Heute morgen wurde ich das erste Mal in meinem Leben mit der „Generation Maybe“ konfrontiert – das ist, zumindest lt. Welt-Autor Oliver Jeges, die Generation der 20- bis 30-Jährigen, die er in seinem Artikel „Generation Maybe hat sich im Entweder-oder verrannt“ als „gut ausgebildet, aber ohne Plan, ohne Mut, ohne Biss. Weil alles möglich ist, sind alle heillos überfordert“ beschreibt. Klingt in meinen Augen plausibel und „Generation Maybe“ hört sich wesentlich moderner an, als „Wischiwaschi-Generation“, so wie ich sie gerne genannt habe, wenn ich mal wieder an die kognitiven Grenzen eines 20- bis 30-Jährigen gestoßen bin, weil ich nach seinen Idealen oder seiner Meinung gefragt habe.
Allgemein

Princess Cheesecake – Bilder: Katy Otto
Kleine süße Cafés die selbstgemachte Backwaren in niedlichen kleinen Läden verkaufen und Kuchenmanufakturen, die ausschließlich Bio- oder Fair-Trade Produkte verwenden gibt es in Berlin zu Genüge. All das zusammen bietet „Princess Cheesecake“.

Lange nicht gesehen und fast nicht wiedererkannt: Tom Cruise mit Edita Vilkeviciute und Abbey Lee Kershaw auf dem Cover der Juni Ausgabe des W Magazine. Wohlgemerkt der kommenden Ausgabe und nicht einer aus dem Jahre 2003. Hattest du Cruise so geglättet erkannt?
Wie präsentiert man der staunenden Leserschaft verschiedene Sonnenbrillen-Modelle, die man dieses Jahr tragen kann und denen man nachsagt, sie seien im Trend? Es liegt auf der Hand: Man bastelt ein Daumenkino – so wie Blomquist und ich es gemacht haben und in dem Meisterwerk wir mir insgesamt 9 verschiedene Sonnenbrillen von Lacoste, Calvin Klein & Co. auf die Nase gesetzt haben.
Da man die Sonnenbrillen aber besser erkennen kann, wenn ich gerade kein Buch vor mein Gesicht halte, haben wir die Brillen auch nochmal einzeln fotografiert.
Wir sind auf Eure Favoriten gespannt!

