Man macht ja alles für irgendwelche Menschen, die das kaufen und gerne tragen sollen, was man designt und herstellt. Die Leute von Dockers hatten den Real Man im Auge, als sie ihre weite Range an Khakis und Chinos aller Schnitte, Materialien und Verarbeitungsstile nunmehr die Designlinie Dockers Alpha Khaki erweiterten, um auch wirklich allen Ansprüchen der Khakiliebhaber des einundzwanzigsten Jahrhunderts voll und ganz zu entsprechen. Auch modisch: Denn, die Alpha Khaki ist in nicht weniger als zehn verschiedenen Farben und drei abgestuften Aged Designs erhältlich.
Daisydora
Man ist ja Kummer gewohnt, seit elektronische und gedruckte Boulevardmedien weltweit rauf und runter auch über Models und prominente Presenter berichten und solcherart mit kostenlosem oder preisgünstig verfügbarem Material Berichte herstellen und dieser Pseudo-Content dann in Form frei erfundener Frage- oder Problemstellungen allüberall herumgeistert.
Das hat dann mittelbar zur Folge, dass wie im vorliegenden Fall, das ehemals jüngste Mitglied des britischen Parlaments, Jo Swinson, die vermutlich wie viele ihrer jungen und wenig profilierten Kolleginnen darunter zu leiden hat, viel zu wenig Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen, mit kruden Ideen und verzichtbaren Initiativen um Aufmerksamkeit bettelt.
Die neueste Sau, die von der umtriebigen Liberaldemokratin – diesmal erfolgreich – durchs Dorf getrieben wird: Ein Kampagne gegen den Weltmarktführer L’Oreal Paris, wegen deren Werbung für ein Flawless Make-Up der Marke Lancome mit Julia Roberts und das Pendant für die Marke Maybelline mit der wundervollen Christy Turlington, wurden wegen der Anzeige von Swinson nunmehr von der ASA für künftige Veröffentlichungen verboten.
Der Vorwurf lautet auf Verstoß gegen die Regeln unrealistischer oder täuschender Bilder zur Bewerbung von Kosmetika. Jo Swinson schwingt ja schon seit längerer Zeit ihre Keulen gegen „overly perfected and unrealistic images“ in der Werbung und betreibt dieses Anliegen nunmehr wie einen Kreuzzug gegen alle Schönheit, die ihr vor die Flinte kommt.
Dazu kann Daisy natürlich nicht schweigen. Julia Roberts zählt zu den an Leib und Seele gesündesten Hollywoodstars und stellt mit Sicherheit kein Beispiel einer Gefährdung hinsichtlich durch ihre Bildnisse drohender Körperbild-Wahrnehmungsstörungen dar. Zudem sieht sie immer noch wie eine Lichtgestalt aus. Wunderschön, aber mit natürlichem Look und gesundem Gewicht, ohne Wenn und Aber. Dasselbe gilt für das mit Würde in strahlender Schönheit, nur sehr langsam alternde Supermodel, Christy Turlington.
Ob bei den Beiden nun die Nasolabialfalte weg retouchiert wurde und nicht mehr zu sehen ist, oder noch vorhanden wäre, beide Frauen sind von an sich einschüchternder Schönheit und können rein gar nichts dafür. Wenn es denn ein Faktor ist, dass manche Frauen beziehungsweise Teenager sich ein Beispiel an den Presentern nehmen wollten, kann man heute getrost davon ausgehen, dass jede Zehnjährige weiß, dass man sich auf Fotos hübscher machen kann. Viele davon machen das ja auch mit ihren Facebook-Fotos, Bewerbungsfotos, etc. Wo liegt hier also die Gefährdung oder der drohende Schaden?
Wäre es denn nicht viel wichtiger, per Gesetz alle Fotos Prinz Williams Ehefrau zu verbieten, die ihr Körpergewicht zwischen Verlobung und heute um zirka zehn Prozent reduziert haben dürfte und heute – mit Verlaub – geradezu absurd herunter gehungert wirkt? Kein Teenager in England interessiert sich wirklich für alte Ladies wie Christy Turlington und Julia Roberts, weder mit noch ohne Falten, aber jeder Teen und Twen für die neue „Stilikone“ Catherine. Wenn man das schon zum Problem hochstilisieren will, dann sollte man vorher mal scharf über den Gesamtkomplex und Kontexte nachdenken und die Verhältnismäßigkeit dieser Art willkürlicher Zensur überdenken.
