Wenn schon, denn schon.
Als ich sonntags die RAINBOW Taschen von Louis Vuitton vorstellte, gab es Fragen nach farbigen Taschen für Männer … und auch eine nach der von Kim Jones, die ich ehrlich gesagt gar nicht auf dem Schirm hatte. Aber das macht ja nichts, wenn wir was nicht wissen, fragen wir bei den superfreundlichen und tollen PR-Damen bei Louis Vuitton nach und schwupps kommt Antwort.
So auch hier. Die gute Nachricht zuerst, die Rote Tasche von Kim Jones ist von Louis Vuitton. Es handelt sich dabei um die Damier Infini Porte-Documents (im Header). Leider, und damit kommen wir zur weniger guten Nachricht, sind ansonsten im riesengroßen Sortiment schöner Männertaschen zur Zeit nur solche in weniger bunten Farben. Diese Art Dokumenten- und Notebook-Tasche gibt es aber auch in der Nomade-Lederlinie, in drei neuen allerdings eher gedeckten Farben, die Louis Vuitton Mud-Rainbow nennt. Leider noch ohne Bilder.
Daisydora
Thor Steinar pflegt sein braunes Schmuddel-Image nun auch in Chemnitz
Posted on 7. März 2012Wann greift man endlich landesweit durch gegen dieses braune Gesocks?
Auf der einen Seite stehen Abermillionen Bundesbürger, die sich Jahr für Jahr in ihren Städten mit Hilfe der Stadtoberen und Gerichten dagegen zu wehren versuchen, dass Rechte unappetitliche Gedenkmärsche und Demonstrationen an ihren Wohn- und Arbeitsorten abhalten und auf der anderen Seite steht die zu bedenklichen Ausmaßen anwachsende Front der Jung- und Altnazis, die wie eine wabernde Welle durch das Land walzt. Unterstützt von fehlsichtigen Richtern, die Gesetze sehr frei auslegen und die Verfassung nicht verstanden haben dürften. Plus eine zahnlose Politik, von der man leider fast parteiübergreifend nur sagen kann, dass deren Reaktionen sich auf populistische Reflexe beschränken. Nur dann, wenn wieder was passiert ist und die Medien das Problem aufgreifen, sehen plötzlich wieder alle Handlungsbedarf. Glasklar. Und dann dürfen wir einige Tage lang das Mantra des erneuten Versuchs eines Verbotsverfahrens vernehmen und das Orakel der Folgen eines Verbots spricht zu uns.
Morgen Heute um 10:00 gucken wir wieder Louis Vuitton LIVE!
Posted on 6. März 2012
Morgen Heute um 10 Uhr zeigt Marc Jacobs in Paris seine Womenswear Kollektion für den Herbst und Winter 2012 und wir alle können hier auf Horstson wieder live dabei sein. Der Termin liegt zwar mitten in unserem Arbeitsalltag, aber man kann ja auch mal ein Meeting aus wirklich wichtigen Gründen verschieben, oder?
Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns auf die Schau, die immer zu den Highlights der Paris Prêt à Porter zählt. Wer mag, kann sich die Zeit bis dahin mit der Louis Vuitton Menswear Show vom 19. Januar vertreiben.
Ist ja nur noch einmal Schlafen bis dahin.
Nicht meckern, sondern selber machen … Frühlingsklamotten für BloggerInnen
Posted on 6. März 2012Was haben wir uns hier schon über Tagesoutfits ereifert und ein einziges Mal auch ein bisschen lustig gemacht. Da war euer Lieblingsblogger Horst schuld dran, der mir mit einem lustigen Kommentar eine Steilvorlage geliefert hatte ….
Vom Grundsatz her, bleiben wir dabei, dass Tagesoutfits nicht der supermodernste Weg sind, einen Modeblog mit Inhalten zu füllen, aber auf sehr persönlichen Styleblogs gehören sie einfach dazu und auf einigen anderen bringen sie erheblichen Traffic, weil sowas von jungen Mädchen und Frauen viel kommentiert wird und die Kommentare und Diskussionen einfach rege verfolgt und weitergeführt werden.
