Neulich hatte Daisydora einen Artikel über Michelin-Männchen-Jacken und fragte, ob man derlei Jacken auch in der Stadt tragen kann. Man kann nicht – da waren sich die Leser ziemlich schnell einig – außer man kauft sich die vorgeschlagene Jacke von Martin Margiela.
Ich bin da nach wie vor etwas anderer Meinung und weil ich damals schon Moncler eingefordert habe, präsentiere ich hier ein paar Michelin-Jacken, die sich sehr wohl ins Stadtbild einfügen können (die man aber wegen des Preises eher selten sehen wird – die Jacken kosten ab 750€ aufwärts…)
Horst
Ich habe zwei Lieblingsserien: The Simpsons und South Park – erstere schon seitdem die erste Folge im TV ausgestrahlt wurde, South Park erst im Laufe der Zeit aber dafür umso intensiver. Bei beiden Serien tauchen in regelmäßigen Abständen Prominente auf, bei den Simpsons gaben sich z.B. Dustin Hoffman, Elizabeth Taylor und die B-52’s die Ehre und bei South Park z.B. Puff Daddy, Michael Jackson und Bono. In einer kommenden South Park Folge namens „Ganging Up On The One Percent“, die jetzt in den USA ausgestrahlt wurde, gab Marc Jacobs sein Cartoon-Debut als „Muscle Man Marc“-Puppe – allerdings in bester Gesellschaft: Sein Frosch-Tattoo vom rechten Arm spielt sowieso seit jahren eine tragende Rolle bei South Park als Eric Cartman’s Lieblingsspielzeug „Clyde“.
Ja, richtig gelesen: Rock-Superstar Iggy Pop ist das Gesicht der kommenden Paco Rabanne ‚Black XS L’Excès‘ Kampagne. Der Duft (wird es übrigens für Damen und für Herren geben) wird im Februar 2012 gelauncht.
Gleichzeitig zur Kampagne wird es auch TV- und Kino-Spots geben – gedreht von Jonas Akerlund, der schon 1999 mit Iggy Pop dessen „Corruption“-Video produziert hat.
Ganz sicher bin ich mir nicht, was ich von der Zusammenarbeit halten soll, wenngleich es nicht das erste Mal ist, dass Iggy Pop Kampagnenmodel ist: Schon 2006 stand er für das Label John Varvatos vor der Kamera…
Was könnte man zur Würdigung dieser fantastischen Frau, einer der wenigen echten Ikonen des Stils, zu ihrem Leben und Wirken besseres sagen, als das, was uns Peter schon in seinem Bericht „Paris ist ein Platz und fünf Personen“ über seine geliebte Loulou De La Falaise wissen liess …
Loulou verstarb heute im Alter von 63 Jahren.
Horst
Paris ist ein Platz und fünf Personen
Loulou de la Falaise ist eine Persönlichkeit die mich schon immer fasziniert hat, sie ist nicht nur eine sehr pariserische Frau die perfekt die Rive Gauche Gamine verkörpert (eines der Vorbilder von Carine Roitfeld), sondern hat jahrzehntelang die Accessoires und den Schmuck für Yves Saint Laurent entworfen. Neben Anne-Marie Munoz seine engste Mitarbeiterin für über dreißig Jahre.
Die beiden haben besonders während der persönlichen Krisenjahre von Saint Laurent Mitte der achtziger Jahre dafür gesorgt, dass das Team um ihn die Kollektionen auf die Beine gestellt bekam. Loulou war neben Betty Catroux seine stärkste Muse und der Frauentyp, an die der Stil der Rive gauche und der Haute Couture angelehnt waren.
Da heute Casual-Friday ist und in den Büros rund um den Globus sowas wie Anarchie ausgebricht und die Krawatte etwas gelockert getragen wird, tragen wir
auch noch ein Stück zum Wohlfühlen bei: Durch Fashionista bin ich auf die Chanel-Microsite Culture Chanel gestoßen, wo man als Zeitvertreib eine Runde Memory spielen kann – Mein Rekord liegt übrigens bei beachtlichen 49,1sec…
Wem das noch nicht reicht und noch etwas Arbeitszeit zu füllen hat, der kann entweder virtuell Chanel-Icons ausmalen oder sich die Vorlagen ausdrucken und wie früher mit Wachsmalern, Filzern oder Buntstiften (im Büro vermutlich eher Edding, Textmarker und Kugelschreiber) die Felder ausmalen. Wie auch immer – ich wünsche viel Spaß und bin auf eure Memory-Rekorde gespannt!
