All Posts By

Daisydora

Allgemein

What’s Next? – Guggenheim New York

Als der erste Wettbewerb eines namhaften Museums für Kurzvideos vom Guggenheim Museum in New York – A Biennal of Creative Video – initiiert und lanciert wurde, konnte niemand ahnen, dass am Ende 23.000 Teilnehmer aus 91 Ländern dabei sein wollten. Selbst die Jury hatte keinen Begriff davon, wie viele Kreative es gibt, die ihre kleinen Werke fachkundig beurteilt haben wollten. In der Hoffnung, am Ende zu den Besten zu gehören, deren Filme auf der Guggenheim Play Site vorgestellt wreden und: Mittels Projektion am Guggenheim New York zu sehen sind. Und zwar gestern und heute – von Sonnenuntergang bis 22:30 Uhr auf der Fassade des Guggenheim Museum New York. Und im Museum auf der Rotunde. Für die unter euch, die gerade nicht in New York sind, gibt es hier einen Livestream.

Gesichtet und ausgesucht wurden die nunmehr in der Shortlist angelangten besten Videos von einer sehr illustren Jury aus Künstlern aller Disziplinen. Darunter Laurie Andersen, Takashi Murakami, Stefan Sagmeister, Douglas Gordon, Ryan Mc Ginley, Marilyn Minter, Darren Aronovsky, Shirin Neshat, Apichatpong Weerasethakul, die Juryvorsitzende Nancy Spector und die Gruppe Animal Collective. Einige O-Töne der Jury könnt ihr hier sehen.

Sehr gut gelungen ist diese erste Collaboration zwischen dem Guggenheim. Guggt ruhig mal rein ins Guggenheim. Vom 22. Bis zum 24. Oktober sind die Filme auch auf dem zweiten Level im Museum zu sehen.
www.guggenheim.org

Gadgets

Maschinen für Männer – der Eiweißshaker von Nosch

Jeder kennt das aus Fernsehmagazinen oder dem richtigen Leben; zutiefst enttäuschte Frauen, die sich bitterlich darüber beklagen, weil es vom Liebsten zum Geburtstag oder Weihnachten mal was richtig Praktisches als Geschenk gab: Eine Küchenmaschine! Für Daisydora ist dieses kulturelle Missverständnis zwischen Männern und Frauen Grund genug, herauszufinden, ob solche Geschenke wirklich immer unpassend sind und nicht gut ankommen. Bei einem Selbstversuch mit meinem Freund habe ich damit solchen Erfolg gehabt, dass ich euch damit vielleicht bei eurer eigenen Feldforschung behilflich sein kann. Die Vorgeschichte ist schnell erzählt. Mich hat der Profishaker im Sportclub fasziniert, mit dem dort meine Eiweißshakes mit Kokosgeschmack hergestellt wurden, die ich trinke, weil ich immer noch fest an Muskelaufbau dank Krafttraining und viel Eiweiß glaube. Meine Muskeln sind zwar bis heute mit freiem Auge nicht zu sehen, aber der Shaker, den ich direkt bei Nosch bestellte, ist ohne Wenn und Aber das Geschenk, das meinen Freund am allermeisten begeistert hat. Und der ist alles Andere, als ein Bodybuilder, der sich von Shakes ernährt.

Continue Reading

Allgemein

Paris, Quartier Macaron – Ladurée Limited Edition John Galliano Macarons

Wer öfter in Paris zu tun hat oder einfach so hinfährt, der weiß, dass das Carrée rund um die Madeleine im achten Arrondisement zu den gefährlichsten Pflastern der Welt zählt. Und das nicht nur wegen der unmittelbaren Nähe zu all den großartigen Läden in der rue Faubourg du Saint Honoré und der rue Saint Honoré…. wirklich schlimm ist die Verlockung, wenn man am Haus rue Royale 16 nicht schnell vorbeigeht. Denn dann kann man schon fest davon ausgehen, mitten in Paris, den von mir gefürchteten Ladurée Anfall zu bekommen: Beim Auftreten des unheilbaren aber nicht lebens- gefährlichen Kaufimpuls, zieht einen die unsichtbare Hand in das Innere der seit 1862 bestehenden „Konditorei“, vor die Regale und Vitrinen mit den Macarons und dann darf es bei mir immer etwas mehr sein …. Ihr kennt die zarten, nach herrlichen Zutaten schmeckenden Minigebäcke sicher auch deshalb, weil jeder welche für Freunde und die Familie mitbringt, der in Paris so unvorsichtig war, im Achten keinen anderen Weg zu nehmen.

