Letzte Woche hatte Daisy angeregt, wir sollen uns ein Wartehaus-ähnliches Etwas auf unsere Terrasse stellen und unsere Dedon-Möbel durch die von Outflexx ersetzen. Ja wo kommen wir denn dahin? Den Charme einer Bushaltestelle habe ich vor der Haustür – aber nicht auf der eigene Terrasse. Daher werfe ich jetzt für eine meditative Terrassengestaltung die The Urban Zen Serie von der New Yorker Designerin Donna Karan ins Rennen: Inspiriert von Indonesien und in Bali von Hand hergestellt kommt die Kollektion daher – leider aber viel zu groß für unsere Terrasse, aber ich könnte sie auch ins Wohnzimmer stellen. Aber will man sowas zwischen Eicherustikalschrankwand und Glasvitrine mit Leonardo-Gläsern stehen haben?
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April 2011
Mit den Zwischenkollektionen ist es immer so eine Sache: Nicht Fisch nicht Fleisch, sondern für den schnellen Markt und vermutlich auch für die schnelle Kohle gedacht. Leider bleibt häufig eine gewisse Sexyness eines Labels auf der Strecke und rauskommen Badeshorts und hässliche Sandalen. Das ist jetzt aber auch die einzige Überraschung mit der ich bei dem Pre-Fall 2011 Lookbook aufwarten kann. Klamotten und Bilder gleichermaßen langweilig, einzig gut: Das Gucci GG-Muster auf einigen Kleidungsstücken in black/black. Das würde einigen vielleicht sogar als Kaufanreiz reichen, oder? Mir nicht, auch nicht ein gelangweilter Gen Huisman vor der Kamera.
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Daisy fehlt nicht nur das Verständnis-Gen für Schlager und allzu simplen Pop, als geborene Großstadtpflanze kann ich mich auch in den Zauber von Countrymusik wenig bis gar nicht hineindenken. Das ändert aber nichts daran, dass ich auch die Akteure dieser Musikrichtung für ihr Können und die Professionalität bewundere, mit der sie es schaffen, ihr Publikum immer wieder mit Neuem – auch mal mit gänzlich Unerwartetem – zu begeistern. Nun weiß man ja, dass Amerikaner viel von Marketing verstehen und dass sie ihre daraus gewonnenen Erkenntnisse auch innovativ anzuwenden wissen, aber das führt noch nicht in direkter Linie zu der Idee, dass ein eingefleischter Country-Sänger mit einem Rapper singt und umgekehrt. Und genau das in unterschiedlichen Besetzungen und Kombinationen mit weiteren Musikrichtungen passiert aber ständig.
Kommt jetzt die Rückkehr der wahren BOSS Männer? x BOSS Selection SS11
Posted on 11. April 2011Da sind sie ja wieder!
Mark Vandeloo und Gabriel Aubry, die beiden Modelmänner, die schon so einige
Boss Anzüge verkauft haben dürften. Daisy hat nicht schlecht gestaunt, als klar war, dass BOSS nun anscheinend wieder etwas für ganze Männer ist. Denn, in den letzten Jahren gefielen die Kampagnen trotz meistens sehr guter Fotografen gar nicht. Was hauptsächlich an Models wie Lars Burmester lag, die einfach zu sehr nach Model aussehen und zu wenig nach echtem BOSS-Mann. Das passt einfach nicht, wenn Deutschlands bekannteste hochwertige Anzugmarke von Models präsentiert wird, die darin immer ein wenig wie Fremdkörper wirken. Zu perfekt, zu artifiziell, zu kalt. Mit solchen Dandy-Bildern zu spielen, das kann Lagerfeld mit seiner Muse Patrice Giabiconi machen, da Chanel ja auf den Männermodemarkt verzichtet, der für BOSS aber das größte oder wichtigste Standbein unter den Geschäftsfeldern ist.
Also mit „alles“ meine ich auch alles – auch die schrecklichen Dinge des Lebens, wie z.B. die Musik der 90er, auf die Jan vorletzte Woche eingegangen ist und runden Sonnenbrillengläsern. Mit beidem könnte ich mich anfreunden, mit der Möbelkollektion von Versace nicht. Also vielleicht täusche ich mich, aber ich bin der Meinung das es die Versace Möbel eine zeitlang nicht mehr im Handel gab sondern ein trauriges Dasein in den Wohnzimmern aller Kitschliebhaber fristen, doch bei Versace Home werden die Möbel wieder angeboten.
Ursprünglicher Launch des Versace Vanitas Stuhles war 1994, also zu einer Zeit, als Jorge noch beim Versace-Store in Hamburg den Eingang saugte und ich mit großen Augen die Medusenmuster auf den Klamotten bestaunte – aber selbst die feiern in der kommenden Frauenkollektion ein kleines Comeback. Die Möbel etwa auch?
Zu mehr Bildern von dem Stuhl, der hoffentlich nie unsere Eames-Stühle vom Esstisch ablösen wird, geht es nach dem Klick
Mit Farbe überrascht COS auch im kommenden Herbst/ Winter nicht – fröhliches Grau reiht sich an dunklen Blautönen. Dafür trumpft COS mit einem Material auf, an dem sich Burberry Prorsum schon in seiner Spring/ Summer 2008 Kollektion erfolgreich versucht hat: Neopren. Oberer Mantel und der blaue Kurzarm-Pullover sind aus dem Material, dass die meisten nur aus dem Sommerurlaub vom Tauchkurs kennen.
