Knöpfe annähen war nie meine Stärke. Bisher ging ich auch davon aus, dass diese Beschäftigung ebenfalls nicht zur Stärke junger Ghettobewohner Afrikas gehört. Falsch gedacht.
Mit dem Folorunsho Designprojekt belehrt uns Initiatorin Mallence Bart Williams eines Besseren. Diese traf nämlich erstmals 2008 bei einem Besuch in Sierra Leone auf 20 eben dieser Ghettobewohner und beschloss ihnen zu helfen. Daraus entstand 2012 das erste gemeinsame Projekt, bei dem die „Lion Base Crew“ (so nennen sich die Jugendlichen selbst) Sneaker mit traditionellen Batikmusternverschönerten welche anschließend bei Colette verkauft wurden.
Allgemein
Charity 1 x Kollektives Seniorenstricken – „Granny Socks“ by MINGA BERLIN
Posted on 28. Dezember 2012Die Senioren der Diakonie Hasenbergl e.v. München treffen sich jeden Dienstag um 14 Uhr zum Stricken. Schnell war klar, dass die gestrickten Erzeugnisse nicht nur für Enkel und Familie gedacht sein sollen (wer soll das auch alles tragen). Stattdessen beschlossen die Rentnerinnen die gestrickten Produkte zu verkaufen und die Einnahmen an ausgewählte Kinderhilfsorganisationen zu spenden.
Vor fast genau 20 Jahren, am 6. Januar 1993, starb einer der größten und flamboyantesten Tänzer des 20. Jahrhunderts: Rudolf Nurejew. Nicht nur sein Tanz war spektakulär, sondern auch sein ganzes Leben und seine Existenz. In einem Zug geboren, schnell zu einem der begabtesten Tänzer der Welt avanciert, wurde er, als er auf dem Höhepunkt des kalten Krieges in den Westen flüchtete, mit einem Schlag weltberühmt.

Diana Vreeland – Diana Vreeland : The Eye Has To Travel; © Happiness Distribution
„Mode muss die erregende Befreiung aus der Banalität der Welt sein“
Diana Vreeland

Bild: Le Bon Marché Rive Gauche; © Gabriel de la Chapelle – 2012; via
Von den großen Kaufhäusern in Paris, den sogenannten „Grand Magasins“, wozu das Printemps, die Galeries Lafayette und das BHV gehören, ist das „Le Bon Marché“ nicht nur das kleinste, sondern auch das exklusivste und das am wenigsten von Touristen frequentierte Kaufhaus.
Alle großen Designer sind repräsentiert, doch es gibt keine Schlangen vor den integrierten Boutiquen von Louis Vuitton, Chanel oder PRADA. Eine ganze Abteilung ist den Damen gewidmet – die Schuhabteilung ist schier nicht zu erfassen und kann nur mit „Shoe Heaven “ bezeichnet werden. Hinter dem Haupthaus des vor genau 160 Jahren als erstes Kaufhaus der Welt gegründeten Konsumtempels, schließt die „Grande Epicerie“ an, die das Paradies der Lebensmittel ist. Der französischer Schriftsteller Émile Zola setzte dem Haus in seinem Roman „Das Paradies der Damen“ ein Denkmal.
Last Minute Music x Was wir (mal wieder) zu Weihnachten hören
Posted on 25. Dezember 2012Stereoanlage und Dockingstation fallen aus, Itunes startet nicht, Streaming-Dienste haben einen Servercrash und was nun? Gut, dass es Horstson und die interne Weihnachtsplaylist der Redaktion zum Fest gibt! So könnt ihr den Laptop neben den Gabentisch stellen Musikstreams laufen lassen. Es sind zwar nicht viele Songs, aber nach der ersten Flasche Rotwein ist die Musik ja eh egal! In diesem Sinne: Frohe Weihnachten ihr Lieben!
Mariah Carey – All I want for Christmas is you
Der Knaller im Schwulenclub während der Vorweihnachtszeit. Aber auch immer gern in Kaufhäusern gehört. Hier in einer Version mit Justin Bieber.
Bonny M. – Little Drummer Boy
Es gibt hiervon übrigens auch eine Version von Heino. Wird hier aber aus Rücksicht auf das Familienfest nicht gezeigt.
Monserrat Caballe – Hijo de la Luna
Nein das Original ist NICHT von Luna!
