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peterkempe

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Tilda goes Scotland – Karl Lagerfeld photographiert Tilda Swinton für die Paris Edimbourg Kampagne

CHANEL - Tilda Swinton for the Paris-Edimbourg Collection © Olivier Sail...
Bild: © Olivier Sail/ Chanel

Nicht nur das Tilda Swinton echte Schottin ist, sie ist auch schon lange eine von Karl Lagerfelds bewunderten Persönlichkeiten. „Tilda ist eine moderne Frau und eine zeitlose Ikone der Eleganz“ sagt Meister Karl Lagerfeld über sie und nichts bietet sich mehr an, als die Schauspielerin für die im Mai erscheinende Kampagne zur Paris Edimbourg Kollektion vor die Kamera zu bitten. Eindrucksvolle Bilder entstanden im Studio und wir sind schon sehr gespannt …
Womens Wear Daily war dabei und hat heute das erste „Making of“ Photo gebracht, das wir euch nicht vorenthalten wollen. Eines ist sicher – mit ihrer puren Ausstrahlung wird Tilda der opulenten Kollektion sicherlich reizvolle neue Aspekte verleihen und eine moderne Maria Stuart abgeben. Paris Edimbourg mit Tilda Swinton photographiert von Karl Lagerfeld!

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Wiederentdeckt – Antaeus von Chanel

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The Giant Antaeus – Gustave Doré

Je mehr Düfte von irgendwelchen Pseudo-Stars auf den Markt geworfen werden, um so mehr fragt man sich, ob Parfum überhaupt noch in die Liga der Luxusklasse gehört. Vor allem ärgert es mich immer wieder, wenn ich einen schönen Klassiker kaufe, die notorische Frage der Verkäuferin kommt, ob sie mir noch etwas „Neues“ aufsprühen soll. Oder es landet eine Probe in der Tüte, die so gar nicht dem gekauften Produkt entspricht. Dann hat man sofort den Eindruck, dass die Verkäuferin einen gar nicht verstanden hat …
Die Zeit der Konzentration ist auch auf dem Duftmarkt angekommen und die Klassiker erleben ein furioses Comeback. Entsprechen sie doch gar nicht dem aktuellen Trend und duften so originell, wie sie am Tag ihres Erscheinens waren. Einer dieser Düfte ist das 1981 erschienene „Antaeus“ von Chanel.

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Peter’s Cuttings – Tod in Venedig: Tadzios Metamorphose

Death In Venice
Death in Venice; Bild: M.Tursi/ Warner Bros.; Screenshot

Manchmal ist es für einen Schauspieler nicht unbedingt nur ein Vorteil, die Rolle seines Lebens zu bekommen. Der Schauspieler wird zum Teil auf diese festgelegt und sie begleitet denjenigen nicht nur seine gesamte Karriere lang, sondern schlägt auch die Türen für kleinere Rollen zu, die ein Schauspieler ja auch zum Überleben braucht. Es ist wie eine Allmacht, die einem verfolgt.
Ursula Andress blieb, obwohl dem Mädchen-Alter um ein halbes Jahrhundert entwachsen, immer das Bond Girl und in dem Fall, an den ich heute erinnern möchte, war es sogar so, dass es nie wieder einen wirklichen Anschluss gab.

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Paris Fashion Week

Shadows of Fall – Prada Women’s Collection Fall Winter 2013

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Bilder: Prada

Diese Woche wurde in Mailand die Womenswear Kollektion von Miuccia Prada gezeigt. Was unabhängig zu der Kollektion von Prada festzustellen ist, dass in dieser Saison, auch schon in den Herren-Kollektionen von Paris, Mailand und New York, der Mantel ein furioses Comeback feiert. Gab es in der Vergangenheit Saisons, in denen man sich fragte, ob Winterkollektionen nur aus Kleidern oder leichten Outfits bestanden und für Länder wie Dubai oder Indien gemacht zu sein schienen, geht die Tendenz jetzt eindeutig dazu, dass man wieder klassisch „angezogen“ ist und dazu gehören Jacken und Mäntel. Und das gleich vorweg: bei Prada gibt es wunderbare Mäntel …

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Chic, le Sport – Hermès Gentleman’s Sport-Kombi

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Hermès Boccia Spiel; Bild: Hermès

Heute Morgen entdeckte ich für Euch das tolle neue Hermès Pétanque und war natürlich sofort begeistert. Ganz zum Jahresmotto „Chic, le Sport“ passend, ist es doch schon mal genau das Richtige für den Wunschzettel zum Sommer. Ein Glück, dass ich im April Geburtstag habe – da besteht ja die Chance, dass man sich so etwas wünschen kann.

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Interieur

Wie wohnt eigentlich Ashley Hicks?

Bei Inneneinrichtern ist immer besonders interessant, wie sie eigentlich selbst eingerichtet sind. Manche ziehen ihren Arbeitsstil einfach durch und die eigenen vier Wände gleichen den Kundenaufträgen, andere wohnen total gegensätzlich zu ihren Projekten.
Der britische Designer Ashley Hicks wurde 1963 als Sohn der Interieur-Legende David Hicks geboren und hatte es doppelt schwer. Einmal musste er sich seine eigene Stilistik erkämpfen, da am Anfang alle dachten, er müsste eigentlich die Linie seines Vaters fortsetzen. Zum anderen hatte er eigentlich auch mehr Freude daran, Produkte, besonders Möbel, zu designen.

