(Courtesy of Prada)
Die Prada-Kollektionen, die aktuell in den Stores präsentiert werden, stehen zum einen unter dem Motto „Wanderlust“ und locken mit bunten Windbreakers in grafischen Mustern, zu denen es allerlei Accessoires gibt, die man an den Rucksack oder die Tasche hängen kann und so einen urbanen Mustermix hat. Andererseits wird mit dem Gegensatz von Athleticwear und asiatischen Seidenkleidern in Sixties Prints mit allerlei Federapplikationen und Stickereien gespielt. Hinzu kommen futuristische „Pril Blumen“-Sandalen oder feine Riemchen Sandaletten, die an die Ballroom Schuhe der Dreißiger Jahre erinnern.
Da erscheint es nicht einfach, zu diesem Thema eine passende Store- und Schaufensterdekoration zu entwerfen, für die Prada doch sehr berühmt ist. Erschwerend kommt hinzu, dass Prada meist mit namhaften Künstlern des „Modular Designs“ eine eigene Welt entwickelt, die gleichzeitig auch ein Kunststatement ist. Prada, bekannt für Konzepte, die an Contemporary Art angelehnt sind, wie zum Beispiel die mit Martino Gamperl entstandene perspektivische Holzdekoration, schlägt mit „The Graphic Rooms“ einen ganz anderen Weg ein.
