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Comme des Garçons kooperiert mit Gucci

(Comme des Garçons x Gucci; Bild: Courtesy of Gucci)

Gegensätze ziehen sich an: Das italienische Luxushaus Gucci und das japanische Label Comme des Garçons geben ihre erneute Zusammenarbeit bekannt.
Während Comme des Garçons für einen designorientierten Minimalansatz steht, ist Gucci für seinen eklektischen und dekorativen Stil bekannt. Passt nicht? Passt sehr wohl! Continue Reading

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Good Books!

(Gucci Wooster Bookstore; Bild: Courtesy of Gucci)

Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich Gucci mit Gucci Wooster einen eigenen (Shopping-)Tempel erschaffen hat. Seit Mai 2018 residiert der 3.000m² große Store in einer 155 Jahre alten ehemaligen Stiftfabrik. Er umfasst einen kompletten Häuserblock – von der Wooster Street bis zum West Broadway.
Seit einigen Tagen ist Gucci Wooster um eine Attraktion reicher – dem Gucci Wooster Bookstore, der das Sortiment, das sich bisher insbesondere um Musik, Film, Mode, Kunst und einige Souvenirs drehte, um Bücher ergänzt. Continue Reading

In Kooperation mit Taschen Verlag

Rem Koolhaas kommt nach Berlin

(Rem Koolhaas; Courtesy of OMA / Photography by Fred Ernst)

Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir hier über Rem Koolhaas plauderten – allerdings nur am Rande: Hauptsächlich ging es um den aufblasbaren Hocker, der ursprünglich von Verner Panton entworfen wurde und nun von Verpan für Prada neu aufgelegt wird. Der an das Architekturbüro des niederländischen Architekten Rem Koolhaas angeschlossene Thinktank AMO verantwortete das Setdesign der Prada Frühling/Sommer-Kollektion für 2019, wo eben auch diese Hocker eingebunden wurden. Continue Reading

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Stäbchenaffäre

(Bild: Screenshot Dolce & Gabbana Instagram)

Domenico Dolce und Stefano Gabbana sagen ihre Modenschau in Shanghai wenige Stunden vor Beginn ab, weil sie sich mit Rassismusvorwürfen konfrontiert sehen. Diese Vorwürfe weisen die Designer zwar von sich, wenngleich einige von Dolce & Gabbana veröffentlichte Videos, die ein asiatisches Model klischeebeladen darstellen, durchaus als rassistisch, aber zumindest als sexistisch bezeichnet werden können: In den insgesamt drei „Eating with Chopsticks“-Videos, die auf Instagram und Weibo, einer Art Facebook, das sich größter Beliebtheit im asiatischen Raum erfreut, veröffentlicht wurden, ist ein chinesisches Model zu sehen, das versucht, Spaghetti al pomodoro, Pizza Margherita und Cannolo mit Stäbchen zu essen, während ihr eine männliche Stimme aus dem Off Anweisungen gibt – hi hi hi, wie lustig! Nicht. Einige Stunden später wurden die Videos zumindest von Weibo entfernt, auf Instagram kann man die Videos weiterhin sehen. Continue Reading

Coffee Table Book

WORLD (The Price of Love) – Martin Parr für Gucci

(World (The Price of Love); Foto: Martin Parr; Published by Guccio Gucci S.p.A. 2018, Italy)

Martin Parr ist ein Dokumentarfotograf, der zurecht das Prädikat ‚weltberühmt‘ trägt. Seit 1994 ist der Brite Mitglied der legendären Fotokooperative „Magnum“, hat weltweit rund 80 Ausstellungen zu seinem Werk gezeigt, darunter „ParrWorld“, eine Wanderausstellung, sowie eine Retrospektive im Barbican Arts Centre in London.
Martin Parr ist vor allem aber dafür bekannt, dem schlechten Geschmack seine schönste Seite zu entlocken: Ein dicker Männerbauch am überfüllten Strand, eine hummerrot verbrannte Frau – es entsteht ein Gefühl, das einen ergreift und zeitgleich Interesse weckt. Continue Reading

Ausstellung

Dior’s Denver Clan

(Dior: From Paris to the World; Foto: © James Florio)