Wham – Last Christmas
Wir sind Handwerker! Bitte schreiben sie das. Ein schneller Hermès-im-Spiegel-Lesetipp.
Posted on 25. Dezember 2012Wer sich an den Feiertagen ohnehin etwas Zeit zum Lesen der neuen Bücher nehmen wollte, die das Christkind gebracht hat, für den gibt es hier noch einen kleinen 10-Minuten-Tipp: Ein schönes und interessantes Interview mit dem Chef von Hermès im aktuellen Spiegel, ab Seite 74 findet ihr das Spiegel-Gespräch mit dem Vorstandschef Thomas Patrick.
… fragte mich vor ein paar Tagen ein Klient, mit dem ich in einem dieser neumodischen Einkaufscenter Weihnachtsgeschenke shoppen war. Der Klient heißt mit Namen Jan, nur tut der eigentlich nichts zur Sache, denn egal mit wem ich aus meiner Gruppe unterwegs bin – die Reaktionen sind immer ähnlich: Es wird geglotzt. Also nicht mal nur kurz und verschämt, sondern penetrant und auch noch hinterher. Wenn wir dann zwischendurch was essen gehen, bleiben die Plätze neben uns selbst im größten Trubel leer aber die Kellner sind äußerst schnell – vielleicht ist einigen auch dran gelegen, dass wir genauso schnell wieder das Restaurant verlassen, wie sie gleich nach dem Essen die Rechnung bringen.
Nun muss man wissen, dass Jan nicht ohne Grund mein Klient ist: er kann nicht ohne Unterstützung leben und er hat Trisomie 21, jenes Syndrom, welches es auch heute noch für einige Menschen einfach macht, eine Bezeichnung für meinen Klienten zu finden: Mongo. Manchmal auch Spasti, oder auch, politisch irgendwie korrekt, Behinderter.
So, und Jan fragt micht dann nach ca. 3 Stunden Einkauf und angeglotzt-werden in einem dieser neumodischen Einkaufscenter: „Und was ist denn nun der Sinn von Weihnachten?“
Natürlich gucken nicht alle – es gibt die, die ihn zwar registrieren ohne ihn anzustarren, oder die, die ganz normal mit umgehen, oder die, die ganz besonders freundlich zu ihm sind, nur bleibt im Kopf das Gestarre hängen.
„Ich weiß es nicht,“ antwortete ich übrigens auf seine Frage – vielleicht etwas dichter zusammenrücken, so wie es in dem Video von Pro Infirmis, der größten Fachorganisation der privaten Behindertenhilfe der Schweiz, angeregt wird? Vielleicht habt ihr für Jan ja noch eine andere Antwort?
Wie auch immer – wir wünschen frohe Weihnachten!
Was soll man dazu denn anziehen? Heute: der Weihnachtspullover
Posted on 24. Dezember 2012Mein Horst ist ja ein bekennender Freund von Pullovern mit schrulligen Weihnachtsmotiven. In diesem Jahr wird er ganz stolz sein neuestes Modell mit dem Antlitz von Rudolf dem rotnasigen Renntier ausführen. Mal sehen ob ich ihm einige Stylingvorschläge unterbreiten darf:
Weihnachtsverlosung: Ein Christian Dior Dollissimo gibt es zu gewinnen!
Posted on 24. Dezember 2012Das Beste zum Schluss! Da wir unsere Leser so sehr mögen und wir wissen, dass unsere Leser DIOR so sehr mögen, haben wir uns eine ganz besondere Verlosung überlegt:
Als Gewinn winkt ein Dollissimo Schlüsselanhänger von Christian Dior.
Der Dollissimo stammt aus dem Jahre 2011 und war damals schon streng limitiert, da er nur als Special zum Muttertag in einigen Dior Boutiquen zu kaufen war. Heute hingegen ist er im Grunde gar nicht mehr zu bekommen – außer ihr macht bei unserer kleinen Weihnachtsverlosung mit und habt ein bißchen Glück… Der Dollissimo wurde von Hand angefertigt und ist fast zu schade für den täglichen Einsatz – denn eigentlich hat er eine ganz simple Funktion: Er ist Schlüsselanhänger.
Regelmäßige Leser von Horstson wissen um unsere Liebe zu Dior und daher haben wir uns entschlossen, ein klein wenig davon abzugeben und den Dollissimo am Heiligabend unter unseren Leser zu verlosen… Was Ihr dafür tun müsst? Nicht viel!