Continue Reading

Allgemein

Die Metamorphosen des Homo Consumens

Als Horst mir davon erzählte, dass er die Idee zu einem FatDay auf Horstson hätte, war das mein erster Gedanke: Wann hat das eigentlich angefangen, dass wir alle lebenslang so überschlank und perfekt sein wollten? Seit Menschen auf dem Blauen Planet herum wuseln, war es in der westlichen Hemisphäre noch nie so ein Stigma, dick zu sein, wie heute. Es ist inhuman und entspricht gesellschaftlicher Ächtung, was wir uns in Medien und persönlichen Kontakten gegenüber dicken oder nur moppeligen Menschen herausnehmen. Wenn Britney Spears aus Kummer die Schallmauer zur Größe 38 durchbricht, obwohl sie die Frechheit besitzt, das nicht mit einer Körpergröße von 1,80 vor der Gossipgemeinde zu rechtfertigen, spöttelt die Bild „Fatney Spears“ (ihr seid so schlecht im Textbereich!) und findet das originell. Dabei sollte jeder von uns wissen, dass es nur allzu menschlich ist, mal ordentlich über die Stränge zu schlagen und das auf der Waage und im Spiegel auch deutlich zu sehen.

Continue Reading

Allgemein

Schweben statt Gehen…

Weil nun bald Winter ist und ich ganz in der Nähe von Sibirien aufgewachsen bin, meldet meine innere Uhr pünktlich zu Herbstbeginn, dass ich mich so gerne hochelegant und elfengleich grazil auf Kufen fortbewegen möchte, wie einige meiner größten sportlichen Idole. Zugegeben, auch für mich waren Lyudmilla Belousova und Oleg Protopopov ein wenig früh dran, aber von dem Eisschnee im Haar von Lyudmilla nach der tiefsten Todesspirale der Kunsteislaufgeschichte hat meine Mutter mir erzählt. Lyudmilla hatte übrigens nur knapp 43 Kilo, wie ich heute in einem online verfügbaren Spiegel-Artikel aus dem Jahr 1966 gelesen habe. Das machte bei sechzehn Hebefiguren 680 Kilo, die ihr Ehemann und Partner Oleg Protopopow zu stemmen hatte, so der Spiegel. Ich liebe alle Sportarten, die man in Eislaufschuhen ausüben kann: Am allermeisten Eisschnelllauf und Eiskunstlauf – ich hätte dem Trainer unserer Ex-Anni Friesinger, Gianni Romme zu dessen aktiver Zeit auch drei Stunden am Stück fasziniert dabei zusehen können, wie er seine Runden auf perfekter Linie ins Eis gefräst hat. Herrlich! Und ihr merkt schon, ich würde sonst was dafür geben, endlich eine richtig gute Figur auf dem Eis abzugeben.

Continue Reading

Allgemein

Fishing For Compliments – Die Dresscodes deutscher Modebloggerinnen: Jessica Weiss

