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Objekt der Begierde: „Der“ Rucksack

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Bild: Colette

Bei meinem derzeitigen Objekt der Begierde handelt es sich im Grunde genommen um einen einfachen Rucksack aus beschichteten Baumwoll-Leinen, verziert mit allerlei Klimbim und Graffiti-Tags, die von Hand aufgesprüht wurden. Nur ist es so, dass er mir seit einem halben Jahr nicht mehr aus dem Kopf geht, nämlich seitdem er im Herbst 2013 in Paris während der Chanel Spring-Summer Ready-to-Wear Schau gezeigt wurde.

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Was soll man denn dazu anziehen? Heute: der Mountain Hat von Vivienne Westwood

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Hut von Vivienne Westwood für 115€ (über Vivienne Westwood)

Pharrell Williams trug vor wenigen Wochen bei den Grammys einen schlammfarbenen Oversized-Hut von Vivienne Westwood und sorgte mit dem Teil für ordentlich Aufsehen.
Ich finde den Hut sehr toll und er wäre bestimmt auch ein Garant für ausgerenkte Hälse bei einem Spaziergang um die Alster…
Ich denke, ich würde den Hut niemals tragen, aber ich würde ihn gerne besitzen.
Und bei den folgenden Outfits wäre er doch „the cherry on the top“, oder?

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Opernball 2014 – Das Swarovski-Diadem von Stephen Webster

Das Recht, ihren eigenen Ball auch tatsächlich in ihrem Haus, der Wiener Oper, feiern zu dürfen, mussten sich die Künstler regelrecht erstreiten. Aber das ist sehr lange her und wird hier nur erwähnt, weil die Damen und Herren vom Deutschen Privatfernsehen immer noch null Ahnung davon haben, was der Opernball wirklich ist: Der Ball der Künstler der Wiener Staatsoper und der Bundestheater. Der, wenn jemand elegante und ausgelassene Bälle liebt, sicher zu den besten Gelegenheiten zählt, einen zu besuchen. Der Opernball ist übrigens die einzige Cash-Cow der Oper. So wie überall auf der Welt, wo die besten Sänger, Regisseure, Tänzer, etc. engagiert werden, muss der Opernbetrieb das ganze Jahr über hoch subventioniert werden. Aber weil den Österreichern Kultur das bedeutet, was in Deutschland Fußball und gute Deutsche Autos sind, stört das keinen …

Bekannt ist das Bild des Jungdamen- und Jungherren-Komitees, jener Tanzpaare aus jungen Leuten von rund um den Erdball, die den Ball in Reih und Glied einmarschierend und Linkswalzer tanzend eröffnen. Dass die Jungdamen dabei immer Krönchen oder Diademe tragen, hat sicher jeder schon mal gesehen. Und seit mehr als 55 Jahren kommen diese Gebilde aus Strass-Steinchen und fragilem Metall von Swarovski, dem Weltmarktführer der Glitzersteinchen-Branche. In diesem Jahr haben sich die Operball-Organisatorin Desirée Treichl-Stürgkh (Modejournalistin, Herausgeberin und Chefredaktuerin des Wohnmagazins H.O.M.E., Autorin) und Swarovski-Chefin Nadja Swarovski mit Schmuckdesigner Stephen Webster auf einen „Freund“ des Hauses Swarovski geeinigt. Das Ergebnis: Die Tiara „Fly By Night“.

Inspiriert hat den Designer praktischerweise die eigene Schmuckkollektion, in der sich allerlei geflügelten Kreaturen der Nacht finden lassen … der Zauber von Sagengestalten und die Magie aus Märchen sind der funkelnde Stoff, aus dem Stephen Websters Schmuck heraus fantasiert wird. Wobei das Moderne Design durch ein Herunterbrechen auf klare Grundformen auch eine Rolle spielt; aber der Anmutung nach ist Webster für mich ein Designer von Fabelgestalten. Selbst seine Schmetterlinge sehen irgendwie nach Romanhelden aus …

Naturgemäß gibt es überschwängliche O-Töne von Stephen Webster und Nadja Swarovski zur „Fly By Night“ Tiara: „Wir lieben den zeitlosen Zauber des Opernballs, und wir freuen uns ganz besonders, in diesem Jahr mit unserem langjährigen Freund und Partner Stephen Webster zusammenzuarbeiten“, sagt Nadja Swarovski, Mitglied des Swarovski Executive Board. „Sein atemberaubendes Diadem „Fly By Night“ ist ein Realität gewordener Prinzessinnentraum, der dem Abend einen besonderen Glanz verleihen wird.“
„Ich liebe die Zusammenarbeit mit Swarovski – es steht immer eine großartige Geschichte dahinter“, erklärt Stephen Webster. „Als Juwelier habe ich schon häufig Swarovski Edelsteine verwendet. Swarovski Kristalle zu verarbeiten, war daher anfangs gewöhnungsbedürftig, aber über die Jahre und nach so vielen gemeinsamen Projekten schätzen wir die Arbeit mit Swarovski Kristallen als eine Gelegenheit, bei der wir unserer Fantasie freien Lauf lassen können, befreit von den vielen Einschränkungen, die es bei der Goldschmiedearbeit mit echten Edelsteinen gibt.“

