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Virgil Abloh entwirft elektrisches Showcar für Mercedes-Maybach

(Gorden Wagener, Virgil Abloh, Bettina Fetzer (Vice President Communications & Marketing Mercedes-Benz AG); Bild: Mercedes-Benz)

Es ist noch gar nicht so lange her, dass Virgil Abloh unter der Leitung von Mercedes-Benz Chief Design Officer Gorden Wagener am „Project Geländewagen“ gearbeitet hat. Hierbei handelte es ich um ein konzeptionelles Designprojekt, bei dem die Form der G-Klasse genommen wurde, um sie im Maßstab 1:3 zu interpretieren. Der Geländewagen in Miniaturausgabe wurde damals übrigens für 201.600 USD versteigert, der Erlös wurde gespendet.
Nach der letztjährigen Zusammenarbeit öffnen Mercedes-Benz und Virgil Abloh ein zweites Kapitel ihrer Kooperation – dieses Mal mit Mercedes-Maybach. Der Künstler, Architekt, Kreativdirektor und Modedesigner wird gemeinsam mit Gorden Wagener, Chief Design Officer Mercedes-Benz, ein elektrisches Showcar entwerfen. Viel bekannt ist noch nicht, was am 1. Dezember 2021 zeitgleich mit der Art Basel Miami Beach vorgestellt wird, allerdings soll es anders sein als alles, was man bisher von Mercedes-Benz gesehen hat.

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Automobil News

Paul Smith designt den Mini

Bild: Mini

John Lennon fuhr einen, Peter Sellers rauschte mit ihm durch seine Krimi-Komödien, und selbst die Queen ließ sich darin durch den Park von Schloss Windsor chauffieren. Doch woher die Liebe von Paul Smith zum Mini rührt, ist nicht überliefert. Als sicher gilt, dass der Designer anlässlich des 40. Geburtstag des Kult-Autos den Wagen mit seinen legendären Streifen verzierte und selbst einen Mini fährt. Nun gab es eine neue Zusammenarbeit zwischen Smith und Mini, bei der allerdings nicht das ikonische Design im Vordergrund stand, sondern der Zugang zum Thema Nachhaltigkeit im Automobilbau. Unter dem Leitmotiv „Simplicity, Transparency, Sustainability“ stellt das Fahrzeug Ideen für eine nachhaltigere Herangehensweise an Automobildesign vor. Dabei wurde ein dreitüriger Mini Cooper komplett „entkernt“. Anschließend wurden nur die Elemente definiert, implementiert und umgesetzt, die Paul Smith als absolut notwendig erachtete – wobei der Fokus auf Nachhaltigkeit lag. Das reduzierte, fast nackte Design nennt sich folgerichtig dann auch „Mini Strip“.

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Werbung - in Zusammenarbeit mit Mini

Wie Sylt-tauglich ist eigentlich MINI?

Gute Kombi; MINI Cooper S Cabrio Sidewalk Edition

Sylt ist nur 99,14 km² groß – das ist nicht viel und so wirkt Hamburg mit einer Fläche von 755,2 km² regelrecht riesig. Dennoch gibt es kaum Autos, auf denen ein Aufkleber der Hansestadt prangt. Die Umrisse von Sylt hingegen sind an den Heckklappen omnipräsent – und das in einer Zeit, in der Aufkleber und derer am Auto allgemein als unmodern gelten. Apropos ‚gelten‘: Sylt gilt als Deutschlands reichste und schickste Insel, was natürlich Quatsch ist. Zwischen List, Roten Kliff und Hörnumer Strandkörben ist Sylt auch rau, ursprünglich und ein Sehnsuchtsort, den scheinbar sämtliche Autofahrer eint, ihre Liebe durch die Insel-Silhouette für jedermann sichtbar zu machen.

