Was für ein „Zufall“. Gerade erst ist Lady Gaga auf dem V-Magazine Cover, da gibt es die erste Single aus ihrem kommenden Album „Artpop“ schon sieben Tage vor offiziellem Release. Und wer postet es? Das V-Magazine. Na sowas. „Applause“ klingt von „cool“ (Anfang) bis „geht so“ (Refrain). Das Rad erfindet die Gute hier jetzt nicht neu, aber das ganze drumherum (Abramovic-Methodenvideos etc.) macht jetzt schon Spaß. Wir bleiben dran und sind gespannt aufs Gesamtwerk. Zum Song geht es hier entlang …
Music
Was sich gehört hat – Suzanne Vega – Tom’s Diner
„Dededededededededededededededede“. So saß Suzanne Vega 1990 in Toms Diner und summte vor sich hin während sie sich Milch eingoss und um sie herum Frauen ihre Schirme schüttelten. Ob sie da heute noch immer ab und zu sitzt und ihren alten Klassiker summt, weiß man nicht. Was man aber weiß, ist das dieser Song verwendet wurde um das MP3 Format zu entwickeln, was ihm wiederum den Namen „Mother of MP3“ einbrachte.
Zwischen Promo und Stage x Robin von Quadron über Quadron
Posted on 31. Juli 2013Wir haben Sie euch bereits vorgestellt: Coco O. und Robin Hannibal sorgen momentan für soulige Popmusik und Abschlussball taugliche Choreographien. Wir haben Robin Hannibal mal ganz fix ein paar Sätze zugeworfen und er hat (natürlich) prompt zurückgespielt.
Was sich gehört hat …
Pulp hatten viele Qualitäten. Nicht nur, dass sie uns bereits 1995 mitteilten wie Disco im Jahr 2000 aussehen wird. Nein, die Band rund um Jarvis Cocker war so unglaublich cool, dass es kracht(e). Mittlerweile gibt es die Band zwar nicht mehr, wir haben aber „Babies“, eine der ersten Singles aus dem Jahre 1993, hervorgekramt. Bitteschön!
Robots don’t sleep – „Don’t wake me“
Ein Projekt von Robot Koch und John LaMonica. Die aktuelle Single „Don’t wake me up“ bietet Dubstep, Synthieklänge und zwei Frauen bei einer durch den Weichzeichner betrachteten Kissenschlacht. Wenn das mal nix ist. Das dazugehörige Album „Mirrors“ folgt im Herbst.
Vergleiche werden in der Musik ja gern gemacht „Die neue Adele“, „Die nächste xy“ und so weiter. Coco O., deren Name ein bißchen wie Tattooartist oder Pornodarstellerin klingt, kann man jetzt zwar nicht als Nachfolgerin einer Ikone oder neue sonst etwas bezeichnen, sehr wohl aber als eine wie ich finde stimmliche Mischung aus Nelly Furtado und Duffy. Und obwohl sie locker als rassige Spanierin durchgehen könnte, kommt die Frontfrau des Duos Quadron genauso wie ihr Partner Robin Hannibal aus Dänemark und lebt in Los Angeles. Quadrons Album „Avalanche“ bewegt sich zwischen Pop, R&B und Soul und hat dank der fantastisch souligen Stimme der Frontfrau auch diesen „Musik fürs Bett“-Faktor. Live kann man die beiden leider erst im November erleben aber bis dahin könnt ihr schonmal die Tanzschritte aus dem Clip zu „Hey Love“ einstudieren, falls euch Coco O. auf die Bühne holen sollte.
„Avalanche“ ist bei Itunes erhältlich. Wer die CD in den Händen halten möchte, muss sich noch bis zum 13.9.2013 gedulden.
Quadron live:
August Dockville Festival
05.11.2013 Hamburg, Stage Club
06.11.2013 Berlin, Festsaal Kreuzberg
Kanye West’s Album „Yeezus“ hat ein sagen wir sehr reduziertes Cover. Durchsichtig, keinerlei Aufdruck auf der CD selbst und ein neon-orangener Aufkleber als „Siegel“ an der Seite. Vielleicht waren jegliche Ideen „Yeezus“ als Cover darzustellen zu blasphemisch oder einfach zu arrogant. Obwohl Kanye West mit letzterem in Bezug auf andere Musiker wirklich am wenigsten Probleme hat. Zum Titel des Albums sagte er übrigens „Yeezus“ ist der Name den ihm Gott gegeben hat, wohingegen West nur sein Sklavenname sei. Jetzt nur noch die Frage: Warum sein Kind dann North West nennen? Das Cover hat er sich übrigens gespart, weil es dieses mal nur um die reine Musik gehen soll. Den reinen Shit sozusagen. Deswegen verzichtete er im Übrigen auch darauf Radiosender mit der ersten Single „New Slaves“ zu bemustern. Das Video dazu gab es ausschließlich als Videoprojektion an Hauswänden in New York, London, Paris, Berlin und anderen Städten und nicht auf Yt. Aber soviel erstmal zum Ganzen drumherum. Nun zum Album.
