Wie gerne hätte ich euch aus dieser Show auch einige Oufits der Damenkollektion gezeigt. Aber Horstson ist und bleibt ein Männerblog und dem G-Star Designer
Pierre Morisset sind zum Glück beide Kollektionen sehr gut gelungen. Hier befinden wir uns also nun endlich dort, wo das gezeigt wird, was viele gerne tragen wollen. Bei gut gemachter Streetwear, individualistisch, leger, cool und jung. Aber vorneweg noch etwas Gossip: Jeder hat die Frontrow, die er verdient, oder wie ist das eigentlich wirklich? Die von G-Star ist bisher für mich die jüngste und schönste erste Reihe. Bei Jared Leto und Rosario Dawson muss man sich als Designer wenigstens nicht vorhalten lassen, ob sich die Stars nur in die Schau verirrt hätten….
Februar 2011
Sag beim Abschied leise Servus… Peter Alexander wohnt jetzt im Himmel!
Posted on 14. Februar 2011Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist, so, eine Liedzeile aus der Fledermaus, die vielen Wienern zum Lebensmotto wurde. So wird Peter Alexander, ein unter Artenschutz gestellter Showdinosaurier aus der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts sein verdientes Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof bekommen, dem größten der sechsundfünfzig Friedhöfe der Wienerstadt (um 1900 hatte Wien noch 3.000.000 Einwohner). Dort werden die treuen Fans wohl bis zum eigenen Ableben hin pilgern, zum Geburtstag Blumen und Kerzen hinterlassen und sich gerne an früher erinnern. Früher, als das Fernsehen noch ganz neu war und es noch lange keine Comedians sondern Alleinunterhalter gab, die gesungen und moderiert und herum kalauert zugleich haben.
Einer der Besten seiner Zeit muss wohl Peter Alexander gewesen sein. Über die Grenzen Österreichs hinweg geliebt, was ich mir nur im Nachhinein erklären kann. Zwar ist Daisy in seiner Stadt aufgewachsen, aber in einem hochkulturverrückten Haushalt, in dem solche charmanten Kleinkunstvirtuosen höchstens Randerscheinungen waren. So habe ich mir nach Bekanntwerden des Todes von Peter Alexander erst mal ein paar Videos auf YT angesehen ….. um mich zu erinnern und zu erfreuen an etwas, das so viele Menschen glücklich gemacht hat. Der Wiener ist sehr lebenslustig und hat leichtes Blut, kommt daher sicher auch über den Tod eines geliebten Volkskünstlers wie Peter Alexander bald hinweg. Ihr wisst es ja nun: Glücklich ist, wer vergisst……
Für euch und uns, zum Schmunzeln und zur schönen Erinnerung an längst vergangene Zeiten und deren Helden: Das tu‘ ich alles aus :Liebe zu dir! Gesungen und gespielt von Peter Alexander im Löwenkäfig…
Ausgerechnet Alice Schwarzer, deren EMMA Ausgabe Nummer 1/2011 ich gekauft und gelesen habe, hat mich dazu inspiriert, einen Bericht zu meinen persönlichen Valentinstags-Gedanken zu schreiben. Ich kann mich für das, was aus dem Feiertag zu Ehren des Heiligen Valentin wurde, nicht erwärmen, habe aber auch nichts dagegen, wenn andere Menschen jeden dieser Geschenkfeiertage zelebrieren. Also tue ich jetzt mal so, als hätte der Valentinstag in meinen Leben irgendeine Bedeutung. Dann nämlich, würde ich den Tag ganz sicher zu einem monströsen, globalen Verwöhn-Programm für Männer umwidmen. An dieser Stelle dürfte Alice Schwarzer wahrscheinlich schon zusammenzucken, würde sie bei Horstson hineinlesen. Damit wir uns hier nicht falsch verstehen: Es war schon bitter nötig, dass sich jemand mit Verstand des Themas der Rolle der Frau in der modernen Gesellschaft annimmt. Und das hat die Exponentin und Vordenkerin der Bewegung sicher lange Zeit hervorragend hinbekommen.