Nicht dass ihr denkt, liebe LeserInnen, ich könnte es nicht verstehen, wenn ihr das große Gedöns, dass jedes Jahr um den Opernball herrscht, nicht ganz nachvollziehen könnte: Wer geht heute schon auf einen Ball? Obwohl ich das manchmal auch schade finde … der Ball ist ja auch mit der Zeit gegangen, gibt sich hier und da modern und wer als Wiener Humor hat, der liebt ohnehin auch die selbstironischen Seitenhiebe, die wir wegen dieser Art pompöser Festivitäten einstecken müssen. Schon Karl Farkas hatte der frackwürdige Anlass zu dem nicht ganz zutreffenden aber sehr lustigen Ausspruch veranlasst: „Wir Österreicher blicken voll Zuversicht – in unsere Vergangenheit.“ In Wirklichkeit lieben die Wiener es vornehm und kultiviert, gerempelt wird anderswo schon genug. Und noch schlimmer, „Altweiber“ und dieses Krawattenabschneiden sind euren Nachbarn ziemlich unbekannt.

Ich mag ja viele der weißen Kleider der Jungdamen nicht unbedingt, die wirklich schönen großen Weißen gehen mir zu sehr im Meer der typischen (zu glänzenden und zu gebauschten) Debütantinnen-Kleider unter, aber mit dem „Fly By Night“ Diadem von Stephen Webster für Swarovski wird jede Jungdame effektvoll heraus geputzt. Stephen Webster, der Swarovski gut kannte, nicht aber den Opernball, würde die Tiara am liebsten zu Kleidern von Alexander McQueen sehen. Darauf können wir uns gerne verständigen, Mr. Webster!

Und dann fehlt nur noch: „Alles Walzer!“ … die anlassgemäßen Roben hatten wir schon ….

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Versus Versace 2014 Fall-Winter Lookbook

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Bilder: Versus Versace

Huch, was ist denn bei Versace los? So schlicht? Gar kein Gold, kein Glitzer, kaum Leder, keine Sexyness? Kein Bling Bling, keine Federn, keine Tom-of-Finland-At­ti­tü­de und sind die Medusen im Mailänder-Medusen-Laden ausgegangen?
Man muss schon genauer hinschauen, um zwischen dem Hauch von Rock ’n‘ Roll und den Kettendrucken Versus Versace zu finden … Wenn man es aber dann gefunden hat, gefällt die Light-Version von Versace, oder?

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Die Woche auf Horstson

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Was haben Floris Van Bommel, Karl Lagerfeld, Steven Klein und die Herren Dolce und Gabbana gemeinsam? Sie alle wurden diese Woche bei uns mit einem Artikel bedacht und fühlen sich vermutlich geschmeichelt.
Wer nachlesen möchte, warum es über die Kreativen zu berichten lohnte, kann das hier gerne tun:
1) Ganz großes (Werbe)Kino gab es bei dem Trio Steven Klein, Kate Moss und Alexander McQueen zu sehen!
2) Underwater-Love: Floris Van Bommel ließ sich von Korallen inspirieren
3) Was soll man denn dazu anziehen, fragte sich Blomquist als er ein Hemd mit Mandelblütenprint von Dolce & Gabbana sah und lieferte auch prompt die Antwort.
4) Essen ist endlich eine Reise wert, denn die Ausstellung “Parallele Gegensätze” zeigt das künstlerische Schaffen von Karl Lagerfeld in allen Facetten.

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The Bloomsbury Girls (Forever) – Burberry Prorsum Womenswear Autumn-Winter 2014/15

Diese wunderschönen Kleider und einige der Mäntel hätte man gerne auch mal ohne den Overflow der Schals und Blankets gesehen … so meine Antwort, wenn man mich direkt nach der Show gefragt hätte. Aber ich würde das ganze mit einer Innovation verbinden: zwei rasante Durchläufe Burberry Prorsum und einer davon zeigt die Teile ganz pur … da muss man als Bradley Cooper an der Seite von Anna Wintour dann eben mal zehn Minuten länger hingucken …

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Fendis Fellmonster

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Bild: Karl Lagerfeld

Ein unvergessener Augenblick bei der Pressekonferenz zu “Parallele Gegensätze” war sicherlich, als meine Sitznachbarin ganz investigativ Karl Lagerfeld fragte, ob es stimmen würde, dass in seinen Kollektionen auch Pelz verarbeitet wird. Wird es! Bei Fendi sogar im Besonderen.
Bevor sich Peter in seiner Schauen-Rezension der kompletten Fendi Kollektion widmet, zeige ich euch hier eine Preview in Form von Fellmonstern, die es dann ab Fall-Winter auch in Karl-Optik geben wird …
Was halten wir denn davon?