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McCartney ist das neue Jacobs x Stella McCartney wird Schirmherrin von „Designer for tomorrow“

stelly mccartney
Stella McCartney

Nachdem Marc Jacobs in den vergangenen zwei Jahren Schirmherr(in) von „Designer for tomorrow“ war, wird nun Stella McCartney die Ehre zu Teil ihre persönlichen Top 10 an Nachwuchsdesignern auszuwählen und schließlich einen glücklichen „Designer for tomorrow“ zu küren. McCartney selbst dazu: „Ich freue mich darauf, die Mode-Nachwuchsförderung aktiv zu unterstützen, und bin gespannt auf alle Bewerbungen und das Potential, das uns erwartet“. Wir werden berichten.

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Sometimes it is not easy to get an Interview – Karl Lagerfeld

Eine Trouvaille der besonderen Art haben wir bei Nowness gefunden. Als Karl Lagerfeld seine Ausstellung der Special Edition von Photos aus der „Little Black Jacket“-Reihe in St.Moritz eröffnete, wollte der Journalist Malcolm Venville ein Interview mit ihm führen. Naturgemäß kann man nicht einfach seine Fragen stellen – es wird im Vorhinein eine Zeit und die Dauer des Interviews vereinbart.

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Jakob Schlaepfer – Fantasie Foulards

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Bild: Jakob Schlaepfer

Die Schweizer Weberei Jakob Schlaepfer ist eine legendäre Weberei, die alle Couturiers seit Generationen beliefert. Das in St. Gallen ansässige Unternehmen ist vor allem für seine raffinierten Gewebe mit Spitzen-Inkrustationen bekannt – manche Stoffe wirken wie Zauberei, so detailliert sind sie ausgearbeitet …
Christian Diors große Abendroben wurden und werden meist aus Stoffen von Schlaepfer gemacht, genauso wie sie von dem legendären Cristóbal Balenciaga für seine spanischen Mantilla Kleider in fast jeder Kollektion eingesetzt wurden. Heute kann Schlaepfer seine Gewebe durch das Fortschreiten der Laser-Schnitt Technik noch detaillierter und fragiler gestalten.
Schlaepfer galt neben Abraham aus Zürich stets zu den Couture Stoff Legenden. Ihre Gewebe sind die kostbarste und kostspieligsten der Branche. Unübertroffen beherrscht die schweizerische Präzision noch heute diesen kleinen und feinen Nischenmarkt.

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Essentials

Wenn einer eine Reise tut … Peter und ich machen morgen einen Kurztrip nach München. Grund ist nicht das hervorragende Essen der bayerischen Mini-Metropole, sondern, wie Blomquist in seinem Wochenrückblick schon verraten hat, die Eröffnung der Louis Vuitton Maison Residenzpost München.
Nun ist die Reise im Grunde nur 24 Stunden lang und mein Reisegepäck infolgedessen auch eher klein und kompakt geraten. Das halte ich übrigens immer so: nie mehr einpacken als man wirklich braucht und man schleppen gewillt ist – und bei einem alten Hartschalen-Koffer, der leer schon gefühlte 5 Kg wiegt, überlegt man sich genau, was man mitnehmen möchte.

Also hier meine Reise-Essentials, die ich jedem empfehle, auf eine Reise mitzunehmen – sei sie auch noch so kurz:

Eine Mütze: Hier von Marc Jacobs für New Era. Ein guter Freund hat sie mir geschenkt, allerdings ist das nicht der Grund, warum ich immer eine dabei habe. Vielmehr läßt sich langsam schütter werdendes Haar unauffällig verdecken. Wenn die Haare mangels Zeit oder Styling-Lust nicht so liegen wollen, wie vom Friseur gedacht, ist eine Mütze sozusagen das Tüpfelchen auf dem i.

Eine Kamera: Hier die Olympus Pen E-PL5. Klein, macht gute Bilder und man schleppt keine Spiegelreflex-Kamera rum. Lässt sich übrigens auch gleich mit dem Handy verbinden und man kann die Instagram-Gemeinde mit hochwertigen Bildern überraschen!

Ein Buch: Siehe da – Horst liest! Zur Zeit liest er Diana Vreelands ‚Allure – Der Roman meines Lebens‘. Eine ganz herrliche Lektüre und man überlegt die ganze Zeit: was ist Fiktion?