…aber bei MCM galt noch nie die Devise „kleckern statt klotzen“ – nein: Bei MCM war es schon immer etwas zuviel des Guten und vermutlich ist das gerade der Grund, warum sich das Label auch bei mir z.Zt. größter Beliebtheit erfreut. Noch etwas mutiger wird MCM dann, wenn die Firma mit dem Avantgarde-Label Phenomenon kooperiert – mir ist es too much – und dir?
Die gesamte MCM x Phenomenon Fall/Winter 2011/2012 Kollektion gibt es nach dem Klick
…liefert uns Alphanail. Allerdings konnte ich beim besten Willen nur 6 Gründe auf der Seite des amerikanischen Kosmetikherstellers finden. Vielleicht ist der Slogan “Designed for men. Worn by warriors” ein verschlüsselter Grund Nummer 1 – denn der fehlt.
Egal – es ist einfach mal an der Zeit, sich die anderen 6 Gründe auf der Zunge zergehen zu lassen und ich bin gespannt, was ihr von der Bildsprache haltet und wie ihr über Männer & Nagellack denkt…
O.K. – man erkennt es auf den ersten Blick: Es ist Chloë Sevigny als Terry Richardson, fotografiert von Terry Richardson für die dritte Ausgabe des Candy Magazine – Nach einer Selbstbeschreibung the first fashion magazine ever completely dedicated to celebrating transvestism, transexuality, cross dressing and androgyny.
In der 2011/2012er Ausgabe sind diesmal unter anderem als Models oder Fotografen am Werk: Cindy Sherman, Lea T, Bruce Weber, David Armstrong, Tim Walker, Mariano Vivanco, Ellen von Unwerth, Romy Haag, Greg Gorman und eben Chloë Sevigny & Terry Richardson. Das hat natürlich seinen Preis: Immerhin 59$ kostet der Spaß, macht aber auch ungleich mehr auf dem Couch-Tisch her, als der Spiegel und die Bunte auch weil das Format ähnlich riesig wie beim ganz fabelhaften Horst Magazine ist und mit 386 Seiten auch noch dicker.
Zu den Candy-Preview-Filmchen „TRANSSEX & THE CITY“ von Ellen von Unwerth, „CANDY’S ANGELS“ von Danielle Levitt und „PLAYMATES“ von Mariano Vivanco gehts nach dem Klick
Einige Menschen fangen bei einem Glas Wein an, über den Sinn des Lebens zu philosophieren – andere hingegen überlegen sich, einfach Designer nach ihren Lieblings-Rezepten zu fragen und diese dann in Buchform zu publizieren um es zu Gunsten der Hilfsorganisation „Die Arche e.V.” zu verkaufen. Zu erster Kategorie gehöre ich, zur zweiten Kategorie gehören die beiden Verantwortlichen hinter dem Blogzine Nahtlos! – Siems Luckwaldt und Matthias Hinz. Die Idee zum Charity-Mode-Designer-Kochbuch „German Fashion Kitchen“ hatten die beiden Journalisten nämlich an einem Abend im Februar, als sie auf der Suche nach Themen waren.
Dieser Post ist ein Sammelpost – der Einfachheit halber packen wir diesmal alle Halloween-relevanten Themen in einen Artikel. Letztes Jahr hatten wir Horstson sogar noch umdekoriert: Das kam bei mir richtig gut an, als die ganze Zeit irgendwelche Fledermäuse über den Bildschirm flatterten und sich oben rechts in der Ecke ein Kürbis drehte. Leider nervten die Fledermäuse die Leser und nach drehenden Kürbissen ist mir dieses Jahr nicht – drum verzichten wir dieses Jahr auf derlei Amusement und es kommen ungeschmückt alle Themen in Kürze, die wir sonst über den Tag verteilt der staunenden Leserschaft präsentiert hätten…
… und auch ein very langweiliges Video von Babette Pauthier, in dem uns vier verschiedene Schals von Alexander McQueen das Fürchten lehren…
…und ich bin ein großer Fan von Lugosi. In einem richtigen Artikel hätte ich angeregt den Umhang für nächstes Halloween zu ersteigern und klargestellt, dass DAS in meinen Augen richtiges Vintage ist.
In diesem Sinne: Happy Halloween oder so…