Hôtel de Paris Monte Carlo: © Frank Schröder // I Heart Berlin
Es gibt magische Orte, die über eine lange Zeit ihren Mythos bewahren und eigentlich zu den Top Adressen der Welt gehören, die egal was sich neben ihnen auftut, immer Klassiker bleiben. Ein solcher Ort ist das Hôtel de Paris in Monte Carlo. Monaco an sich gilt ja als Enklave der Schönen und Reichen. Das war nicht immer so: Anfang der fünfziger Jahre war es völlig in Vergessenheit geraten und verarmt. Dem jungen Fürst Rainier III. gelang 1956 durch die Heirat – und vor allem nach amerikanischem System gesteuerter Vermarktung – mit der Filmschauspielerin Grace Kelly, dass die ganze Welt wieder auf den Zwergstaat, der die Größe der Hamburger Außenalster hat bzw. des englischen Gartens in München, schaute.
Comme si de rien n’était – Dank des Machtwechsels in Paris werden wir in Zukunft weniger von Carla Bruni-Sarkozy sehen – der Frau, die in der letzten Zeit dem Botox näher als der Politik zu stehen schien.
Wir wünschen alles Gute und sind – diese kleine Randbemerkung sei erlaubt – gespannt, wie lange die Ehe noch hält.
Adieu Carla!
Immer wieder Sonntags kommt die Erinnerung – mit dem Refrain des 70er Jahre-Schlager-Knallers leite ich heute die Woche auf Horstson ein.
Wenn ich nun an die vergangene Woche denke, habe ich nur gute Erinnerungen – zum Beispiel:
1) Siehe da – alle Redakteure der internationalen Ausgaben der VOGUE halten sich ab sofort nicht nur an die Regeln des guten Geschmacks, sondern auch an 6 weitere Gebote. Was damit gemeint ist, lest ihr hier
2) Mit dem guten Geschmack ist es manchmal etwas schwierig. Damit wir in Zukunft keine Klamotten-Katastrophen mehr auf der Strasse sehen, haben wir eine Liste erstellt, an die sich bitte jeder Mann hält
3) Ich war mir unsicher, welches Shirt besser aussieht – Lacoste oder POLO Ralph Lauren? Eure Antwort kam schnell und es war klar: Beide Shirts sind nicht das Gelbe vom Ei.
4) Peter hatte sich viele Jahre gewünscht, dass es als Neuauflage die sagenhaften Hocker von Charlotte Perriand wieder geben würde – siehe da: Sein Wunsch ging in Erfüllung
5) Garbage sind zurück und warten auch gleich mit einem tollen Video zu einem tollem Song auf: „Blood for Poppies“ hat Ohrwurm-Potenzial
6) Mein Herz haben meine neuen MCM x Michalsky Sneaker sofort erobert – euer Herz werden sie auch noch erobern, ihr werdet schon sehen…
Wer jetzt auf den Cindy & Bert Geschmack gekommen ist, kein Problem: Lautstärkeregler hochdrehen, die Couch etwas dichter an die Schrankwand schieben und einfach eine Runde tanzen.
Wir wünschen einen schönen Sonntag!
Wenn ab 15.Juli in Frankreich die Ferien beginnen, gibt es im Gegensatz zu Deutschland nicht nur den Unterschied, dass fast alle Franzosen gleichzeitig in den Urlaub starten, sondern auch das man auch gerne im eigenen Land bleibt.
Besonders beliebt bei den Parisern ist natürlich die Côte d’Azur und dort unschlagbar Saint Tropez. Fein aufgeteilt nach Arrondissements, liegen dann die Bewohner des sechsten, siebenten und natürlich des sechzehnten Arrondissements im Club 55, am Pampelonne, Tahiti Beach oder einer der anderen wohlgepflegten Strände des Kultortes. Für ein ehemaliges Fischerdorf ist die Shopping Auswahl fast so groß wie in Paris selbst, denn zusätzlich kommen tausende gut betuchte Russen, Deutsche und Amerikaner, außerdem Yachtbesitzer aus aller Welt, die sich auf ihren ankernden Schiffen bewundern lassen.
Nein dies ist kein Happening im Nachthaus des Berliner Zoos. Hier geht es um die Helden der Kindheit. Superhelden um genau zu sein. Batman „Autor“ Grant Morrison sagte nun in einem Interview mit dem Playboy, dass Batman selbstverständlich schwul sei. „Das Schwulsein ist ihm zu eigen. Ich meine das nicht abschätzend, aber Batman ist sehr, sehr schwul. Es ist einfach nicht zu leugnen. (…) Das ganze Konzept ist vollkommen schwul.“* Wir gähnen und sagen: Ach ne! Vielleicht kommt ja demnächst auch noch ans Tageslicht, dass Ernie und Bert eigentlich gar nicht in getrennten Betten schlafen …
*Zitat: Welt-Online
Die Fred Perry x Raf Simons Collaboration geht in eine neue Runde: Für den Sommer 2013 ist eine Fred Perry Capsule Kollektion mit 28 Designs von Raf Simons geplant: “We are very excited to re-launch the collaboration with Fred Perry. We have great appreciation for the heritage of the brand as well as their dynamism in guiding the brand towards the future. Their openness to create synergies between both our brands will bring interesting, creative results”, so Simons zu seinem erneutem Gastspiel bei dem britischen Label.
Bis es soweit ist, können wir uns über das Cover der kommenden i-D freuen – da ist der belgische Designer das Cover-Model. Auch nicht schlecht!