Wie denkt ihr darüber, liebe Leser?
Hier noch ein Häppchen Jo Swinson, aus ihrer Kampagne gegen das Verbot der Veröffentlichung von Parlamentsdebatten auf YT. Schon schwer, als junge Liberaldemokratin, wenn einem halt so gar nichts Wichtiges und Gescheites einfällt, wofür man sich als junge Politikerin einsetzen könnte. Wie wäre es denn mit einem Schaukeldoktor, Jo Swinson? Vielleicht lernen Sie dann ja auch mit den Jahren, dass es schon immer Frauen gab, die wesentlich besser als alle anderen aussahen ……
Mit wie viel Pfund auf dem Konto hat ein Hund in London eigentlich für die Rente ausgesorgt?
Die Tatsache, dass uns diese Frage bisher nie beschäftigte, kann nur grober Fahrlässigkeit oder dem Umstand zugeschrieben werden, dass wir uns hier ständig um anderen Gossip zu kümmern haben. Aber nun, anlässlich der Verkündung des Erbes der drei seit dem Freitod von Alexander Mc Queen verwaisten Hunde des Designers, erfahren wir Näheres zu dieser Vorsorgefrage: Wie der Daily Telegraph nunmehr vermeldete, soll mit den 50.000 Pfund, die Minter, Juice und Callum erben, deren adäquate Versorgung Zeit ihres Lebens gesichert werden. Das macht dann also rund 18. 800 Euro pro Hundenase. Nur mal so als Vorschlag für verantwortungsbewusste Testamentsentwürfe von anderen Frauchen und Herrchen.
Manchmal ergibt sich ein Thema daraus, dass man irgendwo ein schönes Stück sieht, an dem man dann hängen bleibt. Mir ging es mit Rabenschwarzen Hosen von John Galliano so, deren Schnitt eine Art männlich-kurvige Figur zaubert und sehr lange Beine macht. Da sehe ich dann sofort normale Männer darin, deren Beine und Pos in Richtung Baryshnikov, Malakhov und Co. tendieren …. Kurz gesagt: Eine richtig gut geschnittene schwarze Hose sollte sich jeder Mann zulegen, der mit den im Schrank vorhandenen noch nicht voll und ganz zufrieden ist.
Und als serviceorientierter Blog ist es uns ein Bedürfnis, euch mit ein paar unverbindlichen Vorschlägen die Qual der Wahl entweder zu erleichtern oder das Gegenteil davon zu erreichen. Mal sehen.
Das wird jetzt meine erste kleine Luxusimmobilienwerbung, liebe Leser: Wolfgang Joop modernisiert die Marke Wunderkind und verkauft die wunderschöne Villa Rumpf am Heiligen See, die er im Jahr 2000 gekauft und dann saniert und stilecht eingerichtet als Firmensitz seines Labels Wunderkind genutzt hatte. Nun wird es Zeit, das architektonische Schmuckstück in der Berliner Vorstadt Potsdams einem neuen Besitzer und Nutzer zu gönnen. Was jetzt schon vom neuen Besitzer bekannt ist: Er oder sie konnte mehr als zwölf Millionen Euro für Villa und Anwesen am See auf den Tisch legen. Ein vorläufig kolportierter Preis, den ich ehrlich gesagt höher geschätzt hätte; schon wegen des romantisch-kitschigen Seeblicks und der guten, frischen Luft, die man dort atmen kann.
Während die meisten von uns noch auf den Sommer in Deutschland warten, füllen sich die Regale und Kleiderstangen in den Modeläden schon mit den warmen Sachen für die kommende Saison. Da ist Vieles aus Tweeds, Woll-Flanellen mit und ohne Fischgrätmuster und diesen typisch melierten Prince Of Wales Wollstoffen darunter. Drum habe ich zwei perfekte Role Models dieses Bekleidungs-Stils zu einem ersten Einkauf schicker britischer Outfits für euch rausgeschickt.
