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Ein Tusch für die TUSH


Etwas hat sich nie verändert: die Qualität. TUSH 01/2005 und TUSH 3/2012

Die TUSH wird 30: gestern erschien die 30. Ausgabe des Independentmagazins, das Armin Morbach herausgibt. Was soll man ihm, dem Magazin und all den TUSH Redakteuren und Stylisten, schon großartig wünschen?! Morbach und sein Team haben schließlich auf dem deutschen Magazinmarkt so ziemlich alles erreicht, was sich zu erreichen lohnt: Sie haben bei uns Lesern die Antigen-Antikörperreaktionen gegen einige deutsche Magazine teilweise geheilt. Zumindest mich langweilen und/oder nerven manchmal die bedeutungsschwangeren, gerne durch Bewegungsunschärfen zu avantgardistischen Bildaussagen hin gequälten Editorials einiger TUSH Mitbewerber.
Armin Morbach ist ein ganz fabelhafter Magazinmacher mit Leidenschaft und kein Berufsdarsteller. Der kann das, was er tut tatsächlich. Sogar das Fotografieren – und das zeigt er mit seinem Team 4 x jährlich in den Ausgaben der TUSH und dazu gratulieren wir!

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First on the List – Die Khaki Clutch von Chanel

Vielleicht hat ja der eine oder andere das Glück, dass er zu Weihnachten an seine Liebste eine der Taschen verschenken kann, denn die neuen Taschen der Frühling Sommer 2013 Kollektion von Chanel werden ab Dezember ausgeliefert. Die anderen können ja Valentinstag oder Ostern nutzen, denn eines ist sicher: diese Tasche wird der Renner 2013 und ein Vormerken auf der Warteliste ist äußerst empfehlenswert.
Manchmal sind es gar nicht die spektakulären Modelle, die in der Schau gezeigt werden, die in ihrer Ästhetik und ihrer Brillanz bestechen, sondern diejenigen, die leise in der Orderkollektion erscheinen.
Die khakifarbene Clutch aus weichem Lamm-Nappa ist genau so ein Teil. Einerseits als Clutch tragbar, andererseits durch das Herausziehen der Kette zu einer kleinen Umhängetasche werdend, ist sie ein „All Time Classic“, wenn man sie sich einmal anschafft.

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American Disaster x American Apparel’s geschmacklose Werbung mit Hurricane Sandy


Screenshot American Apparel Newsletter; via n-tv

Viele beschweren sich über Lindsay Lohan’s Tweet zum Thema Hurricane Sandy oder ICE T – Bitch Coco’s Video, auf dem sie uns auf ihrem Balkon mit ihren riesen Brüsten Selbigen erklärt. Noch viel geschmackloser allerdings ist ein Newsletter der Firma American Apparel der eine Nacht bevor der Wirbelsturm sein Unwesen trieb an Kunden verschickt wurde, die Gebiete bewohnen, über die Sandy hinweg zog.

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TV Tipp: ‚Bienvenue im Kleidermarkt‘ – heute 00:00Uhr N3


‚Bienvenue im Kleidermarkt‘; Screenshot via Filmfest

Es ist mal wieder Zeit für einen TV Tipp, bzw. ist es eher ein Reminder: vor ein paar Wochen wurde im Zuge des Filmfestes Hamburg die Dokumentation ‚Bienvenue im Kleidermarkt‘ uraufgeführt. Peter besuchte damals für uns die Premiere und widmete später Antonia Hilke, der Modejournalistin um die es geht in dem Film geht, eines seiner Cuttings: Peter’s Cuttings – Sternstunde mit Antonia Hilke.
Regie führte bei dieser sehr sehenwerten Hommage über die „Grande Dame“ des deutschen Modejournalismus Oliver Schwabe; ergänzt werden die Originalaufnahmen von damals um Interviews mit Weggefährten Hilkes, Fans und Verehrern – so verspricht es die Seite des Filmfestes und es hört sich nach großartiger Unterhaltung um Mitternacht an.

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„Ich möchte nicht über meinen Style definiert werden, sondern über meine Musik“ x Miriam Bryant im Interview

Miriam Bryant gilt als große Neuentdeckung des Jahres. Bereits nach den ersten acht Monaten ihrer Gesangskarriere, bekam sie einen internationalen Plattenvertrag angeboten. Und nahm ihn an. Ihre Debutsingle „Finders Keepers“ ist dramatisch und gewaltig. Genau wie ihre Stimme die klingt als würde sie seit 19 Jahren rauchen – rau und erfahren eben. Ich sprach mit dem 21-jährigen Stimmwunder über die Backstreet Boys, zweimal Victor und Erwartungsdruck.

Man sagt du seist „das Beste aus drei Welten“. Was bedeutet das?

