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peterkempe

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The Royal Wedding Day: Queen and Corgis

Aus gegebenen Anlass der wichtigsten Hochzeit des Jahres ging ich gestern auf die Internet Seite der Royal Family und siehe da – was ist die meist gestellte Frage in der Abteilung „Fragen zum Königshaus“: Why does the Queen keep Corgis???
Corgis sind seit dem sechsten Lebensjahr der Königin ihre Lieblingshunde und sie hat sogar einen in ihrer Kutsche versteckt als sie auf Hochzeitsreise 1947 fuhr .Sie kann einfach nicht von ihnen lassen, diesen wunderbaren Mettwürsten auf Rädern mit den kurzen kommoden Beinen. Wer kann das besser nach vollziehen als ich, denn im Horstson Tower im Großraumbüro der Autoren liegt jeden Tag einer gemütlich rum – nämlich mein Corgi Smokie.

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Saint Laurent rive gauche – die erste Designer-Boutiquen-Kette der Welt

Horstson Leser wissen viel über den Magier der Mode des 20.Jhd, Yves Mathieu Saint Laurent, weil er mir besonders am Herzen liegt und immer wieder in Horst’s Blog darüber geschrieben wird. Nun allerdings gibt es eine Ausstellung in Paris, in der Fondation Pierre Bergé – Yves Saint Laurent – 5, Avenue Marceau , dem ehemaligen Couture Haus von Yves Saint Laurent, die sogar den Namen eines unserer Artikel trägt – La révolution de la mode – Saint Laurent rive gauche.
Vier Quadrate, zwei orangefarbene und zwei pinke, ergeben das Logo von rive gauche und zieren auch die Einkaufstasche des ersten Designer Prêt-à-Porter-Labels. Die erste Boutique machen die Saint Laurents gleich vor der Haustür in Paris auf – in der Rue Tournon 21 in St.Germain. Sie eröffnet am 26.September 1966.

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La Manufacture des Tapis de Cogolin – Zauberteppiche aus Südfrankreich


 
Letzte Woche habt ihr auf Horstson wenig von mir gehört – das lag daran, dass ich eine geheime Adresse in Südfrankreich drei Tage besichtigt habe und dabei für Horstson-Leser eine echten Schatz entdeckt habe – Die Teppichmanufaktur von Cogolin. Cogolin liegt in der Nähe des sagenhaften Bade und Jetset-Ortes St.Tropez an der Côte d’Azur .
Seit 1924 wird auf Handwebstühlen und im Knüpf- und Tuftingverfahren eine besondere Handwerkskunst gepflegt: Die des Teppiche machens. Die Manufaktur und die Werkstätten sind unverändert geblieben und liegen im Ortskern in typischen südfranzösischen Häusern. 20 Angestellte bedienen die hochkomplizierten Jaquard Webstühle, deren Einrichtung mit den Kettfäden (das sind die senkrechten Fäden der Webfläche) teilweise bis zu 160 Arbeitsstunden dauern.

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Customized Vans – Hermès Vintage meets Vans

Was macht man mit seinen Vintage Hermès Carreés? Natürlich customized Vans!
Der amerikanische „Starstylist“ Robert Verdi hatte eine, wie ich finde, super Idee – Aus seiner Vintage Hermès Carreé-Sammlung waren doch einige Tücher nicht mehr so tragbar oder hatten Flecke bekommen, die nicht mehr raus gingen. Was nun machen? Natürlich waren solche Schätze wie Pierre d’Orient et Occident oder ein Indianertuch viel zu schade um sie weg zu schmeissen, also kam ihm die Idee, die Firma Vans zu fragen, ob sie nicht speziell für ihn eine Serie in seiner Größe daraus machen könnten. Die Vans-Jungs waren begeistert und so ist eine einmalige Kollektion entstanden, die die Pracht der alten Hermès Tücher wieder aufblinken lässt. Wie ich finde super gelungen und wenn ich ehrlich bin auch ein bisschen von mir beneidet.

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Besuch bei einer Stil-Ikone – Finn Juhls Haus in Charlottenlund

Ganz in der Nähe von Kopenhagen an der dänischen Ostseeküste, wo man nach Schweden sehen kann, liegt das Wohnhaus des Architekten und genialen Möbeldesigners Finn Juhl.
Finn Juhl (1912-1989) war der erste international berühmte dänische Möbeldesigner des zwanzigsten Jahrhunderts. Eigentlich war er Architekt ,doch ab Anfang der dreißiger Jahre machte er zunächst Möbel für sich selbst und dann für professionelle Produzenten von dänischen Möbeln. Für die Vereinten Nationen in New York hat er Konferenzräume und deren Möblierung, als Geschenk Dänemarks an die UN, entworfen und ausgeführt.
1942 baute er sein berühmtes Wohnhaus in dem romantischen Vorort Ottrop Charlottenlund von Kopenhagen.
Letzte Woche habe ich es besucht und ich muss sagen: Es hat mich tief beeindruckt und begeistert: Eher bescheiden und funktional, großzügig aber doch gemütlich, ich würde ohne Veränderung sofort dort einziehen wollen. Seine Materialien – warmes Teakholz kombiniert mit Leder oder den strukturierten Kvadrat Stoffen wirken modern und zeitlos haben etwas Geborgenes und Gemütliches.

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Quadratisch, praktisch, gut – Das Hermès Carreé

Es gibt zwei Dinge, die ich liebe und die quadratisch sind: Das eine ist trotz dessen, das man von 80%iger Schokolade angeblich abnimmt und der Tendenz zu dunklen Bitterschokoladen, die gute alte Ritter Sport – vornehmlich in den Sorten Olympia und Vollmilch. Das zweite Quadrat, was es mir seit meiner Kindheit angetan hat, ist das gute alte Carreé du Soie von Hermès. Das neunzig mal neunzig Zentimeter große Quadrat aus gewebter Seide in Köperbindung, dass seinen Siegeszug 1937 angetreten hat, ist ein echter Klassiker und eines der essentiellen Stücke, die es in der Mode gibt. Es ist ein Basic in jeder Garderobe.

