Was is denn da los?! Ist Frau Westwood alt geworden? Oder hat sie einfach keine Lust mehr auf bunte Drucke und Details. Zumindest bei der S/S 2012 Kollektion hat sie bewiesen, dass sie auch anders als provokativ kann. Sicher, bunt ist es allemal und von den Kopf“bedeckungen“ kann man ableiten, dass sie sich entweder mit dem alten Rom, oder Pflanzen auseinander gesetzt. Dennoch überzeugt die Kollektion durch leger geschnittene Anzüge, sommerlich kurze Hosen mit versetzten Knöpfen, aber auch Baggyjeans die sogar mir gefallen. Wir dürfen also untenrum aufatmen. Nächste Saison halten wir dann vielleicht wieder die Luft an, wenn wir wieder bunte Prints von ihr vorgesetzt bekommen.
Jan Who
Lara shouldn’t throw with stones cause that Hurts x CK One – Mtv Push @ Tape Berlin
Posted on 16. Juni 2011Ck One. Das Unisexparfum meiner Jugend. Roch immer etwas wie Persil (was ich damals sehr mochte) und jeder konnte es irgendwie gut tragen. Beim Mtv- Push/Ck One Event vergangenen Mittwoch roch es nicht nach Persil, dafür aber nach Rauch und Party. Im Berliner Tape Club zelebrierte der wohl bekannteste Gummibund der Welt die neue Kampagne/das neue Video von Fotografiegenie Steven Meisel. Gefilmt in einer Box mit viel schwarzem Kajal und viel nackten Oberkörpern tanzen und vergnügen sich dort u.a. Pixie Geldorf, Halbglatzköpfin Alice Dellal, Boxer Robert Evans und Models von der ganzen weiten Welt. Ebenfalls in der Box zu finden: Lara Stone. Ihres Zeichens niederländisches Topmodel. Diese moderierte charmant und etwas über ihren Dialekt stolpernd durch den Abend im Berliner Tape Club.
Wer Lust hatte, konnte sich in die Ck-Box stellen und ein eigenes Daumenkino seiner Tanz- bzw. Performanceeinlage ganz im Stil des Kampagnenvideos mit nach Hause nehmen. Für die Box scouteten ne Menge Models mehr oder weniger erfolgreich, denn die Hemmschwelle sich für alle sichtbar in einer Box zu bewegen war doch recht hoch. Nachdem Bodi Bill eine in Berlin gegründete Band die wie eine Mischung aus Whitest Boy Alive und Hot Chip klingen (leider) nur 3 Songs spielen durften, konnte man sich auf der geöffneten Terrasse den ein (oder wie ich den anderen) Drink genehmigen, bevor es gegen halb elf dann mit Hurts weiterging. Diese gaben wieder mal alles auf der Bühne und spielte alle veröffentlichten Songs plus zwei weitere vom Debutalbum „Happiness“ und wurden mit würdigem Applaus verabschiedet. Anschließend konnte man unter dem bekannten Holzbaum noch ein bisschen tanzen und auf Grund des wirklich fabelhaften Dj’s war man dann doch etwas traurig, dass man am Donnerstag wieder früh raus musste.
Mit Coldplay ist es ja so. Entweder man mag opulent-verträumte Popmusik mit einem weichgespülten Gutmenschen als Frontmann. Oder eben nicht. Ich gehöre zu den Coldplay-Fans und war leider noch immer auf keinem Konzert. Aber immerhin gibt es jetzt eine neue Single und somit hoffentlich auch irgendwann die Möglichkeit eines Livekonzertes. Mit „Every Tear is a waterfall“ macht die englische Kombo mal wieder das, was sie am besten können. Schöne Popmusik mit eingängiger Melodie. Nicht mehr und auch nicht weniger. Aber auch so ein Level halten zu können ist eine Kunst. Insofern einfach kaufen und neben den anderen Alben ins Regal stellen. Vorher aber natürlich rauf und runter hören.
Es gibt noch Künstler die machen keinen geschätzt zweimonatigen Countdown zu ihren Videos (Lady Gaga) sondern haben noch immer den Überraschungseffekt. So auch unser aller Elektro-Liebesschmerz-Liebling Robyn. „Call your girlfriend“ ist die nächste Singleauskopplung aus „Body Talk“und kommt mit einem fabelhaften Flashdance inspiriertem One-Shot-Video daher. Sie braucht halt nur eine Lagerhalle und etwas Licht. Gut. Über das Outfit lässt sich (mal wieder) streiten, aber ich hoffe ich bekomme meine Schuhe endlich mal von ihr wieder.
Heute in der Rubrik „vergessene Helden“, der außerordentlich außerirdische Puk Puk (seines Zeichens sowas wie ein Beirendonck-Maskottchen, kommt aus Papua Neu Guinea – „Krokodil“ ). Er kommt der Legende nach vom Planeten Dork, macht gerne viel Liebe (aber immer Safe) und sein Leibgericht sind Regenbogenfarben und Abfall. Sympathisch oder? Das dachte sich auch Walter van Beirendonck und holte ihn zu sich auf den Planeten Erden. Aber es ist still um Puk Puk geworden… Was war passiert? Puk Puk musste nach einer etwas längeren Zeit auf der Erde feststellen, dass man seine Kollegen die bereits vorher vom Planeten Dork auf die Erde kamen hier mit Eishockeyschlägern maltretiert. Da er allerdings Pazifist ist und diese Ungerechtigkeit nicht ertragen konnte boykottierte er die Erde uns reiste zurück zum Planeten Dork, wo er seitdem in wilder Ehe mit seinen 4 Frauen lebte und der freien Liebe frönte. Wir wünschen ihm weiterhin viel Spaß dabei!
