Es gibt Schuhe, die haben sich einem ins Gedächtnis geprägt, obwohl man sie niemals in der Hand hatte, geschweige denn sie mal in Natura gesehen hat – zum Beispiel die Schuhe, die Michael J. Fox im zweiten Teil von „Zurück in die Zukunft“
getragen hat – dabei handelte es sich um Nike’s, die es vorher schlicht und ergreifend nur im Film gab.
Bis jetzt – denn ab sofort gibt es den Schuh in einer 2011er Version. Natürlich kann der Schuh auch Sachen, die sonst kaum ein Schuh kann: zugegebener Weise blöd aussehen, dank diverser LED’s leuchten und, dass ist das Wichtigste in meinen Augen, helfen – es werden nämlich insgesamt 1.500 Paare des Nike Mag 2011 bei ebay zu Gunsten der Michael J. Fox Foundation for Parkinson’s Research versteigert. Die ganze Aktion läuft die nächsten 10 Tage – pro Tag kommen also 150 Paare unter den Hammer.
Spannend ist die Preisentwicklung: ab 5.000€ aufwärts stehen z.Zt. die Gebote. Nach oben wird es wenig Grenzen geben…
Weitere Bilder des Nike Mag gibts nach dem Klick
Horst
Warum stellen sich hunderte New Yorkerinnen schon morgens vor einem Store der US-amerikanische Kaufhauskette Target? Ganz klar: Die Missoni x Target Kollektion hatte gestern ihren Verkaufsstart.
Wir haben unsere liebe Freundin Zenzile, eine waschechte New Yorkerin, hingeschickt und nach mehreren Starbucks-Kaffee-Längen-Warterei wurde auch sie reingelassen.
Bei dem Bild oben rechts sieht man übrigens die Ausbeute einer einzigen (!) Frau. Zu weiteren Eindrücken des Missoni-Rausches, bei denen sich auch Angela Missoni und ihre Tochter Margherita ins Bild gemogelt haben, gehts nach dem Klick

Foto: Markus Jans; Styling: Ingo Nahrwold; Hair/Makeup H. Branscheidt
Ich hoffe nicht, dass man das jetzt so trägt – obwohl der Kopfschmuck von dem Model Lisanne De Jong eine adäquate Alternative zur Alfredo Pauly Pelz-Kappe ist, glaube ich nicht, dass ausser ihr noch jemand so elegant sowas tragen kann.
Ab und zu geben wir hier auf Horstson auch Lesetipps, diese zumeist für Online-Texte – da ich aber seit dieser Woche Urlaub habe und dann eher zum Printmagazin greife, empfehle ich, die Süddeutsche kaufen, auf dem Weg zum Kiosk beim Gemüsehändler anhalten, diverses Grünzeug zu kaufen um 1.) das SZ Magazin (Ausgabe 36 liegt heute der SZ bei) vormittags zu lesen und 2.) das Cover nachmittags nachzubauen. Und Abends? Da gibt’s nen Salat – denn so wie der Modedesigner Sam Frenzel (der bei seiner Arbeit einen grünen Daumen bewiesen hat) bekommt man es eh nicht hin…

Irgendwann bekommen Glow In The Dark Produkte hier auf Horstson eine eigene Rubrik, denn immer wenn ich etwas entdecke, was in der Nacht leuchtet, bin ich auf eine merkwürdige Art & Weise fasziniert. So auch bei dem obigen T-Shirt aus dem Hause Martin Margiela.
Das Shirt wurde anlässlich der Fashion Night Out in Paris kreiert und falls Peter das hier zufällig lesen sollte (der ist nämlich z.Zt. vor Ort): Bringst Du mir bitte eins in Größe L mit?
