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Es muss nicht immer Louis Vuitton sein: Alber Elbaz mit Goyard-Tasche; aufgenommen in Paris. Wahrer Stil.
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Es muss nicht immer Louis Vuitton sein: Alber Elbaz mit Goyard-Tasche; aufgenommen in Paris. Wahrer Stil.
Nachdem gestern Alber Elbaz das Tanzbein geschwungen hat, ist heute Anna Dello Russo dran. Die Stilexpertin der Nippon Vogue tanzt, warum auch immer, zu Lady Gaga’s „The Edge Of Glory“ in einem Käfig. Eigentlich keine tolle Aufgabe der ehemaligen Moderedakteurin der Vogue Italia und Ex-Mitarbeiterin der L’Uomo Vogue, aber sie unterstreicht damit ihr Image als eine der „letzten großen Exzentrikerinnen der Modebranche“ (Zeit).
Und weil wir hier ein Modeblog sind und die Leserinnen bestimmt die Klamotten, die Anna Dello Russo in dem Video trägt, nachkaufen wollen – kein Problem: Sie trägt ein Kleid von Fausto Puglisi, Stiefel von Versace, einen Hut von Moschino und eine Kette von Eddie Borgo.
Es gibt ja Gerüchte, dass Raf Simons nach New York oder Berlin umziehen will – vielleicht öffnete er auch deshalb dem Wallstreet Journal sein Haus in Antwerpen, um nochmal ein paar vernünftige Bilder zu bekommen. Und so sehen wir, wie der Jil Sander Designer wohnt und ich gerne wohnen würde: Einfach großartig!
Erbaut wurde das Haus 1968 und Simons ist der Meinung, dass es Schicksal ist, dass er gerade in diesem Jahr das Licht der Welt erblickte und so wird er es auch, falls er umziehen wird, nicht verkaufen: ”In this business, I know I could work somewhere else one day, but I’ll always keep this apartment.”
Diesen Wohntraum würde ich auch nicht hergeben wollen…
Zu weiteren Bilder gehts nach dem Klick
Den wohl besten Kampagnenfilm für die kommende Saison hat Steven Meisel für Lanvin gedreht: Raquel Zimmermann, Karen Elson, Lowell Tautchin und Milo Spijkers tanzen zu Pitbull’s „I Know You Want Me“ und zu guter Letzt gesellt sich auch noch Alber Elbaz dazu – genau das, was man für einen schwungvollen Start in die Woche braucht – aber überzeugt euch selbst.
Liebe Bastelfreunde – jetzt heißt es stark sein: Auf Who What Wear habe ich eine Bastelanleitung für ein Prada-Shirt entdeckt und weil diese frohe Kunde bei den style.com-News schon ein paar Tage ganz weit oben ist, nehme ich an, dass auch der ein oder andere sein H&M-Shirt „veredelt“ hat. Das find ich doof. Also nicht falsch verstehen – etwas basteln hat ja was schönes, so abends im trauten Kreis seiner lieben Liebenden am Kamin, aber ein Prada-Shirt im Grunde genommen wirklich 1:1 nachbauen hat doch irgendwas befremdendes, oder??
Nun denn – überzeugt mich, warum es das DIY-Phänomen gibt bzw. wo der Sinn ist, sein Shirt mit Streifen zu bekleben, die zu 100% noch am selben Abend des ersten Tragens ganz jämmerlich runterhängen. Oder findet ihr das auch blöd und kauft lieber das Original oder halt was individuelles?
Zum kompletten Bauanleitung’s-Bild gehts nach dem Klick und zum Original-Shirt gehts hier entlang
Der 08. und 09.September ist sowas ähnliches wie der Orgasmus des Mode-Shopping: Das Fashion-Night-Out-Event der Vogue findet rund um den Globus statt und auch Deutschland ist durch Düsseldorf (09.September; Königsallee) und Berlin (08.September; Gendarmenmarkt, Friedrichstraße und Ku’Damm) mit von der Partie.