Auch heute noch klatsche ich mir vor Vergnügen auf die Schenkel, wenn ich den Brief der EMMA-Chefredakteurin an unsere Familienministerin lese. Was mich aber schon seit Jahren wahnsinnig stört, ist der Fakt, dass Alice Schwarzer zu negieren scheint, dass Frauen sich auch im Berufsleben allzu gerne auf ihre Reize verlassen, für sich auch dann bessere Positionen reklamieren, wenn streng genommen ein besserer und belastungsfähigerer Mann da wäre. Wenn ich einerseits das Geschrei nach einer Frauenquote höre und andererseits im Stern und anderswo die Aussagen und persönlichen Geschichten von erfolgreichen Frauen lese, die bei diesem Machtspiel der Männer nicht mehr mitmachen wollen und daher ausgestiegen sind aus dem Dasein als erfolgreiche Macherinnen, dann bekomme ich unfreiwillig einen Iro auf dem Kopf. Nicht dass ich nicht an derartige Schieflagen in weiblichen Argumentationen gewöhnt wäre, aber diese Art Koketterie mit der eigenen Macht und mit einem guten Ruf – per se – finde ich frech. Ich weiß schon, dass ich mir mit dieser Meinung unter den Frauen nicht gerade Freunde machen werde, aber die klugen darunter stimmen mir sicher zu.
Meinem Eindruck nach, beschäftigen sich meine Geschlechtsgenossinen viel zu sehr mit ihrer Außenwirkung und vernachlässigen dabei, wie wichtig heute Wissen und Können sind. Auch, wenn man einen tollen Mann abbekommen will. Den zu bekommen und lange zu behalten klappt ganz sicher nicht, wenn ihr weiterhin nur Magazine für verzweifelte Hausfrauen lest, die Klatschmagazine im TV rauf und runter guckt und euch – zu dem Teil der Frauen, die hier gemeint sind – hauptsächlich mit Tratschthemen und eurer Optik beschäftigt. Wer jetzt schon innerlich stöhnt, dem empfehle ich, mal zehn Minuten in einem Presseshop auf einem Hautbahnhof an der Kasse stehen zu bleiben und zu beobachten, was Frauen für Magazine und Zeitungen kaufen und das mit den Lesegewohnheiten von Männern zu vergleichen. So erkläre ich mir schon seit Jahren die partielle geistige Schieflage mancher Frauen. Grausam. Ich habe für diesen Bericht mit Zeitungs-Verkäuferinnen und Verkäufern gesprochen. Alle konnten mir bestätigen, dass nur höchstens eines von zehn Exemplaren des Spiegel von einer Frau gekauft wird. Dies nur als Platzhalter für Magazine und Zeitungen mit halbwegs anspruchsvollem Inhalt und Text. Natürlich gibt es auch zahllose Gegenbeispiele, zum Glück in meiner Umgebung. Aber es wäre mir recht, wenn Alice Schwarzer sich zwischen zwei Galaterminen die Zeit nehmen würde, den Frauen zu sagen, wo sie dringend noch zulegen müssen. Mit gutem Willen kann man das zwar zwischen den Zeilen herauslesen. Aber es wirkt eben besser, wenn man mal ganz offen zu diesen Frauen sagt: Ihr seid dumm und redet redundantes Zeug, geht Männern und andersgearteten Frauen auf die Nerven, tut endlich was für euren Kopf.
Was hat das alles mit dem Valentinstag zu tun: Nun, an dem lassen sich Frauen gerne wie Prinzessinnen von ihren Männern verwöhnen und hofieren, nehmen huldvoll Geschenke, Pralinen und Blumen entgegen. Erfüllen damit ganz eine der Rollen der Frau: Den Mann und sein Bemühen um die Gunst und Liebe der Angebeteten zu bewerten. Hat er seine Sache gut gemacht, schöne Geschenke gekauft, oder, hat er wieder nicht begriffen, was Frau sich wünscht. Weil Daisy es liebt, Stereotype zu konterkarieren, bitte ich alle klugen Frauen, und die, die ganz schnell welche werden wollen, darum, den Mann an ihrer Seite am morgigen Valentinstag durch schon zitiertes, monströses Verwöhn-Programm mit Geschenken und allem Drum und Dran auf das Angenehmste zu überraschen.
Ich gehe davon aus, dass Frauen, die Horstson lesen, ohnehin keinen Blödmann haben, der Daisy‘s Valentinstag andersherum nicht verdiente. Also lasst eure Fantasie spielen und schenkt den Männern völlig absichtslos einen wunderschönen Tag. Damit seid ihr moderne Frauen, mit einem großen Herz und viel Klugheit. Denn, wer das schon mal gemacht hat, weiß ohnehin, dass alles Gute, das man einem tollen Mann tut, freiwillig mehrfach zurückkommt. Und es tut auch nicht weh, mal nett zu sein und nicht neunmalklug zu meckern, wenn er morgen trotz Valentinstages einen schlechten Abend haben sollte. In diesem Sinne, kommen hier noch ein paar kleine Kostbarkeiten von Tiffany und mein Lieblingsarmkettchen mit Schmetterling von Dior… nur so, als kesse Idee:
Aber ganz ohne Wäscheorgien – die Motive sind von Victorias Secret und Agent Provocateur – sollte dieser Bericht auch nicht erscheinen. Schließlich waren wieder Heerscharen von Männern unterwegs um was Schönes für die Liebste zu kaufen… Ach ja, kann wahre Liebe schön sein, seuuuuuuuuufz…….