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Peter’s Cuttings – A Woman of Style: Justine Picardie

Um eine Stilikone zu werden, muss man nicht zwangsläufig jung sein oder dem aktuellen Zeitgeist entsprechen und auch nicht Tonnen von auffälligen Klamotten besitzen. Oberflächlichkeit wird der Mode oft vorgeworfen und das viele nur in der Branche arbeiten, weil sie sich gern selbst häufig Kleider kaufen – dies alles zeugt nicht von einem sonderlich großen Intellekt.
Dass dieses genau die falschen Vorurteile sind, lehrt uns eine Frau, die seit dem letzten Herbst „Editor in Chief“ bei Harper’s Bazaar in London ist – Justine Picardie.
Die Engländerin „par excellence“ schrieb schon viele Jahre als Autorin für Vogue, den Daily Telegraph und auch Harper’s Bazaar. Im Sunday Telegraph hat sie eine eigene Kolumne und ihre Berichte über die Pariser Schauen oder Diana Vreeland waren schon immer ein literarischer Hochgenuss. Bekannt ist sie aber besonders als Verfasserin diverser Romane und vor allem als Biographin.

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Les Beiges de Chanel – Gisele Bündchen

„Les Beiges de Chanel“ ist ein unsichtbares Make-up in Puderform, das, statt zu überdecken, die Natürlichkeit und das gesunde Strahlen der Haut hervorhebt. Die Chinalack-Dosen haben, ganz an die Tradition von Mademoiselles Jersey-Phase der 20er Jahre anknüpfend, einen edlen Klappdeckel in einer der Signature Farben des Hauses – dem „Jersey-Beige“. Dieser Farbton durchzieht auch sanft die berühmten Teppichböden der Chanel Boutiquen und des Apartments von Coco Chanel. Außerdem steht es für eine der erfolgreichsten „Nichtfarben“ der Modegeschichte, die „la grande Mademoiselle“ lancierte und die seitdem aus den Garderoben der Frauen nicht mehr weg zu denken sind.

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Der Duft der Männer – Knize Ten

Gestern Abend hab ich mir seit langer Zeit mal wieder den Film „Der Duft der Frauen“ angeschaut. Nicht nur, dass es ein großartiger Film mit Al Pacino ist, er trug auch zu einem meiner prägendsten Begegnungen in der Welt der Düfte bei. Al Pacino ist zwar in dem Film blind, kann aber jeden Duft erkennen. Sein Spruch, „Fleur de Rocaille von Caron“, als er der Frau gegenübersteht, in die er sich verliebt, elektrisierte mich.
Von diesem Duft hatte ich noch niemals gehört und er klang sehr geheimnisvoll. Am nächsten Tag rannte ich sofort los, um ihn zu entdecken. Auf ewig wird er „Der Duft der Frauen“ für mich sein. Über Jahrzehnte begleitete mich aber ein ganz anderer Duft – „Der Duft der Männer“. Dieser Duft gehört nämlich zu der ersten vollständig entwickelten Serie speziell für das starke Geschlecht – Knize Ten.

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Take care of your Shoes – J.M.Weston

Richtige Männerschuhe sollten einen ein Leben lang begleiten – das ist zumindest die Einstellung der traditionellen französischen Schuhmanufaktur J.M.Weston in Limoges. Was sich zunächst englisch anhört, ist ein seit 1891 in Frankreich ansässiges Unternehmen, das handgearbeitete Schuhe herstellt, die zu den Klassikern zählen und die in jedem Schrank eines gut gekleideten Mannes vertreten sein sollten. Neben Chelseas, Monks und Budapestern gibt es vor allem ein Modell, für das Weston berühmt ist: der Signature Loafer.

Der Signature Loafer existiert in Dutzenden Lederarten und Farben und verschiedenen Weiten. Er kann aber auch nach Maß angefertigt werden. Weston legt nicht nur auf besondere Bequemlichkeit Wert, sondern auch darauf, dass der Schuh jederzeit „gewartet“ und auch nach Jahrzehnten restauriert werden kann. So kann man zum Beispiel auch nach zehn Jahren den Loafer, wie übrigens alle Schuhe von J.M.Weston, in einer der zahlreichen Boutiquen oder beim Fachhändler abgeben und er wird komplett auseinandergenommen und die schadhaften Teile werden ersetzt oder aufgearbeitet.

Das Design der Weston Schuhe liegt in der Hand des bekannten Designers Michel Perry, aber auch Jean-Charles de Castelbajac entwarf schon einen Signature Loafer und das Label Kitsuné bekam eine eigene Sonder-Edition. Der Graffiti Künstler André Saraiva trägt den Schuh nicht nur super gerne, er drehte auch den vielbeachteten Film „The Shoe“, der eine Pariser Liebesgeschichte rund um die Weston Legende zeigt.

Vielleicht ist es die unendliche Lebensdauer und die fast bürgerliche Klassik, die diesen Schuh so zu einem „All Time Klassiker“ macht und ihn dadurch schon wieder hip werden lässt. Auf jeden Fall gibt eine Garantie, wenn ihr ihn habt – ihr werdet ihn nie wieder los …