Richtig verstanden habe ich es nie, allerdings sagte man mir heute Abend, dass man auch mal ein Bild von sich selbst auf dem Blog veröffentlichen muss.
Da ich kein Spielverderber sein möchte, hier also das erste klassische Blogger-Foto von mir – standesgemäß aufgenommen im Hotelzimmer.
Ich trage zum Dinner einen Smoking mit passendem Hemd von Boss, eine Fliege von Tom Ford für Gucci, eine Brosche von Chanel und eine Kamera von Canon.
Gut, dann habe ich diese Blogger-Pflicht jetzt auch erfüllt…
Allgemein
„A Day at the Hermès Flagship Store in Paris“ – so ist der Name eines kleinen Filmchens, wo sich die Macher einen Tag im Hermès Flagship Store in der 24 Rue
du Faubourg Saint-Honoré aufgehalten haben, um ein paar Impressionen einzufangen.
Ein gängiges Vorurteil von den Stores der Highend-Label ist, dass im Grunde nicht viel los ist – schließlich ist der Kundenkreis ziemlich klein. Das es nicht so ist, zeigt der Film auf nette Art und Weise innerhalb eines Tages – kompremiert auf 96 Sekunden Zeitraffer … Vielleicht liegt es auch an der Kundenfreundlichkeit des Verkaufpersonals, denn manchmal guckt man da einfach mal so rein im Hermès Flagship Store in Paris… Lohnt auf jeden Fall, nicht nur in Paris.
Wenn der Herzog zweimal klopft – Hermès Handschuhe und ihre Folgen
Posted on 23. April 2012Hermès ist ein Haus voller Geschichten und fast jedes Teil hat einen phantasievollen Hintergrund oder eine faszinierende Entstehungs-Geschichte. Aber es gibt auch Geschichten die man kaum glauben kann oder die wie eine Legende durch das Haus wabern und sich dann im Endeffekt doch irgendwann bewahrheiten.
Eine der schönsten Geschichten hat mit den Hermès-Handschuhen zu tun. Handschuhe sind neben den Sätteln einer der Ursprungsprodukte des Lederhauses am Faubourg Saint-Honoré.
Ab morgen ist es in Berlin am Kurfürstendamm soweit – die petit h ziehen ein. Die Künstler haben beim Auf-den-Kopf-stellen der Hermès Ateliers alles eingesammelt, was nicht niet- und nagelfest war und zu den sogenannten UPOS verarbeitet.
Grenzenlose Phantasie, Erfindungsgeist und die Gabe zu träumen, haben die Unbekannten Phantasie Objekte durch die begnadeten Handwerker zum Leben erstehen lassen und treten ihre Weltreise über die Kontinente in die wichtigsten Hermès Dependancen mit stolzgeschwellter Brust an.
Würde man an der Ecke Rue du Faubourg Saint-Honoré den Geigerzähler der Phantasie herausholen und an das Hermès-Haus halten, würde er wahrscheinlich durchbrennen und die Zeiger ins Unendliche ausschlagen.
Kein anderes Familien-Unternehmen gibt seinen Createuren und Handwerkern soviel Freiraum und die Energie und den Atem, sich immer wieder über neue Handwerkstechniken, Veränderungen und Verbesserungen Gedanken zu machen.
Neue Materialien werden ausprobiert oder die Verknüpfung von fast unmöglichen Kombinationen. So stellte Hermès für den nächsten Winter-Pullover vor, die aus Leder bestehen und in mühsamster, feinster Handarbeit in gestricktes Material übergehen, um dann als Strickpullover abzuschliessen. Es geht immer darum, den raffiniertesten und den elegantesten Weg des Handwerks zu finden. Dazu hat sich das Haus und die Familie verpflichtet.
Natürlich ist Hermès ein riesen-großer Ozeandampfer und deswegen freuen wir uns um so mehr, dass sie jetzt mit den Petit h ihre wunderbaren Beiboote zu Wasser lassen. Um Appetit auf die Ausstellung zu machen, die ab morgen, in der im letzten Jahr aufwendig neu gestalteten Boutique am Ku’damm zu sehen ist, zeigen wir euch den wunderbaren Film, den Hermès zur Philosophie der Petit h gemacht hat. Er verrät ein bisschen was vom Zauber und der Farbenfreude der Materialien und der Phantasie.
Die Upos sind eigentlich so etwas wie die Kür des verrückten Hutmachers aus Alice im Wunderland und sicherlich fühlten sich die Künstler und Handwerker auch ein bisschen wie dieser, als sie ihre Ideen aus dem Fundus von unzählig vielen wunderbaren kostbaren Materialien und den Resten von Filz, Frottee, Leder, Kristall oder Holz realisierten.
Morgen landen die Upos und bleiben bis zum 12. Mai in Berlin – Man sollte die Chance nutzen wenn man aus Berlin kommt oder dorthin einen Trip plant und sie sich auf jeden Fall anschauen – Suchtgefahr vorhanden.
Viel Spaß beim Kopfstand der Phantasie von Hermès.
Horstson hatte angeregt, mal einen Beitrag nach Wunsch zu schreiben. Ich habe vorgeschlagen „Lieblingsorte“ oder Bauhaus. In Zusammenarbeit mit meinem Bruder haben wir uns für das erste Thema entschieden.
