Das Problem kennt jeder mit einem Handy: Draußen ist es kalt, man hat natürlich Handschuhe an und das Telefon klingelt. Bis man seine Handschuhe ausgezogen hat, um den Anruf annehmen zu können, ist der Anruf weg, genauso wie die gute Laune.
So, da haben wir den Salat. Damit so was in Zukunft nicht mehr passiert, hat Muji jetzt Touchscreen-Handschuhe auf den Markt gebracht, die es zum Glück auch ohne die hässlichen farbigen Fingerkuppen gibt…
Eine noch bessere Idee wär‘ es von Muji, die Handschuhe auch in Deutschland anzubieten – Online gibt es sie zumindest nicht…
Weitere Bilder gibt’s nach dem Klick
Horst
Vor ein paar Tagen haben ich beim Modepiloten einen Artikel über die Asi-Palmen-Frisur von Natasha Poly in der Fendi Spring/Summer 2012 Kampagne gelesen und seitdem habe ich überlegt, an wen mich das Bild erinnert. Heute morgen – NDR2 sei Dank – fiel es mir ein: Mandy. Ein waschechtes Pop-Sternchen aus dem Hause Stock Aitken and Waterman, die damals so ziemlich alles produziert haben, was nicht bei drei auf dem Baum war.
So, und als ich mir dann den Rest der Kampagne, fotografiert von Karl Lagerfeld, angeschaut habe, war ich sehr froh, dass nicht nur die Frisur von Mandy ein Revival feiert, sondern, dass das Styling dem schlampigem Imgage der Ex-Frau von Bill Wyman in nichts nachsteht:
All is pretty: Jörg Koch wird Chefredakteur der deutschen Ausgabe von INTERVIEW
Posted on 15. November 2011„All is pretty“ stand auf der Kachel, die vor ein paar Monaten vom deutschen Interview Magazine verschickt wurde und uns auch erreichte. Bisher sah auch fast alles gut aus: Mit Adriano Sack und Klaus Stockhausen waren von Anfang an die richtigen Leute mit im Boot, nur eine Frage blieb offen: Wer ist Chefredakteur?
Heute nun kam die frohe Kunde via Email: Jörg Koch (arbeitete unter anderem für Süddeutsche Zeitung, Die Zeit und i-D Magazine. Im Jahr 2000 gründete er das in englischer Sprache erscheinende Avantgarde-Magazin 032c) übernimmt die redakionelle Leitung „Andy Warhol’s INTERVIEW war die absolute Zeitgenossenschaft. Der Anspruch, Glamour nah zu beschreiben – punktuell scharf – hatte immer großen Einfluss auf mich: Jetzt dabei zu sein ist eine fantastische Herausforderung“ – so der 36jährige Wahlberliner.
Wir wünschen viel Erfolg und gratulieren auf diesem Wege!
Die erste Ausgabe des deutschen Interview Magazine erscheint übrigens Ende Januar 2012.
Am 01.Dezember eröffnen 2 Türen: Die des ersten Abercrombie & Fitch-Stores in Deutschland und die erste Tür meines Adventskalenders in meiner Küche. Letzterer hat ehrlich gesagt für mich mehr Relevanz, aber ich könnte wetten, dass gefühlte Millionen von jungen Männern und Frauen allein schon wegen der wahr gewordenen feuchten Träume in Form der Verkäufer ganz aufgeregt dem Eröffnungstag des U.S. Labels in Düsseldorf entgegen fiebern.
Peter Plate (oben links) hat es gestern bei der Bambi-Verliehung auf den Punkt gebracht und benötigte dafür nur ein paar Sätze: „Ich möchte morgen noch in den Spiegel schauen können. Er hat frauenverachtende und im Endeffekt menschenverachtende Texte veröffentlicht. So einen Musiker hier heute Abend auszuzeichnen, das finde ich nicht korrekt.“ Mit „er“ meint der Rosenstolz-Sänger Bushido, der versuchte, so was wie eine Dankesrede zu halten.