Eine Jeansjacke: Passt immer und überall. Geht auch Abends im Club oder zur seriösen Einladung. Ganz wichtig: die Waschung darf nie künstlich aussehen, sondern authentisch. Konsequenter Weise habe ich eine in Raw-Denim. Damit etwas Abwechslung stattfindet, empfehle ich dringend …

Eine Brosche: Da darfs auch gerne etwas mehr sehr. Vielleicht auch gleich mehrere miteinander getragen, kombiniert mit Pins und Buttons. Aber – man sollte mit Bedacht kombinieren. In meinem Falle habe ich eine von Chanel eingepackt.

Ein paar Bearbricks: Das Kind im Manne! Wer mir auf Instagram folgt, wird es wissen: Ich sammel Bearbricks, fotografiere diese auch ab und zu da, wo ich gerade bin. Nun lasse ich die großen Bearbricks zu Hause und nehme die Hosentaschen-freundliche Variante mit – und zwar die Variante von Klaus Haapaniemi.

Ein weißes Hemd: Klassiker! Passt zu jeder Veranstaltung, zu jeder Tageszeit und sieht immer chic aus, oder?

Ein Paar Brogues: Dreifarbig & hochwertig. Dreifarbig weil sie zu allem passen, hochwertig weil nichts gegen hochwertige Schuhe spricht. Tagsüber trage ich sowieso immer Sneaker, dann darf es am Abend auch was ordentliches sein, oder? Mutti wird stolz sein … Passend dazu geringelte Socken.

Einen Gürtel: Entgegen vieler Meinungen spricht nichts gegen einen Gürtel mit Label. Dieser hier ist von Louis Vuitton und adelt in meinem Fall meine verwaschene Jeans. Ich würde ihn nicht zum Anzug tragen, dass wirkt sehr schnell sehr tragisch. Und immer dran denken: More is not allways better.

Eine Sonnenbrille: Sollte man sowieso immer dabei haben. Ich bevorzuge nach wie vor eine große Form, allerdings gehen da die Meinungen auseinander …

Eine Packung Kopfschmerztabletten: Machen wir uns nichts vor – bei Abendveranstaltungen wird getrunken und nichts ist schlimmer, als den nächsten Tag mit Kopfschmerzen zu verbringen, oder?

Eine Packung Pastillen: Pastiglie Leone Bonbons aus Italien sind meine Begleiter auf Reisen – die machen nach dem Mittagessen einen guten Atem und schmecken auch noch ganz gut.

Ein iPad mini: Erstmal läuft auf dem iPad auch die Louis Vuitton Amble und zweitens spiele ich während des Fluges für mein Leben gerne ‚Flight Control‚ – frei nach Bully Herbig bin ich sozusagen ein Pilot aus Leidenschaft. Im Hotel angekommen, reicht das iPad mini dann auch zum Rumsurfen auf Horstson.

Eine Kulturtasche: in diesem Falle von Louis Vuitton und um ganz genau zu sein die ‚Trousse à Suspendre‘ in Damier Graphite. Da passt viel rein und, was ich sehr praktisch finde, man kann sie aufhängen. Es spricht auch nichts gegen eine günstige Variante, nur wissen wir spätestens seit Olli Kahns legendären Kulturbeutel, das eine solches Täschchen viel mehr ist, als eine Aufbewahrung für Zahnbürste & Co – sie ist „ein verschwiegener Freund in aufregenden Zeiten“ – zumindest lt. der Süddeutschen Zeitung

Einen guten Duft: Mein Liebling ist zur Zeit Comme des Garçons – Series 3: Incense – Kyoto allerdings wird es sicher bald durch ‚Dreckig Bleiben‘ von Elternhaus abgelöst. Den Duft habe ich vor ein paar Tagen bei Lubner in Hamburg getestet und bin fast umgekippt, so toll ist der!

Nun gut, das passt alles ohne Probleme in meinen Koffer. Wer nun etwas mehr einpacken müsste, für den hat Louis Vuitton ein hübsches Video gestaltet und erklärt, wie man seinen Koffer knitterfrei und platzschonend packen sollte.

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Swedens New Top Model? – Scouts auf der Suche nach magersüchtigen Talenten …

Das ist leider keine Ente!
Die Chefärztin von Schwedens größter Klinik für Menschen mit Essstörungen in Stockholm, Anna-Maria af Sandeberg, hat sich neuerdings auch noch mit dem Problem herumzuschlagen, dass professionelle Model-Scouts vor ihrer Klinik nach „Talenten“ suchen. Für ganz schlechten Stil hält der Vorsitzende der schweidischen Gesellschaft für Aneroxie und Bulimie, der Psychologe Andreas Birgegård, diese neue Praxis des Model-Scoutings unter kranken Mädchen.