Ich glaube das bedeutet, dass ich die Melancholie aus Finnland mit dem Pop-Einfluss aus Schweden verbinde. Und was war das Dritte nochmal? (lacht) Ich habe das ehrlich gesagt gar nicht selber gesagt. Das war mehr nach dem Motto: Du bist das. Ich denke es kommen einfach mehrere Einflüsse zusammen die ein Ganzes ergeben.

Es wurde auch das musikalische Erbe deines Vaters erwähnt.

Ja das betrifft die Musik die mein Vater hörte als ich noch jung war. Also Pink Floyd, Deep Purple, Neil Young und Bob Dylan. Ich war sozusagen gezwungen diese Musik zu hören. Das hat mich natürlich sehr beeinflusst.

Kam dadurch auch deine frühe Musikbegeisterung?  

Ich habe generell sehr viel Musik gehört. Ich war totaler Backstreet Boys Fan. Die habe ich geliebt und ich war total in AJ verknallt.

Der Alkoholiker …

Ja genau der (lacht). Ich habe allerdings erst vor einem Jahr wirklich angefangen Musik selber zu schreiben.

Und woher nimmst du seitdem deine Inspiration?

Von Menschen die ich treffe, Musik die ich höre, insbesondere instrumentale Musik wie zum Beispiel Klassik.

Die in Stücken wie „Raised in Rain“  in Form des Klaviersolos rauszuhören sind. Spielst du selber?

Nein mein Freund Victor spielt Klavier. Er hat auf dem Album gespielt und auch live mit mir, aber ich habe nun einen neuen Victor.

Schon wieder einen neuen Victor?

Ja der heißt aber auch Victor.

Robyn hat mal in einem Interview gesagt, dass der Schreibprozess bei ihr wie eine Art Vulkan funktioniert. Das heißt wenn es aus ihr ausbricht muss sie alles schnell aufschreiben, sonst ist es weg. Wie schreibst du deine Songs?

Alle Songs sind sehr persönlich. Es geht um Leute die ich liebe, hasse bzw. gut oder schlecht finde. Ich entscheide aber im Voraus nicht über die Themen der Songs. Wenn etwas passiert worüber ich schreiben möchte dann tue ich das. Ich würde das nicht wie eine Art Vulkan bezeichnen. Ich denke sie meint damit alles zu skizzieren und zu notieren bevor man den finalen Text schreibt. Das ist wie Mindmapping. Was dir in den Kopf kommt schreibst du auf und zum Schluss fügst du die besten Stücke zusammen.

Und sitzt Miriam Bryant dann im Zimmer und schreibt ihre Songs?

Nein letztendlich ist es so, dass Victor am Piano sitzt, ein paar Akkorde spielt und ich dann darauf texte. So kommt alles zusammen.

Hast du musikalische Vorbilder?

Ich liebe Bon Iver und James Blake. Den finde ich großartig. New Wave und Instrumentalmusik sind wie gesagt auch große Inspirationen für mich.

Immer wenn ich deine Songs meinen Freunden vorgespielt habe hieß es: Wow die klingt ja wie Adele! Ich denke mal das hast du schon öfter gehört?!

Oh ja (lacht)

Nervt dich das?

Es gibt keinen Grund dass mich das nervt. Leute vergleichen immer neue Acts mit bereits Etablierten. Und ich bin natürlich sehr froh mit Adele verglichen zu werden. Sie ist wahnsinnig talentiert.

„Finders Keepers“ und insbesondere deine Stimme wird hochgelobt. Die Erwartungen an das Album sind dementsprechend groß. Setzt dich so etwas unter Druck?

Da mache ich mir gar keinen großen Stress. Ich bin ehrlich gesagt einfach nur wahnsinnig aufgeregt und stolz, da ich das Album ganz toll finde und jeden einzelnen Song liebe. Ich denke es wird den Leuten gefallen.

Wo wir gerade dabei sind: Wie wird es klingen?

Es ist ein Mix zwischen Pop, Klassik und elektronischer Musik. Zentraler Punkt sind meine Texte die mir sehr wichtig sind. Es wird Songs wie „Finders Keepers“ geben aber auch Songs die ganz anders klingen. Es gibt einen A capella Song der recht minimalistisch ausgefallen ist. Den haben wir am Laptop eines Freundes aufgenommen. Es wird viele Intros und Outros geben in denen vielerlei Einflüsse von Pop über Klassik bis hin zu Elektro zu finden sein werden.

Dennoch spiegelt „Finders Keepers“ die Seele des  Albums wieder.

Ich muss dich natürlich als Schwedin auch etwas über Fashion fragen.

Großartig! Schieß los.

Wie wichtig ist Fashion für dich und deine Musik?

