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Business Trip – Meeting in Venedig

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Bild: Chanel

Unverhofft kommt oft! Ich muss ganz kurzfristig am späten Nachmittag zu einer Geschäftsbesprechung ins schöne Venedig, allerdings nur bis zum nächsten Mittag und muss schnell packen. Ein Look in zwei Variationen – fertig.
Was ich einpacken würde, möchte ich euch gerne vorstellen. Der Look ist ein bisschen von Viscontis Film „Rocco und seine Brüder“ inspiriert, in dem ich Alain Delon das erste Mal in seinen Gucci Loafers sah. Das Wetter in Venedig ist übrigens auch noch frisch, aber sonnig und ich muss formell aber casual sein …

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Noch mehr Mode von GUCCI nach Maß x Lapo’s Wardrobe

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Bild: Gucci

Die Maßschneiderei im Rahmen der Made To Measure Sevices läuft bei den großen Häusern.
Der Mann von Modewelt nutzt die Möglichkeit, perfekt Sitzendes auch von einem seiner Lieblingslabels zu erwerben. Dabei kann man den Vorteil von perfektem Schneiderhandwerk mit dem des Designs aus den Hause GUCCI und der Feder der Chefdesignerin, Frida Giannini, verbinden.
Als logische Weiterentwicklung des beliebten Made To Measure-Services bei GUCCI bringen Creative Director Frida Giannini und der Unternehmer Lapo Elkann im Rahmen ihrer neuen Kooperation: Lapo’s Wardrobe.

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„Kauft nicht bei Wehrdienstverweigerern?“ – Kampagne gegen Bar Refaeli

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Bar Refaeli; Bild: Passionata

Vielleicht wäre ich als Mann beim israelischen Militär auch ein wenig sauer gewesen, als die letzte Hoffnung sank und im Nirwana der Wehrdienstverweigerung des international erfolgreichen Models verschwand, die Schönheit Bar Refaeli für volle zwei Jahre vor die eigene Flinte zu bekommen.
Der Personalchef der israelischen Armee, Avi Samir, hat jedenfalls die Faxen der schönen Landsmännin schon lange satt und hatte bereits 2010 bei einer Rekrutierungsveranstaltung vor Studenten der Stadt Herzlija zum Boykott der Produkte aufgerufen, für die Bar Refaeli warb.

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Peter’s Cuttings – Inside the Jacket of Chanel

Ein Blick auf die Website des Modehauses Chanel lohnt sich immer. Neben den Chanel News, die regelmäßig über die neuesten Kollektionen oder die Hintergründe aus den Bereichen Fashion, Accessoires und Kosmetik berichten, sind vor allem die Making of Videos immer wieder ein großer Genuss, um hinter die Kulissen des Hauses zu schauen.
Nun ist durch die Inspiration einer Zeichnung von Karl Lagerfeld das vierte Video der „Inside Chanel“ Reihe entstanden – diesmal mit dem Fokus auf Chanels begehrtestem Kleidungsstück, der Jacke: „The Jacket – Inside CHANEL“

Obwohl das Haus Chanel schon fast hundert Jahre besteht, ist das Mirakel, dass die Jacke eigentlich ihre Blütezeit erst nach dem Comeback von Mademoiselle Chanel 1954 feiert. Die Jacke tauchte zwar vor dem Krieg vereinzelt in den Entwürfen von Coco auf, aber sie wurde noch gar nicht so zur Kenntnis genommen. Dass sie erst später bekannt wurde, hat was mit den Kundinnen und den amerikanischen Konfektionären zu tun. Als die 71-jährige Gabrielle Chanel 1954 beschloss, wieder an den Start zu gehen, erkannte sie, dass es das komfortabelste und ein die Frauen befreiendes Kleidungsstück war. Während die Presse zunächst verhalten auf die ersten zwei Kollektionen der einstmals berühmtesten Couturière reagierten, brachte „Life“ sofort 7 Seiten und die amerikanischen Department Stores orderten die einfache, durch einen Salzburger Hotel Liftboy inspirierte Jacke, in großen Mengen. Die Konfektionäre kopierten sofort.

Couturiers, wie Christian Dior oder Jacques Fath, beschworen die Sanduhr-Silhouette und den feminin verspielten Princess-Look. Klar, dass da die europäische Presse in Ohnmacht fiel, als unverhofft eine Art „simple chic“ lanciert wurde. Chanel wollte, dass alles seinen Komfort und seinen Platz hat. So sollten moderne Frauen, die ja jetzt arbeiteten, auf einen Bus aufspringen können und Knöpfe sollten immer eine Funktion haben und weniger zur Zierde sein. Die Knöpfe wurden erstmals mit den doppelten C’s versehen – ein Symbol, was ihr seit den Kindertagen in der Klosterschule vertraut war. Alles ist signifikant an der Jacke und schnell eroberte sie die Herzen aller Frauen …
Karl Lagerfeld erkannte das Potenzial der Jacke, schmiss sie lässig auf Jeans und gab ihr jede Saison ein neues Gesicht, ohne ihre Qualität oder ihre Ausstrahlungskraft zu verändern. Das „Inside Chanel“ Video ist eine Reise durch die Geschichte der Jacke, zeigt ihre Herstellung, und wenn man es gesehen hat, will man spätestens dann eines Tages eine solche Jacke besitzen. Sie ist eine der typischten Kleidungsstücke des 20. Jahrhunderts – mit einer blendenden Zukunft, ähnlich wie die Blue Jeans oder das weiße Herren Oberhemd. Selbst Yves Saint Laurent, Schöpfer vieler Klassiker, musste neidlos bekennen, dass er gerne der Erfinder der Chanel Jacke gewesen wäre.

