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Roberto Cavalli eröffnet ersten Store in Deutschland

(Boutique Roberto Cavalli, Kurfürstendamm, Berlin; Courtesy of Roberto Cavalli)

Hört, hört: „Die Art, wie sich Frauen aktuell kleiden, hat etwas Ordinäres. Sie zeigen zu viel Haut und verstehen dabei nicht, wo die Grenze zwischen sexy und vulgär ist. Ich weiß, wo diese Linie ist“, erklärte Roberto Cavalli vor einiger Zeit ggü. dem britischen „The Telegraph“.
Wer sich ein Bild dieser Linie des ‚King of Bling‘ machen möchte, kann dies jetzt im ersten deutschen Store in Charlottenburg auf dem Kurfürstendamm in Berlin tun. Continue Reading

Werbung - in Kooperation mit Freitag

Hotel schön, Koffer weg

(F512VOYAGER by Markus Freitag; Courtesy of FREITAG)

„Hotel schön, Koffer weg“ – während der Sommermonate stolpert vermutlich jeder auf seiner Facebook-Timeline über diesen einen Satz, der einem einen leichten Schauer über den Rücken jagen lässt. Man fühlt sofort mit, denn wer möchte schon seinen Koffer oder seine Reisetasche missen, nur weil es am Gepäckband zur folgenschweren Verwechslung kam. Oder – noch viel schlimmer – man merkt erst beim Öffnen des Koffers, dass es gar nicht der eigene ist und man die schmutzige Wäsche anderer Reisenden in die eigenen vier Wände in den dritten Stock geschleppt hat. Es kann jeden treffen: Immerhin gehen jedes Jahr mehr als 20 Millionen Gepäckstücke bei Flügen verloren … Continue Reading

Interieur

More Décor

(„Gucci Décor“-Kollektion; Illustrated by Alex Merry)

Modelektion 1: Trage niemals und unter gar keinen Umständen einen Komplettlook. Das, was in der Mode gilt und was wir natürlich alle beherzigen, versteht sich auch bei den eigenen vier Wänden. Jedes Zimmer, und sei es noch so klein, lebt durch einen Stilbruch oder, das ist dann sogar noch besser, durch ganz viele Stilbrüche.
Ganz ähnlich ist die Idee hinter der „Gucci Décor“-Kollektion. Alessandro Michele sorgt eben nicht für einen ganzheitlichen heimischen Look, sondert liefert Elemente, mit denen Lebensräume persönlich gestaltet werden können – also kein Gucci-Komplettlook für die Wohnung. Gott sei Dank, möchte ich da mal in Richtung Mailand sagen.
Die „Gucci Décor“-Kollektion greift auch beim zweiten Durchgang (ihre Premiere feierte die Interieurlinie vergangenes Jahr) bekannte Laufstegmotive des Hauses auf. Das Ergebnis: eine wilde Kombination aus Farben, Mustern und Designs, bei der es nur eine Regel zu geben scheint: Bunt muss es sein, was auch durchs Lookbook – illustriert von Alex Merry – unterstrichen wird. Continue Reading

News

Vivienne Westwood kooperiert mit Burberry

(Andreas Kronthaler, Vivienne Westwood und Riccardo Tisci; Bild: © Courtesy of Burberry/ Brett Lloyd )

Es ist eigentlich keine Erwähnung mehr wert, wenn zwei Labels eine Zusammenarbeit eingehen: Off-White zum Beispiel kooperiert mit jeder Brand, die anfragt (zumindest wirkt es relativ wahllos) – da wird scheinbar nicht lange gefackelt, wo der Name drauf gedruckt werden soll. Das ergibt insofern Sinn, als dass die hauseigene Designhandschrift schlicht zu wenig hergibt und jetzt der Zeitpunkt gekommen zu sein scheint, viel Geld zu machen.
Aktuell arbeitet nun die britische Designerin Vivienne Westwood mit Burberry an einer Kollektion, Styles aus dem Burberry-Archiv neu interpretiert – es wird also aus dem Vollen geschöpft. Die Idee zu dieser Kooperation hatte Riccardo Tisci: Continue Reading

Werbung - auf Einladung von Douglas

50 Quadratmeter Kampen: Gur Dai Douglas*!

(Douglas-Store auf Sylt in Kampen; Bild: Michael Tinnefeld für Bunte/Douglas)

Da oftmals Marketingspezialisten tonangebend für Produktschöpfungen sind, werden heutzutage Düfte, dekorative Kosmetik, Beautyprodukte und deren Vermarktung als Idee aus der Luft gegriffen und dann wird von den Kreativen in darauf spezialisierten Unternehmen das passgenaue Produkt zur Starkampagne hergestellt.
Die Formel ist simpel: Auf der einen Seite steht ein Star, der Begehrlichkeiten weckt und auf der anderen Seite die Parfum- und Kosmetikindustrie und ihr schier unerschöpflicher Erfindergeist, der darauf abzielt, das Publikum mit Stardüften an die Kassen zu locken.
Es ist sicher ungewöhnlich, mit dem anzufangen, was es nicht gibt, wenn man einen neuen Store vorstellt, doch in Kampen ist eben alles etwas anders. Doch von Anfang an. Continue Reading

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Grüezi, Konnichiwa!