Das, was Peter gestern zwischen schlecht sitzenden Kleidern (oben rechts) und einer insgesamt eher unmodernen Veranstaltung gemacht hat, zeugt von Courage.
Was bleibt ist der fade Nachgeschmack eines vorab einkalkulierten Skandals, denn um die Einschaltquoten in die Höhe zu treiben scheint jedes Mittel recht – notfalls auf dem Rücken einer fassungslosen Gesellschaft.
Den Wortlaut von Bushido’s Rede hat übrigens der Medienjournalist Stefan Niggemeier in dem Artikel „Bushido spricht Klartext“ veröffentlicht.
Bild: Bambi/Burda
Über die Kollektion, die Miss Piggy im neuen Muppets Film trägt, hatte Daisydora schon vor ein paar Wochen geschrieben – nun ist Kermit dran: Auch beim Frosch ist ein bekanntes Label verantwortlich und was passt zu einer Hollywood-Legende wie Kermit besser, als ein sehr traditionsbewußter Ausstatter wie das amerikanische Unternehmen Brooks Brother? Kermit zeigt sich auch sehr zufrieden: „I was very excited about my new wardrobe. I don’t often wear clothes but when I do I want something classic and expertly tailored“ und weiter: „Brooks Brothers was the perfect match and fit for me. Growing up as a tadpole in a swamp with 3,265 brothers and sisters, you can imagine that I had a lot of hand-me-downs. I love the fact that these items were made exclusively for me.“ 🙂
Zu zwei weiteren Bildern gehts nach dem Klick
Obiger Satz aus einem Song von Bushido läßt es einem normal gebildeten Menschen erschaudern. Anders den Bambi-Verantwortlichen des Burda-Verlages – die finden sowas o.k. und wollen heute Abend Anis Mohamed Youssef Ferchichi, so Bushidos bürgerlicher Name, den Bambi für Integration überreichen. Da staunt man nicht schlecht, selbst von der möglicherweise etwas schlicht gearteten Jury des Verlagsgaus Burda hätte man etwas mehr erwarten können – auch nachdem es sich für mich so anfühlt, als ob Burda bewußt provozieren möchte, um die Bambi-Verleihung wieder in aller Munde zu bringen, denn seien wir mal ehrlich: Der Bambi hat keine Relevanz und die Preise werden inflationär an diejenigen verliehen, die gerade auf PR Tour in Deutschland sind oder ein enges Verhätnis zu den Blättern aus dem Hause Burda haben – Qualität zählt da nicht und so wurde vor ein paar Jahren auch Tom Cruise das Bambi für Courage verliehen – nicht schlecht für einen Scientologen.
Damit in Zukunft auch weiterhin der Bambi an die richtigen Menschen verliehen wird, haben wir hier für die Bambi-Verantwortlichen eine Liste mit Vorschlägen…
…war allerhand los. Das durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen und schickten kurzerhand unseren New York Aussenreporter zur H&M Schau mit anschließendem Prince-Konzert und abschließendem Pre-Shopping.
Und wie das nunmal so ist, wenn es was gibt, was noch keiner hat, vergisst so manch einer die Contenance und zurück blieb ein Schlachtfeld.
Ob es nun am 17.November in den H&M Läden genauso aussieht, bleibt abzuwarten. Ich denke eher nicht, werde mich auch nicht in die Schlange stellen und gucke dann mal beim Sale ein paar Wochen später rein…
Neulich hatte Daisydora einen Artikel über Michelin-Männchen-Jacken und fragte, ob man derlei Jacken auch in der Stadt tragen kann. Man kann nicht – da waren sich die Leser ziemlich schnell einig – außer man kauft sich die vorgeschlagene Jacke von Martin Margiela.
Ich bin da nach wie vor etwas anderer Meinung und weil ich damals schon Moncler eingefordert habe, präsentiere ich hier ein paar Michelin-Jacken, die sich sehr wohl ins Stadtbild einfügen können (die man aber wegen des Preises eher selten sehen wird – die Jacken kosten ab 750€ aufwärts…)