‚Inside Chanel – the Jacket‘ ist heute und morgen genau so gültig wie in der Zukunft, denn die Jacke verkörpert perfekt das Gut-Angezogen-Sein und den Parisienne Stil schlechthin.

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Selektiver Veganismus? – Armin Morbach für Peta

Unter der Überschrift Armin Morbach: Ich bin veganes Frischfleisch erfahren wir im Zeitgeistmagazin, dass der Vorzeige-Visagist und Hairstylist der Bundesrepublik sich als Neu-Veganer outet. Die Tierrechtsorganisation Peta ließ bitten und Armin Morbach macht sich obenrum frei, um in der Rolle des Homo-Humanus für vegane Lebensweise zu werben. So weit, so gut.
Wenn ein prominenter Missionar als Überzeugungstäter für die an sich gute Sache wirbt, riskiere ich sinnbildlich gesprochen gerne noch einen zweiten Blick.

Und wenn ich mich da nicht irre, bedeutet Veganismus auch den Verzicht auf alle Erzeugnisse tierischer Herkunft. Verboten sind neben Fleisch, Fisch, Eiern, Milchprodukten, etc. nicht nur Honig, Wolle und Leder, sondern auch Kosmetika und Make-Up-Produkte, in denen tierische Erzeugnisse verwendet wurden. Kurz zusammengefasst bedeute das: Beinahe alles, das gut und teuer ist und von Menschen wie uns benutzt wird. Und Fachleuten wie Armin Morbach bleibt schon aus rein beruflichen Gründen nichts anderes übrig, als tief in ebendiese Töpfe zu greifen. Oder?
Liebe Peta-Aktivisten – habe ich da etwas verschlafen?
Kann ein so guter und vielbeschäftigter Visagist, mit eigenem Beauty-Lifestyle-Magazin (Armin Morbach ist Mr. TUSH) und eigener Künstler- bzw. Stylisten-Agentur ohne Pinsel mit Tierhaaren und sonstige Errungenschaften der Kosmetik, allesamt unter Beteiligung tierischer Rohstoffe hergestellt, seinen Job erfolgreich weiter führen? Verzichtet der Peta-Akteur konsequent auf Luxusparfums mit natürlichen Rohstoffen? Auf Düfte, in denen die Fixateure Amber, Zibet und Moschus Verwendung finden, um nur drei der unverzichtbaren Essenzen aus dem Tierreich zu nennen.

Wir von Horstson sind ja schnell und gerne dafür zu haben, wenn Verzicht und bewusster Konsum zu einer besseren und gerechteren Welt führen. Aber müssen wir uns dabei, verantwortungsbewusste Konsumenten zu sein, wirklich in die eigene Tasche lügen?
Mir ist es lieber, jemand hat insgesamt eine halbwegs vertretbare Ökobilanz, als das Herauspicken einzelner Verzichtsbereiche plakativ vor sich herzutragen. Und da mag es Menschen geben, die Fisch, Fleisch und andere tierische Erzeugnisse vernünftig hergestellt und in Maßen konsumieren und dennoch am Ende die bessere Gutmenschen-Bilanz erzielen, als der eine oder andere Peta-Aktivist.
Aber hier erst mal der Film zum Bekenntnis

Selektiver Veganismusmus, als freie Entscheidung, auf einige Nahrungsmittel zu verzichten, kann für den einen oder anderen eine gute Entscheidung sein. Warum nicht. Den konsequenten Verzicht auf alles, das Veganismus als Lebensform streng genommen mit einschließt, nehme ich dem Hunde- und Tierfreund Armin Morbach wie vielen anderen Veganern nicht ab.
Was sagt ihr dazu, liebe LeserInnen?
Bin ich zu streng mit Peta und Armin Morbach? Oder will man uns hier durch die doppelte Hintertür ein schlechtes Gewissen machen, weil die Peta-Schwächlinge unter uns (ich bin mit dabei) fallweise beherzt in ein Steak vom Bio-Rind beißen und ihren Latte Macchiato nicht mit Sojamilch aus Gen-manipulierten Sojabohnen anreichern, sondern mit Biomilch von Andechser?

