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Thom Browne Fall/Winter 2013 Lookbook

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Bild: Thom Browne

Voilà! Das ist es also – das Thom Browne Lookbook für den kommenden Herbst.
Vor ein paar Monaten zeigte uns Daisydora, was von den Entwürfen des amerikanischen Designers tatsächlich in den Verkauf gerät. Ihr Resümee fällt ernüchternd aus, denn selbst im Onlinehandel konnte sie nur in Spurenelementen das Ursprungsdesign wieder finden.
Wie dem auch sei – es ist zu hoffen, dass dieses Mal genau so die Kollektion bei Mr.Porter und Co. angeboten wird – fehlen eigentlich nur noch die passenden Kunden für durch die Reihe weg tolles Design …

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Orte, an denen Freizeitphilosophen und Lebenskünstler auf echte Barflies treffen …

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Screenshot Charles Schumann Sueddeutsche.de, Foto Stephan Rumpf

„The problem with the world is that the intelligent people are full of doubt, while the stupid people are full of confidence.“*
Es geht um ein Lebensgefühl und um Orte, an denen dieses besonders gut ausgelebt werden kann. Um Bars, das sind jene Art Clubs, in denen man die Zeit und alles da draußen vollkommen vergessen kann, während man schluckweise an seinem Drink nippt, ein eiskaltes Bier die trockene Kehle hinunter zischen lässt und mit Freunden ganz unaufgeregt über dies und das redet … manchmal auch philosophiert.

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Gut gebrüllt, Löwen – was kann Cannes und wer hat hier recht?

Dafür, dass Werber zuerst ganz aus dem Häuschen sind und dann schnell über solche Favoriten einig werden, braucht es manchmal nicht viel. Zum Beispiel einen Mittfünfziger mit leichtem Bauchansatz und old fashioned Styling; das aus einer Brille aus den späten Achtzigern und einer Badehose undefinierbaren Herstellungsdatums in Rostbraun besteht. Auf die Normalmann-Frisur und den Schnauzbart einzugehen, lohnt nicht. Derlei Stereotype sind selbsterklärend.
Zu tun hat der Protagonist dann auch nicht viel: ungefähr hundert Meter eines Strandes entlang gehen, wie er fast überall, wo keine Traumstrände (ein völlig überflüssiges Wort) sind, vorzufinden ist. Dabei immer entspannt gucken und einmal kurz aus dem Bewegtbild nach links abbiegen und mit einem Glas Whiskey wieder kommen. Ein CloseUp von der Hand mit dem Glas, rotes Fähnchen rein. Southern Comfort und den Claim „Whatever’s Comfortable“ dazu geschrieben und schon wird der Goldene Löwe in der Kategorie Film, auf den die Werber bei Wieden + Kennedy in New York schon Tage vor dem Festival in der Varick Street 150 einen Whiskey trinken konnten, auch tatsächlich verliehen.
Bevor ich zum Punkt komme, schaut bitte erst mal kurz hier rein …

Für mich ist der Spot konzeptuell nichts, was mich vom Hocker reißt – aber ganz gut gelungen. Wenn auch wieder einer dieser Sorte, die aus dem Kalkül heraus entstehen, in der Hauptsache in Cannes und New York zu punkten. Was mich da so sicher macht, ist zum einen meine persönliche Erfahrung mit derlei originellen Commercials und zum anderen die Tatsache, dass der Kunde, Southern Comfort, damit nach zwanzig Jahren Werbeabsenz im TV, ausgerechnet junge Leute dazu bringen will, mal n‘ Whiskey zu trinken. Und an diesem Punkt wird die Arbeit der hoch dotierten Kreativen bei Wieden + Kennedy für mich geradezu rührend. Wenn das klappen soll, obwohl man selbst ohne Mafo weiß, dass Jugendliche und junge Erwachsene einfach keinen Whiskey mögen, dann fress‘ ich einen Besen oder gleich zwei!

Die Marktforscher von MediaAnalyzer, einem Hamburger Institut, das sich mit der wissenschaftlich durchgeführten Messung der Werbewirkung solcher und ähnlicher Spots beschäftigt, wollten es naturgemäß etwas genauer wissen und haben 400 Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 29 Jahren dazu befragt; beziehungsweise, den Verlauf der Emotionen, beim Betrachten des Southern Comfort Spots, der ja nur 60 Sekunden dauert, gemessen.

