Ich sitze also im Urlaub. Wenn man so will „Pool (ohne Promis) unter Palmen“, um gleich zum eigentlichen Thema dieses kleines Beitrags überzuleiten. Die Sonne arbeitet verlässlich, der Rosé schwitzt leise vor sich hin, und ich habe – wie man das so hat zwischen zwei Schwimmeinheiten und der dritten Portion Müßiggang – plötzlich Zeit. Zeit, mich mit dem Œuvre jener Gestalten auseinanderzusetzen, die man gemeinhin Reality-Stars nennt. Ein großes Wort für ein erstaunlich kleines Gesamtwerk.
TV
Heidi Klum bekommt ernst zu nehmende Konkurrenz: Harald Glööckler, Gesamtkunstwerk und lt. Pressemitteilung „beliebter Star-Couturier“ aus Berlin, begibt sich zusammen mit der Miss Germany Corporation Klemmer auf die Suche nach „HARALD GLÖÖCKLER‘S FIRST MODEL“. Das Besondere an Glööcklers Casting ist neben einem Moderator, der mit Sicherheit alles überstrahlt, die Möglichkeit für Frauen und Männer, an der Wahl teilzunehmen. Allerdings ist Frau Klum dem Berliner zumindest in einem entscheidenden Detail etwas voraus: „Germany’s Next Topmodel“ hat mit Pro7 einen sicheren Sender im Rücken. Glööckler hingegen scheint noch auf der Suche nach einer entsprechenden Plattform oder verzichtet auf die große TV-Inszenierung, was ihn allerdings nicht abschreckt, Großes zu verkünden, denn die „[…] Zeit war reif für einen pompöösen Model-Contest à la GLÖÖCKLER!“ …