Der Rest der Kollektion ist eher schlicht als schlecht – klassisch klares Design, tut nicht weh aber auch nicht immer gut, oder?
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Mehr Anarchie für eure Gedanken – Daisys Heldinnen und Helden der stumpfen Feder ….
Posted on 10. April 2011Als Intro zu diesem Bericht wollte ich euch eigentlich lieber eine Szene mit Katrin Bauerfeind aus der Harald Schmidt Show zeigen, in der sie eine herrliche Persiflage auf Veronica Ferres in Marco W. zum besten gab. Es brauchte nicht mehr als den Vroni-Ferres Schmonzetten Look, ein verheultes nach total zerstörter Gegenwart wirkendes Gesicht, in das die Emotionen eben rein geschminkt wurden. Dazu konnte man folgendes hören: Katrin Bauerfeind präsentiert: Vroni-Ferres Schmonzetten-Look – Entdecke deine innere Veronica! / Overacting Eye-Shadow von Margaret Knastor / Knallchargen Mascara von Chanel Justice / Bad-Hair-Spray von Drei Wetter Haft / in Zusammenarbeit mit der Benefizaktion „Power Trampel – Ihre Spende für Stars ohne Talent!“ Ganz schön spitz die Feder der Autoren der Harald Schmidt Show. Aber auch gut, sagt Daisy dazu. Erst recht, wenn man weiß, dass es um eines dieser teuren Nico Hoffmann und Freunde Movie-Movies bei Schmidt’s altem und bald wieder Sender Sat1 ging… und Harald Schmidt will niemand nach dem Mund reden. Das ist es, was Modeblogs so oft fehlt…
Fast vergessen: Freitag hatte Vivienne Westwood Geburtstag! Die britische Modedesignern feierte ihren 70. Geburtstag und auch von unserer Seite wünschen wir alles Gute.
Und wer vergessen habe sollte, täglich bei Horstson nach dem Rechten zu schauen – et voilà: Hier die Highlights der Woche auf Horstson:
1) Ein Kindheitstrauma hat Jan zum Glück nicht davon getragen: Er wurde früher für seine Brille gehänselt – dabei war er seiner Zeit einfach ein paar Jahrzehnte vorraus, denn Clip-on Brillen sind zumindest bei Oliver Peoples im Angebot und machen Gesichter noch schöner
2) Sockenfrage – Welche Socken passen am Besten zum transparenten Jeremy Scott? Wir haben eine kleine Auswahl…
3) Daisydora möchte uns Jungs in Hamburg und Berlin noch schnieker machen und machte ganz speziell Vorschläge für die Männermode der Stadt
4) Anna Frost will es wissen: Welcher Männermodeblog ist der Beste und lässt auf ihrer Facebook-Seite voten. Daisydora stellt im Vorfeld die Frage, ob wir Blogger auch gute Wettbewerber sind?
5) Lust auf eine neue Levi’s 501? Wir haben noch bis zum 12.04.2011; 24Uhr ein Gewinnspiel laufen
6) Das ist die Schuhwahrheit: Der Deutsche Schuhindex veröffentlichte die Männerschuhtrends 2011. Es war zu erwarten – Unsere Leser hatten eine andere Meinung als der Deutsche Schuhindex
Das ist purer Luxus!
Samstags kann man auch mal ganz gemütlich schluffig rumlaufen, wenn es ohnehin nur zum Bäcker um die Ecke geht oder wir höchstens dem Postboten öffnen, der jedes Verständnis dafür aufbringt, dass wir in unseren vier Wänden das allzu dramatische Styling weglassen… Wir haben es gut!
Modeaffine Männer wie wir sie von Roten Teppichen und aus diversen hochspannenden TV-Formaten und Kurzberichten in Magazinen kennen, würden sich aber auch samstags nie so schrecklich gehen lassen, wie unsereins oder besser gesagt: meinereins! Daisy macht ja schon mal in diesen unscheinbaren Sporthosen (tintenblau oder schwarz) von Tao, die glaube ich außer mir niemand trägt, die Tür sperrangelweit auf, ohne Schuhe an den Füßen zu haben … Nehmt euch das bitte bloß nicht zum Vorbild.
Werte Leserschaft – Jetzt mache ich mir Feinde: Ich mag den Michael Michalsky x MCM “Urban Nomad” Sneaker und ich bin mir fast zu 100% sicher, dass ich mit einer Meinung auf weiter Flur ganz alleine dastehe, obwohl ich einen kleinen Funken Hoffnung habe, dass mir der gute Geschmack nicht abgesprochen wird, denn MCM feiert heimlich, still und leise sowas wie ein Comeback und ich finde, dass man da auch so ein altes Klassiker-Design von MCM aus den Archiven raussuchen kann und für einen Sneaker einsetzen. Besser als irgendwas kopieren ist es allemal.
Zu weiteren Bildern des limitierten Michalsky x MCM Sneaker geht es nach dem Klick und bitte – seit nicht zu grausam mit Michalsky und mir…