Bald gehts wieder los: Germanys Next Topmodel geht in die nächste Runde. Damit uns nicht so langweilig wird (und damit niemand Heidi den Rang abläuft) gibt es auch gleich eine neue Jury: Thomas Hayo und Thomas Rath sind die Neuen an Heidi Klums Seite. Und damit wir auch gleich wissen, dass die beiden Ahnung vom wilden Modebusiness haben, verrät Heidi schonmal: „Die Mode-Profis Thomas Hayo und Thomas Rath arbeiten seit Jahren international erfolgreich.“ Ich freue mich jetzt schon.
Und was war auf Horstson los? Eine Menge! Hier die Highlights der Woche:
1) Wird uns Blomquist irgendwann sein rotes 79er Jahre Klapprad zeigen? Ich hoffe spätestens dann, wenn er seinen neuen Rucksack gekauft hat
2) Kompliment an unsere Leser: Ihr habt Euch wirklich in der Kritik über Lady Gaga in der U.S. Vogue zurüchgehalten – Dabei lieferte das Editorial für die kommende Ausgabe ein Steilvorlage
3) Was machen eigentlich so viele Blogger bei den Modenschauen? Wir wissen es nicht, Franka Sozzani von der italienischen Vogue auch nicht und sie spricht Klartext
4) Warum wollen alle schon zum Picknicken? Vorletzte Woche Peter, diese Woche Daisydora. Aber egal warum: Sie hat auf jeden Fall das passende Outfit für uns rausgesucht
5) Was nun Monsieur Lacroix? Diese Frage stellte Peter seinem Brieffreund Christian Lacroix und siehe da: Es gibt ein Leben nach der Couture
3) Für den Lacher der Woche sorgte Anna dello Russo in einer italienischen TV-Show. Hier gehts zum Ausschnitt
Vor drei Jahren habe ich mal gelesen, dass junge Männer schon mehrheitlich die Brüste und den Körper von Keira Knightley präferieren… das war das Erste, das mir nach der Meldung einfiel.
Horstson ist ja ein Männerblog. Daher kommen wir das Jahr über ohne weibliche
Models aus. Aber bei den Männern sieht es nicht wesentlich besser aus, also machen wir mit diesem Thema eine Ausnahme: Ihr wisst es sicher schon: Nadja Auermann hat endlich offen ausgesprochen, was ohnehin seit mindestens fünf Jahren augenfällig ist: Das Modebusiness hat auch bei seinen Modeschauen und in der Werbung ein schweres Kinderarbeits- und Ethikproblem. Es geht um höchstens fünfzig Kilo auf ein Gardemaß von einsachtzig gerechnet, das ist ein Körper, mit dem man in Größe vierunddreißig vom Zehnmeterbrett hineinspringen könnte, so locker sitzt die. Und Mädchen und Jungs, die ihre Schule abbrechen, um nach Paris zu gehen. Das ist leider kein schlechter Witz.
Deutsche Weltmeister: Ein Fest für Berlin, Harald Schmidt und Daisy
Posted on 12. Februar 2011Manchmal muss man als Blogleser einfach tapfer sein, die Zähne zusammen beißen und Daisys Kulturanfälle durchstehen. Denn, auch wenn das Wort Weltmeister in der Headline steht, werdet ihr in diesem Bericht hinsichtlich WM-Fußbällen oder Formel1- Boliden enttäuscht werden. Es waren immer die Deutschen Weltmeister, die man in Deutschland so wenig kennt, die mich aus dem Häuschen gebracht haben. Und nun verlangt es der Anlass, dass ich das mit euch teile. Der Weltmeister, um den es hier geht, heißt Gert Voss und ist der beste Bühnenschauspieler der Welt. Wie ich dazu komme, das zu behaupten: Ich habe so viele Stücke mit ihm gesehen, einige davon mehrmals und nie war irgendjemand auf einer Bühne besser als er, hat das Spiel mit den Rollen so ausgekostet und sich damit an die Spitze gespielt.