Bonjour Tristesse!
So euer Lieblingsblogger Horst zu diesem Tagesoutfit von Jessica Weiss. Die Cracks und ich haben sehr darüber gelacht. Irgendwie schade, dass Humor und Selbsterkenntnis Mangelware sind auf dem dank Zugehörigkeit zum Burda Medienkonzern größten und bedeutendsten Modeblog Deutschlands: LesMads. Zumindest ist das so, wenn es um die Tagesoutfits der Mitgründerin des Vorläufers geht, einem Blog namens Feinsinn, aus dem dann dank Heiko Hebig der Marktführer LesMads wurde. Jessica Weiss führt den Blog hauptberuflich, hat also Zeit in Hülle und Fülle. Diese könnte sie zum Beispiel dafür nützen, morgens etwas länger im Schrank nach passenden Teilen zu suchen. Oder, nachdem dort zum Teil recht Grausiges aufbewahrt wird – das meinereins als nach dem Zufallsprinzip zusammengeraffte Secondhandware ansieht… das die stolze Trägerin dieser Klamotten aber stets mit dem Label Vintage versieht – für einen ausgiebigen Klamotteneinkauf mit einer guten Stylistin oder deren männlichem Pendant. Versteht mich bitte nicht falsch: Ich lästere nie über Klamotten, stimme Helmut Lang voll und ganz zu, dass jeder Mensch das Recht hat, die modische Aussage zu verweigern.

Continue Reading

Allgemein

Marithé + Francois Girbaud – Wattwashed Jeans

Die rhetorische Frage danach, ob die Jeans von Designern, denen Nachhaltigkeit ein großes Anliegen ist, nach trister Ökoware aussehen müssen, beantwortet in dieser Branche niemand mit solcher Grandezza wie die Franzosen Marithé + Francois Girbaud: Nein, müssen sie nicht, ganz und gar nicht! Marithé + Francois Girbaud haben schon vor mehr als zwanzig Jahren von Streetstyles inspirierte Kollektionen gebracht, da hat sich wirklich noch niemand für den Begriff interessiert. Das Designerehepaar gilt als Erfinder bearbeiteter Jeans- oberflächen; sie waren die ersten, die mit Wasser, Steinen und anderen Hilfsmitteln dem ansonsten etwas unspektakulären Denim mittels innovativen und attraktiven, davor ungesehenen Stonewashed-Optiken zu neuer modischer Anziehungskraft verholfen haben. Ich habe mich schon oft gefragt, weshalb das Label in Deutschland so unbekannt ist (komischerweise auch bei den Trendnasen der Modeblogs kein Thema), obwohl nur ganz wenige Designer mich mit so unglaublich vielen großartigen Jeans und Hosen nebst anderen Kollektionsteilen seit langen Jahren immer wieder von ihrem Können überzeugen. Immer wenn ich auf der Straße einen Mann in tollen (auch farbigen) Jeans aus High-Tech-Material sehe, mit einem Schnitt, der sehr lange Beine macht, dann denke ich automatisch: das könnte eine Hose von Marithé + Francois Girbaud sein.

Dabei wirken die Teile der Designer nie nach glatter Designerware , sondern einfach nur nach gut gemachten, coolen Styles. Damit hat Mann in aller Regel schon genug Gründe, sich mal eine tolle Hose dieses Labels anzuschaffen. Nun kommt noch ein weiterer dazu, der uns allen wichtig sein sollte und gut gefallen könnte: Bei Marithé + Francois Girbaud wird Corporate Social Responsibility ganz groß geschrieben. Man hat so lange geforscht, bis neue Techniken zur Oberflächenbearbeitung von Denim und anderen Materialien gefunden wurden, die es erlauben, mehr als 95 Prozent der großen Wassermengen zu sparen, die ansonsten bei Textilveredelungsproze- duren eingesetzt werden müssen, um aus langweiligem Denim aufregende Jeans zu machen. Die geschützte Trademark dazu heißt: WATTWASHED… und bezeichnet das patentierte Verfahren, Denim mittels Licht und Laser zu gestalten – eingetragen unter dem Namen der beiden Designer.