Das für den Kunden der Goldlöwen-Agentur Wieden + Kennedy erst mal erstaunliche Ergebnis der Messung: „Emotional reagieren die meisten Zuschauer die gesamte Spotdauer über negativ. Und am Ende des Werbeblocks (Anmerkung: bei solchen Tests werden die Spots immer in ein Werbeblock-Umfeld gesetzt) erinnert sich die Mehrheit weder gestützt noch ungestützt an den Streifen.“

Nochmals, es geht dem Kunden darum, die Jungen zu erreichen, die mit Red Bull und ähnlichem in der Dose oder Alcopops in der Flasche aufgezogen wurden. Dazu Steffen Egner, Begründer von MediaAnalyzer: „Die junge Zielgruppe, die das Unternehmen ansprechen will, kann sich mit dem Dicken (etwas übertrieben, Herr Egner!) im 80er-Jahre-Stil nicht identifizieren. Besonders Frauen, empfinden den Kerl mit fettigen Haaren und eingeölter Plauze als unästhetisch. Sie atmen sichtlich auf, wenn er mal kurz von der Bildfläche verschwindet.“

Hmhm, so so, interessant, denke ich … und dann der Reihe nach zum Mitschreiben: Es ist rein marketingtechnisch ziemlich egal, wie Frauen im Alter zwischen 18 und 29 diesen Spot für echten Whiskey mit reinem Whiskey-Geschmack finden, da sie ihn pur ohnehin nur für Geld oder Glitzertops, dazu geschenkt, trinken würden. Wenn Southern Comfort Wieden + Kennedy tatsächlich so gebrieft hat, ohne das Produkt durch Veredelung, Vermischung und zielgruppengerechte Aufmachung, Benennung und Verpackung fit für diesen Teilmarkt zu machen, na denn Gute Nacht Marie!

Selbst wenn der Spot Kultcharakter hätte, wozu es nicht reicht, weil er nur sehr diffizil schräg daherkommt, dann würde er viral verbreitet niemals erreichen, dass junge Menschen plötzlich zu Whiskey-Trinkern werden, weil Whiskey weder künstlich wie Red Bull, noch süß wie Mulitivitaminsaft oder Cola oder sonstwie artifiziell wie Alcopops schmeckt. Natürlich ist es trotzdem aufschlussreich und mutmaßlich richtig, was MediaAnalyzer da rausgefunden hat, aber der „Schaden“ ist schon davor im Product-Management und dem Innovationsmarketing bei Southern Comfort eingetreten.

Man kann junge Leute für Whiskey gewinnen (ob man das wirklich sollte, ist eine andere Frage, die ich tendenziell mit NEIN beantworte, obwohl Alkoholmissbrauch leider ein altersloses Gesellschaftsproblem ist), müsste dann aber das Geschmackserlebnis deutlich verändern, das Ergebnis jugendaffin benennen und vor allem den Whiskey-Drink in bunte Dosen oder Flaschen, von Künstlern oder Graffiti-Stars oder Manga-Artists gestaltet, abfüllen. So einfach ist das. Die Werbung, gerne auch von Wieden + Kennedy, sollte dann das Gefühl – sprich den kleinen, lustigen Geist aus der Whiskeyflasche, das Lebensgefühl des coolen Whiskeydrinks so in Commercials und YT-Videos bannen, dass das wie Beiing Mr. and Mrs. Cool rüberkommt. Das sollte nicht zu schwer sein, für eine der besten Agenturen der Welt.

Mit dem von MediaAnalyzer getesteten Spot „Beach – Whatever’s Comfortable“, der eine von sage und schreibe 35.765 Einreichungen (das ist wirklich irre!) zu den Cannes-Lions 2013 war, kann man dann ja immer noch die Kern-Teilzielgruppen Biker, Asphaltcowboys und andere Helden der Menschheit einfangen …. Funktioniert bestimmt, ist auf leise Art schräg, gelingt auch mit dem zweiten Werk Wieden + Kennedy’s „Whatever’s Comfortable Shampoo“. Und die kultigen Snakeskin Boots gehören sowieso gezeigt auf einem Modeblog!

