Nach Catherine Deneuve, Estella Warren, Carole Bouquet, Catherine Deneuve, Nicole Kidman, Audrey Tautou, Brad Pitt und Marilyn Monroe wird nun Gisele Bündchen (33) das neue Werbegesicht CHANEL N°5.
Verantwortlich für den Werbefilm, der Ende 2014 präsentiert wird, ist der australische Regisseur Baz Luhrmann, der bereits 2004 die Regie für den CHANEL N°5 Spot mit Nicole Kidman führte. Er tritt damit das Erbe von Regie-Größen wie Joe Wright, Ridley Scott, Luc Besson und Jean-Pierre Jeunet an, die allesamt kleine Meisterwerke der Werbung schufen, und von denen ich Euch, ganz serviceoriertiert, eine Auswahl rausgesucht habe:
Allgemein
JOHN IS BACK! – so wird es auf der Seite der russischen Kosmetikkette „L’Etoile“ zusammengefasst. Bei „JOHN“ handelt es sich um den Designer John Galliano, der 2011 in Frankreich wegen antisemitischer Äußerungen zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt und von seinem Arbeitgeber, dem Modehaus „DIOR“, gefeuert wurde … Nun tritt Galliano also bei „L’Etoile“ seinen neuen Job als Kreativdirektor an:
„Es ist für mich eine spannende Chance und eine Herausforderung. Ich bin zuversichtlich, dass unsere Zusammenarbeit zu neuen und spannenden Entwicklungen in der Welt der Schönheit für russische Frauen führt. Ich denke, die Ergebnisse werden sehr schön und sie werden Sie begeistern …“
Wie erfolgreich die Zusammenarbeit mit „L’Etoile“ wird, bleibt genauso abzuwarten wie die Frage, ob Galliano irgendwann die Chance bekommt, als Modedesigner zu arbeiten …
Pradissime! Die Herbst-Winter 2014 Kampagne von Steven Meisel für PRADA
Posted on 23. Mai 2014Da sind sie also, die ersten Bilder der PRADA-Kampagne für den Herbst-Winter 2014. Steven Meisel, Madonnas Darling und „das“ Enfant terrible der Fotografie der Neunziger Jahre, setzt die viel beachtete Kollektion, die Einflüsse Fassbinder und die beginnenden Siebziger fulminant in unsere Zeit katapultiert (wir berichteten: It’s Milano Babe – Das PRADA Statement), pur mit den Models Mica Arganaraz und Karl Kolbitz um …


Links: Mario Testino für „Vogue“; rechts: Steven Klein für „V“
… stolperten mir die letzten beiden Tage entgegen: auf dem Cover Nr. 1 ziert ein nackter Cristiano Ronaldo die Juni-Ausgabe der spanischen „Vogue“. Ronaldos Freundin, Irina Shayk, verdeckt auf dem Bild allerdings eine wesentliche Körperstelle, die sicher zur Beliebtheit des Fußballers, zumindest in den Fantasien seiner Fans, beigetragen hat.
Auf Cover Nr. 2 wird zwar nichts verdeckt, allerdings durch Photoshop wesentlich verändert: Katy Perry und Madonna (zumindest steht auf dem Cover, dass es sich bei der blonden Person um Madonna handeln soll) wurden von Fotograf Steven Klein für das „V“ Magazine in Szene gesetzt.
Was kommt als nächstes im Kampf um die Auflage? Die Frau ohne Unterleib?
Was soll man denn dazu anziehen? Heute: die Jeremy Scott Tasche von Longchamp
Posted on 21. Mai 2014
Tasche von Jeremy Scott für Longchamp für 220€
Unser Stammleser Siegmar muss jetzt ganz stark sein: Hier kommt ein neues Stück, für das Jeremy Scott verantwortlich ist – die Tasche „Pliage“ von Longchamp. Ich finde sie als Strandtasche oder Weekender ziemlich klasse. Mal sehen wie sie sich sonst so kombinieren lässt und ob Siegmar sie vielleicht danach auch toll findet …
Menschen mit roten Haaren haben es nicht unbedingt leicht: sie werden von anderen Menschen, die zufällig keine roten Haare haben, zum Teil „Pumuckl“, „Rotschopf“ oder „Hexe“ genannt. In England gibt es sogar einen eigenen Ausdruck, der Rothaarige beschreibt, der allerdings alles andere als lieb gemeint ist: „Ginger“ …
Grund genug für den britischen Fotografen Thomas Knights, mit einer von ihm initiierten Ausstellung eine Lanze für Rothaarige zu brechen, wobei sein Fokus auf rothaarigen Männern lag, um sie als „ultimatives Alpha-Tier“ darzustellen:
Er ist viel zu klein, er hat keine Rollen, er hat einen Print, der schon mindestens tausendmal totgesagt wurde, und er kommt in einer Farbe daher, die, wenn man den Koffer tatsächlich in seiner ihm ursprünglichen zugeschriebenen Aufgabe benutzt, nämlich dem „manuellen Transport von Gegenständen*“, nach einer Reise komplett verhunzt ist: der Koffer von Prada.
