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Juli 2011

Allgemein

Maybe A New Icon – L’ORÉAL PARIS präsentiert Hugh Laurie

Nur ein nettes kleines Fundstück für euch. Hugh Laurie wird vielleicht nicht ganz so lange wie Laetitia Casta oder Claudia Schiffer für die Beauty Produkte des Weltmarktführers L’Oreal werben, in dieser Zeit aber vielen Leuten rund um den Erdball so manchen Werbeblock verkürzen. Ich mag die Idee.
Was sagt ihr denn dazu, liebe Leser?
Video: L’Oreal Paris

Allgemein

Betuchte Männer – Jean Paul Gaultier Couture Fall 2011

Wenn das funktioniert, dass schwerreiche Männer künftighin nicht mehr nur die Einkäufe ihrer besseren Hälften bezahlen sondern selbst Couture kaufen, dann bedeutet das einen langen warmen Regen für die Branche der Luxusschneider. Jean Paul Gaultier gibt sich wieder einmal als Innovator und zeigte im Rahmen seiner umfangreichen Schau nicht weniger als achtzehn Couture-Outfits für Männer.

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Allgemein

Place Vendôme – Chanels Geniestreich Haute Couture Winter 2011/12

Dienstag war es soweit: Im Grand Palais in Paris präsentierte Chanel seine Haute Couture Kollektion für den Winter 2011/2012. Meine Wetten, das Dekor des Defilees würde die Place Vendôme Säule zeigen, wurden weit übertroffen und Karl Lagerfeld ließ ein durchweg schwarzes Dekor mit der Place Vendôme bei Nacht aufbauen. Die Fassade des Ritz (Coco Chanel hatte zeitlebens ein Zimmer dort, einen Katzensprung von der rue Cambon entfernt)und typisch pariserische Laternen, neu interpretiert, in Plexi bildeten einen zauberhaften Catwalk um die Säule vor der Place Vendôme. Das Schmuckzentrum Europas ist ja auch der Platz, an dem sich die Räume der Chanel Joallerie befinden – der Echtschmuck-Kollektion – die in den letzten Jahren einen kometenhaften Aufstieg erlebte und zu einem wichtigen Zweig der Welt von Chanel geworden ist.

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Berlin Fashionweek

adidas Originals Jeremy Scott Spring/ Summer 2012

Das nennt man wohl Markentreue: Mein erster Weg auf der Bread and Butter in Berlin führte mich zu adidas Originals und dort schnurstracks zu Jeremy Scott, denn die Herbst/Winterkollektion 2011 hat nicht mein Herz erfüllt und ich wollte mich davon überzeugen, dass es ein einmaliger Ausrutscher von Jeremy Scott war. Um es jetzt mal ganz kurz zu machen: Überzeugt hat die Frühling/Sommer Kollektion 2012 auch nicht. Sicher sind einige Hingucker mit dabei – wie zum Beispiel die obigen Leopard Sneakers, aber tragen will ich die genauso wenig wie den gefühlt zwanzigsten Aufguss der Flügel-Turnschuhe (diesmal in Jeans).
Einen Favoriten habe ich aber doch noch gefunden: Die pinken Boots, die schon in der Eigenkollektion von Jeremy Scott Fall/Winter 2011 aufgetaucht sind – Diese und noch den Rest der Schuhkollektion gibts nach dem Klick

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Allgemein

Rainmaker Bill Gaytten? – Christian Dior Couture Fall-Winter 2011

So ein echter Regenmacher wäre genau richtig qualifiziert für den Job, in des Großmeisters Schuhe bei Christian Dior Couture zu schlüpfen. Das, was John Galliano viel besser als Andere kann, ist genau das, von dem man bei der Erstellung einer Couture Kollektion alles schöpfen kann, das diesen Luxusbereich der Mode erst zu dem macht, was Menschen träumen lässt: Zu Haute Couture. Kleider wie Zaubergebilde, die aus Frauen Feen machen. Tausend Jahre Kostümkunde im Kopf münden in die traumwandlerische Beherrschung der Schnitt- und Linienführung. Nur wer nicht mehr über das Handwerkliche nachdenken muss und jeden Tag tausend Ideen hat, setzt sich gekonnt über alles allzu lineare, plakative und simple hinweg. Das ist bei Christian Dior nun alles Schnee von gestern. John Galliano ist weg.

Für seinen Nachfolger, Bill Gaytten, dürfte sich so ziemlich jeder Traum seines Lebens in diesem einen Moment erfüllt haben, als er das wurde, was er nun ist: Chefdesigner einer der wenigen noch wirklich prestigeträchtigen Marken und Couture-Häuser der Modewelt. Die Rahmenbedingungen, die ein Haus wie Christian Dior in jeder Hinsicht bieten kann, sind ähnlich denen von Chanel, absolut ideal. Alle können alles und machen jede auch noch so schwierige Fasson und Verarbeitung möglich. Unser lieber Schreiberkollege Peter könnte da sicher Romane drüber schreiben, wie paradiesisch es sich in diesen letzten Bastionen der Couture arbeiten lässt. Und eigentlich sieht man das den Modellen der nunmehr in Paris vorgestellten Couture-Kollektion für die kommende Herbst-Winter-Saison auch irgendwie an. Auf mich wirken die Couture-Elemente nur leider wie eine handwerkliche Leistungsschau; was ich vermisse, ist die Idee des neuen Chefs für den uniquen Look der neuen Christian Dior Couture, im Jahr eins nach John Galliano.