Für unseren ersten Besuch in Istanbul, hatten wir natürlich uns vorher ausgiebig informiert und sind dabei auf die Prinzeninseln (gehören verwaltungstechnisch zu Istanbul) gestoßen. Auf „Arte“ lief auch ein Beitrag über diese Inseln, die ihren Namen davon haben, das die osmanischen Sultane um Thronstreitigkeiten zu vermeiden, ihre zahlreichen männlichen Kinder auf die Prinzeninseln verbannten. Später zu osmanischer Zeit waren es wohlhabende Griechen, bedeutende Hofbedienstete und Wesire, die ihre Sommerhäuser dort errichteten.
Natürlich wollten wir uns die 9 Inseln ansehen, von denen 4 bewohnt sind. In Istanbul nennt man die Prinzeninseln gerne schlicht und einfach „ADALAR“ (Insel). Dabei meint das Wort nicht einfach nur die neun Insel im Marmarameer, sondern vor allem auch eine Garantie für saubere Luft und sauberes Wasser.
Fiktive Dates und fiktive Promis x Das Shoppingqueen Special auf VOX
Posted on 22. April 2012Model Fiona Erdmann, Moderatorin Fernanda Brandao, Promi-Mutter Natascha Ochsenknecht sowie Schauspielerin Gerit Kling müssen sich ein komplettes Outfit sowie Make-Up und Hairstyling für ein fiktives Date mit George Clooney zusammenstellen, welches von Guido Maria Kretschmar bewertet wird.
Neben den fehlerhaften Bezeichnungen „Model“ und „Moderatorin“ stellt sich nach diesem Einleitungssatz auch die Frage: Hat hier mal jemand George Clooney gefragt ob er das überhaupt will? Wahrscheinlich nicht. Ist VOX aber auch egal.
„Hallo mein Name ist Blomquist und ich möchte Sie herzlich auf unserem Flug zurück durch die Zeit begrüßen.
Bitte schnallen Sie sich an.“ – Lasst uns zusammen abheben und einen ausgiebigen Rückblick auf die verschiedenen Destinationen der vergangenen Horstson-Woche werfen.
1) Hamburg: Außer Rand und Band waren zumindest die Pressefotografen am Freitag beim Auflauf der Abercrombie & Fitch Jungs. Der Countdown zur Ladeneröffnung in unserer geliebten Hansestadt läuft.
2) Portland: Über die amerikanische Schönheit Margaux Hemingway die Anfang der 80er Jahre als Schauspielerin und Model äusserst erfolgreich war ging es am Montag in Peters Cutting’s.
3) Shanghai: Dior verfrachtete die aktuelle Couture Kollektion mal eben nach China und präsentierte die Kleider einer ausgewählten, aber sicher kaufwütigen Klientel. Mehr darüber berichteten wir am Dienstag.
4) Paris: Am Freitag erklärte Peter, warum er so verliebt in die Duftkompositionen aus dem französischen Hause Guerlain ist.
5) München: Nach Bayern zog es Horst kürzlich zur Präsentation der Herbst/Winter Kollektion von Dockers. Reichlich Eindrücke aus dem Showroom präsentierte er Euch am Montag.
Langsam mausert sich unsere Wochenserie zum Thema „Männersandalen“ zu meiner Lieblingsserie – ich nehm‘ die bisherige Kritik sportlich und poste einfach solange Sandalen, bis sie euch gefallen 😉
Heute werfe ich 2 Sandalen von Paul Smith ins Rennen und bin auf eure Meinung gespannt.
Mein Favorit ist übrigens das rechte Modell – das habe ich nach dem Ausschlußverfahren gewählt: Mir fehlt ein wenig die Idee, wie man Modell oben links kombiniert. Außer eine leicht hochgekrempelte Hose (egal ob Chino oder Jeans) fällt mir da nicht viel ein – vielleicht habt ihr da noch mehr Ideen?
Bilder: Paul Smith
Heute Nachmittag noch nichts vor? Ich hätte da einen Vorschlag: GUCCI Designerin Frida Giannini präsentiert 600 geladenen Gästen ihre viel gelobte Herbst/Winter 2012-2013 Frauen-Kollektion. Unter den Gästen befinden sich Hilary Swank, Lapo Elkann, Bryan Ferry, Li Bing Bing, Yang Mi, Huo Si Yan, Chen Kun, Feng Shao Feng, Peng Yu Yan und Wu Zun – alledings nicht in Mailand, sondern im zukünftigen Mailand Asiens – nämlich in Shanghai.
Wie schon DIOR vor ein paar Tagen präsentiert das italienische Label GUCCI seine erste Fashion Show in China.
Da nun aber nicht jeder Horstson-Leser gerade vor Ort ist, streamen wir hier ab 15Uhr live aus Shanghai. Bis es soweit ist, läuft die Aufzeichnung des Schau aus Mailand.
Wir wünschen viel Spaß!
Update: Die Schau ist schon vorbei.
Da ich bisher nur bei den wenigsten Lesern in unserer kleinen Wochenserie den Sandalen-Geschmack getroffen habe, werde ich jetzt mutig bei der Auswahl der heutigen Sandalen – vielleicht hauen euch die ja aus den selbigen.
Kris Van Assche ist für obige Modelle verantwortlich – ein Mix aus Sneaker und „Peep-Toe“ für den Mann ist in meinen Augen auf jeden Fall in der Top 3 der hässlichsten Männerschuhe anzusiedeln und ich hoffe, zumindest mit dieser Aussage lauft ihr konform.
Damit die Gemüter sich wieder etwas beruhigen, habe ich auch noch ein paar weitere Modelle des belgischen Modeschöpfers rausgesucht und ich freue mich über einen regen Ausstausch bezüglich des Designs – vielleicht gefällt es ja doch dem ein oder anderen Leser …