Für alle anderen: Die normalen Shirts dieser Serie mit dem Slogan „“THERE IS MORE ACTION TO BE DONE TO FIGHT AIDS THAN TO WEAR THIS T-SHIRT BUT IT’S A GOOD START” gibt es in jährlich wechselnden Farben und mittlerweile auch mit japanischen Schriftzeichen und in französischer Sprache…
Zu einer lesbaren Ansicht gehts nach dem Klick
Wenn ich ehrlich bin – ich dachte die erste Jeremy-Scott-für-Swatch-Kollektion ist auch die letzte – nicht weil sie mir nicht gefallen hat – nein: ich habe mir gleich zwei Uhren aus der Collaboration des schweizer Uhrenunternehmens und des amerikanischen Designes gekauft. Ich hoffte das es eine einmalige Geschichte ist, denn als eingeschworener Jeremy Scott Fan kann ich sagen, daß die Kollektionen die er in Kooperation mit anderen Labels macht, von Saison zu Saison nicht besser werden…
Sei es drum – es gibt sie nun, die 2. Jeremy Scott für Swatch Kollektion und ich bin gespannt, ob ihr einen Favoriten ausmachen könnt – meine sind die X-Ray-Uhr und die im Uhr zum Umhängen im Flavor-Flavs-Stil…
Wer sich schon immer mal gefragt hat, ob Donatella Versace, Marc Jacobs, Christopher Bailey und Karl Lagerfeld mal gemeinsam etwas entwerfen, für den habe ich eine Neuigkeit: Sie haben zusammen Unterhosen entworfen – zumindest wenn man der Verkäuferin des Flohmarktstandes glaubt, bei dem wir Fake-Unterhosen entdeckten, die sich noch nichtmal die Mühe gegeben haben, zumindest in etwa so auszusehen, wie eine Unterhose aus dem Hause Chanel, Louis Vuitton, Versace und Burberry, zumal es von denen ja auch gar keine gibt.
Das kann man so nicht durchgehen lassen, also fragte ich bei der Verkäuferin auf dem Flohmarkt in Hamburg nach:
Wie wohnen eigentlich Inez van Lamsweerde und Vinoodh Matadin?
Posted on 6. September 2011Weiter gehts in der beliebten Reihe „Wie wohnt eigentlich…“ – diesmal öffnete das niederländische Fotografen-Paar Inez van Lamsweerde und Vinoodh Matadin die Türen seines Lofts dem Architectural Digest Magazin in Manhatten seine Türen. Und was bekommt man zu sehen? Auf den ersten Blick dachte ich, in eine finnische Sauna zu gucken – so viel Holzvertäfelung kam mir entgegen. Auf den zweiten Blick entdeckte ich aber auch charmantes wie den alten Thonet-Schaukelstuhl…
Summa summarum eine Wohnung, bei der ich wünschen würde, dass der Sohn mal etwas für Unordnung sorgt…
Vor ein paar Wochen habe ich euch die Bergsteiger-inspirierten Boots von Gucci vorgestellt, bei denen ich mir auch heute noch nicht sicher bin, was ich von denen halten kann. Da es aber diesen Winter anscheinend nicht ohne Schuhe im Outdoor-Look zu gehen scheint, sehe ich es als meine Pflicht an, euch Stiefel zu zeigen, mit den man trendmäßig in den kommenden Monat Schritt hält und (fast noch wichtiger) die meinem kritischen Blick standhalten.
Es handelt sich hier bei diesem äußerst vorzeigbaren Modell um Boots aus dem Hause Raf Simons, die man zu allen möglichen Anlässen tragen kann – nur nicht zum Bergsteigen…
Weitere Bilder gibts nach dem Klick
‚Fetisch‘ ist ein beliebtes Thema der Herbst/Winter-Kollektionen (zum Beispiel bei Louis Vuitton) und ganz konsequent wurde es in dem Editorial „The Discipline of Fashion“ von Steven Meisel für die
italienische September Vogue umgesetzt: Stella Tennant wurde in Korsetts geschnürt und mit diversen Piercings „umdekoriert“. Raus kamen bei dem Shooting Foto’s, die auf der einen Seite sicher verstörend auf den ein oder anderen Leser wirken, denen aber auch eine Art subtiler Erotik anhaftet.
Als Inspiration dienten übrigens Bilder von Ethel Granger, die sich schon in den 50ern von ihrem Mann in Korsetts ablichten ließ und die es mit ihrer unglaublichen 33cm-Taille auch ins Guiness Buch der Rekorde schaffte.
Zu einer Auswahl von Bildern des bizarren Editorials gehts nach dem Klick und ich bin auf eure Meinung gespannt…
Den einen habe ich eigentlich von Horstson verbannt, weil er mich nervt – den anderen wollen viele Leser nicht mehr sehen, weil er sie nervt. Was passiert nun, wenn beide für einen Kampagnen-Shoot engagiert wurden (sicherlich um von den Klamotten abzulenken) und wir die Bilder hier zeigen? Ich bin auf die Reaktionen gespannt… Obiges Bild, für das brasilianische Label Auslander fotografiert von Marcelo Krasilcic, find ich übrigens ganz gut, und ihr?
Weitere Bilder von dem vermeintlichen Dreamteam, Andrej Pejic und Rick Genest, gibts nach dem Klick