Auch wenn ich nun harsche Kritik auf mich ziehen sollte: Das ist etwas mehr als gar nichts, das Gaytten da mit Hilfe derselben grandiosen Teams, die bei Galliano mit am Werk waren, gelungen ist. Auch die Nennung der architektonischen Inspirationsquellen wie Frank Gehry, Jean Michel Frank und die Gruppe Memphis, machen es für mich nicht besser. Man trägt ja seinen Couture-Traum nicht mit einem Manual spazieren. Es muss beim Hinschauen zünden, oder es funktioniert nicht. Aber sicher werden sich genügend Fans finden, da bin ich ganz sicher. Der Rest der verwöhnten Couture-Liebhaberinnen ist heilfroh, sich das eine oder andere wunderschöne Modell aus der letzten noch von Galliano verantworteten und vorgestellten Couture-Kollektion, für die laufende Saison, geholt zu haben. Am besten gelungen ist Mr. Gaytten aus Daisy‘s Sicht das plissierte Blau-Grüne Kleid an Magdalena Frackowiak.
Galliano kann es aber fraglos viel besser. Wir zeigen euch zur Erinnerung und zum Vergleich zehn der schönsten Stücke. Ich mochte den Spruch: Jeder ist ersetzbar, übrigens noch nie…

Aber vielleicht weine ich künstlerisch ja nur einem armen Spinner nach, den niemand bei Dior vermissen muss. Wie denkt ihr darüber?

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Das Jahr der Doppelbundfalten – Roland Mouret Mr. Spring 2012

Mr. Mouret und seine Zweitlinien-Kollektion Mr bringen den Männern im kommenden Frühjahr ein Maximum an Bewegungsfreiheit am Bein. Aber natürlich geht es dem Designer dabei um das Neue der Silhouette von Männern in weiten Schlaghosen, die an der Hüfte eng sitzen.
Gebändigt wird die Weite nach oben hin aber nicht nur durch einen guten Bund. Einige der Modelle sind vorne unter dem Hosenbund doppelt in tiefe Bundfalten gelegt, die etwas höhenversetzt aufspringen. Ein schöner Effekt, der so lange nicht da war in einer Männerkollektion.

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Die deutsche Herren Haute-Couture – Baldessarini Signature Spring/Summer 2012

Es gibt Dinge, die passieren klammheimlich ohne das sie jemand voraussehen kann und plötzlich erstrahlen sie wie ein Leitstern am Horizont. Deutschland, eher ein Land, dass zwar für seinen Perfektionismus bekannt ist als für seinen Esprit, in den Herrenkollektionen erlebt es zur Zeit das Erstrahlen eines solchen Fixsternes. Das Schöne an solchen Leitsternen ist aber das sie dauerhaft und kontinuierlich strahlen und nicht wie Sternschnuppen verglühen. Also ewigen Bestand haben.

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Wen wir nicht während der Mercedes Benz Fashion Week Berlin sehen möchten…

…aber vermutlich sehen müssen, da einige Designer dann doch auf sie zählen und sich sicher sein können, dass die Boulevard-Medien sich auf sie stürzen. Von schunkelnden Bürgermeistern, einem Ex-Penthouse-Nackedei bis hin zu einem Sohn von einem ehemaligen Tennisspieler ist alles mit dabei – ein Feuerwerk des real existierenden C-Promi-Daseins.
Die Bilder oben sind die TOP 15 – ich könnte wetten das Euch noch eine Menge einfallen, oder?

Bilder/ Screenshots: Abendblatt; Viva; Welt; audimax; Sat 1; klaus-wowereit.de; rp-online; fan-lexikon, FAZ; mode.net; t-online, Die Presse; abendblatt; Promi Edellight; Modetrends

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Fashiondesigner Hotels: La Maison Champs-Elysées by Maison Martin Margiela

Heute beginnt in Berlin die Fashionweek und im Vorfeld musste ein Hotelzimmer mit einer strategisch günstigen Lage gebucht werden. Achja – hübsch aussehen sollte meine Unterkunft auch bitte, denn wenn man dennn schonmal Ruhe hat, möchte man es schön um sich herum haben.
Das „La Maison Champs-Elysées by Maison Martin Margiela“ entspricht so ziemlich genau meinen Vorstellungen, nur das es nicht in Berlin ist, sondern – man kann es durch den Namen schon erahnen – letzten Monat in Paris seine Pforten geöffnet hat und einen kompletten Gegenentwurf zu meinem Hotel am Ku’Damm darstellt. Was soll’s – man schläft ja eh‘ nur im Hotel…
Zu weiteren Bilder des La Maison Champs-Elysées by Maison Martin Margiela gehts nach dem Klick

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