Zur ersten Puk Puk Skizze aus der Feder von Walter Van Beirendonck gehts nach dem Klick
Walter Van Beirendonck Tag: Hello Walter! – Das Interview
Posted on 6. Juni 2011Ein paar Fragen bleiben immer offen – Wir haben während der Vorbereitungen zum Walter Van Beirendonck Tag sehr viel recherchiert, bekamen aber auf Themen, die uns auch interessieren für uns keine befriedigende Antworten. Wie denkt Van Beirendonck über Lady Gaga und Germanys Next Topmodel? Wäre eine Kooperation mit dem Textilgiganten H&M denkbar?
Diese und andere Fragen haben wir Walter im Interview gestellt…
Zum exklusiven Horstson-Interview mit Walter Van Beirendonck gehts nach dem Klick
Für alle die keine Lust haben sich der Sommersonne zu stellen, nachdem sie im Biergarten wieder mal kein Ende gefunden haben, hat Oliver Peoples mit dem Modell „Benedict“ eine verdammt coole Hangover-Brille aus der aktuellen Kollektion. Das weiß auch Bradley Cooper zu schätzen, dem es in „Hangover 2“ ähnlich wie in Teil eins im vergleich zu einem handelsüblichen Hangover wirklich verdammt dreckig geht. Und wenn ihme „Benedict“ hilft, dann auch bestimmt uns. Kosten zwischen 250 € und 350 € (je nach Glas).
Erinnert ihr euch noch an das Jahr 1996? Ein Mädchen in einem Auto, schwarz/weiß Aufnahmen von Straßen und Natur, die an ihr vorbeiziehen. Das war „Children“. Dreamhouse nannte sich das Ganze und war in Deutschland, Österreich und der Schweiz Platz 1. Das Album „Dreamland“ haben sicher einige rauf und runter gehört. Nach den Singles „Fable“ und „One&One“ wurde es dann zumindest in den Charts still um Robert Miles. Und ich hätte mich auch gar nicht weiter gefragt warum, ähnlich wie bei Gigi D’Agostino, wäre ich nicht neulich über das Video zu „Miniature World“ gestolpert. Video startet, Gesang setzt ein und man denkt sich: OH! Was is denn da mit Herrn Miles los. Davon mal abgesehen, dass das wirklich tolle Video wie ein Serien-Intro wirkt, ist der Sound auch komplett neu im Verglich zum alten Dreamhouse-Miles. Nichtsdestotrotz wurde dann auch gleich mal in das Album gehört. Kann man gut nebenher laufen lassen. Melodien sind gut, Beat ebenfalls. Allerdings (soweit ich es bisher hören konnte) alles ohne Gesang. Wer also weiter liebliche computerveränderte Stimmen hören möchte, greift auf den Dreamhouse-Miles zurück. Allen anderen sei das Album ans Herz gelegt. Die Version von „Miniature World“ wie man sie im Video sieht gibt es allerdings nicht auf dem Album. Hier gibt es lediglich die Version ohne Gesang, die leider an Reiz verliert. Also lieber „Miniature World (Critical World Remix)“ laden.
Robert Miles „Thirteen“ ist bei Salt Records erschienen.
Es gibt Sachen die sollte man nicht machen. Aus dem Fenster springen zum Beispiel, oder bei Kik kaufen. Ähnlich wie Kik sieht auch Tekeshi Osumi’s Capsule Collection für MCM aus. Aber auch ein wenig wie ein Albumcover von M.I.A…
Das wäre aber noch zuviel Kompliment. Sieht leider aus wie ein missglücktes grafisches Experiment mit Spiegelplättchen. Bleibt nur zu sagen: Die spinnen die Japaner.
Zu der MCM x PHENOMENON Capsule Collection gehts nach dem Klick
Mit neuen Moby-Alben verhält es sich bei mir immer folgendermaßen: Ich höre sie bei Itunes an und stelle immer wieder fest, dass 30 Sekunden, anders als bei anderen Interpreten, einfach nicht reichen um die Songs erfassen zu können. Also kaufe ich das Album erstmal nicht. Anschließend höre ich mir ein paar Songs aus seinen neuem Album auf der Homepage komplett an und lade mir dann doch das Album, aber erstmal um es einfach zu haben. Beim finalen hören in der Bahn oder generell unterwegs eröffnet sich mir die komplette CD und ergab bisher wirklich immer ein fantastisches Hörerlebnis. So auch bei „Destroyed“, nach dem völlig anders klingenden Album „Last Night“ der neuste Streich des kahlen Nerdbrillenträgers und wie wir seit vorgestern wissen, Kunstliebhabers.