Vom 18. November 2018 bis zum 03. März 2019 präsentiert das Denver Art Museum die Ausstellung „Dior: From Paris to the World“. Nun liegt Denver nicht direkt um die Ecke und manch ein Leser wird sich fragen, warum es das Modehaus in die weite Welt hinaus treibt. Die Antwort hierfür lieferte schon vor Jahrzehnten Monsieur Dior selbst: „Als Pariser Couturier musste ich nicht nur auf die Bedürfnisse von französischen Frauen achten, sondern auf die Bedürfnisse eleganter Frauen auf der ganzen Welt.“ Dass Dior diese selbst gewählte Aufgabe mit Bravour erfüllte, ist hinlänglich bekannt. Die Amerikaner waren dem Modeschöpfer übrigens immer wohlgesonnen – so wurde ihm die Ehre zuteil, 1957 als erster französischer Designer auf dem Cover des renommierten Time Magazins abgebildet zu werden. Zehn Jahre zuvor, am 12. Februar 1947, wurde der Couturier bereits von Carmel Snow, dem legendären Chefredakteur der amerikanischen Ausgabe von Harper’s Bazaar, vergöttert – Dior galt fortan als Botschafter der französischen Eleganz, die damals bei den Amerikanerinnen als Synonym für internationalen Stil stand. Continue Reading

Shopeinrichtung

MCM in HH

(MCM Store Hamburg; Bild: Daniele Manduzio)

Es gibt Namen, die sich seit meiner Kindheit in mein Gedächtnis geprägt haben – „Modern Creation München“, besser bekannt als „MCM“, gehört definitiv dazu. Mitte der 1980er-Jahre galten die Entwürfe von Firmengründer Michael Cromer als deutsches Äquivalent zu den Koffern von Louis Vuitton. Die Nähe zu Louis Vuitton war kein Zufall: Einem modernen Märchen nach hatte Michael Cromer, der in den 1970er-Jahren in Rom lebte, in einem Hotel das Phänomen beobachtet, dass Louis-Vuitton-Koffer immer als Erstes ins Hotel getragen wurden. Aus der Beobachtung entstand dann ein Unternehmen, das es seinerzeit immerhin auf 500 Millionen DM Jahresumsatz brachte. Irgendwann aber wurden zu viele Lizenzen vergeben und die Marken-DNA verwässerte, bis von dem Glanz und einem Hauch von Münchner Schickeria, also dem, was MCM einmal ausgemacht hat, nicht mehr viel übrig geblieben war. Continue Reading

Uhren

Ein Hirst für’s Handgelenk

(„Mirror Spot Mickey“; Damien Hirst x Swatch; Bild: Swatch)

Vor einigen Wochen plauderten wir noch in den Kommentaren zu einem Beitrag, der sich mit der Supreme-Auktion befasste, über Swatch (ich bin übrigens immer noch auf Suche nach einer Swatch von Amanda Lepore – falls also ein Leser dieses Schätzchen in der Schublade liegen hat, möge man sich bitte bei mir melden) und schon trudeln News in mein Postfach, bei denen ich hellhörig wurde: Damien Hirst hat für Swatch zwei Designs entworfen, mit denen der Künstler Mickey Mouse Tribut zollt. Continue Reading

News

Was macht eigentlich DIY? Das gibt’s jetzt bei Gucci.

(Angela Deane; „Halloween design with haunted house“; Bild: Courtesy of Gucci)

Meine Lieblingsrubrik im Stern findet sich immer ganz am Ende des Magazins: Unter der Frage „Was macht eigentlich?“ werden kurzweilige Interviews mit Prominenten, die man zwar noch in Erinnerung aber eigentlich nicht mehr auf dem Zettel hat, veröffentlicht. Die Natur der Sache bringt es mit sich, dass diese Rückblicke nur mit Menschen stattfinden können, dennoch musste ich neulich an ein Blogphänomen denken, was jeder von Euch noch kennt, was aber irgendwie von der Bildfläche verschwunden zu sein scheint und ich fragte mich: Was machen eigentlich DIY-Blogs?
Da wurden vor einigen Jahren noch ohne Rücksicht auf Geschmack „Chanel“-Shirts nachgebastelt, es wurden aus Blechdosen Aschenbecher gebaut und als Interieurhighlight von der Community abgefeiert und an ganz schlechten Tagen hingen sich Menschen einen Traumfänger ans Ohr und nicht nur ich fragte mich: Woher kam dieser „Oh – das ist wirklich toll, was Du immer so bastelst“-Faktor, der sich in den Kommentarspalten ergoss?
Die Zeiten scheinen aber irgendwie vorbei, oder schlicht aus meiner morgendlichen Blog-Leseroutine geflogen. Continue Reading