Was sagt ihr dazu liebe LeserInnen? Erreicht euch dieser cool-entspannte Humor? Ihr seid ja schließlich gemeint, um so mehr, wenn da schon zwei drei über 29jährige drunter sein sollten 😉

Die O-Töne, Zitate von MediaAnalyzer sind aus W&V, Ausgabe 31, aus dem Artikel „Für Cannes gemacht? von Stephanie Gruber

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Werbung zum Mitmachen – Jim Beam Honey und das interaktive Bärenspiel

„sponsored Post – Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Jim Beam Honey“

Schon wenn man das Wort Whiskey hört, knarzen da die von Hand gefertigten Eichenfässer, in denen das alkoholische Getränk Nummer 1 vor dem schluckweisen Genuss bis zu acht Jahre lang gelagert werden muss. Kein Geschäft für Leute, die schnell reich werden wollen. Daher wird Whiskey bis heute in aller Regel von soliden Familienunternehmen hergestellt, die das schon seit mehr als hundert oder – im Falle von Jim Beam (since 1795) – sogar mehr als zweihundert Jahre ganz traditionell, also handwerklich verankert tun. Aber nicht nur das hat die Whiskey-Branche mit unseren liebsten Luxuslabels gemeinsam.

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Desire x Roadmovie by Ridley Scott and Damian Lewis

Einmal alles wirklich nur für Männer schreiben können und meinen alten Beruf als CD in der Werbung an einem Tag auf Horstson auch mit echter Werbung hoch leben lassen, das hatte ich Horst gebeten. Und weil er keine Lust auf Krokodilstränen hatte, lege ich hier los.

Was ich euch auf jeden Fall zeigen wollte, Männer, Horstsonians, ist dieser coole Spot – gedreht von Ridley Scott. Mit einem Fahrer und Fahrzeug der Extraklasse: Damian Lewis (da muss man halt brav gute US-Serien wie Homeland und Life gucken, um den zu kennen) und dem Jaguar F-Type.

Einem ganz netten Auto, das man zur Not auch nehmen könnte, wenn man bei den besten Autobauern der Welt, welche ja allesamt anständige Deutsche Firmen sind, trotz gefühlter 999 Modelle nichts passendes gefunden hat, oder 😉 ?
Aber guckt zur Sicherheit lieber erst mal hier rein, bevor ihr eure Bestellung online oder via Jaguar App. losschickt …

Shortfilm: Jaguar F-Type presents Desire

Musikalisch gibt sich Lana Del Ray die Ehre, diesen meisterlichen Shortfilm Ridley Scotts zu begleriten. Hier:

2013 Lana Del Rey Burning Desire Official Music Video

Die Premiere ist ja schon eine Weile her. So was Besonderes wird heute im Zeitalter des Content-Marketings auf Yt und dem Sundance Film Festival in London gelauncht. Dass es lohnt, Akteure der ersten Garnitur für imagträchtige Filme zu engagieren, ist schon lange bekannt, aber man freut sich auch noch nach vielen gelungenen Shortfilms von Top-Regisseuren über jeden neuen Coup. Und einen Golden Globe- und Emmy-Award-Gewinner wie Damian Lewis bekommen wir in Werbung leider viel zu selten zu sehen.

Der Jaguar F-TYPE, den es seit dem 25. Mai in Deutschland zu kaufen gibt, ist der erste zweisitzige Jaguar Sportwagen seit über 50 Jahren. Mir gefällt er jedenfalls sehr, obwohl ich nicht zur Zielgruppe gehöre. Was sagt ihr dazu, Männer, wäre der was für den einen oder anderen von euch?

Adrian Hallmark, Jaguar Global Brand Director, zu dem hochkarätigen Kurzfilm: „Dieses Filmprojekt von Jaguar ist ein weiterer Teil unserer Markteinführungs-Aktivitäten für den neuen F-TYPE Sportwagen und ein ernst zunehmendes künstlerisches Projekt mit Weltklassetalenten. Unser Ziel ist es, neue Zielgruppen zu erreichen und eine emotionale Beziehung aufzubauen mit Jaguar und unserem ersten Sportwagen-Launch seit 52 Jahren.“

Mit einer Star-Besetzung aus Damian Lewis, Jordi Molla und Shannyn Sossamon sowie einer Action-geladenen Story rund um Gangster, eine wunderschöne Frau, Verfolgungsjagden und eine gesetzlose Wüste, kommt die Emotionalität in „Desire“ nicht zu kurz. Mit echter, britischer Coolness passt der Film auch ideal in das zum zweiten Mal in London stattfindende Sundance Festival.