(Roger Federer; Bild: Ella Ling)

So platt die Überschrift auch klingen mag, als ich die große Mode-Sport-Markenbotschafter-Neuigkeit der letzten Tage erstmals gelesen hatte, waren es gerade die beiden „Guten Tag“-Versionen, die mir blitzschnell in den Kopf gestiegen sind. Der ein oder andere wird garantiert schon wissen, worum es in diesem Beitrag gehen wird: Roger Federer wechselt zu Uniqlo, tadaa! Der Schweizer wird fortan das markante Logo der japanischen Highstreet-Kette auf seinen Tennis-Outfits tragen und hat damit ordentlich für Wellen im Netz geschlagen – lange schon habe ich auf dem (in letzter Zeit immer häufiger umschriebenen) Content-Friedhof Facebook nicht mehr so viele, kontrovers diskutierte, Beiträge gelesen. Es geht hier schließlich um einen Tennisstar-Sponsorenwechsel und nicht um Katzenbilder aka Ich-Verlinke-Freunde-Auf-Quatsch-Animationen. Für Horstson habe ich etwas genauer nachgehakt und ein paar Informationen aus Pressemitteilung und bereits erschienenen Artikeln zusammengetragen. Continue Reading

Architektur

Ein deutsches Haus

(Villa Jako; Bild: Engel & Völkers / Herbert Ohge)

Zu Beginn der 1920er Jahre gab der Schiffsversicherer Hermann Witte den Bau einer Immobilie, ach, was sag ich, einer Villa am Wilmans Park 17 in Auftrag. Für die Gestaltung des ursprünglich einstöckigen Gebäudes zeichnet sich Walther Baedeker verantwortlich, welcher damals seine Bekanntheit vor allem durch den Bau von Landhäusern im Hamburger Stadtteil Blankenese erlangte. Heute dürfte der hanseatische Architekt hauptsächlich durch sein Schaffen auf Sylt und dort insbesondere in Kampen bekannt sein – wenn auch unbewusst: Über 20 Gebäude verantwortete Walther Baedeker in dem Dorf an der rauen Nordseeküste – darunter den Vorgängerbau der heutigen „Sturmhaube“, der abgerissen wurde, da die Kante des Kliffs immer näher rückte, und das legendäre „Kliffende“, über das einmal Thomas Mann sagte: „Wir reisen wieder einmal. Wie gut, daß Kliffende bleibt.“ Continue Reading

Männermode

Britische Verlässlichkeit

(Paul Smith Frühling/Sommer 2018; Foto: Courtesy of Paul Smith)

Denkt man an den typisch britischen Stil, kommt man an der Subkultur nicht vorbei. Eben von dieser Subkultur hat sich Paul Smith für seine Frühling/Sommer-Kollektion inspirieren lassen. Welche Subkultur der Designer allerdings im Hinterkopf hatte, lässt er offen und so sucht man vergeblich Anleihen aus der Punk- oder Modkultur. Vielleicht steht bei Paul Smith das Wort ‚Subkultur‘ eher für einen Gegenentwurf von aktuellen Trends, also für ‚gegen den Strom schwimmen‘, was der Brite tatsächlich macht – dezent, aber immerhin. Continue Reading

News

Benetton wirbt mit Flüchtlingen

(Benetton-Store in Barcelona; Foto: Benetton Group)

Der Großteil der Leser wird sich erinnern: Anfang der 90er-Jahre veröffentlichte der Modekonzern Benetton ein Kampagnenfoto eines Mannes, wie er auf dem Sterbebett liegt. David Kirby, so der Name des Mannes, trug keinen Pulli von Benetton, auch kein Mitglied seiner Familie, die ihn in dieser Phase seines Lebens begleiteten, trugen nichts von dieser Firma, und doch steht unten rechts „United Colors of Benetton“.
Es ist ein bewegendes Bild, das sich ins kollektive Gedächtnis gebrannt hat. Continue Reading

Shopeinrichtung

Der neue Stern von Mykonos

(Dior Pop-up-Store Mykonos; Bild: Kristen Pelou)

Ich weiß nicht genau, wem genau der Schlager „Der Stern von Mykonos“ gewidmet wurde, aber „Sie hört die alten Lieder. Die andern alle kehrten heim. Nur einer kam nie wieder“ klingt nicht positiv. Doch eben dieses Lied aus den 70er-Jahren kommt mir sofort in den Sinn, wenn ich den Namen der griechischen Insel höre.
Wenn man auf Mykonos seinen Urlaub verbringen möchte, kommt man um Nammos nicht herum. Man sagt, dass Essen sei hier sei ganz vorzüglich, wobei es den vielen Gästen vielleicht hauptsächlich ums Sehen und Gesehen werden geht und weniger um den frischen Fisch, der – zumindest gefühlt – direkt vom weißen Fischerboot, das Katja Ebstein besingt, auf den Teller des Restaurants springt.
Eben diesen Ort am Psarou Beach – Nammos Village – wählte Dior für einen temporären Pop-up-Store. Continue Reading