Yves Saint Laurent sagte einmal, dass, wenn er zwei Kleidungsstücke gerne erfunden hätte, dann wären es die Blue Jeans und das weiße Hemd gewesen. Zugegebener Weise würde ich in diese Reihung das Hermès Carreé mit aufnehmen.

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My Love Affair with Diamonds – Elisabeth Taylors Schmuck Sucht

Letzte Woche starb ja einer der letzten großen Hollywood-Diven – Elisabeth Taylor – unvergessen für mich in den Meisterwerken ‚Die Katze auf dem heißen Blechdach‘ mit Paul Newman, und ‚Wer hat Angst vor Virginia Woolf‘ – zwei ihrer besten Filme. Allgemein ist sie natürlich aufgrund ihrer in jüngsten Jahren begonnenen Karriere (1943 Lassie) und der unglaublichen Anzahl ihrer acht Ehen mit immer vermögenden Männern bekannt. Neben Conrad Hilton, Mike Todd und Michael Wilding sind natürlich ihre zwei Ehen mit Richard Burton, den sie als die größte Liebe ihres Lebens bezeichnete, durch sämtliche Klatschmagazine der Welt publiziert worden. Sie war die Busenfreundin von Michael Jackson, der sie mit Geschenken überhäufte und von Malcolm Forbes, dem U.S. Medien-Tycoon.

Man weiß, dass sie sehr kostbar eingerichtet sein muss, denn der Van Gogh ‚Mit Aussicht auf Saint Rémy‘, der in ihrem Esszimmer hängt, wurde auch nach mehrmaliger Anfrage nicht für die letzte große Van Gogh Retrospektive ausgeliehen und sie war bekannt für ihren opulenten und kostspieligen Geschmack.
Ihre größte Sehnsucht und Sucht war aber nach Diamanten und kostbaren Juwelen. Alle Männer schenkten ihr sagenhafte Colliers, Ohrgehänge und Ringe von Van Cleef and Arpels, Cartier, Bulgari und David Webb. Natürlich alles Sonderanfertigungen, die die Diva selbst bestimmte.

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La révolution de la mode – Als Yves Saint Laurent die Prêt-à-Porter-Boutique erfand

Das französische Modeschöpfer was Fertiges in Konfektionsgrößen von der Stange verkaufen, gibt es noch gar nicht solange, genauer gesagt genau so lange, wie ich alt bin -nämlich seit 1966. Französische Couturiers waren ja schon immer für ihre Schneiderkunst berühmt und natürlich auch für ihre Kollektionen, doch im Prinzip wurde eine Kollektion zum Frühling und zu Herbst vorgeführt und jede Kundin bestellte dann nach ihren Maßen die von ihr ausgewählten Modelle.
Ein Couture-Haus musste mindestens 70 Modelle pro Saison vorführen, die im eigenen Atelier gefertigt wurden und sich dann verpflichten, diese im eigenen Salon 30 mal vorzuführen. Außer privaten Kunden gab es sogenannte Kommissionätre, die einen Betrag an den Couturier bezahlten und dafür Nesselschnitte von Modellen bekamen, die sie dann mit der passenden Zutatenliste zur Abwandlung benutzten. Also sowas wie Kopien auf hohem Niveau, mit dem Einverständnis des Modeschöpfers.

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Deyrolle Paris – oder wo bekomm‘ ich einen Eisbär her?

Eine meiner Lieblingslocations in Paris ist der Taxidermiste Deyrolle in der 46, Rue du Bac. Es gibt ihn seit 1846 und vom Schmetterling über ausgestopfte Vögel bis zum Eisbären gibt es nichts, was es nicht gibt in diesem wunderbaren Laden. Der Eingang ist relativ schmal und wenn man sich die hübsche alte knarrende Holztreppe hinauf gewunden hat, kommt man auf eine große Bel Etage, die wie die Zimmerflucht in einem Schloss aussieht, mit wunderbaren Wandvertäfelungen in Laduree-Grün gestrichen oder in warmen, erdigen Rottönen. Es gibt große Wandschränke, in denen hunderte farbige Vögel auf einen Käufer warten, dazwischen, wie in einem Cabinet de Curiosite, Muscheln oder Korallen auf Holz- oder Silbersockeln, Mineralien, Krebse, Vogelspinnen, Haushühner, Füchse und allerlei anderes Getier, steht in Gruppen auf Highboards, die wie in einer alten Apotheke wirken.

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Die Sac Polochon – Die Rolle fürs Leben

Es gibt Dinge, auf die man in seinem Leben nicht verzichten möchte, und die fast jeder hat. Tausendfach verbreitet ist die rollenartige Nylontasche von American Apparel, die man, in diversen Farben erhältlich, für kleines Geld bekommt. Natürlich habe auch ich mehrere davon und sie sind irrsinnig praktisch als Sporttasche, um etwas zu transportieren, für Weekends und wenn man kein Kopfkissen hat, kann man sie noch als Nackenrolle verwenden. Durch die vielen Farben ergänzt sie jeden Outfit perfekt.
Da ich ja ein Mensch bin, der gerne Dinge hinterfragt, fiel mir auf, dass es doch interessant wäre, mal raus zu bekommen, wie es zu der Rollenform dieser Tasche kam und, siehe da – Natürlich gibt es eine Erklärung dafür und berühmte Vorfahren…

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