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Berluti interpretiert den Buggy

(Bild: Berluti)

Vielleicht kann sich der ein oder andere Leser noch an die Krimikomödie „Thomas Crown ist nicht zu fassen“ erinnern? Steve McQueen fuhr in ihr in den später 1960er-Jahren über den Strand von Massachusetts, neben ihm Faye Dunaway als seine Beifahrerin. Als fahrbarer Untersatz fungierte damals ein legendäres Auto – ein Strandbuggy.
Der ursprüngliche „Meyers Manx Buggy“, so der Name des luftigen Vehikels mit offener Fiberglaskarosserie, wurde 1964 von Bruce F. Meyers in Newport Beach entwickelt, um damit die dortige Dünenlandschaft nach dem perfekten Surfspot zu durchstreifen.
Spätestens seit der Original-Buggy im vergangenen Jahr für € 407,361 versteigert wurde, gilt der Meyers Manx wieder als fashionable und zeitlose Ikone.
Nun stellt Berluti einen eigenen Buggy vor, der, genau wie damals, auf einem VW Käfer-Rahmen und Motor basiert.

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Schöner fahren

Fiat 500, designed by Giorgio Armani; Bild: Courtesy of Armani

Aus Angst vor dem Coronavirus wurde der Genfer Autosalon abgesagt. Hätten sich die Verantwortlichen nicht zu diesem radikalen Schritt hinreißen lassen, wäre im Rahmen der Automesse unter anderem der „Fiat 500 Electric“ der Öffentlichkeit präsentiert worden.
Neben der regulären Version des ersten rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugs von Fiat gibt es auch drei Showcars – designt von Giorgio Armani, Bvlgari und Kartell. Zusammen mit Fiat haben diese drei „Made in Italy“-Marken Einzelstücke kreiert, die es zu ersteigern gibt.

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Der König der Nacht

(Rolls-Royce Black Badge Cullinan; Foto: Rolls-Royce)

Das Wichtigste zuerst: Der Black Badge Cullinan kann ab sofort in Auftrag gegeben werden. Zugegeben, das wird noch nicht jeden überzeugen, zum Telefonhörer zu greifen, um den neuen Rolls-Royce zu bestellen. Stammkunden werden vielleicht sogar etwas zögern – eilte Rolls-Royce doch bisher der Ruf voraus, ein Palast auf Rädern zu sein. Die „Black Badge“-Serie ist hingegen, um im Immobilien-Sprachgebrauch zu bleiben, die Junggesellenbude, die eher dem Geschmack einer Generation von Super-Luxus-Kunden entspricht. Es handelt sich um eine Kundenschicht, die traditionelle Luxusmaßstäbe nonchalant über Bord wirft, gleichzeitig aber Bedürfnisse hat, die bisher nicht von Rolls-Royce erfüllt wurden. „Black Badge spiegelt die Wünsche einer besonderen Kundengruppe von Rolls-Royce wider: Menschen, die bereit sind, Risiken einzugehen, Regeln zu brechen und die den Erfolg nach eigenen Maßstäben aufbauen“, wie Rolls-Royce-Chef Torsten Müller-Ötvös erklärt. Es galt also, eine Art „Rock’n’Roll-Rolls-Royce“ zu kreieren, um einer neuen Kundenschicht gerecht zu werden – in einem Luxushaus per se kein leichtes Unterfangen, bei Rolls-Royce noch viel weniger.

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Automobil

Pimp My Ride

(Berluti x Porsche 911 Targa 2.4l „S“; Foto: © Bruno des Gayets)

Kennt noch jemand Pimp My Ride? Der Rapper Xzibit moderierte in den 2000er-Jahren die sehr erfolgreiche MTV-Show, in der Teilnehmer ihr altes Auto von Tuning-Legende West Coast Customs (ab Staffel fünf übrigens von Galpin Auto Sports) pumpen ließen.
Ganz ähnlich verhält es sich bei Porsche: Der Stuttgarter Automobilhersteller gab einen 911 Targa 2.4l „S“ in die vertrauensvollen Hände von Berluti. Nun wurde – im Gegensatz zu Pimp my Ride – der Porsche nicht mit Bügeleisen, Flachbildschirm und Flammenlackierung getunt, sondern das Interieur mit allerfeinstem Leder ausgestattet.

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