaßen alle was Passendes anzuziehen. Man hatte ja bei Marissa Meyer von Yahoo erst unlängst gesehen, was da zumindest teilweise schief gehen kann …

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The Neiman Marcus Connection – Mademoiselle geht nach Dallas

Stammkundin Lynn Wyatt wird sich sicherlich freuen, dass endlich mal die Chanel Präsentation der neuen „Art et Métiers“ Kollektion in ihre Heimatstadt Dallas nach Texas kommt …
Am 11.Dezember stellt das Haus Chanel unter dem Titel „Paris-Dallas“ seine alljährlich mit großer Spannung erwartete Kollektion vor, die der Handwerkskunst und den Paraffections Ateliers unter einem geografischen Motto gewidmet ist. Für Lagerfeld ist Wyatt der Inbegriff der Texanerin und sicherlich hat sie seine Inspiration beflügelt. Aber wer nur Cowboyhüte und Boots erwartet, wird sicherlich enttäuscht – die Assoziation zu Dallas kommt natürlich aus der tiefen Geschichte des Unternehmens.

Nun geht es nach Moskau, Schanghai, Bombay, Edinburgh und Deauville dorthin, wo man schon immer Mademoiselle die Stange gehalten hat. Eigentlich eine Fortsetzung der Aktivitäten zum hundertsten Jubiläum der Boutique Eröffnungen in Deauville, wo Coco Chanel ihren ersten Store aufgemacht hat: Die Amerikaner waren es, die bei Chanels Comeback im Jahre 1954 sofort die Vision ihrer neuen Linie begriffen und im Gegensatz zu Europa ihre Orderbücher sofort öffneten. Vorreiter war damals Stanley Marcus, der Besitzer der Kaufhauskette Neiman Marcus, der Chanel nach Dallas holte und ihr sogar einen Mode Oscar verlieh. Etwas früher – Anfang der dreißiger Jahre – hatte ein anderer Amerikaner Chanel im Land der unbegrenzten Möglichkeiten bekannt gemacht: Der US-amerikanische Filmproduzent Samuel Goldwyn kleidete in Hollywood Gloria Swanson ein, worauf die amerikanische Kundschaft bereits damals zahlreich nach Paris strömte, um sich mit Kreationen von Coco Chanel einzudecken. Bis zur Öffnung des Eisernen Vorhangs machte dann die Society der Park Avenue den Löwenanteil der Couture Kundinnen aus. Das Band zwischen dem Pariser Traditions-Modehaus und Amerika sitzt also tief und fest.

Um genau diese Zeit der Eroberung von Amerika durch Chanel zu beschreiben, hat sich Karl Lagerfeld wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Drehte Lagerfeld in der letzten Saison den achtzehnminütigen Schwarz-Weiß-Film „Once Upon a Time“, hat er sich jetzt mit „The Return“ genau in diese Zeit versetzt, als nach siebzehnjähriger Abwesenheit die Art Deco Salons wieder geöffnet wurden und am 5.Februar 1954 die erste Haute-Couture-Schau wieder auf dem Kalender der Modewoche stand.
Nicht nur, dass am Stadtrand von Paris, das Dekor und die Salons von Chanel für den dreißigminütigen Film rekonstruiert und mit vielen Original Teilen bestückt wurden, sondern, ganz den Erfolgsfilmen der Zeit entsprechend, wählte Lagerfeld auch die aufwendige „Technicolor“ Farbfilm Variante, um die Aura perfekt zu transportieren. Für heutige Begriffe ist dieser Schritt gleichermaßen ungewohnt wie faszinierend, ähnlich wie uns die Atmosphäre der Mad Man Serie begeistert hat.

Geraldine Chaplin spielt in „The Return“ Coco Chanel und in den weiteren Rollen sind Rupert Everett, Lagerfelds langjährige Freundin Arielle Dombasle, Lady Amanda Harlech, Anna Mouglalis, Vincent Darré und Sam McKnight zu sehen.
Seine Premiere feiert „The Return“ am 10.Dezember 2013, dem Vorabend der Art et Métiers Präsentation. Für Menschen, die nicht zur Familie Ewing gehören, gibt es den Film natürlich auch auf chanel.com zu sehen sein. Als kleine Einstimmung heute schon mal den Teaser mit Rupert Everett im Interview.

Vielleicht wird in der Kollektion ja genau das zu sehen sein, wovon heute noch jede Frau träumt und deren Grundstein in genau der Comeback Linie enthalten war: die schönsten Kostüme, simpel, weiblich – eine Art Uniform, die im Sturm die Mode eroberten und ihrer Schöpferin bis heute Unsterblichkeit verliehen haben.
Wir sind sehr gespannt auf den Film und natürlich die Dallas-Connection – schade, dass J.R.Ewing das nicht mehr erlebt.