Ich denke es ist wichtig immer bestmöglich auszusehen und dich so anzuziehen dass du dich wohl fühlst, aber letztendlich schaut man sich Musik ja nicht an sondern hört sie. Mode ist wichtig für das ganze drum herum. Der persönliche Style ist natürlich wichtig um einen Wiedererkennungswert zu haben wie zum Beispiel Lady Gaga. Ich denke jeder Künstler hat seinen Style aber ich möchte nicht über meinen Style definiert werden sondern über die Musik.

Und wie bezeichnest du deinen Style? Ich tippe auf Vintage.

Ja genau ich liebe Vintage Klamotten und versuche immer cooler zu sein als ich bin (lacht). Ich mag Urban Outfitters, American Apparel und mag diesen Print meiner Jacke (siehe Headerbild) aber auch viel Schwarz. Oh Gott ich bin es gar nicht gewöhnt über Mode zu sprechen.

Wenn du darüber bestimmen könntest: Wie würdest du deinen Freund anziehen?

Jeanshemd bis oben geknöpft, schwarze Jeans und DocMartens. Dazu einen Hut.

Ist er ab und zu dabei wenn du beruflich unterwegs bist?

Nein leider nicht. Aber er ist immer in meinen Gedanken … oh Gott das klang jetzt klischeehaft oder?

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Was soll man dazu denn anziehen? Heute der tolle Rucksack von Property Of…

Mein Horst hat mir vor einigen Tagen diesen grandiosen Rucksack vom Label Property Of… geschenkt. Das Model heisst Hector und ist irre leicht, perfekt für die Fahrt mit dem Fahrrad ins Büro. Auch bei Nieselregen, denn der Rucksack ist aus gewachstem Canvas und somit Hamburger Wetter tauglich.
Mal sehen zu welchen Looks er sich auch noch kombinieren lässt…

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Maison Martin Margiela x H&M @ eBay


Bei H&M ab 15.November 99€, bei eBay etwas über 600€; Bild: Screenshot eBay

Eigentlich wollte ich der Kooperation der schwedischen Textilkette „H&M“ mit Margiela gar nicht mehr erwähnen und eine Leserin fragte schon nach, warum wir überhaupt Werbung dafür machen. Es ist natürlich keine Werbung die wir für „H&M“ veranstalten, sondern wir berichten einfach drüber. Wie auch immer – für diejenigen unter euch, die sich zum regulären Verkaufsstart am 15.November nicht morgens früh in die Schlange des schwedischen Discounters stellen möchte, für den hätte ich einen Tipp: findige Gäste der H&M x Margiela Supersause in New York schlugen beim Pre-Shopping ordentlich zu und verhökern ihre Errungenschaften nun bei eBay.

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Die Woche auf Horstson

Ich muss heute meine innere Uhr bekämpfen. Kann man dieses dusselige hin und her mit unserer Uhrzeit nicht mal abschaffen? Ach, was rege ich mich auf, interessiert doch eh keinen 🙂
Kommen wir zu relevanten Themen… Hier ist der wöchentliche Rückblick an handerlesenen Artikel auf Horstson, Eurem Lieblingsblog.
1) Am Dienstag ging es um die Duft-Kollektion ‚Les Exclusifs‘ von Chanel. Natürlich geschrieben von Peter.
2) Peters Artikel über Raf Simons und dessen Schaffen im Hause Dior deklariere ich als grandiose Liebeserklärung. Unbedingt lesen.
3) Ran an die Stricknadeln. Jan Who präsentierte am Donnerstag das perfekte Handarbeit-Set für lange Nachmittage. Mir fehlt leider das Geschick für Strickarbeiten, über einen selbstgestrickten Schal würde ich mich daher sehr freuen…
4) Am Dienstag bot Horst einen ersten Einblick ins Sommer-Lookbook von Tom Ford.
5) Eine Satire der besonderen Art in Buchform stellte uns Jan Who am Mittwoch vor. Es geht um den kleinen braunen Österreicher mit dem miesen Oberlippenbart…
6) Um mein zweitliebstes Muster nach Streifen ging es am Montag in Peter’s Cuttings: Verrückt nach Schottenkaros.

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Skinny Minnie


Minnie Mouse in Lanvin, Goofy in Balmain, Daisy Duck in Dolce & Gabbana; Foto: Barneys

Minnie Mouse hat eigentlich eine ganz normale Figur – zumindest wenn man ihre Herkunft und ihre Gattung berücksichtigt. Sie trägt ein Kleid und eine Schleife, die auch aus der Louis Vuitton x Yayoi Kusama Collaboration stammen könnte und kombiniert dazu bequeme Ballerinas in gelb. Das sieht zwar nicht sonderlich schön aus, allerdings hat man sich dran gewöhnt. Ähnlich modisch uninspiriert stylen sich eigentlich alle Disney Charaktere und das ist auch gut so – schließlich stehen nicht die Klamotten, sondern die Geschichten in Entenhausen im Vordergrund.

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