Warum Peters Cutting’s heute den Grünen Punkt und einen angebissenen Apfel haben
Posted on 5. März 2012Unser lieber Schreiberkollege Peter hat einen großen Schritt in Richtung Vollvernetzung seines wuseligen Couture-und-Stilguru-Lebens beherzt in Angriff genommen und nun wird noch dran gebastelt, sein Rechenzentrum hier in Hamburg fehlerfrei in Gang zu setzen. Um die Wartezeit auf den ersten Bericht aus der IT-Neuzeit zu überbrücken, haben wir ein paar seiner charmanten Berichte recycelt und Horst hat eine kleine Collage dazu gebastelt. Bei uns ist halt alle für einen und einer für alle und umgekehrt angesagt.
Im Angebot haben wir:
Im Trend: Taschen in Regenbogenfarben – EPI RAINBOW von Louis Vuitton
Posted on 4. März 2012Herrlich! Nun ist es endlich wirklich Frühling und die Lust auf Farben jenseits von Tintenblau, Preußischblau, Blaugrau und Schwarz wächst auch bei mir deutlich …
Bisher, da plaudere ich mal aus dem Nähkästchen, besitze ich keine Handtasche von Louis Vuitton (auch keine von Chanel und Hermès), weil ich Logo-Taschen nicht mag und überdies die fixe Idee hatte, die machen womöglich alt. Dass ich diesen modeneurotischen Daisy-Standpunkt nicht weiter aufrecht erhalten kann (und will), ist den EPI RAINBOW Taschen und Accessoires zu verdanken, die mir sehr gut gefallen. Das wird also diesmal etwas …
Pünktlich zum Frühlingsanfang strahlen die Regenbogenfarben um die Wette. Wer farbige Taschen mag, dem macht es diese große Auswahl sicherlich nicht ganz einfach, sich für nur Eine davon zu entscheiden. Die praktische und geräumige aber nicht monströse Taschenform gibt es schon seit 1985, nunmehr wird das Leder mit der einzigartigen Struktur durch frische und lebendige Modefarben erweitert.
Ab sofort sind sowohl die legendäre Alma Tasche als auch Portemonnaies, Kreditkarten-Etuis und Kosmetiktaschen in nicht weniger als 15 frischen Sommerfarben in den Louis Vuitton Stores erhältlich. Im Verlauf des Jahres wird die Kollektion darüber hinaus um weitere Taschenmodelle und Accessoires erweitert, darunter auch die Petit Noé sowie der beliebte Pegase-Trolley.
Die Farben gehen vom tiefen Feigenton zu gewagtem Fuchsia, von würzigem Orangerot (Tangerine) bis zu saftigem Gelb, von knalligem Cyan-Blau (Lagunenblau) bis zu sattem Kakao-Braun, von frischem Mintgrün zu kühlem Grau. Wunderbar glänzend kommen die Töne Amarant, Schwarz und Pflaume hinzu. Jede Farbe ist ein persönliches Statement, die stilsichere Art, die eigene Persönlichkeit zu unterstreichen. Mal Indigo-Blau, mal Kamin-Rot – das könnte mir gefallen. Aber ich vermute, dass ich dem Charme des Lagunenblau erliegen könnte … man wird sehen, in welcher der Regebogenfarben meine erste Alma von Louis Vuitton leuchten wird ….
Am besten, ihr schaut euch die bunte Pracht in einem der Stores mal aus der Nähe an. Inklusive Accessoires. Diese Farben machen gute Laune und eine Tasche oder Accessoires von Louis Vuitton sind ja auch immer Begleiter für lange, lange Zeit.
Damit ihr seht, wie hübsch die bunten Farben auf der Straße anzuschauen sind, kommen hier noch Streetstyles von Tommy Ton. Da denkt ihr euch dann an Stelle der Prada mit riesen Goldplakette (wann verschwindet dieses auffallende Ding endlich) einfach eine von den Regenbogen Alma’s rein …
Bilder Tommy Ton, Louis Vuitton, das Bild aus dem Lederlager habe ich bei Susie Bubble gefunden, ihren schönen Artikel mit großartigen Bildern aus Asniers – Louis Vuitton: The Secret (and not so secret) Places, empfehle ich euch, der könnte fast von Peter sein.
Die Alma Taschen sind zu einem Preis ab ca. 1040,– Euro erhältlich. Die Noe ab 925,– Euro, die Geldbeutel liegen bei ca. 485,– Euro.