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Peter’s Cuttings – Aladins Schatz-Schmiede für Chanel

Eines der Anliegen unserer montäglichen Kolumne ist es, die Geschichten in der Mode zu erzählen, die hinter den Kleidungsstücken und der Vergänglichkeit von Trends und Kollektionen liegen. Es macht immer wieder Spaß, neue Facetten des Handwerks zu entdecken oder die Beweggründe der Menschen hinter den Marken und der Kreativität darzustellen.
Vielleicht ist es genau das, was die Aura und die Wirkung von so mancher Kollektion ausmacht – die Liebe und die Mühe, die alle Beteiligten investieren, um, wie es Karl Lagerfeld sagt „immer den nächsten Millimeter an der Perfektion zu finden“. Schließlich und endlich ist es auch genau das, was nicht nur den Preis- und Qualitätsunterschied, sondern auch die Differenz zwischen Wegwerf-Klamotte und ewigem Klassiker ausmacht.
Inspiriert durch ein Making-of Video, wollen wir heute, sozusagen anhand eines Paradebeispieles des Hauses Chanel, genau diese Differenz erklären.

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Die Woche auf Horstson

horstson modeblog

Was ich heute mache? Mein Horst macht gleich einen Ausflug mit mir aufs Land und lädt mich auf ein Spaghetti-Eis in die Eisdiele seiner Jugend ein. Und was macht Ihr heute so? Ich hätte einen Tipp: Ihr könntet Euch mit den Horstson-Highlights der letzten Tage in Form dieses Wochenrückblicks beschäftigen.
1) Hermès hat mit dem Automobilhersteller Hyundai kooperiert. Das Erebnis nennt sich ‘Hyundai Equus by Hermès – Mehr Infos und einen stimmigen Film präsentierte Horst am Donnerstag.
2) Christian Lacroix wird eine Kollektion für das Haus Elsa Schiaparelli entwerfen. Peter hat Lacroix ein statement entlockt – was der Designer gesagt hat, könnt ihr hier nachlesen.
3) Am Freitag ging es in einem Artikel von Daisydora um die Nichtfarbe Weiß in der Kunst und der Mode: Weiß wie Terence Koh
4) Am kommenden Dienstag sind Horst und Peter in München um die Eröffnung der Louis Vuitton Maison in München zu feiern. Einen Vorab-Bericht gab es am Donnerstag von Peter.
5) Mein persönlicher Dank geht in dieser Woche an Daisydora. Sie berichtete am Montag über die Selbstinzenierungen mancher Blogger, Fashion-Opfer und Redakteure während der Fashionweeks dieser Welt: It‘s Showtime! Streetstyles als Inzenierung
6) Ich habe einen Ohrwurm, ohne den ich im Moment nicht über den Tag komme. Den Teaser zu diesem Süchtigmacher-Song gibt es hier und wurde natürlich von unserem Musik-Insider Jan Who gepostet.

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Camouflage Comeback – Top oder Flop?

camouflage

Können Etro, Valentino, Marc Jacobs, Jimmy Choo, Nike, Alexander McQueen, A.P.C., Lanvin, Woolrich & Co. falsch liegen? Bei ziemlich vielen Labels taucht wieder das ewig totgesagte Camouflage-Muster auf – nur wollen wir das?
Daher frage ich ganz nonchalant in die Runde: ist das Camouflage Comeback Top oder Flop?

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Was macht Christian Lacroix bei Elsa Schiaparelli?

Spricht man von seinen Haute Couture Kollektionen, kommen alle Handwerker ins Schwärmen und versichern, dass sie seine Entwürfe am liebsten ausgeführt haben. Seit 2009 hat das Haus von Lacroix keine Kollektionen mehr gezeigt – Christian hatte sich nach seinem Ausstieg aus dem nach ihm benannten Unternehmen ganz den Entwürfen von Opern, Ballett und Theaterkostümen gewidmet. Internationale Einrichtungsaufträge für Hotels und Objekte bilden den zweiten Schwerpunkt seines künstlerischen Lebens, das eigentlich genau mit dem begann.
Christian Lacroix wollte immer Kurator für ein Museum werden und Theaterkostüme entwerfen. Der ewige Rhythmus der Kollektionen und der wirtschaftliche Zwang eines eigenen Hauses bedeutete für ihn zum Schluss zu viel Druck und er wollte sich auf seine Wurzeln besinnen. Außerdem verfolgten die Investoren, denen die Firma nach der Trennung von LVMH gehörte, eine Richtung, die er nie angestrebt hatte.

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