„Das kann doch nicht so schwer sein“, dachte ich mir vor Ewigkeiten. Aber seit diesen Ewigkeiten bin ich auf der Suche nach einem neuen hübschen Rucksack. Meinen alten, das Model Kanken von Fjällräven, habe ich langsam aber sicher über, der ist irgendwie ein Stück zu klein oder ich ein Stück zu groß – so je nachdem.
Der neue Rucksack sollte geräumig aber auch nicht zu groß sein. Ich will ja nicht auszusehen als hätte ich den halben Hausstand dabei – Die Größe oben hätte sozusagen Ideal-Maß.
Am besten wäre Baumwolle, Nylon wirkt mir zu technisch. Und ein leichter Vintage-Touch wäre auch nicht schlecht, ganz ohne irgendwelche Gummi-Strippen, Mesheinsätze, Plastik-Schnapp-Verschlüssen oder wasserdichtem Boden.
Er muss einfach zu mir passen und sollte mich auf dem Weg ins Büro auf meinem feuerroten Klapprad (original aus den 70ern, ein Geschenk von Horst, aber das ist eine andere Geschichte…) begleiten.
Und vor wenigen Wochen habe ich tatsächlich ein Model gesichtet, auf der Premium-Messe in Berlin, was alle Kriterien erfüllt. Er ist vom Schwedischen Label Sandqvist
Ich bin hin und weg und schwer begeistert. Der wird geordert. sobald er Online erhältlich ist.
Das Tragen einer Sonnenbrille setzt folgendes vorraus: Sonne und/oder einen gewissen Starappeal. Bei Letzterem muss ich leider passen und auch die Hoffnung auf Sonne habe ich zur Zeit abgeschrieben. Also nutze ich die Gunst der Stunde und suche ganz ohne Druck nach der idealen Sonnenbrille, denn die richtige Wahl entscheidet über das Gelingen eines Sommers mit: Bei einem Fehlgriff wird es nichts mit einem lässigen Auftritt im Café Wichtig am Timmendorfer Strand, wo sich die Hamburger High Society vom Schlage eines Michael Ammers bei einem Gläschen Prosecco das Leben gut gehen lässt. Aber gerade denen würde ich empfehlen, die riesen Philipp-Plein-Brille ab, und die Jil Sander Sonnenbrille aufzusetzen – es wär ein erster Schritt in eine modische Richtung.
Zu der Jil Sander Sonnenbrillen-Kollektion geht es nach dem Klick
Du grüne Neune – Wie hässlich doch ein einzelner Schuh sein kann. Ich habe ein großes Problem mit Sportschuhen, die von der klassischen Form abweichen. Gut, von dieser Regel schließe ich großzügig Sneaker mit Bärchen, Flammen und Fügeln aus, aber ansonsten dürfen sie gerne aussehen wie Sneaker auszusehen haben: Klassisch. Und bitte keine Experimente wie sie in schöner Regelmäßigkeit immer wieder auftauchen: Bitte keine Plateaus, keine Highheels und diese Bitte richtet sich jetzt direkt an Jean Paul Gaultier: Keine Zehenöffnung. Oder?
Und sonst? Nichts großartig Neues in der Spring Summer Kollektion 2011 von Gaultier, aber schaut einfach selbst:
Ich bin kein Fan von Spieleabenden. Ich weiß auch gar nicht, ob es sowas noch gibt. Den jüngeren Lesern sei gesagt, dass sich Menschen früher ganz real getroffen haben, um am Küchentisch die Nächte mit Monopoly um die Ohren zu schlagen und nebenher miteinander zu sprechen (also alles ganz ohne Computer). Das hatte den Vorteil das man einen lustigen Abend hatte und einen guten Grund, ein Bier nebenher zu trinken.
Heutzutage, und da schliesse ich mich nicht aus, spielt man online, ist mit Gott und der Welt virtuell bei Facebook befreundet, ohne noch Freunde zu haben, mit denen man eben einen richtigen Spieleabend machen kann. Gesellschaftspiele haben meistens ein unmodernes Image, was sehr ungerecht ist, denn es gibt zum Beispiel ein Spiel, welches jedes modeaffine Herz höher schlagen lässt: Streetstyle Memory von der niederländischen Firma BIS Publishers. Die Regeln sind klar und die kennt man noch aus dem Kindergarten, nur das auf den Bildern keine Sonnenblumen und Dackel drauf sind, sondern Streetstyles, von denen jeweils 2 zusammengehören und verdeckt auf dem Tisch verteilt werden.
Zu noch mehr Bildern (und der Lösung) geht es nach dem Klick




