Ich möchte sagen, ich habe nicht so wirklich viel Ahnung von Hip/Hop, kann aber mit Überzeugung behaupten, dass dies das anstrengendste Hip/Hop Album ist, das ich jemals gehört habe. Da wird mit allerlei Dubstep a la Skrillex (auch wenn er wohl nicht mit produziert hat), verzerrten Stimmen, Frauengekreische und Synthiestimmen experimentiert, dass es nur so kracht. Es gibt auch ein paar erträgliche und gar nicht mal schlechte Songs wie „Black Skin“, die erste Single „New Slaves“ sowie „Hold my Liquor“ und „Blood on the leaves“ auf „Yeezus“ zu hören. Inhalt der Songs sind Rassenthematik („Black Skin“ – in dem er sich einfach mal zum Black Skinhead macht), Bitches, Cars, Fi**** … das Übliche halt. Das wirkt vom Sound her alles sehr bombastisch, oft willkürlich und im Fall von „New Slaves“ zumindest inhaltlich unglaubwürdig. Dort verteufelt er den Konsum und macht klar: „(…) I`d rather be the dick then the swallower (…)“. Was da wohl Ricardo Tisci zu sagt?
Vielleicht bin ich einfach der Person West zu negativ gegenüber eingestellt? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich bei 90% eines Albums nicht nach 20 Sekunden des Songs vorspulen möchte.

Tom Odell; Bild: © Andrew Whitton; PR
Wäre ich ein Mädchen, dann hätte ich Tom Odell auf Klassenfahrt wie ein Kaugummi am Hacken geklebt um möglichst nah am Lagerfeuer bei ihm zu sitzen während er singt. Ich hätte ihn jeden Abend angerufen damit er mir etwas ins Telefon säuselt. Ich wäre also ein ziemlicher Stalker gewesen. Nun bin ich zwar kein Mädchen, hatte aber schon immer eine Schwäche für schöne, fast ins Kitschige abdriftende Texte. Und davon hat Tom Odell auf seinem Debut „Long way down“ so Einige …
Sex im Auto ohne Musik bringt nix. Das dachten sich auch die Jungs von „The 1975“ und nannten den Vorgänger ihrer EP „Music for Cars“ einfach mal „Sex“. Ob das nun Absicht war oder nicht sei dahingestellt. Fakt ist aber, dass die vierköpfige Kombo aus Manchester bereits seit 2002 musikalisch aktiv ist und Anfang des Jahres mit ihrer Single „Chocolate“ zumindest in UK erstmals auch kommerzielle Erfolge feiern konnte. Zudem waren sie vor kurzem Supporting Act bei MUSE.
Eigentlich ist Musik das Ressort von Jan. Nun ist es aber so, dass sich Blomquist und ich neulich intensiv mit einem Song auseinandersetzen mussten. Dieser Song ist zwar richtig gut (obwohl ich ihn eigentlich nicht mehr hören kann), aber in einer Endlosschleife Nachts um 03 Uhr nur schwer zu ertragen. Die Rede ist von Daft Punk’s ‚Get Lucky‘ – ein Song, der die vermutlich eher langweilige Party (schließlich waren wir nicht eingeladen) auf der Dachterrasse gegenüber so richtig in Schwung brachte (und ich meine hier SO RICHTIG IN SCHWUNG). Und so lagen wir bis ca. 05 Uhr wach, im Hinterkopf das Wissen, das man um 06 Uhr wegen eines Termines aufzustehen hat. Daher hier ein Musiktipp, nicht nur für unseren Nachbarn: Elena Tonra aka Daughter covert auf ganz wundervolle Art den Daft Punk Song. Das wirkt in der Heavy Rotation wenigstens beruhigend, was dem hysterischen Haufen auf der Party auch ganz gut gestanden hätte …
ABBA’s Dancing Queen sei ihm übrigens verziehen.