Einen schöne Kolumne hat die SPON-Autorin Silke Burmester zum Thema verfasst: Warnung an Veganer: Die Bahn bremst auf Schweinen

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Yoko Ono’s Make-up Tips for Men

Wer gedacht hat, dass Yoko Ono mit ihrer Männer Klamotten-Kollektion für Opening Ceremony den Vogel abgeschossen hat, für denjenigen habe ich hier das nächste Ergebnis der Kooperation des U.S. Versandhändlers mit der japanisch-amerikanischen Künstlerin, Filmemacherin, Komponistin experimenteller Musik und Sängerin (Wikipedia) oder kurz: mit John Lennons Witwe.
Diesmal widmet sich Ono dem Make-up für den Herren, allerdings wartet sie natürlich nicht mit Gloss, Eyeliner und Co. auf, sondern eher mit Metaphern für ein gleichermaßen glückliches wie naives Leben – so rät sie zum Beispiel für das Tages-Make-up zur Einnahme von Regenbogen-Tabletten.

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Die Woche auf Horstson

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Etwas später als sonst, melde ich mich mit dem sonntäglichen Wochenrückblick. Blomquist und ich befinden uns noch in unserem Exil auf Rügen und bevor wir uns ins Auto setzen und uns auf den Weg nach Hamburg machen, lasse ich noch schnell die Woche auf Horstson Revue passieren:
1) Maria Grazia Chiuri und Pierpaolo Piccioli lieferten für Valentino eine gewohnt großartige Fall/Winter Kollektion ab – alle Infos gibt es hier: Valentino – Im Angesicht eines Engels …
2) Was war denn da los? Vivienne Westwood geht verbal auf Michelle Obama los. Wieso, weshalb, warum? Bei Eine Frau sieht Rot? – Die Zwischenrufe der Vivienne Westwood erfahrt ihr mehr!
3) Was soll man dazu denn anziehen? fragte Blomquist am Freitag. Diesmal ging es um das Walfisch-Sakko von Thom Browne
4) Sie machen unvergleichliche Teppichkollektionen aber auch Maßanfertigungen für Yachten, Hotels und die bedeutendsten Interieur-Projekte der Welt – die Firma Tai Ping. Dank Peter können wir einen Blick in den Showroom werfen!
5) Gewinne, Gewinne, Gewinne! Wir verlosen die Limited Deluxe Edition von Woodkids „The Golden Age“
So, wir fahren jetzt los – bis morgen! Dann wieder aus Hamburg …

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Was soll man dazu denn anziehen? Heute: das Walfisch-Sakko von Thom Browne

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Sakko von Thom Browne für 1490€ über Mr.Porter

Ich bin mir ganz sicher das es bald, viel schneller als wir denken, wieder wärmer und frühlingshafter wird. Und für die ersten schönen Tage braucht man doch auch etwas Neues im Kleiderschrank. Zum Beispiel ein helles Sakko. Ich bin ganz vernarrt in dieses graue Stück mit den stilisierten Walfischen von Thom Browne mit der labeltypischen, kurzgeschnittenen Passform. Einzig der Preis schockt mich etwas, aber man wird ja mal träumen dürfen …
Und so würde ich das Sakko kombinieren – falls ich es nach Rücksprache mit Horst und meiner Bank kaufen darf:

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Kokowääh mit Knarre

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Bild: Screenshot, Tatort, NDR, Marion von der Mehden

Deutschland, deine Soapstars … (bekommen einen neuen Mantel)
Schlimmer kann es fernsehtechnisch nicht mehr kommen: Til Schweiger fasziniert als Nick Tschiller 12,57 Milionen Fensehzuschauer. Bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren betrug der Marktanteil nach Angaben der Marktforschungsfirma Media Control (Baden-Baden) 33,8 Prozent.
Deutschlands junge und relativ junge Fernsehkonsumenten zeigen sich schmerzfrei, wenn es um Deutschlands Weltstar Til Schweiger geht. Man muss nicht unbedingt Schauspielen können und gut muss man auch in nichts sein. Es muss nur Leute von Film und Fernsehen geben, die das immer und immer wieder postulieren. Das hat auch bei Vroni Ferres geklappt.

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Eine Frau sieht Rot? – Die Zwischenrufe der Vivienne Westwood

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Bild: Vivienne Westwood

Blickt Vivienne Westwood besser als ihre Berufskollegen durch, wenn es um den Modefimmel der Duchess of Cambridge geht?
Oder sind ihre Zwischenrufe eher Ausdruck dessen, dass ihr das wahllos wirkende Zusammentragen von viel zu vielen ähnlichen Kleidern an sich irgendwie old fashioned erscheint? Nun gut: Sie tut es immer wieder und nun hat sie sich Michelle Obama vorgeknöpft und ich frage mich, wer ist die Nächste, die Vivienne Westwood nichtsahnend in irgendeinem Kleidchen vor die Flinte läuft.

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