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Closed und Kostas Murkudis gehen getrennte Wege

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Bild: © Magnus Reed; Closed

Der Berliner Modedesigner Kostas Murkudis wird in Zukunft nicht mehr für Closed arbeiten: „Closed und Kostas Murkudis gehen getrennte Wege. Die Zusammenarbeit war für die Marke ein wichtiger Schritt und wir sind dankbar für die positive Entwicklung zu der Kostas Murkudis als Creative Director maßgeblich beigetragen hat.
Die unterschiedlichen Auffassungen über die Vision und zukünftige Ausrichtung der Marke haben aber am Ende dazu geführt, dass die Kooperation an dieser Stelle endet. Closed wird sich zukünftig weiter auf Denim als Kern der Marke konzentrieren,“
so das offizielle Statement des Unternehmens.
Seit April 2012 arbeitete Kostas Murkudis als Creative Director für das Hamburger Label. Murkudis verzichtete in seinen Kreationen für Closed ganz bewusst auf große Veränderungen und ließ ganz sanft seine Einflüsse in Closed einfließen.
Wir sind gespannt, wie es weitergeht, wissen aber auch, das jedem Anfang ein Zauber inne wohnt …

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Schottische Nachhaltigkeit – Gentlewoman

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The Fashion Factory of Scotland – Photographer Benjamin Alexander Huseby, Stylist Jacob K, Makeup Mathias van Hooff, Casting Director Paul Isaac; Gentlewoman 13/14

Eine der faszinierendsten Modemagazine ist derzeit sicherlich die Gentlewoman. Sie erscheint nur einmal pro Saison, also zwei Ausgaben im Jahr, und stellt Mode in fast unvergänglicher und ästhetischer Form da. Eine grenzenlose Zeitlosigkeit scheint über dem Magazin zu liegen, obwohl die schönsten und neuesten Kollektionen präsentiert werden. Zum einen liegt das an der Art, wie das Team kuratiert, zum anderen an der Fotoauffassung und dem Styling der Produktionen. Außergewöhnlich auch, dass es sehr viel in gut gemachten Artikeln und Interviews zu lesen gibt.
Fast wie Bücher bewahrt man das Magazin auf und jede Ausgabe wirkt wie ein Zeitdokument.

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Ann Demeulemeester verlässt ihr Label

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Ann Demeulemeester verlässt ihr gleichnamiges Label. Die Designerin, die ihr Label 1985 gründete und gemeinsam mit Dirk Van Saene, Martin Margiela, Dries Van Noten, Dirk Bikkembergs und Walter Van Beirendonck zum Kreis der Antwerp Six gehörte, gab soeben mit einem handgeschriebenen Brief, der per PDF verschickt wurde, ihren Weggang bekannt.
„Eine neue Zeit wird kommen, sowohl für mein persönliches Lebena, als auch für die Marke ‚Ann Demeulemeester'“, schrieb sie.
Konkrete Gründe für den Weggang, oder wie es mit dem Label Ann Demeulemeester weitergeht, sind nicht bekannt.

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Penetranz zur Potenz – mein Postamt mit Zalando-Promotion „Wir bringen Weihnachten nach Hause“

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Foto: DAPD

Das ist hier so eine Art offener Brief an den sehr geschätzten Vorstandsvorsitzenden der Deutsche(n) Post: Dr. Frank Appel
Dauert auch nicht lange, weil ich bloß los werden will, dass ich mir erwarte, dass Räume der Post, wozu auch Hauptpostämter gehören, belästigungsfrei gehalten werden. Als ich heute Morgen (samstags) Post weg zu bringen hatte, sah ich schon vor den gläsernen Schwungtüren, dass der Weg zu den Schaltern halb verbaut wurde mit einer enormen Werbeplatzierung für Zalando, im Hinblick auf Weihnachten … das Versprechen: „Wir bringen Weihnachten nach Hause“ und direkt, nachdem ich noch arglos durch die Tür rechts gegangen war, sprang mich eine Promodame mit Prospekten oder Teilnahmekarten oder was auch immer an und wollte mich für die Idee von Zalando gewinnen.

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RED Auction x Sotheby’s x Sir Jonathan Ive & Marc Newson

Sind hier auch echte Luxusbienen? Ich meine, mehr davon … samstags hatte mich einer unserer Leser dazu ermutigt, noch teurere „Klunker“ aus Dior’s Haute Joallerie zu den schwarzen Kleidern zu zeigen …
Nun gut, die Frage ist hier ja wohl eher rhetorisch gemeint – drum darf ich euch ohne Sauerstoffzelt die sündteuren Lot’s der RED Auction zeigen, die am 23. November by Ticket Only bei Sotheby’s stattfindet (Auction in New York 23 November 2013 7:00 PM EST)

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Schöne Sachen, M22 … Winter-Rot und seine Begleiter

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Links: Jacke von Richard James; rechts: Sonnebrille von Thom Browne

Weil wir hier auf Horstson und nicht irgendwo im Ungefähren sind, wird gerade im Winter Farbe getragen … ich könnte mir das nämlich nie verzeihen, euch kampflos den Allzeit-Winterklassikern, Braun, Rost, Senf, Beige, Lodengrün und Camel überlassen zu haben …
Und in Rot sieht man, wenn man das richtige zum „Teint“ erwischt einfach gut, frisch und jung aus inmitten von all dem nassen Grau und den Nebelschwaden. Gute Gründe, um euch hier ein paar Teile und Kombinationen, wie immer als unverbindliche Vorschläge, vorzustellen.

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Show your Joe

Alle Jahre wieder überrascht als Erstes das britische Kaufhaus Harvey Nichols mit legendären Spots (hier und hier), um das Weihnachtsgeschäft anzukurbeln. Dieses Mal hat aber die US Kette Kmart mit einem eher zweideutigen Clip namens „Show your Joe“ die Nase vorn.
Man kann das Video, welches die Agentur Draftfcb zu verantworten hat, natürlich doof finden und seine Wut darüber auf der Kmart Facebook-Fanpage entladen, oder einfach „Jingle Balls“ mitsummen … Viel Spaß!