
Eiffelturm; Bild: Horstson
– weil mich der Mensch, der mich am meisten liebt, vor der Comédie-Française das erste Mal geküsst hat.
– weil 1977 ein Bouquinist für umgerechnet 1,50 Euro einem elfjährigen Jungen fünf Vintage-Ausgaben von Harper’s Bazaar von 1937 verkauft hat und damit lebenslang die Liebe zur Mode auslöste.
– weil es im Stammhaus von Hermès am Faubourg Saint-Honoré wie in der Weihnachtsmannwerkstatt im Juni ist und man sich zwischen den Dutzenden von Farben der Carrés und der Portemonnaies gar nicht entscheiden kann.
– weil die letzte Metro nicht nur von Catherine Deneuve genommen wird.
– weil man sich in der „Bar du Tournon“ genau so fühlt, wie in dem Film „Das wilde Schaf“ mit Romy Schneider und Jean-Louis Trintignant.
– weil man am Boulevard Saint Germain nicht nur ganze Nächte im „Café de Flore“ bei Frankfurter Würstchen und Martinis verbringen kann, sondern sich auch seit dreißig Jahren wundert, warum einem alles so gestreift vorkommt, wenn man Sonia Rykiel trifft.
– weil der Arc de Triomphe von der Avenue van Dycke aus gesehen – also halb von der Seite – einen einfach immer wieder umhaut.
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