Ob man diesen wahr gewordenen Traum eines Fifties-Aloha-Koffers nun mag oder nicht, er ist auf jeden fall ein Eyecatcher, was ihn zu meinem Objekt der Begierde macht – egal ob man ihn als zu klein geratenen Koffer, oder als viel zu großer Aktentasche nutzt, oder?
*sagt Wikipedia
Grüner Daumen, Olé! Gleich widme ich mich der Bepflanzung des Aussenbereichs des Horstson-Towers. Doch bevor ich gefühlte 1000 Liter Blumenerde in den 5.Stock schleppen lasse, lasse ich nochmal die Woche auf Horstson Revue passieren …
1) Guter Mann 1: Für London-Reisende hatte Peter am Mittwoch einen Last-Minute-Kulturtipp: Tate Gallery of Modern Art – Richard Hamilton, Vater der Pop-Art
2) Guter Mann 2: Ohne Jan Who wäre ich, was neue Musik betrifft, total aufgeschmissen. Seit gestern läuft bei uns in Heavy Rotation sein neuster Tipp: Indiana x „Solo Dancing“.
3) Guter Mann 3: MOSCHINO für Männer haute uns Horst am Dienstag um die Ohren.
4) Guter Mann 4: Wir bekommen Verstärkung: Julian – heisst unser neues Mitglied in der Horstson-Crew! Am Montag stellte er sich vor.
LOUIS VUITTON Cruise Fashion Show 2015 – Live Stream, Samstag 19 Uhr
Posted on 16. Mai 2014Wir gucken Fashion … LOUIS VUITTON präsentiert zum ersten Mal seine Cruise Kollektion in einer Fashion Show – allerdings nicht in Paris, sondern im Fürstentum von Monaco.
Unter der Schirmherrschaft und in Anwesenheit der Prinzessin Charlène von Monaco wird am 17. Mai um 19:00 Uhr die zweite von Nicolas Ghesquière für LOUIS VUITTON kreierte Kollektion gezeigt und vom Place du Palais des „Felsens“ von Monaco aus übertragen.
Da nicht alle 37.579 Einwohner des südeuropäischen Stadtstaats die Show vor Ort mitverfolgen können, da der Platz dort ja auch begrenzt ist, streamen wir einfach als kleiner Service für alle Monegassen (und alle anderen natürlich auch) live aus Monaco. Der Countdown läuft …

Fondation Beyeler, erbaut von Renzo Piano
Foto: Mark Niedermann
Bezahlbare Bildungsreise gefällig?! Die Fondation Beyeler ruft zur bislang größten schweizerischen Ausstellung von Gerhard Richter nach Basel/Riehen. Gezeigt werden, neben bekannten Einzelwerken, vor allem Räume, Serien und Zyklen aus den verschiedenen Schaffensperioden des Künstlers. Versierte Leser werden jetzt kritisch beäugen, ob ich mit den richtigen Worten das Werk des „wichtigsten Künstlers der Gegenwart“ (ich berufe mich hierbei auf die ehrfurchtsvollen Worte meiner Kunstlehrerin) beschreibe, anderen genügt vielleicht eher eine knappe Zusammenfassung der Pressemitteilung: „Gerhard Richter gehört zu den bedeutendsten Künstlern unserer Zeit. In den sechziger Jahren seiner künstlerischen Tätigkeit hat er ein Œuvre hervorgebracht, das sich durch thematische und stilistische Vielfalt auszeichnet“ (Hans-Ulrich Obrist). Ich persönlich verbinde abstrakte Kunst, die Düsseldorfer Kunstakademie und wolkenverhüllte Eisberge mit ihm und habe mir fest vorgenommen, das Wort Œuvre in meinen aktiven Wortschatz einfließen zu lassen …