Auch wenn CSR in der Modebranche leider noch keinen großen Stellenwert genießt, weil der Verbraucher einfach tolle Klamotten haben will, die er bezahlen kann und in denen er gut aussieht, werden in Zukunft immer mehr Verbraucher daran interessiert sein, wie sich Unternehmen in Sachen Umwelt und der Verantwortung für die Menschen verhalten. Und ich finde, wenn dann die Designs auch noch besser sind, als vieles andere am Markt, dann hilft das dabei, das Bewusstsein der Kunden und der Hersteller positiv zu beeinflussen. Wenn ihr Zeit und Lust habt, könnt ihr auf der Website des Labels auch die aktuelle und alle Kollektionen bis hin zur Active Wear Collection begutachten, die mit einem sehr originellen Survival Guide vorgestellt wird. Schön an den Designs finde ich auch die originellen Silhouetten, die oftmals futuristisch anmutenden Schnitte, das Spiel mit verschiedenen Längen und die Anleihen bei der Sportswear. Irgendwie machen die Klamotten jung und manchmal auch sehr lange Beine. aber schaut doch selbst, ob ihr die beiden innovativen Franzosen so mögt wie ich.

Allgemein

Stellt das Bier kalt Folks, wir kommen….

Wie ihr wisst konnte ich beim ersten Horstson-Betriebsausflug im Sommer zum Open Air des Familienkombinats nicht dabei sein… Aber Horst hält seine Versprechen und drum geht es demnächst wieder los…. und weil wir Horstson Schreiber ein Faible für besondere Betriebsausflüge haben, die nicht wild und weit genug weg sein können, geht es diesmal rüber zu Cowboys und Kühen. Aber einen chicen Mehrwert für euren Lieblingsblog wollen wir schon mitbringen. Die Würfel sind gefallen, es geht nach Aspen in Colorado, dorthin, wo Hollywood sich winters auf die Brett’ln schwingt und elegant zu Tal wedelt.

Continue Reading

Allgemein

el/wieh/em/asch – die Milchmädchenblogger Affäre

Wären Mary Scherpe von Stil in Berlin und Horst Meier von Lynn & Horst vornehm und zurückhaltend, dann hätte der Kommentar zu der Champagnerflaschen-an-Bloggermäuse-verschenken-Aktion zum Launch des Moet-Hollywood-Tratschblogs – der dem Anschein nach zur Zeit noch mit angezogener Handbremse unterwegs ist und von Julia Knolle (ehemals Bloggerin mit Feinsinn, danach LesMads-Gründerin, nunmehr Champagnerbloggerin) geschrieben wird, nur lauten können: Sans Commentaire!
Aber nein, ganz und gar undenkbar! Man ist ja irgendwie schon wer in der deutschen Modebloggerszene und hat sich dazu berufen gefühlt, der Affäre erst mal ihren Namen zu geben: Die Milchmädchenblogger ??!!??
Warum Milchmädchenblogger? Das ist keine Milchmädchenrechnung, wenn man sich als Hobbyblogger richtig einschätzt. Haltet mich für kleinlich, liebe Mary S. und lieber Horst M., aber man sollte schon immer danach trachten, den Dingen treffende Namen zu geben. In diesem Fall wäre das so etwas in der Richtung wie Korkenknallköpfe gewesen …. aber zur Zielgruppe der Aktion komme ich noch kurz an anderer Stelle.

Continue Reading

Allgemein

Hugs and kisses ……. BURBERRY Christmas Items AW 2010

…My favourite christmas gift to give and get: hugs and kisses!
Ja, ja, schon gut…..ihr kennt diese Antwort von John Travolta und anderen Besserverdienern. Wir von Horstson glauben ihm, obwohl John schon mal einen ganzen Learjet verschenkt haben soll…… Jetzt, da es wieder mit Riesenschritten auf die Haupt-Wunschsaison des Jahres zugeht, auf Weihnachten, wollen wir euch auf keinen Fall völlig unvorbereitet an eure Wunschzettel herangehen lassen. Daher gibt es heute einen Blick auf sehr schöne Geschenkideen aus dem Hause BURBERRY. Tolle warme Jacken aus Stoff oder Leder, mit Fellen gefüttert oder gleich ganz aus Fell. Wie immer klassisch genug, um sie jahrelang zu tragen. So ein gutes Stück von BURBERRY gibt man nicht weg, tut man ja mit den ollen Trenchcoats auch erst dann, wenn erste Zerfallserscheinungen auftreten…. Aber auch die schönen Stiefel, Schuhe, Handschuhe, Schals und viele andere Accessoires machen die Wahl richtig schwer.

Continue Reading