Anlässlich dieser Veranstaltung hat sich der Cast von Glee (hab ich übrigens noch nie gesehen – lohnt das?) in hübsche Klamotten von Balmain & Co. geschmissen und den 1980er Mega-Hit von David Bowie komplett verhunzt und ihm durch einen weichgespülten Mix aber auch wirklich alles genommen, was ihn ausgemacht hat.
Zu den beiden Videos gehts nach dem Klick – welches ist Dein Favorit?
Hmmm? Ich habe keine Ahnung. Man kann heute ja fast alles auf dem Rechner entstehen lassen, das wissen wir nicht zuletzt, weil tolle Regisseure mitunter ganze Rechenzentren brauchen, um aus dem gedrehten Rohmaterial für ihren nächsten Blockbuster dann in der Postproduction den eigentlichen Film zu gestalten. Manchmal kommt dann was ganz Tolles dabei heraus und manchmal fliegen uns einfach zu viele Effekte um die Ohren und der ganze Aufwand macht immer noch keinen großartigen Film.
Wieder so ein Label, was immer irgendwie da ist, was man aber auch nicht vermissen würde, wenn es irgendwann in der Versenkung verschwindet: United Colors of Benetton. Als Kind war ich großer Fan, wollte immer Pullis haben, auf denen riesen-groß der Schriftzug und das Logo prangt. Habe ich nicht bekommen – dafür die Billig-Variante von Jean Pascal. Irgendwann wollte ich dann Sweater wo riesig Marc O’Polo oder BOSS draufstand und ich habe dann, weil mittlerweile keiner mehr die Dinger haben wollte und der Preis entsprechend günstig war, ein Benetton-Sweatshirt bekommen – im Grunde genommen ein schweres Trauma was ich mit mir trage…
Heutzutage will ich immer noch nichts von Benetton – und wenn ich mir die Bilder anschaue, wird die Begehrlichkeit auch nicht gesteigert
Beim Pirelli Kalender 2011 war Karl Lagerfeld der verantwortliche Fotograf und er bekam zumindest auf Horstson ein eher negatives Feedback für seine Arbeit. Vermutlich wurde auch deshalb für den kommenden Pirelli Kalender einfach auf Lagerfeld und auf halbnackte Männer verzichtet und kurzerhand Mario Sorrenti als Fotograf verpflichtet und nun räkeln sich diesmal Lara Stone, Kate Moss, Mila Jovovich, Rinko Kikuchi, Saskia de Brauw und Isabeli Fontana unter dem Thema „Natural Feminine Beauty” vor der Kamera des 40jährigen Italieners. Rausgekommen sind sehr schöne Bilder und allein wegen des Kate-Moss-Bildes möchte ich den Pirelli Kalender in meiner Küche hängen haben…
Weitere Bilder des Kalenders gibts nach dem Klick
…Schwupp, die Polizei hat’s nicht geseh’n – das macht Spaß! Das ist natürlich alles Quatsch, was Markus damals in den 80ern gesungen hat – mit einem Maserati fährt man zumindest außerhalb geschlossener Ortschaften grundsätzlich schneller als 210km/h. Wo er aber recht hat, ist dass es auch bei einem Benzinpreis von 3,10DM irgendwie gehen wird.
Von obigen Maserati konnte Markus aber nur träumen – denn damals war die Welt noch in Ordnung und ein Autohersteller stellte damals Autos her und ein Designhaus versuchte sich in Mode. Heute ist es etwas anders – da wird kooperiert was das Zeug hält und es kommt zu mitunter skurrilen Verbindungen wie z.B. Hyundai mit Prada oder eben zu einem Auto, bei dem das italienische Modehaus Fendi Hand angelegt hat…
Zu weiteren Bildern des Wagens, der nächsten Monat auf der IAA in Frankfurt vorgestellt wird und bei dem eine Serienprouktion z.Zt. noch nicht geplant ist, geht es nach dem Klick