„Das Sundance London Festival ist das perfekte Umfeld für Jaguar um den DESIRE Film zum ersten Mal der Welt zu präsentieren.“, so Hallmark weiter. „Unsere Partnerschaft mit Sundance London präsentiert für uns eine ideale Plattform, um Jaguars Ambitionen herauszustellen, in innovative Filmprojekte von außergewöhnlicher Qualität zu investieren.“

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Die Woche auf Horstson

HORSTSON BLOG

Heute Morgen stand es in unnachahmlicher Weise in der „Bild“: Noch vier Wochen Gute-Laune-Sommer! Wenn die „Bild“ tatsächlich recht behalten sollte, müssten wir eigentliche eine zweite Badehosenwoche ins Leben rufen …
Wer nun gerade am Strand, im Schwimmbad oder im Stau auf der A7 etwas Zeitvertreib sucht, für den hätte ich hier etwas vorbereitet – der sonntägliche Wochenrückblick!
1) Jan überraschte uns mit dem kürzesten Interview in der Geschichte von Horstson: Zwischen Promo und Stage x Robin von Quadron über Quadron
2) So was nennt man wohl einen perfekten Cast! Amber Valetta & Jeff Bridges in der neuen Marc O’Polo Kampagne
3) Es gibt einen neuen Duft bei Cire Trudon: Bartolomé – Cire Trudon’s Fluch der Karibik
4) Peter hat für uns einen ganz besonderen TV Tipp: Mode als Religion auf VOX.
5) Coole Frisur, tolle Tasche und eine gute Kampagne: Michelle Williams als Model bei Louis Vuitton
6) Horst’s Tour DeParforce – Fragen zu zwei Marken in einer Stunde, Teil 1 – Strellson, Teil 2 – windsor.

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Frische für die Hitze des Sommers – Gin Fizz von Lubin

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1955 – 11, Rue Royale (später bezog die Französische Glasmanufaktur Lalique die Räumlichkeiten, die sie bis heute nutzt); Bild: Lubin

Bei solchen Temperaturen, wie sie zur Zeit in Europa herrschen, fällt es morgens schwer, ein Parfum zu nehmen, das der Hitze gewachsen ist und nicht aufdringlich wirkt. Nur „frisch“ ist natürlich langweilig – auch weil wir von Horstson es ja gerne raffiniert haben … Frische und trotzdem unterschwellig eine selbstbewusste Note, kein Allerweltsduft, sondern ein Individualist aus einer wahren Duftmanufaktur – da fällt einem sofort das älteste Dufthaus von Paris ein – Lubin.

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Schöne Sachen, F8

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Links: Rock von Chloé; rechts: Rolli von Missoni

Wenn es dann Herbst wird, sollten die Farben nicht ganz verschwinden. Darum gibt es heute einen unverbindlichen Daisy-Vorschlag, wie man Schwung in das eigene Farbkonzept bringen könnte und der kühleren Jahreszeit endlich mit glamourösen Glitter-Sandalen die Stirn bietet …

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Escale à Grece – Hermès‘ sexy Sandalen

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Bild: Hermès

Mitte der 50er Jahre, als sich Harper’s Bazaar deutlich durch seinen „Modern Sports Style“ von Vogue absetzte, tauchten sie das erste Mal in Modeproduktionen auf: Die Looks, die gerne grobe Strickpullis oder warme Rollis zeigten – lediglich kombiniert mit Bikinihosen oder French-Knickers …
Dieser Warm/Hot Look, wie er bald tituliert wurde, hat etwas Merkwürdiges aber durchaus auch sehr Chices und Erotisches an sich. Ende der 60er, und vor allem in der Zeit der 70er, gab es praktisch keine Sommerausgabe einer Modezeitschrift, in der der Look nicht vorhanden war. Fotografen, wie Helmut Newton, Hans Feurer und Bob Richardson, hielten ihre Linsen leidenschaftlich gern auf Modells, die genau diesen Gegensatz präsentierten.

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Schöne Sachen, M9 – geeignet bis 40,5 Grad im Schatten … mit dreimal kühlendem Duft: Blue Invasion von Comme des Garçons

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Links: Shirt von Loro Piana; rechts: Shirt von Orlebar Brown

Mehr Blau geht nicht mehr! Das edle und elegante Leinenhemd von Loro Piana habe ich eigens rausgesucht, um einen kleinen Bericht rund um eine der „Schönmacher-Farben“ für Männer zusammen zu stellen. Hellblau, Wasserblau, Himmelblau oder gar Bayerischerhimmelohnewolkenblau – ganz, wie ihr wollt. Damit sieht man ganz einfach gut aus, auch ohne großes Outfit-Gedöns. Selbst wenn das Hemd ausnahmsweise nicht von den Edel-Webern und -Schneidern aus Italien sein sollte. Ich wollte euch das Leinenhemd für 325 Euro aber unbedingt zeigen, weil diese typische Zweifarbigkeit, die durch einen im Schuss mit gewebten und der Kette im Wechsel mit dem wasserblauen verspannten, helleren Faden entsteht, das elegante und kühle Hemd noch schöner macht.

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