Naturgemäß ist das, was Sherlock Holmes und sein Adlatus Dr. Watson heute einkaufen würden, eine leichtere und modernere Version der Kostüme, die man in Guy Ritchies zweitem Teil von Sherlock Holmes, A Game Of Shadows, an den Beiden bewundern konnte. Aber der britische Stil in einer weniger landadeligen Leichtversion ist unübersehbar zurück in den Läden.
…ein politischer, gesellschaftspolitischer und gesellschaftskritischer Blog sein. Das würde zu Horst und jedem einzelnen der Horstson-Schreiber genauso gut passen, wie wilde Spekulationen über enge oder weitere Taillenlinien und Ovationen für gute Kollektionen.
Eigentlich sollte und wollte ich hier schon seit Tagen über den Tod von Lucien Freud schreiben. Beziehungsweise über den Künstler und Mensch Lucien Freud. Ich gehöre schließlich zu den Kunsttanten auf Horstson und mag seine Kunst. Dann ist aber Schlag auf Schlag so viel geschehen, worüber man auch gerne schreiben würde, dass mir das Thema buchstäblich im Halse stecken blieb. Und mein winziger Gedenkanstoß zum Jahrestag der Loveparade-Tragödie von Duisburg kann niemals stellvertretend oder gar symbolisch für all das Elend stehen, das sich uns täglich eröffnet.
…und alles ändert sich…
Es sind Pressefotografen, die für uns festhalten, wie etwas war. Ich mochte den Begriff knipsen noch nie. Knipsen passt vielleicht zu diesen Schmeißfliegen*, die sich Paparazzi nennen und irgendwelche Promis für Verzweifelte Hausfrauen-Magazine abschießen. Fotografen fotografieren und dokumentieren die Wahrheit.
Heute jährt sich das Love-Parade Unglück, bei dem 21 Menschen ihr Leben lassen mussten und mehr als 500 verletzt und wahrscheinlich tausende Besucher und deren Angehörige und Freunde traumatisiert wurden, zum ersten Mal.
Nein, wir jammern hier nicht über Claudias zerbrechlichen Körper. Nach mehr als zwanzig Jahren an einer der Spitzenpositionen der Branche, hoffen wir, dass Deutschlands Vorzeigemodel Nummer eins weiß, was und wie viel sie zu essen hat.
Alle paar Jahre huldigt die Deutsche VOGUE der eleganten Prinzessin unter den Supermodels mit einer schönen Modestrecke und nun ist es wieder so weit.
Der britische Topfotograf Miles Aldridge, der im vergangenen Jahr Milla Jovovich für die Mercedes Benz Fashion Week Plakate ablichtete und auch abseits dieses Auftrags zu den am besten beschäftigten Kampagnen-, Fashion- und Beauty-Editorial-Fotografen der Welt zählt, hat Claudia Schiffer in mehr oder weniger strengen, stylingtechnisch an Fetisch-Klamotten angelehnte Outfits der Luxusklasse für die aktuelle Ausgabe der VOGUE fotografiert.
Lie To Me? – Das GummistiefelGate und die Ziffer 15 im Pressekodex
Posted on 19. Juli 2011Au weia, ich schreibe für einen Modeblog und besitze keine Hunter Wellies, die Wellington Boots von Hunter; habe zur Zeit noch nicht mal Gummistiefel im Schrank und die letzten, an die ich mich schemenhaft erinnere, waren so Grüne Fischerteile aus dem gehobenen Jagdbedarf, die ich als echte Großstadtpflanze im Kofferraum herumfuhr und kein einziges Mal getragen habe. Dies nur, um euch auf das hochmodische und brisante Thema einzustimmen, um das es in meinem Bericht geht.
Wie ihr wisst, war an diesem Wochenende das MELT Festival, von dem die Branchenprima, Jessica Weiss, vom Blog LesMads, umfassend berichten wollte. Ob daraus was wurde, kann ich anhand der drei Abrisse der Veranstaltung, die sich dem eigentlichen Thema widmeten, nicht beurteilen. Was ich aber schon verifizieren kann, ist das, ob es für Pressevertreter OK ist, ganz unverhohlen bei einem Sponsor wie Frontlineshop Gummistiefelchen der bei Kate Moss und Co. angesagten Festivalhausmarke Hunter, zu ordern… um diesen Vorgang mit einem Outfitfoto auf dem Blog zu dokumentieren.