Was war das schön anzuschauen!
Gwyneth Paltrow bei den Oscars in ihrem weißen Abendkleid mit asymmetrischem Ausschnitt und Cape, beides von Tom Ford. Das Bild wirkt wie eine Dauerwerbesendung für weiße Kleider nach. In diesem Jahr gibt es Weiß ohnehin in besonders vielen Kollektionen … selbst in der Couture … also habe ich mich drangemacht, die schönsten Modelle für euch rauszusuchen, die man als Großes oder Kleines Weißes tragen kann.
Aber zuerst stelle ich die Frage, ob wirklich jede Frau jedes weiße Kleid tragen kann. Welcher Typ sieht in welchem Stil besonders gut aus? Stellt euch vor, Gwyneth Paltrow hätte ein verspieltes Abendkleid mit Volants und Schleifen getragen, oder eines im Stile der Hollywood-Diven der Vergangenheit, drapiert und am Körper entlang geformt. Eine so schöner Frau kann zwar nichts so richtig verunstalten, aber wirklich auf den Punkt elegant und modern wirkt sie eben nur in dem auf den ersten Blick zwar schlichten aber grandios raffinierten Ensemble aus Abendkleid und offenem Cape.
Ein Regenmantel namens FRISKIES – Katell Gélébart erhält den KAIROS 2012
Posted on 3. März 2012Alle Welt wirft alles weg.
Unser Gewissen bettet sich auf ein sanftes Ruhekissen: Bei uns wird korrekt getrennt, das sollte schon sein. Es gibt so viel Müll, dass wir Mülltourismus und Müllverkauf erfinden mussten, um Teile unserer Umweltsünden wieder los zu werden. Und am Ende der Müllverwertungskette wühlen die Ärmsten der Armen im Müll der Reichen nach Brauchbarem.
Das Gegenmodell dazu ist die Bretonin Katell Gélébart.
Begonnen hat das mit der Wiederverwertung schon im Kindesalter, aber seit nunmehr fünfzehn Jahren widmet sich die studierte Kunstgeschichtlerin und Recycling-Designerin mit ihrem Öko-Label der Nutzung vorhandener Materialien und Ressourcen. Dabei sind ihr Leinensäcke der Deutschen Post genauso nützlich, wie Filze aus sowjetischen Armeebeständen, Verpackungen aller Art, Seide aus indischen Produktionsüberschüssen; sie baut Lampen aus Wasserflaschen und Designer-Lampenschirme aus den Lamellen kaputter Jalousien.
Auf langen Autofahrten höre ich immer Chris Isaak. Das hatte ich ja schon mal hier auf Horstson preisgegeben.
Dann gibt es eben zweimal Musik. Weil unser Musiksonderbeauftragter, Jan Who, in letzter Zeit immer bis über beide Ohren in Arbeit steckte und das Musikalische zum Wochenende ausfallen musste, wollte ich heute die günstige Gelegenheit frech nutzen und mich hier an seinem Musiktag mit einem Musiktipp in eigener Sache ausbreiten. Schließlich hat der einzige Schnulzenheini, der mir über die Schwelle meines Waldmännleingrünen Spießerautos kommt, in den berühmten Sun Studios in Memphis, dem „Birthplace of Rock’n’Roll“, neunzehn seiner liebsten Songs der Music-Icons und Helden des Rock’n Roll wie Johny Cash, Elvis, Roy Orbison, Jerry Lee Lewis und Carl Perkins aufgenommen.
Die Horstson-Himbeeere für Stil geht an Dieter Bohlen (und seine Sidekicks) …
Es gibt Dinge, die tun richtig in den Augen weh. Zum Beispiel öffentliche Männer aus dem Geldadel mit Dörrpflaumenhaut und Prollklamotten. Stil Dieter Bohlen, könnte man auch dazu sagen. Mit einem Hauch Robert Geiss. Preppy für Prolls. Da höre ich schon die ersten Aufschreie, das sei ja doch nur flotte sportliche Mode für erfolgreiche Junggebliebene. Wie uns Dieter. Ob das wirklich stimmt, möchte ich mit eurer Hilfe herausfinden.







