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Eigentlich auch egal: KENZO kooperiert mit H&M

Irgendein Label muss ja mit H&M kooperieren – welches sich dann erbarmt, und mit dem schwedischen Discounter eine mehr oder minder inspirierte Kollektion auf den Markt wirft, ist dann eigentlich auch egal. Nun wird es also KENZO.
KENZO – das wissen wir – hat seine beste Zeit nun auch schon mehrmals überschritten: Kenzo Takadas „Jungle Jap“-Schauen waren bereits 1972 so angesagt, dass eine Präsentation wegen Überfüllung abgebrochen werden musste. 1993 trat der Namensgeber seine Firma an LVMH ab, die zu der Zeit begonnen haben, Luxusmarken im großen Stil aufzukaufen.

Von dem Glanz längst vergangener Zeiten ist Jahre später bei KENZO nicht mehr viel übrig. Klar, um 2011 feierte KENZO ein kleines Comeback, als es die Designer Carol Lim und Humberto Leon aus dem Dornröschenschlaf küssten, aber sonst?
Vielleicht ist jetzt auch der richtige Zeitpunkt, dass auch der letzte Profit aus dem Label gepresst wird, bis es dann wieder in der Versenkung verschwindet. Und mit viel Glück taucht es irgendwann wieder auf und sorgt dann dafür, das Ziel zu erreichen, das Lim und Leon eigentlich mit der Kooperation mit H&M erreichen wollten: „Grenzen austesten und die neue Energie von KENZO den Menschen auf der ganzen Welt nahebringen“ – da bedarf es dann doch etwas mehr, als die Zusammenarbeit mit einer Bekleidungskette …

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  • PeterKempe
    25. Mai 2016 at 19:20

    Als Kenzo Takada die Kollektionen gemacht hat waren sie super toll und genial japanische Einfluesse mit westlicher Kleidung gemischt ! Nur von Sweatshirts kann man auch nicht leben jetzt ,jedenfalls nicht im kreativen und innovativen Sinne .

  • René
    25. Mai 2016 at 22:59

    Danke, so isses

  • HappyFace313
    25. Mai 2016 at 23:05

    🙂 Bin trotzdem gespannt, was das für eine Kollektion werden wird.
    Nach wie vor bin ich aber der Meinung, das die 1. Kooperation mit Karl Lagerfeld das Nonplusultra war. Alles, was danach kam, war nur noch mau.
    Liebe Grüße nach Hamburg 🙂

  • Martina
    26. Mai 2016 at 00:14

    kenzo ist doch sowieso schon eine billigmarke

  • Monsieur_Didier
    26. Mai 2016 at 19:23

    …immer wenn ich so etwas lese wie bei der neuen Kooperation denke ich: …sch, Kenzo gibt es noch?
    Die letzten Jahre waren wirklich bitter, was muss nur Kenzo Takada denken, wenn er die letzten Kollektionen sieht und das mit H&M liest…???

  • Nic
    27. Mai 2016 at 10:15

    Kenzo sollte echt ein bisschen Image polieren…

    Zum Beispiel mit was originellem. Ein Conceptstore in Stuttgart hat Holzfliegen von http://www.bewooden.de mit ins Sortiment genommen und schwups, Jerome Boateng als Kunden gewonnen. Mal drauf achten!

    https://www.bewooden.de/blog/

  • Siegmar
    30. Mai 2016 at 11:47

    Wir sollten uns überraschen lassen, bei Alexander Wang hatte ich vermutet, das wird nichts, eine Kollektion die rasend schnell ausverkauft war.

  • PeterKempe
    30. Mai 2016 at 11:56

    Du hast recht Siegmar – manchmal ist es denn doch so, was für uns schon sehr weit weg und überholt ist, finden andere dann doch noch sehr begehrlich.

  • Horst
    30. Mai 2016 at 12:00

    Mag sein, dass sich auch dafür Käufer finden (was auch so sein wird), allerdings gibt es einen preislichen Unterschied zwischen Alexander Wang und den Sweatshirts, die Kenzo verkauft.

  • Siegmar
    31. Mai 2016 at 12:50

    @ Horst
    wir werden es sehen, entsetzt war ich bei Comme des Garcons, hätte ich nie für möglich gehalten, aber Rei Kawakubo und ihr Team hatten den richtigen Riecher, diese Kollektion war innerhalb von Minuten ausverkauft und der Duft von CdG & HM war schon sehr klasse für 29 €